Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Katamaran Energy Observer: Kaffee…

Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

    Autor: brunobrotspecht 11.05.19 - 13:31

    Verstehe ich nicht so ganz. Klar ist man mit nur mit einem reinen Segelboot vielleicht etwas eingeschränkter (man muss gegen den Wind kreuzen und in den Hafen fährt man in der Regel auch mit Motor). Dafür ist die Konstruktion dann aber auch deutlich ressourcensparender möglich.

  2. Re: Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

    Autor: Die Heilige Bratpfanne 11.05.19 - 13:42

    Anders herum gesehen fände ich ein Segelboot als Machbarkeitsstudie nicht sonderlich interessant.
    Was ist so schwer daran, das ganze als Forschungsprojekt zu sehen?
    "Kann man mit einem elektrisch angetriebenen Katamaran die Welt umrunden und dabei autark bleiben?" (Von der Mannschaftsversorgung einmal abgesehen)
    Das System versorgt sich selbst mit Energie und wird laufend anhand der gewonnenen Erkenntnisse verbessert - welcher Teil davon ist nicht unterstützenswert?
    Und dass die Welt mit einem Segelboot umrundet werden kann, ist nichts neues und wird bereits im Artikel erwähnt.

  3. Re: Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

    Autor: norbertgriese 11.05.19 - 15:25

    Das ist gar nicht besser als irgendwas.

    So lange die beiden genügend Geld haben und Spaß am rumbasteln, warum nicht. Irgendwelche Erkenntnisse würde ich nicht erwarten.

    Norbert

  4. Re: Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

    Autor: brunobrotspecht 11.05.19 - 15:43

    Nicht falsch verstehen, ich habe überhaupt nichts gegen das Projekt. Finde nur den einleitenden Satz misslungen: "Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein". Das verspricht zumindest etwas mehr als das was das Schiff dann liefert. Das Ding ist ein Segelboot, die sind in der Regel Recht sauber.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.05.19 15:45 durch brunobrotspecht.

  5. Re: Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

    Autor: Der Spatz 12.05.19 - 09:33

    Sieh es als Machbarkeitsstudie.

    Vielleicht sieht dann im nächsten Schritt ein Fährenbetreiber dass sowas zuverlässig funktioniert und lässt dann in den sonnigeren Breitengraden seine Fähren (Die sind oft auch nicht schneller) überdachen und elektrisch antreiben. Wenn die Boote dann wegen der gesparten Betriebskosten mehr Profit abwerfen als konventieonelle bauen auch die Mitbewerber entsprechende Boote.

    Und wenn dann die ersten Kreuzfahrtschiffe einen Teil ihrer Energie über Solar gewinnen (und sei es nur für die Beleuchtung der Fressmeilen und der Küchen / Kühlräume) spart das einiges an Schweröl das nicht zur Stromgewinnung genutzt wird.

    Ohne so ein Pilot-Projekt können die Reeder immer ganz einfach sagen "Kann nicht funktionieren", "Keinen Sinn", "Bringt nichts" mit so einem Vorzeigeboot kann man aber reale Messwerte entgegensetzen. Sei es auch nur das man über das Marketing ein "Wir können auf Grün machen, kostet kaum was bringt über die Zeit aber tausende von Kunden" eingehaucht wird.

  6. Re: Inwiefern ist das jetzt besser als ein Segelboot?

    Autor: Oktavian 12.05.19 - 10:27

    > Vielleicht sieht dann im nächsten Schritt ein Fährenbetreiber dass sowas
    > zuverlässig funktioniert und lässt dann in den sonnigeren Breitengraden
    > seine Fähren (Die sind oft auch nicht schneller) überdachen und elektrisch
    > antreiben.

    Fähren halte ich auch für gute Kandidaten für eine Elektrifizierung, aber nicht durch Solarzellen auf dem Dach. Deutlich sinniger wäre es, den Wasserstoff an Land zu produzieren (Nutzung von Energieüberschuss im Netz) und den dann aufs Schiff zu tanken. Fähren liegen ja eh alle Nase lang im Hafen, da ist tanken das geringste Problem.

    > Und wenn dann die ersten Kreuzfahrtschiffe einen Teil ihrer Energie über
    > Solar gewinnen (und sei es nur für die Beleuchtung der Fressmeilen und der
    > Küchen / Kühlräume) spart das einiges an Schweröl das nicht zur
    > Stromgewinnung genutzt wird.

    Na das mag allenfalls ein sehr kleiner Teil der Energie sein, quasi das homöopathische Trotzpflästerchen für das grüne Gewissen. So ein Schiff hat einen Stromverbrauch von ca. 10 Megawatt. Wieviel Fläche soll da denn belegt werden? Zudem ist die nutzbare Fläche auf einem Kreuzfahrtschiff sehr gering. Die Passagiere wollen auf Deck stehen und den Himmel sehen, in der Sonne liegen, und nicht überall unter einem Dach stehen.

    > Ohne so ein Pilot-Projekt können die Reeder immer ganz einfach sagen "Kann
    > nicht funktionieren", "Keinen Sinn", "Bringt nichts" mit so einem
    > Vorzeigeboot kann man aber reale Messwerte entgegensetzen. Sei es auch nur
    > das man über das Marketing ein "Wir können auf Grün machen, kostet kaum was
    > bringt über die Zeit aber tausende von Kunden" eingehaucht wird.

    Das ist schon richtig, Forschung ist immer gut. Aber das Boot ist weit weit davon entfernt, sinnvoll für die kommerzielle Seefahrt zu sein. Es ist erste Grundlagenforschung.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. JOB AG Industrial Service GmbH, Anklam (Home-Office)
  2. Lidl Digital, Neckarsulm
  3. Panasonic Industrial Devices Europe GmbH, Lüneburg
  4. BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH, Krefeld

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 157,90€ + Versand
  2. 80,90€ + Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

Autonomes Fahren: Per Fernsteuerung durch die Baustelle
Autonomes Fahren
Per Fernsteuerung durch die Baustelle

Was passiert, wenn autonome Autos in einer Verkehrssituation nicht mehr weiterwissen? Ein Berliner Fraunhofer-Institut hat dazu eine sehr datensparsame Fernsteuerung entwickelt. Doch es wird auch vor der Technik gewarnt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neues Geschäftsfeld Huawei soll an autonomen Autos arbeiten
  2. Taxifahrzeug Volvo baut für Uber Basis eines autonomen Autos
  3. Autonomes Fahren Halter sollen bei Hackerangriffen auf Autos haften

Ada und Spark: Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen
Ada und Spark
Mehr Sicherheit durch bessere Programmiersprachen

Viele Sicherheitslücken in Software sind auf Programmierfehler zurückzuführen. Diese Fehler lassen sich aber vermeiden - und zwar unter anderem durch die Wahl einer guten Programmiersprache. Ada und Spark gehören dazu, leider sind sie immer noch wenig bekannt.
Von Johannes Kanig

  1. Das andere How-to Deutsch lernen für Programmierer
  2. Programmiersprachen, Pakete, IDEs So steigen Entwickler in Machine Learning ein

  1. Refarming: Das wird nicht "das 5G, was sich viele erträumen"
    Refarming
    Das wird nicht "das 5G, was sich viele erträumen"

    5G muss in den richtigen Frequenzbereichen angeboten werden, um die volle Leistung zu bieten. Huawei spricht hier von 5G-Hype.

  2. ZTE: Weltweit erstes G.fast bei 212 MHz arbeitet in Köln
    ZTE
    Weltweit erstes G.fast bei 212 MHz arbeitet in Köln

    Eigentlich sollte G.fast von ZTE bei 212 MHz eine Datenrate von 2 GBit/s bieten. Nun sind es für den Nutzer doch nur halb so viel geworden. Dennoch "ein gigantischer technischer Meilenstein", sagte der chinesische Ausrüster.

  3. Verdi: Paypal Europe plant massiven Stellenabbau in Berlin
    Verdi
    Paypal Europe plant massiven Stellenabbau in Berlin

    Trotz hoher Gewinne will Paypal eine ganze Abteilung in Berlin schließen. Es sollen fast alle Beschäftigten im Stadtteil Wilmersdorf entlassen werden.


  1. 18:53

  2. 18:15

  3. 17:35

  4. 17:18

  5. 17:03

  6. 16:28

  7. 16:13

  8. 15:47