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Warum der Umweg über Wasserstoff

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  1. Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: mkkgkl3d 11.05.19 - 16:29

    Warum so ein enormer Aufwand mit dem Wasserstoff, der hohe Druck, die Entsalzung, Demineralisierung, Elektrolyse und Brennstoffzelle?
    Auf der Strecke bleiben ca. 20...25% übrig, der Rest sind Verluste.
    Also anstatt der 2000kWh Wasserstoffspeicher wären 400...500kWh Akku (Lithium oder andere) rein elektrisch viel leichter, einfacher und weniger fehleranfällig.

    OK, die Wärme zum Heizen müsste irgendwo anders regenerativ her (Solarthermie, Wärmepumpe)

  2. Re: Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: Oktavian 11.05.19 - 22:37

    > Warum so ein enormer Aufwand mit dem Wasserstoff, der hohe Druck, die
    > Entsalzung, Demineralisierung, Elektrolyse und Brennstoffzelle?

    Das frage ich mich auch. Man zieht ein Segel hoch und fährt einfach so, ohne Strom, ohne Motor und so. Okay, als Flautenschieber oder im Hafen ist so ein System praktisch, aber da reicht echt ein etwas größerer Akku.

  3. Re: Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: magheinz 11.05.19 - 23:27

    1. braucht man Strom noch für andere Sachen außer den Antrieb und
    2. ist das quasi eine Machbarkeitsstudie. Wie man z.B. an dem Drachen, den Windgeneratoren etc sehen kann, sind die am aus- und rumprobieren.

  4. Re: Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: Oktavian 12.05.19 - 10:08

    > 1. braucht man Strom noch für andere Sachen außer den Antrieb und

    Natürlich, aber die Menge auch auf einem Segelboot ist recht überschaubar. Ich brauch unterwegs etwas Strom für die Lichterführung und die Kabinenbeleuchtung, etwas für die Navigation und Kommunikation, vielleicht etwas für die Wasseraufbereitung. Aber das war es auch schon, nichts was ein kleines Solarpanel und und ein Windgenerator nicht locker abdecken. Energiespeicher sind 3 Blei-Akkus.

    Einzige fossile Energie sonst ist das Kochen, da gibt es ne Propangasflasche. Dafür bräuchte es halt ein zweites Panel und etwas mehr Akku, wenn man das elektrifizieren wollte. Das hab ich auf Booten aber auch schon gesehen. Viele mögen Gas nicht so an Bord.

    > 2. ist das quasi eine Machbarkeitsstudie. Wie man z.B. an dem Drachen, den
    > Windgeneratoren etc sehen kann, sind die am aus- und rumprobieren.

    Das ist ja auch okay, sollen sie mal machen. Es ließt sich nur immer so, als sei eine Weltumrundung ohne fossile Energie etwas grundlegend neues ("Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein").

    Wenn man rein aus Spaß um die Welt schippert, ist es völlig normal. Die wenigsten privaten Motoryachten sind fähig, den Atlantik oder Pazifik zu überqueren, zu kleine Tanks. Da wird halt gesegelt. Aber um sinnvoll die kommerzielle Schifffahrt auf die Art sauber zu machen, da sind sie noch verdammt weit entfernt. Die Technik dürfte kaum in der Lage sein, mehr zu transport als sich selbst. Große Mengen Nutzlast sehe ich da noch nicht.

  5. Re: Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: ManMashine 13.05.19 - 18:44

    Also als Konzeptstudie sicherlicht ne super Sache. Und wenn sowas erstmal in aktion ist lässt es sich auch einfacher verbessern unter Realbedingungen. Sowas sollte eigentlich Fördermittel ohne Ende bekommen.

    Mein Beruf ist es zu sehen und das Gesehene zu zeigen.

  6. Re: Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: Muaddib 18.05.19 - 12:03

    Weil der Lithium Akku nicht nur einen übel giftigen Fussabdruck bei der Produktion hinterlässt, sondern auch Ausbeutung von Minderheiten und Zerstörung der Natur durch die Minengesellschaften bedeutet. - Auch wenn Tesla und alle nachziehenden Automobilhersteller Europas behaupten, sie würden LiON Akkus nur von zertifizierten und nach westlichen Standards arbeitenden Betrieben beziehen, dann ist das nichts anderes als grossangelegte Augenauswäscherei. Nepper-Schlepper-Bauernfänger. - In den entsprechenden Ländern ist es ein lukratives Business, SQS- und Unbedenklichkeitszertifikate für die dort ansässigen Produktionsfirmen auszustellen. Genau das führt dann zu Unglücken wie beim Einsturz des "Rana Plaza Desasters" (Google ist dein Freund). H&M, Zara etc. die dort produzieren lassen (oder liessen, es entzieht sich meiner Kenntnis ob den noch so ist), berufen sich genau auf diese Zertifikate und kommunizieren sie wussten von alldem nicht - was jedoch alles nichts anderes als eine dreist-infame Lügen sind. - Genau gleich übel sind die Zustände bei der Förderung seltener Erden für iPhone etc., Edelmetallen, Diamanten und natürlich auch Lithium. Und wenn Akku-, Automobil- usw. Hersteller behaupten, ihre Akkus würden sauber produziert, jaaaaa, wer das glaubt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.19 12:09 durch Muaddib.

  7. Re: Warum der Umweg über Wasserstoff

    Autor: B.I.G 20.05.19 - 00:40

    ManMashine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas sollte eigentlich Fördermittel ohne Ende bekommen.

    Uhm, weshalb sollte man Technologie für Luxusyachten fördern? Die Käuferschicht hat mehr als genug Geld.

    Projekte welche sich damit beschäftigen wie man kommerzielle Schifffahrt sauberer macht gibt es ebenfalls und die bekommen zum Teil auch Fördergelder.

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