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Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

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  1. Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: thinman 04.03.16 - 14:10

    Haben wir dann etwas geschaffen was in der Natur so gar nicht vorkommt?
    Es ist ja bis heute nicht eindeutig bewiesen dass die Sonne durch Kernfusion ihre Energie gewinnt. (Ja, ja... Die Neutrinos. Eindeutige und klare Beweis... )
    Wie viele Milliarden werden noch ausgegeben bevor die Wissenschaftliche-Elite eingestehen muss dass sie unrecht hatten?
    Dass all die mathematische Modelle nur mathematische Modelle sind... ohne Bezug auf die Realität.
    Wann werden anders denkende Wissenschaftler die statt die heilige Mathematik lieber Beobachtungen für ihre Forschungsgrundlage nehmen und dadurch viel plausiblere Erklärungen liefern endlich ernst genommen?
    Die Wissenschaft ist heute wie die Politik: korrupt und von wirtschaftlichen Interessen durchtrieben.
    Alternativen werden kaputt geredet und diskreditiert.
    Dafür werden sinnlose Milliarden für angebliche Grundlagenforschung ausgegeben obwohl diese “Grundlagen“ immer weiter von der natürlichen Prozessen (das was man in der Natur tatsächlich beobachtet werden kann) abweichen.
    Der ITER ist nur eine der traurigen Höhepunkte dieses korrupten Wissenschafts.

  2. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: most 04.03.16 - 14:17

    Sehe ich auch so. Bevor man nicht mal hin fliegt und Proben nimmt, könnte die Sonne genauso gut ein großer glühender Kohlebrocken sein, vermutlich innen hohl. Die andere Alternative wäre der Sitz eines Gottes, der so viel Liebe und Wärme ausstrahlt, dass wir hier leben können.

  3. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: MrPrometheus 04.03.16 - 14:17

    Hehe, da spricht ein wahrer Experte. Warte, ich bastel dir einen neuen Aluhut…

  4. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: bigspid 04.03.16 - 14:21

    Kann ich nicht nachvollziehen. ITER wird mit Sicherheit nicht ausschließlich auf mathematischen Modellen basierend aufgebaut. Und wenn die Menschheit ein Schritt in die Zukunft machen möchte, sind solche Prototyp-Projekte nunmal unerlässlich. Es ist auch nicht so, dass die Anlage aufgebaut wird und nur einen On-Off-Knopf hat, so nach dem Motto: Hat nicht funktioniert, schade wars. Sondern das Teil ist im Prinzip eine ganze Forschungsabteilung, bei der unzählige Erkenntnisse in der Teilchen-Physik gemacht werden können. Selbst wenn das eigentliche Ziel - die kontrollierte Fusion - nicht erreicht wird, so ziehen wir als Menschheit immer noch ein wesentlich verbessertes Verständnis der Subatomaren-Physik daraus.

    Und natürlich ist alles irgendwo auch wirtschaftlich getrieben...wer soll das ganze sonst auch bezahlen. Und dass die Analge als Forschungsstation sich selbst nie bezahlen kann, ist auch klar. Aber das ist eben Grundlagenforschung! Deswegen machen das wirtschaftlich-orientierte Unternehmen nur in einem verschwindend geringen Rahmen.

  5. au weia

    Autor: Anonymer Nutzer 04.03.16 - 14:21

    Es tut echt weh so etwas lesen zu müssen.

  6. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: _4ubi_ 04.03.16 - 14:23

    thinman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Haben wir dann etwas geschaffen was in der Natur so gar nicht vorkommt?
    > Es ist ja bis heute nicht eindeutig bewiesen dass die Sonne durch
    > Kernfusion ihre Energie gewinnt. (Ja, ja... Die Neutrinos. Eindeutige und
    > klare Beweis... )
    > Wie viele Milliarden werden noch ausgegeben bevor die
    > Wissenschaftliche-Elite eingestehen muss dass sie unrecht hatten?
    > Dass all die mathematische Modelle nur mathematische Modelle sind... ohne
    > Bezug auf die Realität.
    > Wann werden anders denkende Wissenschaftler die statt die heilige
    > Mathematik lieber Beobachtungen für ihre Forschungsgrundlage nehmen und
    > dadurch viel plausiblere Erklärungen liefern endlich ernst genommen?
    > Die Wissenschaft ist heute wie die Politik: korrupt und von
    > wirtschaftlichen Interessen durchtrieben.
    > Alternativen werden kaputt geredet und diskreditiert.
    > Dafür werden sinnlose Milliarden für angebliche Grundlagenforschung
    > ausgegeben obwohl diese “Grundlagen“ immer weiter von der
    > natürlichen Prozessen (das was man in der Natur tatsächlich beobachtet
    > werden kann) abweichen.
    > Der ITER ist nur eine der traurigen Höhepunkte dieses korrupten
    > Wissenschafts.

    Meine Herrn laberst du einen Stuss. Glaubst du den traurigen Müll eigentlich selber?
    Auf was beruht denn der technologische Fortschritt der letzten zig-Jahre?
    Genau auf "sinnloser" Grundlagenforschung..

  7. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: MartinKrull 04.03.16 - 14:26

    Fusion wurde schon anhand von Wasserstoffbomben bewiesen und durchgeführt. Das Problem ist nun das ganze so ablaufen zu lassen das man stetig und kontrolliert Energie gewinnt.
    Ansonsten werde ich den Gedanken nicht los das es sich hier um ein Trollpost handelt. Es bleibt einen Physiker nichts anderes übrig als ein Modell zu "erdenken" das bestimmte Vorgänge in der Natur beschreibt. Wie er zu dieser Erkenntnis kommt ist erstmal egal da der folgende Schritt der härtere ist, nämlich das Experiment. Das Modell selbst muss vorhersagen treffen, wenn ich x mache muss y passieren. Wenn also nach x aber z gemessen wird ist das Modell falsch.
    Es geht in der Wissenschaft nicht um Plausibel und schön sondern das es Funktioniert und Vorhersagen trift. Wenn jemand etwas neues sich erdenkt muss er konkrete Vorhersagen treffen die im aktuellen Mainstream komplett andere Ergebnisse liefern würden.
    Bis jetzt konnte vieles Genutzt werden. LED, GPS, neue Werkstoffe u.s.w. sind die Früchte der aktuellen Forschung, die Alternativmodelle müssen wirklich erstmal liefern, was ich bis jetzt nicht gesehen habe.

  8. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: Psy2063 04.03.16 - 14:58

    thinman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann werden anders denkende Wissenschaftler die statt die heilige
    > Mathematik lieber Beobachtungen für ihre Forschungsgrundlage nehmen und
    > dadurch viel plausiblere Erklärungen liefern endlich ernst genommen?

    etwa so wie dieser Rossi-Reaktor? Was wurde aus dem eigentlich? Wenn das Teil so simpel, sparsam und sauber funktionieren würde wie behauptet, warum steht dann nicht in jedem Haushalt einer?

  9. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: thinman 04.03.16 - 15:06

    @most: statt eine glühender Kohlebrocken würde ich lieber elektrische Strom nehmen. (Stichwort: elektrisches Universum)

    @MrPrometheus: genau darum geht es. Alternative Ideen werden einfach ins lächerliche gedreht BEVOR man damit auseinander setzt. Daher mein Analogie zu Politik.
    Obwohl rund herum alles einstürzt, halten wir trotzdem an unseren Dogmen fest und alles andere wird als Verschwörungstheorie abgestempelt.
    Genau so ist es mit der Wissenschaft.
    Alle die, die es wagen, die seit knapp hundert Jahre geltende Grundprinzipien in Frage zu stellen werden sofort diskreditiert.
    Zum Glück gibt es mittlerweile immer mehr Wissenschaftler welche dennoch dagegen ablehnen und am alternative Grundlagenforschung arbeiten.

    @bigspid: Meine Meinung nach basiert ITER nur auf mathematische Modelle welche besagen dass es theoretisch möglich sein sollte mit Kernfusion mehr Energie raus zu bekommen als das was nötig ist um die Fusion im Leben zu halten.
    Eine kurze Blitz in ein Forschungreaktor in Garching ist dafür für mich genau so wenig ein Beweis wie das Wasserstoffbombe.

    Ich bin kein Troll. Ich bin ein “unbeteiligter“ mit gesunden Menschenverstand (auch wenn die ehrenwerte Herren mir hier diesbezüglich sicherlich widersprechen).
    Die Mainstream Wissenschaft bezüglich der Astrophysik und die Forschung in der Bereich Subatomare Teilchen hat einfach zu viel Krücken (Schwarze Löcher, dunkle Materie, Teilchen die nur mit immensen Energie kreiert werden können aber dafür viel zu schnell zerfallen um damit irgend etwas erklären zu können).
    Wir entfernen uns immer mehr von der Natur. Unsere Forschung basiert auf Modellen und nicht mehr auf Beobachtungen. Und wenn dann eine Beobachtung der theoretisches Modell zerpflückt, wird schnell ein universelle Konstant eingeführt um die Theorie zu retten.
    Es geht schon seit Bohr und Einstein so und durch diese “Holzweg“ geht viel Zeit, Geld und Energie für wahre Grundlagenforschung verloren.

    In anderen Kulturen werden erst Argumente angehört, darüber nachgedacht und dann höflich diskutiert. Hier wird schnell der Keule rausgeholt und draufgehauen.
    Anonyme Demokratie...
    Für mich ist das “elektrisches Universum“ ein wesentlich plausiblere Erklärung als das was die theoretische Physik in den letzten Jahrzehnten fabriziert hat.
    Dadurch muss ich aber die Grundlagen hinter ITER zwangsläufig in Frage stellen.
    Wenn diese Meinung hier unerwünscht ist, so be it.

  10. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: MartinKrull 04.03.16 - 15:08

    Psy2063 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > etwa so wie dieser Rossi-Reaktor? Was wurde aus dem eigentlich? Wenn das
    > Teil so simpel, sparsam und sauber funktionieren würde wie behauptet,
    > warum steht dann nicht in jedem Haushalt einer?

    Er hat wohl genug Geld mit dem Gerät gemacht. Das Patent wurde ihm Angeblich erteilt aber bis jetzt durfte kein Labor eine Kopie des Reaktors nutzen bzw. Untersuchen. Typische Vapoware.

  11. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: MartinKrull 04.03.16 - 15:46

    @thinman:
    Jede Alternative ist willkommen, nur sollte man diese Belegen können mit Messdaten und Vorhersagen treffen können. Alternativen stehen zuerst in der Bringpflicht und erfüllen diese meistens nicht erwarten aber eine Diskussion auf Augenhöhe.
    Wenn man also sagt das Bohr und Einstein uns auf dem Holzweg bringen sehe ich mir einen Laser, LEDs, GPS, CERN, meinen Computer und leider Kernwaffen an und frage mich ehrlich wo denn genau? All diese Technologien sind Produkte dieser Theorien.

    Schauen Sie sich sonst eine Wasserstoffbombe an. Der Wirkungsgrad soll angeblich im Prozentbereich oder sogar darunter liegen weil die Fusion sehr schnell wieder zum erliegen kommt und diese Bomben führen nicht viel echtes Fusionsmaterial mit sich. Das wäre zB. schon eine gute Indikation wie viel Energie durch Kernfusion freigesetzt werden kann.

  12. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: mnementh 04.03.16 - 16:24

    thinman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @MrPrometheus: genau darum geht es. Alternative Ideen werden einfach ins
    > lächerliche gedreht BEVOR man damit auseinander setzt. Daher mein Analogie
    > zu Politik.
    > Obwohl rund herum alles einstürzt, halten wir trotzdem an unseren Dogmen
    > fest und alles andere wird als Verschwörungstheorie abgestempelt.
    > Genau so ist es mit der Wissenschaft.
    > Alle die, die es wagen, die seit knapp hundert Jahre geltende
    > Grundprinzipien in Frage zu stellen werden sofort diskreditiert.
    > Zum Glück gibt es mittlerweile immer mehr Wissenschaftler welche dennoch
    > dagegen ablehnen und am alternative Grundlagenforschung arbeiten.
    >
    Etablierte Wissenschaft arbeitet sehr wohl mit Beobachtungen und regelmäßig wird vorheriges "Wissen" verworfen weil neue Beobachtungen zu neuen Erkenntnissen führen. Aber alle Erklärungsmodelle sind nur Modelle, man könnte Beobachtungen IMMER auch anders erklären. Unsere bisherigen Beobachtungen lassen sich bisher am Besten erklären wenn man annimmt die Sonne und andere Sterne führen Kernfusion durch. Das erklärt Spektrallinien von Sternen und deren Veränderungen bei der Alterung. Die Erklärung dass in der Sonne Kernfusion stattfindet wird wohl erst dann verworfen wenn
    a) Neue Beobachtungen mit dieser Erklärung nicht zusammenpassen.
    oder
    b) Ein neues Erklärungsmodell die bisherigen Beobachtungen besser erklärt.

    Einen Dogmatismus kann ich in der Wissenschaft nicht erkennen, im Gegenteil.

    > @bigspid: Meine Meinung nach basiert ITER nur auf mathematische Modelle
    > welche besagen dass es theoretisch möglich sein sollte mit Kernfusion mehr
    > Energie raus zu bekommen als das was nötig ist um die Fusion im Leben zu
    > halten.
    Ja. Und ITER dient dem erklärten Zweck herauszufinden ob es in der Realität tatsächlich so funktioniert und ob man das wirtschaftlich betreiben kann. ITER ist Grundlagenforschung, das Experiment um bisherige Annahmen zu bestätigen oder zu widerlegen.

    > Eine kurze Blitz in ein Forschungreaktor in Garching ist dafür für mich
    > genau so wenig ein Beweis wie das Wasserstoffbombe.
    >
    Also, um konkret zu sein weiß man durch Messungen dabei dass mehr Energie freigesetzt wird also reingesteckt wurde. Mit ITER prüft man ob sich das zuverlässig und wirtschaftlich nutzen lässt. Zudem will man damit die Effekte entdecken die man noch nicht kennt, denn irgendwas ist eigentlich immer anders als vorher angenommen.
    So ist das in der Wissenschaft: manche Entdeckungen sind vorher nicht erwartet (Tscherenkov-Strahlung), manche basieren auf Annahmen und Berechnungen (Neptun), manche entstehen aus dem Versuch eine Theorie zu bestätigen wobei sie sich als falsch erweist (Michelson-Morley-Experiment). So funktioniert wissenschaftlicher Fortschritt.
    ITER ist genau dazu da, bestehende Theorien zu prüfen und bisher unbekannte Effekte zu entdecken und zu dokumentieren. Am Ende kann durchaus stehen dass sich Kernfusion nicht wirtschaftlich verwenden lässt. Aber deshalb ist ITER auch kein Firmenprojekt.

  13. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: DaChicken 04.03.16 - 17:28

    Axel Stoll ick hör dir trapsen.

    Vllt. guckst Du mal wo Hitler und Stalin auf der Venus abgeblieben sind mit Ihren Flugscheiben und vergiss nicht bei den Echsenmenschen vorbeizuschauen (Vllt. bist Du ja einer, man weiß es ja nicht ) :D.

  14. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: Niantic 04.03.16 - 17:32

    Du bist doch ein napf! In der sonne sitzen die anderen 1.4 milliarden chinesen und treiben auf fahrrädern einen dynamo an, die sonne selbst ist nur eine glühbirne die von dem generator gespeist wird. Deswegen isses nachts auch dunkel, die chinesen müssen ja auch mal schlafen!

  15. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: Trollversteher 04.03.16 - 18:08

    Welcher "andersdenkende" Wissenschaftler der noch halbwegs seine Sinne beisammen hat, geht denn davon aus, dass in Sonnen keine Kernfusion stattfindet? Sind das wieder mal die neusten "Erkenntnisse" aus der YouTube Universität?

  16. NUKULAR! Das wurde hier noch nicht genannt?

    Autor: most 04.03.16 - 18:13

    Was ist denn mit Euch los?

  17. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 04.03.16 - 18:44

    thinman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alternativen werden kaputt geredet und diskreditiert.

    Und was sollen diese Alternativen sein?

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  18. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: thinman 04.03.16 - 23:02

    @mnementh:
    Ich gebe Ihnen Recht dass es so sein sollte dass immer wieder was altes verworfen und neues eingeführt werden soll wenn die Beobachtungsergebnisse die alte Theorien nicht mehr untermauern.
    Ich bin allerdings auf der Meinung dass gerade diese "Erneuerung" nicht mehr passiert.
    Seit knapp hundert Jahre werden Wissenschaftsstudenten die alte "Weisheiten" beigebracht und somit auf Ihre Wissenschaftliche Laufbahn vorbereitet. Ob diese Theorien richtig oder falsch sind, steht (leider) nicht mehr zu Debatte, So entsteht (meine Meinung nach) Dogmatismus.

    Sie haben die Spektral-Analyse erwähnt was mich automatisch zum Rotverschiebung führt.
    Hubble (Edwin) hatte selbst darauf hingewiesen dass seine These wahrscheinlich fehlerhaft ist und die Rotverschiebung nicht mit Entfernung erklärt werden kann. (Darauf basiert ja unsere gesammte heutige Kosmologie und Urknall-Theorie).
    In der riesigen Datenpool von Hubble (der Teleskop) findet man alerdings immer mehr Bilder über Galaxien in dem verschiedene Sterne mit völlig unterschiedlichen Rotverschiebungen miteinender gut sichtbar verbunden sind.
    Nach dem derzeitigen Theorie ist das aber schlicht unmöglich.
    Obwohl allein schon diese Beobachtungen die Grundlage von der heutigen Kosmologie entzieht, bleibt dennoch alles beim alten.

    ZITAT: "Die Erklärung dass in der Sonne Kernfusion stattfindet wird wohl erst dann verworfen wenn
    a) Neue Beobachtungen mit dieser Erklärung nicht zusammenpassen.
    oder
    b) Ein neues Erklärungsmodell die bisherigen Beobachtungen besser erklärt. "

    Es gibt wohl Beobachtungen worauf die heutigen Kernfusions-Ofen-Sonne Theorie keine plausible Antwort hat. Zum Beispiel warum die Korona eine deutlich höhere Temperatur aufweist als der Oberfläche oder dass die Sun Spots deutlich kühler sind als ihre Umgebung.

    Plasma Ströme bieten eben eine andere Erklärungsmodell sowohl für die Sonne als auch für die Problematik mit der Rotverschiebung.
    Es kommt ohne Schwarze Löcher, Dunkle Materie und andere aus der Not geborene Hokus-Pokus Objekte aus.
    Ernst genommen wird es natürlich nicht, schliesslich entspricht es nicht die gängige These und wenn es ernst genommen wäre, müsste man erklären warum seit Jahrzenten milliarden ausgegben wurden obwohl es keine belastbare Grundlage für die heutige Forschung bestand. (Ausser mathematische Modelle die für mich eben keine Grundlage sind.)

    Die elektrische Universum wird zwar als neuerliche YouTube Pseudo-Wissenschaftsrichtung dargestellt aber die Ursprünge diese Forschungsrichtung sind viel älter.
    Ob Kristian Birkeland oder Hannes Alfvén je Aluhüte getragen haben, kann ich leider nicht beantworten aber die Grundlagen für die Plasma-Universum haben sie dennoch gelegt.

    Ich gebe Sie auch darin recht dass man ohne Experimente nicht forschen kann.
    Ich finde nur dass wir mittlerweile das gesunde Maß verloren haben besonders wenn ich auf LHC oder ITER denke.
    Extrem teuere Experimente welche nur darauf zielen irgendwelche Mathematische Theorien zu beweisen halte ich für überflüssig.
    Mir wäre es lieber wenn diese Gelder ins Grundlagenvorschungs-alternativen gesteckt wären die nicht auf die alte Theorien basieren.

    Nur weil wir irgendwelche Teichen für eine Bruchteil eine Sekunde erschaffen haben oder wir unmegen an Energie in eine Sekunde freisetzen können (Waserstoffbombe) heist es noch lange nicht das dass etwas mit natürlichen Prozessen zu tun hat.

  19. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: Mixermachine 05.03.16 - 00:15

    Gibt es eine Theorie, die mit einer konkreten Rechnung mehrere Phänomene in verschiedenen Bereichen erklärt.
    Man hört öfter von Theorien, die in einem speziellen Fall gut passen, sonst aber ins Leere laufen

    Hier mal ein Blog dazu
    http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2015/06/11/das-elektrische-universum-eine-revolutionaere-neue-kosmologie/?all=1

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  20. Re: Und wenn die Sonne gar nicht mit Kernfusion funktioniert?

    Autor: M. 05.03.16 - 00:42

    > Ob diese Theorien richtig oder falsch sind, steht (leider)
    > nicht mehr zu Debatte, So entsteht (meine Meinung nach) Dogmatismus.
    Doch, natürlich steht das zur Debatte. Allerdings sind die anerkannten Theorien eben deshalb anerkannt, weil sie mit den bisherigen Beobachtungen kompatibel sind (und es keine simpleren Theorien gibt, die dasselbe leisten).

    > Hubble (Edwin) hatte selbst darauf hingewiesen dass seine These
    > wahrscheinlich fehlerhaft ist und die Rotverschiebung nicht mit Entfernung
    > erklärt werden kann. (Darauf basiert ja unsere gesammte heutige Kosmologie
    > und Urknall-Theorie).
    Das wurde hier vor kurzem schon mal erklärt: Es ist total irrelevant, ob jemand glaubt, ob eine Theorie fehlerhaft ist oder nicht, denn eine wissenschaftliche Theorie kann per Definition durch Beobachten der gemachten Vorhersagen objektiv falsifiziert werden. Solange sie mit allen Beobachtungen kompatibel ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, sie sei fehlerhaft.

    > In der riesigen Datenpool von Hubble (der Teleskop) findet man alerdings
    > immer mehr Bilder über Galaxien in dem verschiedene Sterne mit völlig
    > unterschiedlichen Rotverschiebungen miteinender gut sichtbar verbunden
    > sind.
    > Nach dem derzeitigen Theorie ist das aber schlicht unmöglich.
    > Obwohl allein schon diese Beobachtungen die Grundlage von der heutigen
    > Kosmologie entzieht, bleibt dennoch alles beim alten.
    Zugegeben, Kosmologie ist nicht mein Gebiet und ich kenne die Rohdaten nicht. Wenn allerdings genügend Daten existieren, um das Hubble-Gesetz zu falsifizieren, wird das mit Sicherheit gemacht werden - schon allein wegen der Aufmerksamkeit, die so ein Paper innerhalb kurzer Zeit erhalten würde.

    Meine Vermutung (ins Blaue, wie gesagt, ich kenne die Daten nicht) ist aber, dass die Abweichungen bisher statistisch nicht signifikant sind.

    > Ich gebe Sie auch darin recht dass man ohne Experimente nicht forschen
    > kann.
    > Ich finde nur dass wir mittlerweile das gesunde Maß verloren haben
    > besonders wenn ich auf LHC oder ITER denke.
    > Extrem teuere Experimente welche nur darauf zielen irgendwelche
    > Mathematische Theorien zu beweisen halte ich für überflüssig.
    Nein, das sind sie selbstverständlich nicht, weil die gesammelten Daten unabhängig vom theoretischen Modell sind. Natürlich kommt es vor, dass die Daten die Vorhersagen zuvor etablierter Theorien bestätigen. Mindestens ebenso interessant ist jedoch, wenn sie das nicht tun. Damit (und nur damit) kann man dann nämlich etablierte Theorien falsifizieren.

    Unabhängig davon schaffen zusätzliche Daten immer zusätzliche Bedingungen für Theorien - jede (neue oder etablierte) Theorie muss mit allen bisherigen Daten kompatibel sein, oder sie ist falsifiziert oder mindestens offensichtlich unvollständig. Daher sind zusätzliche experimentelle Daten immer ein Erkenntnisgewinn, völlig unabhängig von jeder theoretischen Grundlage.

    > Nur weil wir irgendwelche Teichen für eine Bruchteil eine Sekunde
    > erschaffen haben oder wir unmegen an Energie in eine Sekunde freisetzen
    > können (Waserstoffbombe) heist es noch lange nicht das dass etwas mit
    > natürlichen Prozessen zu tun hat.
    Vielleicht haben wir eine andere Vorstellung davon, was ein 'natürlicher Prozess' ist. In der Physik spielt es keine Rolle, ob man einen Prozess gezielt auslöst oder passiv beobachtet, er ist in jedem Fall 'natürlich' im Sinne von 'in der Natur vorkommend' (im Gegensatz zu einer rein theoretischen Vorhersage). Wir können per Definition keine physikalisch unmöglichen Prozesse auslösen.

    Natürlich kann man aus der experimentell bestätigten Möglichkeit der Kernfusion a priori nicht schliessen, dass dies die Energiequelle der Sonne ist. Allerdings sind die Beobachtungen mit der Theorie, dass dem so ist, kompatibel.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

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