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Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

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  1. Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: drudenfuss 06.12.16 - 13:22

    Guter Podcast zum Thema: http://alternativlos.org/36/

    Die Fusionsenergie ist quasi alternativlos zum Klimaschutz ;)

  2. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: teenriot* 06.12.16 - 13:28

    Es ist aber schon 5 nach 12, also muss man mit dem arbeiten was man hat.
    Man kann nicht noch mal 50 Jahre auf die "Wunderwaffe" warten.
    Wendelstein 7-X hatte allein schon 25 Jahre Projektzeit gebraucht (19 Jahre seit Baubeginn).

  3. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: iCakeMan 06.12.16 - 14:03

    Und deswegen sollte man jetzt einfach aufhören?

  4. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: teenriot* 06.12.16 - 14:07

    Natürlich nicht, eher noch stärker fördern.
    Aber man sollte nicht auf Rettung in Form der Kernfusion warten,
    sondern anderweitig praktisch umsetzen was möglich ist und
    zwar besser eher gestern als heute.

  5. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: Ach 06.12.16 - 14:13

    Zudem sind Stelatoren die ideale Ergänzung zu Sonnenergie- und Windkraftanlagen. Da ist weit und breit kein Oder vorhanden, sondern ein klares Und, und das möglichst bald.

  6. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: olleIcke 06.12.16 - 16:09

    Ah Yeah! Wollt ich gerade posten! Superinteressanter Podcast!!
    btw: hier zum clicken: alternativlos.org/36 ;]

    Sehr cool wie die ausm Nähkästchen plaudern. Sehr viel detailierter als es in jedem Artikel rüberkommt. Man macht sich ja KEINE Vorstellung was da schon alles abging um dieses Ding zu bauen!!

    Das golem-Forum kann BBCode!

  7. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: George99 06.12.16 - 20:29

    Gleich mal runtergeladen. Und da ich von Ogg Opus noch nie was gehört hatte, auch mal diese neue Format angetestet!

    Zitat: "MP3 bieten wir vor allem für antike oder schrottige mobile Endgeräte an."

    <3 <3



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.16 20:30 durch George99.

  8. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 07.12.16 - 03:20

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist aber schon 5 nach 12, also muss man mit dem arbeiten was man hat.

    Tatsächlich weiß niemand genau wie spät es in Bezug auf den Klimawandel ist. Die Modelle von vor 10 Jahren haben sich als Falsch herausgestellt. Der Klimawandel muss genauer erforscht werden. Leider helfen die Klima-Panik-Macher wie du nicht wirklich dabei den Klimawandel wissenschaftlich zu ergründen.

    > Man kann nicht noch mal 50 Jahre auf die "Wunderwaffe" warten.
    > Wendelstein 7-X hatte allein schon 25 Jahre Projektzeit gebraucht (19 Jahre
    > seit Baubeginn).

    Richtig. Aber Fusionsenergie ist trotzdem langfristig alternativlos. Durch die extreme Menge von Energie die dieses System bereitstellen wird, werden industrielle Verfahren eines Ausmaßes möglich die man sich heute gar nicht vorstellen kann.

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  9. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: foho 07.12.16 - 06:39

    fefe und frank, immer mit bleeding edge technologie dabei. ;)
    die zwei sind auch meiner meinung nach die kompetentesten blogger und podcaster die die deutsche "mannschaft" zu bieten hat.
    Manchmal etwas abstrus was in ihren Podcasts publiziert wird, aber doch sehr bodenständig und weit weg von Aluhut und kalter Sonne.
    Vorallem das zu fast jedem Punkt der angesprochen wird auch die passenden links in den
    Shownotes mitgeliefert wird finde ich journalistisch betrachtet (also von meinem punkt als einfacher bürger aus) löblich.

  10. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: Moe479 07.12.16 - 07:05

    Ich stoße auch beim Stellator immer auf den Begriff der Energiegewinnung, ist das nach dem Energieerhaltungssatz nicht mindestens unwissenschaftlich ausgedrückt, oder lediglich Ausdruck der Konkurrenz mit anderen Euphemismen dieser Zeit?

  11. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: photoliner 07.12.16 - 07:32

    Du musst bedenken, dass das Thema auch der Marzahn-Zündy irgendwie näher gebracht werden muss. Meinst du, ein solches Klientel hat mal etwas vom Energieerhaltungssatz gehört oder gar verinnerlicht?
    Für viele wird Energie hergestellt, weil sie vorher nicht in der Form vorlag. Bzw. viele wissen gar nicht, dass es mehrere Energieformen gibt. Für den gemeinen Naturwissenschaftler findet nur eine Umformung der Energie statt, sei es chemische, elektrische oder physische Energie.

  12. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: _4ubi_ 07.12.16 - 08:36

    photoliner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst bedenken, dass das Thema auch der Marzahn-Zündy irgendwie näher
    > gebracht werden muss. Meinst du, ein solches Klientel hat mal etwas vom
    > Energieerhaltungssatz gehört oder gar verinnerlicht?
    > Für viele wird Energie hergestellt, weil sie vorher nicht in der Form
    > vorlag. Bzw. viele wissen gar nicht, dass es mehrere Energieformen gibt.
    > Für den gemeinen Naturwissenschaftler findet nur eine Umformung der Energie
    > statt, sei es chemische, elektrische oder physische Energie.

    Naja, lernt man so in der 7-8. Klasse. Weiß vielleicht nicht mehr jeder, aber als Grundwissen darf man das schon bezeichnen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 08:37 durch _4ubi_.

  13. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: Moe479 07.12.16 - 09:31

    Größere Umwandlungsanlagen für z.B. Strahlung nach Elektrizität sind schon heute machbar, man benötigt lediglich größer gesellschaftliche Einigkeit und Stabilität zu deren Realisierung. Die ganze Atom- und Fusionsenergieforschung ist leider auch getrieben von der Angst in Abhängigkeit zu Regionen zu geraten, in denen andere Technologien deutlich effizienter aufgrund ihrer Lage eingesetzt werden könnten.

  14. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: theonlyone 07.12.16 - 09:34

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stoße auch beim Stellator immer auf den Begriff der Energiegewinnung,
    > ist das nach dem Energieerhaltungssatz nicht mindestens unwissenschaftlich
    > ausgedrückt, oder lediglich Ausdruck der Konkurrenz mit anderen Euphemismen
    > dieser Zeit?

    Für BWLer muss das Wort "Gewinn" vorkommen, sonst lehnen die das sofort ab.

  15. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: emdotjay 07.12.16 - 12:48

    DerVorhangZuUndAlleFragenOffen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist aber schon 5 nach 12, also muss man mit dem arbeiten was man hat.
    >
    > Tatsächlich weiß niemand genau wie spät es in Bezug auf den Klimawandel
    > ist. Die Modelle von vor 10 Jahren haben sich als Falsch herausgestellt.
    > Der Klimawandel muss genauer erforscht werden. Leider helfen die
    > Klima-Panik-Macher wie du nicht wirklich dabei den Klimawandel
    > wissenschaftlich zu ergründen.
    >
    > > Man kann nicht noch mal 50 Jahre auf die "Wunderwaffe" warten.
    > > Wendelstein 7-X hatte allein schon 25 Jahre Projektzeit gebraucht (19
    > Jahre
    > > seit Baubeginn).
    >
    > Richtig. Aber Fusionsenergie ist trotzdem langfristig alternativlos. Durch
    > die extreme Menge von Energie die dieses System bereitstellen wird, werden
    > industrielle Verfahren eines Ausmaßes möglich die man sich heute gar nicht
    > vorstellen kann.

    Man weiß im seit paar Jahren (experimentelle Untersuchungen) das seit ende der 1980er nichtlineare Effekte auftreten. Also das CO2 Ausstoß und Erdwärmung nicht mehr linear verlaufen. Das kann gut sein zb es tritt ein sättigungs effekt auf oder auch schlecht die Erdwärmung steigt überprotional zum Co2 Ausstoß.
    Leider belegen dei experimentellen Daten letzteres.
    Für uns heißt das jetzt eine Tonne Co2 jetzt mehr für die Erdwärmung verursacht als zB. vor 50 jahren. Würde die Menscheite von heute auf morgen, kein CO2 und Abwärme produzieren so würde die Erdwärmung morgen trotzdem etwas höher sien als huete (durch die nichtlinearen Effekte)

    Ich sehe hier 2 Ansätze wie wir das Begrenzen können.
    Effizientere Energieumwandlung (mit Absicht keine Energiegewinnung ;))
    und Energie Nutzung so weit es geht reduzieren.
    Bei jeder Energieumwandlung entsteht Abwärme, auch bei dem "fancy" Fusionskraftwerk. (PS: der Wirkungsgrad ist miserabel, momentan)
    Und die Erfahrung hat gezeigt, das mit jeder neuen Technologie die Ressourcen immer stärker abgebaut werden.
    Oder anders ausgedrückt, keine Technologie hat es bis jetzt geschafft das Global gesehen die Ressourcen langsamer abgebaut werden.

    Mit einem Fusionskraftwerk verzögern wir die Klimaerwärmung, aber solange wir den zweiten Punkt nicht aktiv umsetzen, solange werden wir die Klimaerwärmung nicht aufhalten können.

    z.B: bessere Flugzeug-Triebwerke --> weniger Kosten --> mehr Kundschaft --> mehr Flugzeuge --> global gesehen höhere Verbrauch / lokal gesehen Spritsparendes Flugzeug.

  16. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: George99 07.12.16 - 15:36

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stoße auch beim Stellator immer auf den Begriff der Energiegewinnung,
    > ist das nach dem Energieerhaltungssatz nicht mindestens unwissenschaftlich
    > ausgedrückt, oder lediglich Ausdruck der Konkurrenz mit anderen Euphemismen
    > dieser Zeit?

    Nun, es wird Energie aus Materie gewonnen, was an Masse bei einer Kernfusion verloren geht, steht dann als Energie zur Verfügung.

  17. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: DerVorhangZuUndAlleFragenOffen 07.12.16 - 16:28

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > z.B: bessere Flugzeug-Triebwerke --> weniger Kosten --> mehr Kundschaft -->
    > mehr Flugzeuge --> global gesehen höhere Verbrauch / lokal gesehen
    > Spritsparendes Flugzeug.

    Weil du Flugzeuge ansprichst. Ist die Hypothese, dass CO2 das in großen Höhen ausgebracht wird deutlich schädlicher ist, eigentlich inzwischen irgendwie bewiesen worden?

    "Entwickeln Sie ein positives Verhältnis zu Daten und freuen sie sich wenn wir mehr wissen!" ~Angela Merkel (12.06.2015)

  18. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: Moe479 07.12.16 - 18:40

    neues format? wohl eher rusty edge tech ... ;-D

    opus(harmony) als codec ist doch so etwas von 2010 und die ursprünge von ogg als bitstrom-container noch wesentlich älter, glaube mitte der 90er(???).

  19. Re: Dem Inginöör ist nichts zu schwöör!

    Autor: Moe479 07.12.16 - 20:37

    der effekt der hier genutzt werden soll ist, dass um ²H(Deuterium) fusioniert mit ³H(Tritium) zu ⁴He(stabilem Helium-4) und ¹H(Protium), zum überwinden coulombbarriere, deutlich weniger Energie notwendig ist als man erhält. alle reaktionen davor oder dannach laufen sehr viel weniger rentabel in der strahlungs- und bewegugsbilanz ab, was ab ⁵⁸Fe sogar rein rechnerisch unter idealen bedingungen unrentabel wird, schwerere Elemente lassen sich rein rechnerisch nur noch unter zugabe von anderen energien herstellen, binden in ihrer entstehung mehr als sie freisetzen.

    die saldenaufrechnung dazu unter einbeziehung von bindungs_energien_ möchte ich mal sehen, da findet der geneigte buchhalter lediglich eine mehr oder weniger geschickte umformung und umverteilung bei ... nur gewonnen/erzeugt/erschaffen wird universal gersehen garnichts, nur auf der einen seite weggenommen und der anderen hinzugefügt, linke tasche rechte tasche gespielt ... gut, wenn gewinn dieser definiton allein unterliegt, einfach etwas umbuchen zu können ... dann macht jeder einkauf mir gewinn, 1¤ für 3 äpfel = 3 äpfel gewinn und 1¤ verlust ... andere nennen das schlichtweg umsatz/umwandlung und umverteilung.

    des einen gewinn, des anderen verlust, d.h. global gewinn=verlust, d.h. nichts wird erschaffen oder entschwindet wirklich, es gibt weder gewinn noch verlust, es sei denn man pflegt ein auf sich begrenztes blickfeld.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.16 20:55 durch Moe479.

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