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Die besuchen uns

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  1. Die besuchen uns

    Autor: Gandalf2210 16.10.15 - 13:42

    Nur weil wir die erst jetzt gesehen haben, heißt das ja nicht, dass die nicht schon seit 1449 Jahren unterwegs zu uns sind.

  2. Re: Die besuchen uns

    Autor: tobster 16.10.15 - 13:53

    Nur kommen die ersten elektromagnetischen verräterischen Signale unsererseits wohl erst in über ~1400 Jahren bei denen an.

  3. Re: Die besuchen uns

    Autor: teenriot* 16.10.15 - 14:03

    Diese Fixierung auf Radiosignale ist doch vollkommen verkehrt.
    Wer planetengroße Satelliten um eine Sonne platzieren kann, ist sicherlich auch bei der Auswertung einer Atmosphäre und Biosphäre aus der Ferne weiter als wir es überhaupt denken können.

  4. Re: Die besuchen uns

    Autor: tobster 16.10.15 - 14:10

    Dazu muss die Erde aus deren Blickwinkel aber im Beobachtungszeitraum auf der Sichtachse an der Sonne vorbeiziehen (zumindest nach unseren bekannten Bestimmungsmethoden). Bei der Betrachtung hat man einen Exoplaneten mit Atmosphäre gefunden, was aber nicht aussagt, das hier interessantes (und intelligentes) Leben vorhanden ist, das sich lohnen würde zu besuchen.

    Nach der Annahme des technologischen Fortschritts haben die aber eh einen Alcubierre-Antrieb und sind morgen schon da. :-D

  5. Re: Die besuchen uns

    Autor: teenriot* 16.10.15 - 14:23

    Du begehst wieder den gleichen Fehler. Du überträgst irdischen Methodiken 1:1 als wären die der Weisheit letzter Schluss.

  6. Re: Die besuchen uns

    Autor: Grover 16.10.15 - 15:22

    Na, die werden bestimmt gleich eine Klage wegen Datenschutz einreichen, damit wir Ihren Planeten bei Google Universe verpixeln.

  7. Re: Die besuchen uns

    Autor: tingelchen 16.10.15 - 15:42

    Eine solche Zivilisation sollte auch bereits über einen "Warp" Antrieb verfügen. Denn das Material das nötig ist um solche Mega Strukturen überhaupt bauen zu können, findet man nicht auf einem einzelnen Planeten. D.h. sie müssen über Technologien verfügen mit denen man nicht nur Resourcen im Weltraum abbauen (irgendwo halt) und transportieren kann, sondern auch Arbeitskräfte.

    D.h. sie ist auf einem technischen Stand wo Techniken zu deren Kinderspielzeug gehört wo unsere Wissenschaftler in der entferntesten Theorie nicht einmal geträumt haben ;)

    Aber davon ab. Es wäre zwar der Knaller wenn sich diese Theorie bewahrheiten würde und da wirklich intelligente Aliens unterwegs sind. Jedoch denke ich das es sich hierbei wohl eher um ein natürliches Phänomen handelt. Z.B. könnte der Stern gerade dabei sein zu sterben, wodurch die Schwanken zu Stande kommen, oder es haben sich einige Trümmer (Reste von Planeten oder sonstiges) welche auf ungewöhnlichen Bahnen unterwegs sind, vor den Stern geschoben.

    Die Distanz zum Stern spielt natürlich auch eine große Rolle. Ein Objekt welche vom Stern sehr weit weg ist und einfach einmal an der Sonne vorbei geflogen ist könnte aus Sicht von Kepler die 20% Abnahme verursacht haben.

  8. Re: Die besuchen uns

    Autor: Gewürzwiesel 16.10.15 - 15:58

    Wäre der Stern am Ende seiner Lebenszeit angekommen, müsste man das in seiner chemischen Zusammensetzung erkennen. Planetenüberreste sollten jetzt auch nicht auf so einer Bahn fliegen, dass es zu Unregelmäßigkeiten kommt.
    Die Frage die sich mir stellt und welche gegen Aliens spricht ist eher wieso das Satellitennetz auf so eine ungewöhnliche Bahn platziert wurde. spricht ja nichts dagegen es auf eine regelmäßige Bahn zu schicken, sollte halt die Heimatwelt nicht abschatten, was aber nicht passieren wird wenn die Bahn des Netzes senkrecht zur Bahn des Heimatplaneten steht.
    Ich denke das Phänomen ist natürlich, was auch immer das ist.

  9. Re: Die besuchen uns

    Autor: Rodrigogonzales 16.10.15 - 16:37

    Mal kurz eine Frage von einem Nicht-physiker. Wie sind die jetzt darauf gekommen dass auf dem Planeten Leben existieren könnte?

    Sie haben sich die Sonne angeschaut, diese wurde hin und wieder etwas dunkel was darauf schließen lässt dass sich hin und wieder ein Planet davorschiebt.
    Verpasst habe ich aber jetzt wie der Planet selbst zum Kandidat für leben wurde?!
    Der Merkur kreist ja auch um die Sonne und da ist gewiss kein Leben möglich. Wie bestimmen die das denn auf die Entfernung?

  10. Re: Die besuchen uns

    Autor: Neri 16.10.15 - 16:47

    Es geht nicht um einen Planeten, sondern um ein riesiges, künstlich erschaffenes Konstrukt. :)

  11. Re: Die besuchen uns

    Autor: Garius 16.10.15 - 17:01

    Rodrigogonzales schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal kurz eine Frage von einem Nicht-physiker. Wie sind die jetzt darauf
    > gekommen dass auf dem Planeten Leben existieren könnte?
    >
    > Sie haben sich die Sonne angeschaut, diese wurde hin und wieder etwas
    > dunkel was darauf schließen lässt dass sich hin und wieder ein Planet
    > davorschiebt.
    > Verpasst habe ich aber jetzt wie der Planet selbst zum Kandidat für leben
    > wurde?!
    > Der Merkur kreist ja auch um die Sonne und da ist gewiss kein Leben
    > möglich. Wie bestimmen die das denn auf die Entfernung?
    Das Licht wurde eben nicht hin und wieder dunkel (regelmäßig) sondern sehr unregelmäßig. Steht aber auch für die Unwissenschaftlichen so im Artikel ;)

  12. Re: Die besuchen uns

    Autor: Sarkastius 16.10.15 - 18:46

    Rodrigogonzales schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal kurz eine Frage von einem Nicht-physiker. Wie sind die jetzt darauf
    > gekommen dass auf dem Planeten Leben existieren könnte?
    >
    > Sie haben sich die Sonne angeschaut, diese wurde hin und wieder etwas
    > dunkel was darauf schließen lässt dass sich hin und wieder ein Planet
    > davorschiebt.
    > Verpasst habe ich aber jetzt wie der Planet selbst zum Kandidat für leben
    > wurde?!
    > Der Merkur kreist ja auch um die Sonne und da ist gewiss kein Leben
    > möglich. Wie bestimmen die das denn auf die Entfernung?


    Wissenschaftler kennen eben kein natürliches Phänomen welches die gleichen Charakteristika aufweist. Ergo unnatürliche Phänomen.

  13. Re: Die besuchen uns

    Autor: plutoniumsulfat 16.10.15 - 21:43

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Fixierung auf Radiosignale ist doch vollkommen verkehrt.
    > Wer planetengroße Satelliten um eine Sonne platzieren kann, ist sicherlich
    > auch bei der Auswertung einer Atmosphäre und Biosphäre aus der Ferne weiter
    > als wir es überhaupt denken können.

    Selbst wenn sie das könnten: unter die Atmosphäre zu schauen wird bei den Entfernungen verdammt schwierig. Und die ersten atmosphärischen Veränderungen unsererseits sind auch noch nicht lang genug her, um dort angekommen zu sein. Selbst dann hätte man aber auch schon mit Signalen von dort rechnen können.

  14. Re: Die besuchen uns

    Autor: irata 16.10.15 - 21:46

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du begehst wieder den gleichen Fehler. Du überträgst irdischen Methodiken
    > 1:1 als wären die der Weisheit letzter Schluss.

    Es bleibt einem ja fast nichts anderes übrig, sonst kommt man schnell in Richtung Fantasie.
    Bei uns gilt ja auch noch das Geschwindigkeitsübertretungsverbot für die Lichtgeschwindigkeit.
    Zumindest ist möglich, dass man bald an der Beständigkeit der Naturkonstanten kratzt:
    http://www.zeit.de/wissen/2014-12/astronomie-alpha-centauri-harald-lesch-variable-naturkonstanten

  15. Re: Die besuchen uns

    Autor: Eheran 16.10.15 - 22:47

    Öm... nein.

  16. Re: Die besuchen uns

    Autor: Revo378 17.10.15 - 16:50

    Die Studie von Boyajian beschreibt nicht nur dass es eine Verdunkelung gibt, sondern untersucht auch die wahrscheinlichsten Ursachen.

    Zunächst einmal hat sie den Stern anhand seiner Leuchtkraft, seines Spektrums etc. kategorisiert. Sie kommt damit auf einen Stern der F-Klasse. Das ist wichtig, um seine Lichtkurve einzuschätzen. Demzufolge ist der Stern ist mitnichten am Ende seiner Lebenszeit und die beobachteten Schwankungen können demnach so nicht erklärt werden.

    Zweitens muss man wissen, dass eine Verdunkelung von 15-22% _sehr_ groß ist. Zum Vergleich: Ein Planet wie der Jupiter würde die Sonne auf vergleichbare Distanz wohl nur um 1% verdunkeln. Hinzu kommt, dass die Verdunkelungen nicht symetrisch sind, wie es bei einem sphärischen (runden) Objekt wie einem Planeten zu erwarten wäre. Schiebt sich ein Planet vor seinen Stern so verdunkelt sich dieser genauso schnell wie er sich wieder aufhellt, sobald der Planet vorbeigezogen ist. Genau DAS ist hier aber NICHT der Fall. Was auch immer sich vor den Stern geschoben hat, ist asymmetrisch.

    Natürlich könnte auch ein relativ kleines Objekt, sofern es denn sehr weit vom Stern an diesem vorbeizieht, für die Verdunkelung verantwortlich sein. Hier weißt Boyajian allerdings nach, dass es am Wahrscheinlichsten ist, dass sich das Objekt/ die Objekte, die den Stern verdunkeln zwischen 3 und 20 AE vom Stern entfernt befinden. Zum Vergleich: Die Erde ist 1 AE von der Sonne entfernt). Nimmt man bspw. einmal an, dass vlt. irgendwo auf der 1480Lichtjahre langen Strecke zwischen dem Kepler-Teleskop und dem Stern ein Staubkorn oder Asteroid "durchs Bild" geschwebt ist, dann hätte dieser nicht nur diesen Stern sondern auch einige der 150.000 anderen, die Kepler beobachtet, verdunkelt.

    All das führt Boyajian zu der Vermutung, dass sich ein oder eher mehrere große, asymmetrische Objekte in dem System befinden, oder durch dieses hindurchgezogen ist (eine Periodizität, also Umkreisung des Sterns, konnte bislang nicht beobachtet werden).

    Natürlich ist keiner dieser Aussagen 100%ig sicher. Es sind nur nach aktuellem Wissenstand die wahrscheinlichsten Erklärungen.

  17. Re: Die besuchen uns

    Autor: Subotai 18.10.15 - 00:09

    Es wäre möglich, dass die Satelliten eben schon regelmäßig kreisen, aber nicht immer das Sonnenlicht sammeln, also auch mal geschlossen sind.

    Und selbst, wenn es so ist...in mehr als einem Millenium kann viel passieren, womöglich hat sich die angebliche Zivilisation schon selbst ausgelöscht.

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