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Geschwindikeitsaspekt

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  1. Geschwindikeitsaspekt

    Autor: JouMxyzptlk 08.08.22 - 14:49

    Der Artikel spricht genau diese Punkt korrekterweise an: Wenn der Rechner beim hochfahren einfach keine fünf Minuten rumeiert sondern nur 20 Sekunden wird der Strom für den restlichen Rechner gleich sinnvoll genutzt anstatt damit nur zu heizen.
    Natürlich vom Anwender abhängig und von der Definition was "sinnvoll" ist :D .

  2. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: M.P. 08.08.22 - 14:57

    Es ist die Frage, ob immer noch die meisten SSDs als Systemlaufwerke genutzt werden ...

  3. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: forenuser 08.08.22 - 15:03

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist die Frage, ob immer noch die meisten SSDs als Systemlaufwerke
    > genutzt werden ...

    So wie ich die Sache einschätze werden SSD eher als Boot/OS-Laufwerk und weniger als Datelaufwerk genutzt.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  4. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: EDL 08.08.22 - 15:10

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist die Frage, ob immer noch die meisten SSDs als Systemlaufwerke
    > genutzt werden ...

    Nein, das nicht die Frage, denn es wäre schon ziemlich absurd einen Rechner zu betreiben, wo das Systemlaufwerk eine klassische Festplatte ist und für Dokumente (etc.) eine zweite SSD genutzt wird.

  5. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: postemi 08.08.22 - 15:12

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist die Frage, ob immer noch die meisten SSDs als Systemlaufwerke
    > > genutzt werden ...
    >
    > So wie ich die Sache einschätze werden SSD eher als Boot/OS-Laufwerk und
    > weniger als Datelaufwerk genutzt.

    Ich bin mir nicht sicher ob es inzwischen mehr Server SSD für Daten gibt als Endkunden Bootlaufwerke.

  6. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: EDL 08.08.22 - 15:13

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel spricht genau diese Punkt korrekterweise an: Wenn der Rechner
    > beim hochfahren einfach keine fünf Minuten rumeiert sondern nur 20 Sekunden
    > wird der Strom für den restlichen Rechner gleich sinnvoll genutzt anstatt
    > damit nur zu heizen.

    Nur dass Rechner heutzutage selten ausgeschaltet werden / booten nur noch selten erfolgt. Aber natürlich verbrauchen alle Dateizugriffe immer Zeit und Energie (auch nach dem Hochfahren) und das funktioniert mit SSDs ungleich schneller.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.22 15:15 durch EDL.

  7. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: debattierer 08.08.22 - 15:15

    Das war auch mein erster Gedanke. Dass weder die Wissenschaftler noch Golem auf diesen Gedanken gekommen ist mir unerklärlich.

  8. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: JouMxyzptlk 08.08.22 - 15:16

    Dann boote doch mal von einer 2,5" Platte mit 7 mm Bauhöhe welche mit, wenn du Glück hast, 5400 U/Min dreht. Oder von einem 1 Zoll Microdrive, welches ähnlich viel Raumvolumen hat wie eine M2 SSD, siehe https://www.ebay.de/itm/284674134180 . Bzw dessen großen Brüder mit 1,8 Zoll, MK2533GSG und MK3233GSG als Beispiele . Nur ein kleines bisschen langsamer. Hatten eher kurze Daseinsberechtigung.

  9. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: gorden 08.08.22 - 15:20

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel spricht genau diese Punkt korrekterweise an: Wenn der Rechner
    > beim hochfahren einfach keine fünf Minuten rumeiert sondern nur 20 Sekunden
    > wird der Strom für den restlichen Rechner gleich sinnvoll genutzt anstatt
    > damit nur zu heizen.
    > Natürlich vom Anwender abhängig und von der Definition was "sinnvoll" ist
    > :D .

    Ist halt die Frage ob der Rechner dann wirklich weniger Energie braucht, wenn wir mal davon aus gehen, das durch die SSD die Daten schneller verarbeitet werden können und die CPU dann direkt mal im Turbo Boost ist und bei einer HDD vielleicht nicht weil da immer nur Tröpfchenweise Daten zum verarbeiten ankommen wo ein geringerer Takt ausreicht.

  10. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: JouMxyzptlk 08.08.22 - 15:21

    debattierer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass weder die Wissenschaftler noch Golem
    > auf diesen Gedanken gekommen ist mir unerklärlich.

    Zitat Artikel: "Daneben vernachlässigt die Analyse einen wichtigen Aspekt: Die höhere Geschwindigkeit der SSDs."
    Heute geht der "nicht komplett lesen" Virus aber heftig um!

  11. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: JouMxyzptlk 08.08.22 - 15:28

    gorden schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist halt die Frage ob der Rechner dann wirklich weniger Energie braucht,
    > wenn wir mal davon aus gehen, das durch die SSD die Daten schneller
    > verarbeitet werden können und die CPU dann direkt mal im Turbo Boost ist
    > und bei einer HDD vielleicht nicht weil da immer nur Tröpfchenweise Daten
    > zum verarbeiten ankommen wo ein geringerer Takt ausreicht.

    Was du da beschreibst lässt SEHR viel außer acht. Es gibt nicht nur die CPU im System. Das Lesen der Daten von HDD/SSD bringt keine CPU dazu ihren Takt über das Minimum zu erhöhen, sondern das was dann mit den Daten gemacht wird.
    Wenn die von der HDD kommen wird also Tröpfchen für Tröpfchen Vollgas gegeben, und dazwischen ist Leerauf im Bereitschaftsdienst. Sind also 30 Sekunden verschwendet was mit SSD oft unter 3 Sekunden läuft. Macht 27 Sekunden Leerlauf.

  12. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: gorden 08.08.22 - 15:39

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gorden schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ist halt die Frage ob der Rechner dann wirklich weniger Energie braucht,
    > > wenn wir mal davon aus gehen, das durch die SSD die Daten schneller
    > > verarbeitet werden können und die CPU dann direkt mal im Turbo Boost ist
    > > und bei einer HDD vielleicht nicht weil da immer nur Tröpfchenweise
    > Daten
    > > zum verarbeiten ankommen wo ein geringerer Takt ausreicht.
    >
    > Was du da beschreibst lässt SEHR viel außer acht. Es gibt nicht nur die CPU
    > im System. Das Lesen der Daten von HDD/SSD bringt keine CPU dazu ihren Takt
    > über das Minimum zu erhöhen, sondern das was dann mit den Daten gemacht
    > wird.
    > Wenn die von der HDD kommen wird also Tröpfchen für Tröpfchen Vollgas
    > gegeben, und dazwischen ist Leerauf im Bereitschaftsdienst. Sind also 30
    > Sekunden verschwendet was mit SSD oft unter 3 Sekunden läuft. Macht 27
    > Sekunden Leerlauf.

    Klar gibt es da viel mehr zu beachten das war nur ein Punkt, da die CPU mit den höchsten verbrauch hat.
    Ist halt die Frage ob die CPU die Tröpfchen mit Vollgas verarbeitet oder eher mit einem geringeren Takt oder vielleicht nur auf Beispielsweise E Kernen Statt den P bei einer Intel CPU.

  13. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: M.P. 08.08.22 - 15:49

    Das war der Gedanke hinter meinem Einwurf ...

  14. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: M.P. 08.08.22 - 15:51

    Wenn man die Scheuklappen auf seinen Privat-PC im Arbeitszimmer ablegt:
    Ich könnte mir schon vorstellen, dass zumindest in Rechenzentren inzwischen der Großteil der verbauten SSDs keine expliziten "Systemplatten" mehr sind... Vom Speicherplatz her ganz sicher....

  15. Storage - nicht Minimalspeicher

    Autor: jo-1 08.08.22 - 15:53

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Artikel spricht genau diese Punkt korrekterweise an: Wenn der Rechner
    > beim hochfahren einfach keine fünf Minuten rumeiert sondern nur 20 Sekunden
    > wird der Strom für den restlichen Rechner gleich sinnvoll genutzt anstatt
    > damit nur zu heizen.
    > Natürlich vom Anwender abhängig und von der Definition was "sinnvoll" ist
    > :D .

    wie wär's denn mit einem NAS?

    Nicht jeder hat ( nur ) einen PC sondern es geht hier vielmehr und Datenspeicherung nicht um kleine SSDs, die in Minirechnern stecken.

    Schaltet man zudem viele HDDs zusammen bspw. als Raid 6 not doppelter Redundanz können so locker ähnliche Datenraten erreichest werden.

    In meinem NAS werkeln 8x 18 TB HDDs mit jeweils rund 250 MB/s - übers Netzwerk fliesen so Datenraten > 850 MB/s

    Gemessen an den Rechenzentren dieser Welt sind die privaten PC Speicherkapazitäten ein Klacks.

  16. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: M.P. 08.08.22 - 15:54

    Welchen Anteil haben in Privat- und Arbeitsplatz-Rechnern verbaute Massenspeicher noch im Bezug auf den Gesamt-Absatzmarkt?
    Vermutlich hat Google mehr Massenspeicher verbaut, als in allen Privat-PCs der Welt ;-)

  17. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: Gunslinger Gary 08.08.22 - 16:11

    Ich hab beim Zusammenbau meines PCs für den Ryzen 5900X nur noch SSD im Einsatz. 500 GB PCIe 4.0, 2 TB PCIe 4.0 und 4 TB mit SATA. Die normalen HDD hab ich alle ausgesondert.

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  18. Taskmanager

    Autor: Dumpfbacke 08.08.22 - 16:51

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was du da beschreibst lässt SEHR viel außer acht. Es gibt nicht nur die CPU
    > im System. Das Lesen der Daten von HDD/SSD bringt keine CPU dazu ihren Takt
    > über das Minimum zu erhöhen, sondern das was dann mit den Daten gemacht
    > wird.
    Ich empfehle dazu einfach mal einen Blick auf den Taskmanager und das Rumgeiere von Windows im Leerlauf.
    3GHz, 1,5GHz, 2,xGhz, 3, 2, 1, 3 ....

    Windows hat viele Filehandles im Hintergrund, wobei diese wunderbar gecacht werden können. Das meiste sind nur Registry- Abfragen.
    Reicht aber aus, um die CPU sinnlos rumtakten zu lassen.

    Kann man mit einem der Tools beobachten.
    https://docs.microsoft.com/de-de/sysinternals/downloads/sysinternals-suite

  19. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: JouMxyzptlk 08.08.22 - 17:44

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welchen Anteil haben in Privat- und Arbeitsplatz-Rechnern verbaute
    > Massenspeicher noch im Bezug auf den Gesamt-Absatzmarkt?

    Hat keine Relevanz, es ändert nichts am Produktionsverhältnis SSD <-> HDD.

  20. Re: Geschwindikeitsaspekt

    Autor: berritorre 08.08.22 - 17:51

    > Nur dass Rechner heutzutage selten ausgeschaltet werden / booten nur noch selten erfolgt.

    Werden sie das? Also ich schalte meinen Rechner noch immer ab, wenn ich ihn nicht mehr nutze.

    Ist das ein Problem? (Ernstgemeinte Frage)

    Mit SSD sehe ich nämlich eigentlich kaum einen Unterschied ob ich den Rechner starte oder ob ich ihn aus dem Schlummer hole. Da mögen ein paar Sekunden Unterschied sein, aber meist bin ich da der Faktor der langsam ist.

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