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Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

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  1. Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

    Autor: schap23 21.04.20 - 12:51

    Naiv, weil man die Zahnpasta nicht in die Tube zurückbekommt. Wenn ein bestimmter Stand der Forschung erreicht ist, werden Leute darauf aufbauen und den nächsten Schritt gehen. Wenn Einzelne meinen, dadurch, daß sie eigene Erkenntnisse zurückhalten, die Entwicklung aufhalten zu können, sind sie Größenwahnsinnig. Wenn Einstein nicht die Realtivitätstheorie(n) veröffentlicht hätte, wäre ein paar Monate später ein Anderer damit gekommen.

    Es lohnt sich hier auch nochmal sich Dürrenmatts Physikern zu beschäftigen.

    Unethisch ist es, weil hier mal wieder eine Elite für sich das Recht in Anspruch nehmen will, für die dumme Masse entscheiden zu dürfen. Diese Elite kann ihr Wissen dann beliebig mißbrauchen unter dem Motto: Wissen ist Macht. Dieser Machtmißbrauch kann nur verhindert werden, wenn das Wissen öffentlich ist.

  2. Re: Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

    Autor: MancusNemo 21.04.20 - 14:08

    +1

    man will wohl halt wieder den Zustand von Früher erreichen, wo die Wissenden die Mächtigen waren und diese wiederrum Geld hatten u.s.w. so wurde das ganze Konzept durchbrochen, weil Wissen über das Internet billigst für jeden Greifbar ist.

  3. Re: Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

    Autor: Umaru 21.04.20 - 14:41

    Hahaha. Das Geld scheffeln fiese Influencer und Camgirls, und allgemein beherrschen nicht die Schlauen, was im Netz oder im echten Leben abgeht. Scharlatane und gerissene Huren knapsen der Elite etwas Geld ab, wie im Mittelalter, aber der normale Idiot bleibt Idiot, nur hat er noch mehr Möglichkeiten, sein Geld zu verlieren.
    Auch mir hat das verfügbare Wissen wenig geholfen. Es hilft nur Leuten mit Potenzial :D

  4. Re: Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

    Autor: bombinho 21.04.20 - 14:52

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch mir hat das verfügbare Wissen wenig geholfen. Es hilft nur Leuten mit
    > Potenzial :D

    Dann versuch es nicht im grossen Maszstab. Versuch es in kleinen Schritten. Verbessere deine Umgebung.

  5. Re: Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

    Autor: lestard 22.04.20 - 14:32

    Anders als bei der Relativitätstheorie geht es hier aber nicht um Naturgesetze. Es geht um künstliche Maschinen. Wenn man verbieten würde, dass an solchen Maschinen gearbeitet wird, dann würden die Entwicklungen schlicht nicht stattfinden. Es würden vielleicht trotzdem noch Einzelne sich nicht daran halten und weiterarbeiten aber die globale Geschwindigkeit der Fortschritte würde trotzem drastisch sinken.

    Die Grundkritik, dass durch eine Einschränkung der Puplikation von Wissen nur ein Ungleichgewicht zwischen einer wissenden Elite und der Allgemeinbevölkerung entstünde, teile ich prinzipiell. Nur bei der Konsequenz bin ich skeptisch, ob die Lösung wirklich die freie Veröffentlichung ist. Ich würde eher früher in der Kette ansetzen und die Frage stellen, ob nicht schon die Entstehung von bestimmten Erkenntnissen hinterfragt werden sollte. Wie gesagt: Anders als bei Naturwissenschaften halte ich das bei sowas wie KI auch für theoretisch möglich.
    Letztlich ist es aber eine Frage der Abwägung, weil KI ja auch positive Effekte produzieren kann.

  6. Re: Ebenso naiver wie unethischer Ansatz

    Autor: Aki-San 24.04.20 - 11:27

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Anders als bei der Relativitätstheorie geht es hier aber nicht um
    > Naturgesetze. Es geht um künstliche Maschinen. Wenn man verbieten würde,
    > dass an solchen Maschinen gearbeitet wird, dann würden die Entwicklungen
    > schlicht nicht stattfinden. Es würden vielleicht trotzdem noch Einzelne
    > sich nicht daran halten und weiterarbeiten aber die globale Geschwindigkeit
    > der Fortschritte würde trotzem drastisch sinken.

    Das ist extremst naiv. Entwicklung findet statt, so oder so. Notfalls in einem Hinterhof in China oder Brasilien.. was auch bei KIs geht..

    > Die Grundkritik, dass durch eine Einschränkung der Puplikation von Wissen
    > nur ein Ungleichgewicht zwischen einer wissenden Elite und der
    > Allgemeinbevölkerung entstünde, teile ich prinzipiell. Nur bei der
    > Konsequenz bin ich skeptisch, ob die Lösung wirklich die freie
    > Veröffentlichung ist. Ich würde eher früher in der Kette ansetzen und die
    > Frage stellen, ob nicht schon die Entstehung von bestimmten Erkenntnissen
    > hinterfragt werden sollte. Wie gesagt: Anders als bei Naturwissenschaften
    > halte ich das bei sowas wie KI auch für theoretisch möglich.

    Es ist wie mit allem ein Kompromiss. Das einzige was man beeinflussen kann ist wie viel auf welcher Seite landet (also "kontrollierte" Entwicklung vs. "unkontrollierte").

    > Letztlich ist es aber eine Frage der Abwägung, weil KI ja auch positive
    > Effekte produzieren kann.
    Besser kann man dies nicht sagen! :)

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