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KI hat kein Selbstbwußtsein

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  1. KI hat kein Selbstbwußtsein

    Autor: Kaiser Ming 28.05.22 - 10:17

    das macht es genaugenommen recht einfach KI zu erklären
    (im Gegensatz zu Menschen)
    letztlich eine Frage der Komplexität
    wir erschaffen je KIs genau dafür die Komplexität zu verarbeiten

    das Problem ist wohl eher das KI uns einen Spiegel vorhält
    über Sachen die uns oft nicht bewusst sind
    wie zB die MS KI die negative Kommentare abgab nachdem sie mit social Media gefüttert wurde



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.22 10:18 durch Kaiser Ming.

  2. Re: KI hat kein Selbstbwußtsein

    Autor: belugs 28.05.22 - 13:11

    Hallo,
    da hast Du recht!
    Die menschliche Entscheidung basiert ja nicht ausschließlich auf Fakten.
    Auch tragen wir die Verantwortung für unser Handeln. Da ist die KI fein raus.
    Unterbewusstes Handeln ist ein großer Teil vom Menschen. Das mag mal gut mal schlecht sein, kann aber nicht einfach unter den Tisch fallen. Weiteres Thema wäre moralische oder gesellschaftliche Sichtweisen. Alles wertfrei gemeint, aber leben muss der Mensch damit und der KI ist das vollkommen wurst ;-)
    VG

  3. Re: KI hat kein Selbstbwußtsein

    Autor: Cerdo 28.05.22 - 13:35

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das Problem ist wohl eher das KI uns einen Spiegel vorhält
    > über Sachen die uns oft nicht bewusst sind

    Ein Arzt wird als kompetent betrachtet, wenn er eine gute Abschlussnote, viele Fortbildungen und viel Praxiserfahrung hat.
    Kurz: wenn seine Black-Box "Hirn" mit genug Trainingsdaten gefüttert wurde, um mit hoher Wahrscheinlichkeit und Sicherheit die "richtige" Entscheidung zu treffen.

    Beim Menschen ist uns der Prozess nur viel klarer, bei der "KI" kommt uns das alles noch sehr fremd vor.

  4. Re: KI hat kein Selbstbwußtsein

    Autor: Flexy 28.05.22 - 23:59

    Kaiser Ming schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das macht es genaugenommen recht einfach KI zu erklären
    > (im Gegensatz zu Menschen)
    > letztlich eine Frage der Komplexität
    > wir erschaffen je KIs genau dafür die Komplexität zu verarbeiten
    >

    Jain..
    Bei komplexen, iterativen System wie der Realität hast du leider das Problem, dass ab einer gewissen Anzahl verschränkter und verbundener Faktoren eben schon alleine mathematisch nicht mehr so ohne weiteres möglich ist genau die eine Lösung für ein Problem zu finden.
    Um dafür ein kleines Beispiel aus der Physik her zu nehmen: Wenn du nur zwei Körper hast, die sich im Raum umkreisen, dann ist es noch ziemlich trivial deren Bahnen zu berechnen.

    Aber schon wenn da ein dritter Körper mit im Raum ist, dann kannst du deren Gleichungen eben nicht mehr wirklich lösen. Und es gibt für dieses Problem nur noch numerische Lösungen - und damit Ergebnisse, die sehr stark von den gewählten Intervallen abhängen, in denen man das alles Simuliert. Einfach weil du nicht mal eben ein System aus extrem vielen gekoppelten Thermen und Diff'gleichungen, das letztendlich daraus entsteht, so ohne weiteres lösen kannst. Irgendwann geht eben auch die Sonne aus nach ein paar Milliarden Jahren. Und schon eine minimale Änderung der Intervalle kann eine extreme Änderung des ganzen Systems nach sich ziehen, mit komplett anderen Ergebnissen der numerischen Simulation.

    Und genau das passiert so in dieser Form in etwa auch in neuronalen Netzen. Dass eben die Anzahl der Verschränkungen irgendwann so groß wird, dass man eben nicht mehr alles an Zuständen "durchrechnen" und lösen kann. Weil es viel zu viele Möglichkeiten gibt. Da kann man nur noch statistisch die Wahrscheinlichkeiten für eine bestimmte Entscheidung der KI angeben. Wenn überhaupt. Aber eben keine deterministischen Kausalitäten mehr. Einfach weil in der Realität viele kleine unwesentlichen Einflüsse auf das neuronale Netz bzw. die KI durch ihre Kopplung doch einen wesentlichen Einfluss ergeben können.

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