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nur nicht in deutschland

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  1. nur nicht in deutschland

    Autor: Niantic 05.08.15 - 21:21

    hier wird alles schön weitergehen wie es ist. es werden weiter steuergelder verschwendet um auch dem letzten einsiedler mit netz zu versorgen, und es wird weiter gedrosselt. und warum? weil mit der bundesnetzagentur alles so durchreguliert ist dass es echte konkurrenz erst gar nicht geben kann. und wenn doch mal jemand mit genug cash versucht den markt aufzumischen dann haben die big player im deutschen isp markt ja noch unsere politiker in der tasche, die die bna dann damit beschäftigen weitere sinnfreie regulierung zu erschaffen. willkommen in der sozialen marktwirtschaft wo jeder mehr zahlt und alle verlieren. fakt ist, die bna und die gesamte regulierung müssen weg!

  2. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: dl01 05.08.15 - 21:47

    Lebst du in einem anderen Deutschland, als ich?

    > es werden weiter steuergelder verschwendet um auch dem letzten einsiedler mit netz zu versorgen
    Bislang bezahlen Kommunen dort einen Ausbau, wo es der Telekom nicht lohnenswert scheint. Das betrifft vor allem Kleinstädte und Dörfer. Von "Einsiedlern" kann da keine Rede sein. Die werden auch in 20 Jahren noch ohne (Festnetz-)Breitband leben.

    > und es wird weiter gedrosselt. und warum?
    Wer drosselt denn aktuell? Mir ist da nur o² bekannt. Die Telekom hat solche Pläne bekanntgegeben und wegen eines amtlichen Shitstorms sogleich begraben. Implizit drosseln sie durch (bewusst) schlechtes Peering natürlich trotzdem.

    > weil mit der bundesnetzagentur alles so durchreguliert ist dass es echte konkurrenz erst gar nicht geben kann.
    Du redest vom Bitstromzugang? Na, ein Glück.
    Stell dir mal vor, es gäbe diesen nicht. Da hättest du in vielen Fällen nur die Auswahl zwischen der DTAG und Telefonica. Oder eben nur der DTAG.

    Richtig ist allerdings, dass der BSA den Profit eines Ausbaus durch die günstige "Zwangsvermietung" potentiell schmälert.

    > und wenn doch mal jemand mit genug cash versucht den markt aufzumischen dann haben die big player im deutschen isp markt ja noch unsere politiker in der tasche,
    Wenn es diese dann gäbe. Die Anzahl der Betreiber, die ein bundesweites DSL-Netz unterhalten, ist ja doch recht übersichtlich. Was zumindest aus ökonomischer Sicht kein Nachteil ist.
    Die (der) Big Player kann sich im Falle eines Falles aber auch anderer Methoden bedienen. Da bedarf es keiner BNA.

  3. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: photoliner 06.08.15 - 07:51

    In neueren Verträgen drosseln auch 1und1 und Kabeldeutschland/Vaderphone, um nur mal zwei Vertreter zu nennen.

    Ob sie es tatsächlich machen, kann ich nicht beurteilen. Die Verträge sind aber so gestaltet, dass sie sich jederzeit das Recht einräumen dieses zu tun und ggf. die Daumenschraube sogar noch fester anzuziehen, indem noch früher erdrosselt wird.

  4. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: Ovaron 06.08.15 - 08:05

    Niantic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hier wird alles schön weitergehen wie es ist. es werden weiter steuergelder
    > verschwendet um auch dem letzten einsiedler mit netz zu versorgen, und es
    > wird weiter gedrosselt

    Geh einfach zur Telekom. Die drosseln nicht.

  5. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: Dwalinn 06.08.15 - 08:34

    Außer du hast ein LTE für Zuhause Vertrag

  6. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: Niantic 06.08.15 - 10:30

    dl01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lebst du in einem anderen Deutschland, als ich?
    >
    > > es werden weiter steuergelder verschwendet um auch dem letzten einsiedler
    > mit netz zu versorgen
    > Bislang bezahlen Kommunen dort einen Ausbau, wo es der Telekom nicht
    > lohnenswert scheint. Das betrifft vor allem Kleinstädte und Dörfer. Von
    > "Einsiedlern" kann da keine Rede sein. Die werden auch in 20 Jahren noch
    > ohne (Festnetz-)Breitband leben.
    also fuer mich sind kleinstdôrfer einsiedlergebiete. ganz ehrlich, internet gibt es nicht erst seit heute morgen, die grosszahl der leute die dort leben wussten dass es kein schnelles internet gibt, und beklagen sich nun. aber so ist das in der sozialen marktwirtschaft eben - wir privatisieren die gewinne(schoene umgebung, ruhe und landluft) aber versuchen die verluste zu sozialisieren( zb in dem man steuern verschwendet um solche leute mit schnellen Internet zu belohnen). ps. woher glaubst du dass das geld der kommunen kommt? ach ja, das sind steuergelder. bezahlt con vielen, verschwendet fuer wenige.
    > > und es wird weiter gedrosselt. und warum?
    > Wer drosselt denn aktuell? Mir ist da nur o² bekannt. Die Telekom hat
    > solche Pläne bekanntgegeben und wegen eines amtlichen Shitstorms sogleich
    > begraben. Implizit drosseln sie durch (bewusst) schlechtes Peering
    > natürlich trotzdem.
    kabel deutschland, kabel bw und die weiter unten genannten gibt es also nicht? mobilfunkanbieter drosseln auch nicbt? hallelujah!
    > > weil mit der bundesnetzagentur alles so durchreguliert ist dass es echte
    > konkurrenz erst gar nicht geben kann.
    > Du redest vom Bitstromzugang? Na, ein Glück.
    > Stell dir mal vor, es gäbe diesen nicht. Da hättest du in vielen Fällen nur
    > die Auswahl zwischen der DTAG und Telefonica. Oder eben nur der DTAG.
    nein wir reden nicht von so was lapidarem wie bitstream access. wir reden davon dass ich zb nicht einfach mit einer millionen euro hingehen kann und mein eigenes netz aufbauen kann. die grossen betreiber haben durch lobbyarbeit via bundesregierung und bna schon vor langem dafür gesorgt dass das aufgrund der ausufernden regulierung nicht möglich ist. schau dir doch nur mal den stuttgarter betreiber an, der ein zusätzliches mobilfunknetz aufbauen wollte. das geld hatten die, sie sind aber an der regulierung und lobbyarbeit der konkurrenz gescheitert.
    > Richtig ist allerdings, dass der BSA den Profit eines Ausbaus durch die
    > günstige "Zwangsvermietung" potentiell schmälert.
    weg damit.
    > > und wenn doch mal jemand mit genug cash versucht den markt aufzumischen
    > dann haben die big player im deutschen isp markt ja noch unsere politiker
    > in der tasche,
    > Wenn es diese dann gäbe. Die Anzahl der Betreiber, die ein bundesweites
    > DSL-Netz unterhalten, ist ja doch recht übersichtlich. Was zumindest aus
    > ökonomischer Sicht kein Nachteil ist.
    > Die (der) Big Player kann sich im Falle eines Falles aber auch anderer
    > Methoden bedienen. Da bedarf es keiner BNA.

    aaah ja... #vectoring oder was?

  7. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: dl01 06.08.15 - 11:13

    > also fuer mich sind kleinstdôrfer einsiedlergebiete.
    Deine Meinung. Kleinstädte, Vororte und Dörfer fallen meiner Meinung nach keineswegs unter Einsiedlergebiete.

    > ganz ehrlich, internet gibt es nicht erst seit heute morgen, die grosszahl der leute die dort leben wussten dass es kein schnelles internet gibt.
    Viel Wohneigentum (!) wurde gebaut, als Internetzugänge bestenfalls über ISDN realisiert wurden. Das ist noch nicht so lange her.

    > schoene umgebung, ruhe und landluft [...]
    Zweitaccount von "neocron"? Exakt die selbe Argumentation habe ich vor einiger Zeit schon einmal gehört. ;-)

    > wir privatisieren die gewinne(schoene umgebung, ruhe und landluft) aber versuchen die verluste zu sozialisieren( zb in dem man steuern verschwendet um solche leute mit schnellen Internet zu belohnen).
    Richtig, diesen Vorwurf solltest du allerdings den Netzbetreibern machen. Sie sind es schließlich, die nur attraktive Gebiete ausbauen und sich den Rest "vom Staat" bezahlen lassen.

    > kabel deutschland, kabel bw und die weiter unten genannten gibt es also nicht? mobilfunkanbieter drosseln auch nicbt? hallelujah!
    Stimmt, KDG hatte ich nicht auf dem Schirm. Allerdings scheinen die Jungs nur P2P-Traffic zu drosseln.
    Mobilfunkanbieter können wir getrost außenvor lassen. Hier ist ein Drosseln aus Gründen der Zellkapazität nun einmal notwendig. Über das Volumenkontingent kann man sicherlich streiten.

    > wir reden davon dass ich zb nicht einfach mit einer millionen euro hingehen kann und mein eigenes netz aufbauen kann.
    Jetzt wirfst du aber einiges durcheinander. Airdata (um die geht es, oder?) wurde nicht zur Frequenzauktion zugelassen, konnte damit keine Lizenz für ein Frequenzband ersteigern und darf somit keine Sendestationen in Betrieb nehmen. Das ist eine Sache.

    Die andere ist Festnetz: Wenn du ein paar Millionen hast, dann darfst du sehr gerne Leitungen vergraben und diese vermieten. Möglicherweise werden dir die "Big Player" das Leben schwer machen. Die BNA wird dort aber kaum involviert sein.

    > weg damit.
    Weil?

    > aaah ja... #vectoring oder was?
    Auch. Wobei dies schon wieder technisch begründet ist und der BSA zumindest einen Ausgleich herstellt.
    Eine andere Methode bekommt dagegen die Deutsche Glasfaser zu spüren. Einen Artikel findest du auf Golem.de.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.15 11:22 durch dl01.

  8. Re: nur nicht in deutschland

    Autor: elf 06.08.15 - 22:00

    Niantic schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > verluste zu sozialisieren( zb in dem man steuern verschwendet um solche
    > leute mit schnellen Internet zu belohnen). ps. woher glaubst du dass das
    > geld der kommunen kommt? ach ja, das sind steuergelder. bezahlt von vielen,
    > verschwendet fuer wenige.

    Nur mal so am Rande und zur Info: Die mit Abstand größten Einnahmequellen für die Steuern einer Kommune sind Gewerbeeinnahmen des örtlichen(!) Gewerbes und ein prozentualer Anteil an den Einkommenssteuern der eigenen(!) Bewohner.
    D.h. die Subventionen an die Telkos wird überhaupt gar nicht von der Allgemeinheit wie dir getragen, sondern ausgerechnet von denen geleistet, die es dann tatsächlich nutzen können!

    Du kannst dich also im konkreten Zusammenhang überhaupt nicht von wegen Sozialisierung (von Verlusten...) beschweren.

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