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  5. › Leihfahrräder: Ofo verlässt…

Aktivisten

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  1. Aktivisten

    Autor: DerSchwarzseher 14.07.18 - 17:46

    Wie kann man solche leute immernoch aktivisten nennen? Das sind verbrechergruppen.

  2. Re: Aktivisten

    Autor: Dakkaron 14.07.18 - 18:11

    Was hältst du dann von einer Firma, die tonnenweise Müll in Form von offiziell nicht mwhr verwendbaren Fahrrädern über das ganze Land verteilt und nicht vor hat, diesen wieder einzusammeln?

    Wenn sie die Räder noch haben wollen, dann sollen sie sie einsammeln. Wenn sie aufgrund von Insolvenz sich nicht mehr um die Räder scheren und sie auch nicht einsammeln wollen, dann finde ich knacken und weiterverwenden besser als direkt wegschmeißen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.18 18:12 durch Dakkaron.

  3. Re: Aktivisten

    Autor: DerSchwarzseher 14.07.18 - 18:25

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hältst du dann von einer Firma, die tonnenweise Müll in Form von
    > offiziell nicht mwhr verwendbaren Fahrrädern über das ganze Land verteilt
    > und nicht vor hat, diesen wieder einzusammeln?
    >
    > Wenn sie die Räder noch haben wollen, dann sollen sie sie einsammeln. Wenn
    > sie aufgrund von Insolvenz sich nicht mehr um die Räder scheren und sie
    > auch nicht einsammeln wollen, dann finde ich knacken und weiterverwenden
    > besser als direkt wegschmeißen.

    Du willst die nichtmal geknackt. Trotzdem bleibts Kriminell.

    Idealerweise sollte man die der wertstoff verwertung zuführen. Nicht wiederverwertbares der Firma in Rechnung stellen.

  4. Re: Aktivisten

    Autor: pointX 14.07.18 - 18:30

    Dakkaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hältst du dann von einer Firma, die tonnenweise Müll in Form von
    > offiziell nicht mwhr verwendbaren Fahrrädern über das ganze Land verteilt
    > und nicht vor hat, diesen wieder einzusammeln?
    Setzen, 6, und nochmal den Artikel lesen.

    Zu Obike:
    > "Wir haben nicht die Absicht, den Betrieb einzustellen"
    > die 25.000 Räder in Europa [wurden] einem Dienstleister überschrieben.
    Zu Ofo:
    > Ofo [teilte] mit, dass der Markt verantwortungsvoll verlassen werden solle - was wohl bedeuten soll, dass die 3.000 Räder nicht einfach zurückgelassen werden. Die Räder sollen vielmehr in anderen europäischen Ländern eingesetzt werden.

    > Wenn sie die Räder noch haben wollen, dann sollen sie sie einsammeln. Wenn
    > sie aufgrund von Insolvenz sich nicht mehr um die Räder scheren und sie
    > auch nicht einsammeln wollen, dann finde ich knacken und weiterverwenden
    > besser als direkt wegschmeißen.
    Selbst wenn die Fahrräder erst einmal "rumstehen" (was sie laut Anbieter nicht werden), sind sie Insolvenzmasse, und keine herrenlose Gegenstände.

    Wenn die Fahrräder gesetzeswidrig rumstehen (Zufahrt blockieren oder über längere Zeit), dann können die Behörden dagegen vorgehen, diese beschlagnahmen und Kontakt zum Eigentümer/Insolvenzverwalter herstellen.

    Egal wie man es dreht und wendet, dritte Privatpersonen, die sich einfach bedienen, Schlösser aufbrechen und Insolvenzmasse stehlen sind keine Aktivisten, sondern Verbrecher.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.18 18:30 durch pointX.

  5. Re: Aktivisten

    Autor: Nawo 14.07.18 - 18:57

    > Egal wie man es dreht und wendet, dritte Privatpersonen, die sich einfach
    > bedienen, Schlösser aufbrechen und Insolvenzmasse stehlen sind keine
    > Aktivisten, sondern Verbrecher.

    Konservativer CSU Wähler aus Bayern mit Komplexen?

  6. Re: Aktivisten

    Autor: SanderK 14.07.18 - 19:00

    Wie würdest Du es bezeichnen? Die heldenhafte Befreiung eines Gegenstandes vom Eigentümer ? :-)

  7. Re: Aktivisten

    Autor: PerilOS 14.07.18 - 19:46

    Nawo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Egal wie man es dreht und wendet, dritte Privatpersonen, die sich
    > einfach
    > > bedienen, Schlösser aufbrechen und Insolvenzmasse stehlen sind keine
    > > Aktivisten, sondern Verbrecher.
    >
    > Konservativer CSU Wähler aus Bayern mit Komplexen?

    Diebstahl bleibt Diebstahl.

  8. Re: Aktivisten

    Autor: PerilOS 14.07.18 - 20:06

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie würdest Du es bezeichnen? Die heldenhafte Befreiung eines Gegenstandes
    > vom Eigentümer ? :-)


    Glaube das ist die selbe Logik wie bei G20 durch die Stadt zu marodieren und Eigentum zu zerstören und in Läden einzubrechen.
    Damit hat man es den G20 dann richtig gezeigt. Indem man die Bürger attackiert.

  9. Re: Aktivisten

    Autor: SanderK 14.07.18 - 20:07

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SanderK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie würdest Du es bezeichnen? Die heldenhafte Befreiung eines
    > Gegenstandes
    > > vom Eigentümer ? :-)
    >
    > Glaube das ist die selbe Logik wie bei G20 durch die Stadt zu marodieren
    > und Eigentum zu zerstören und in Läden einzubrechen.
    > Damit hat man es den G20 dann richtig gezeigt. Indem man die Bürger
    > attackiert.

    Traurig, klingt aber so.

  10. Re: Aktivisten

    Autor: Niaxa 14.07.18 - 20:24

    Sry aber das bleibt dennoch eine Straftat. Egal wie du versuchst es zu rechtfertigen. Durch verschrotten oder Zwangsversteigern, bekommt man ebenfalls noch was dafür.

  11. Re: Aktivisten

    Autor: Sharra 14.07.18 - 21:08

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie würdest Du es bezeichnen? Die heldenhafte Befreiung eines Gegenstandes
    > vom Eigentümer ? :-)


    Wenn die Bikes aufgegeben wurden, (was hier nicht der Fall ist), ist das Ding herrenlos. Dennoch ist das Knacken der Dinger weiter illegal. Im Grunde klassifizieren sich die Dinger dann als Schrott oder Müll. Und dann ist die Stadt für die Entsorgung zuständig.

  12. Re: Aktivisten

    Autor: quineloe 14.07.18 - 23:23

    Insolvenzmasse hin oder her, diese Fahrräder sind derart wertlos, dass die Kosten des Einsammelns eines Ofos den Restwert des Ofos übersteigt.

  13. Re: Aktivisten

    Autor: luarix 14.07.18 - 23:55

    Nawo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Egal wie man es dreht und wendet, dritte Privatpersonen, die sich
    > einfach
    > > bedienen, Schlösser aufbrechen und Insolvenzmasse stehlen sind keine
    > > Aktivisten, sondern Verbrecher.
    >
    > Konservativer CSU Wähler aus Bayern mit Komplexen?

    Schon seltsam. Die Fahrräder sind ja angeblich so scheisse, wenn man sich aber eins per Diebstahl sichern kann, sind sie dann pötzlich doch nicht mehr so scheisse?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.07.18 23:56 durch luarix.

  14. Re: Aktivisten

    Autor: luarix 14.07.18 - 23:57

    DerSchwarzseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kann man solche leute immernoch aktivisten nennen? Das sind
    > verbrechergruppen.

    Ich würde sie nicht unbedingt als "Verbrechergruppen" sondern schlichtweg als Idioten bezeichnen.

  15. Re: Aktivisten

    Autor: PerilOS 15.07.18 - 00:19

    luarix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nawo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Egal wie man es dreht und wendet, dritte Privatpersonen, die sich
    > > einfach
    > > > bedienen, Schlösser aufbrechen und Insolvenzmasse stehlen sind keine
    > > > Aktivisten, sondern Verbrecher.
    > >
    > > Konservativer CSU Wähler aus Bayern mit Komplexen?
    >
    > Schon seltsam. Die Fahrräder sind ja angeblich so scheisse, wenn man sich
    > aber eins per Diebstahl sichern kann, sind sie dann pötzlich doch nicht
    > mehr so scheisse?

    IST UMSONST!111

  16. Re: Aktivisten

    Autor: Ely 15.07.18 - 09:52

    Wenn man ein solches Rad hat, kann man es leicht und sehr günstig zu einem durchaus gut brauchbaren Drahtesel upgraden.

    Hier ist es allerdings so, daß es einen geordneten Rückzug gibt, die Räder (vermutlich) eingesammelt werden, ganz im Gegensatz zu Obike.

  17. Re: Aktivisten

    Autor: happymeal 15.07.18 - 12:08

    DerSchwarzseher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kann man solche leute immernoch aktivisten nennen? Das sind
    > verbrechergruppen.

    Ähnlich verbrecherisch wie die Sperrmüllsammler.

  18. Re: Aktivisten

    Autor: Sterling_Archer 15.07.18 - 13:09

    pointX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dakkaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was hältst du dann von einer Firma, die tonnenweise Müll in Form von
    > > offiziell nicht mwhr verwendbaren Fahrrädern über das ganze Land
    > verteilt
    > > und nicht vor hat, diesen wieder einzusammeln?
    > Setzen, 6, und nochmal den Artikel lesen.
    >
    > Zu Obike:
    > > "Wir haben nicht die Absicht, den Betrieb einzustellen"
    > > die 25.000 Räder in Europa einem Dienstleister überschrieben.
    > Zu Ofo:
    > > Ofo mit, dass der Markt verantwortungsvoll verlassen werden solle - was
    > wohl bedeuten soll, dass die 3.000 Räder nicht einfach zurückgelassen
    > werden. Die Räder sollen vielmehr in anderen europäischen Ländern
    > eingesetzt werden.
    >
    > > Wenn sie die Räder noch haben wollen, dann sollen sie sie einsammeln.
    > Wenn
    > > sie aufgrund von Insolvenz sich nicht mehr um die Räder scheren und sie
    > > auch nicht einsammeln wollen, dann finde ich knacken und weiterverwenden
    > > besser als direkt wegschmeißen.
    > Selbst wenn die Fahrräder erst einmal "rumstehen" (was sie laut Anbieter
    > nicht werden), sind sie Insolvenzmasse, und keine herrenlose Gegenstände.
    >
    > Wenn die Fahrräder gesetzeswidrig rumstehen (Zufahrt blockieren oder über
    > längere Zeit), dann können die Behörden dagegen vorgehen, diese
    > beschlagnahmen und Kontakt zum Eigentümer/Insolvenzverwalter herstellen.
    >
    > Egal wie man es dreht und wendet, dritte Privatpersonen, die sich einfach
    > bedienen, Schlösser aufbrechen und Insolvenzmasse stehlen sind keine
    > Aktivisten, sondern Verbrecher.

    "insolvenzmasse" mit ganz ganz vielen """"""""""".
    Den a) weiß ich nicht und weißt du nicht wie insolvenz in singapur funktioniert.
    2. wird aus singapur keiner kommen um die dinger einzusammeln und für 2¤ das stück + tausende euro such/versandkosten irgendwie noch geld draus zu machen
    III. sehe ich die dinger lieber 3 monate in unrechtmäßigem privatbesitz und dann entsorgt, als dass wir mit steuergeld hinter diesen firmen aufräumen.

  19. Re: Aktivisten

    Autor: ralf.wenzel 15.07.18 - 13:14

    luarix schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DerSchwarzseher schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie kann man solche leute immernoch aktivisten nennen? Das sind
    > > verbrechergruppen.
    > Ich würde sie nicht unbedingt als "Verbrechergruppen" sondern schlichtweg
    > als Idioten bezeichnen.

    Wer ein Verbrechen begeht, ist ein Verbrecher. „Idiot“ impliziert fehlende Schuldfähigkeit und verharmlost Tat und Schuld.


    Ralf

  20. Re: Aktivisten

    Autor: Nawo 15.07.18 - 13:58

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie würdest Du es bezeichnen? Die heldenhafte Befreiung eines Gegenstandes
    > vom Eigentümer ? :-)

    Wenn die Fahrräder nicht mehr gebucht werden können und nutzlos rumstehen, ist es
    eine sinnvolle ressourcensparende Weiternutzung.
    Ist wie mit leerstehenden Häuser. Die Besetzung solcher ist in meinen Augen ebenso legitim.
    Auf dem Gebiet tut sich ja wenigstens etwas und Leerstand wird mittlerweile geahndet.

    Mehr selber denken als sich auf das Gesetz berufen wäre hier sinnvoll.
    Gesetzgebung ist ein ständiger Prozess. Was heute Gesetz ist kann morgen anders sein.
    Daher sollte man sich lieber fragen was für die Gesellschaft sinnvoll ist und einen Mehrwert bietet.

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