Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Leipzig: Straßenlaternen als…

Nette Idee, nur fehlt die passende Stromversorgung

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nette Idee, nur fehlt die passende Stromversorgung

    Autor: Pingu 28.11.13 - 08:57

    Nette und immer wieder viel diskutierte Idee. Ob die Ladeelektronik auf Linux-Basis ist oder nicht, ist vollkommen irrelevant. Sie muss einfach funktionieren.

    Das Problem ist, die Idee scheitert an der verfügbaren Stromversorgung an den Laternen. Diese sind nicht dafür ausgelegt solche Verbraucher zu betreiben. Es kämen massive Investitionen auf die Kommunen zu, die Infrastruktur entsprechend umzurüsten (neue stärkere Starkstromkabel beispielsweise). Weswegen diese Idee in Expertenkreisen wieder verworfen wurde.

    Pilotprojekte und Startups, die dafür bereits Lösungen haben, gibt es zur genüge.

  2. Re: Nette Idee, nur fehlt die passende Stromversorgung

    Autor: tankmanz 28.11.13 - 09:31

    Zum Thema Versorgung:

    Es gibt diverse Mittel und Wege, eine aureichende Energieversorgung zu gewährleisten. Dies wird ebenfalls im Projekt untersucht,spätestens mit dem Pilotaufbau wird die Tauglichkeit getestet.
    Prinzipiell gibt es unterschiedliche Arten der elektrischen Anbindung der Straßenbeleuchtung (direkt am Niederspannungsnetz, separates Beleuchtungsnetz).

    Zum Thema embedded Linux:
    Hier ist zu sehen, dass über eine kostengünstige und lizenzfreie Software (openSource) der Preis eines Lademoduls wesentlich gesenkt wird. Dies hat zur Folge, dass die Ladeinfrastruktur massenkompatibler wird. Also somit der Elektromobilität hilft Erfolgreich zu werden, da bis jetzt immernoch die Ladeinfrastruktur als Hindernis gesehen wird.

    Nähere Informationen über das System können Sie auf der diesjährigen IPC SPS und Drives erfahren.

  3. Re: Nette Idee, nur fehlt die passende Stromversorgung

    Autor: Pingu 28.11.13 - 09:48

    tankmanz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Thema Versorgung:
    >
    > Es gibt diverse Mittel und Wege, eine aureichende Energieversorgung zu
    > gewährleisten. Dies wird ebenfalls im Projekt untersucht,spätestens mit dem
    > Pilotaufbau wird die Tauglichkeit getestet.
    > Prinzipiell gibt es unterschiedliche Arten der elektrischen Anbindung der
    > Straßenbeleuchtung (direkt am Niederspannungsnetz, separates
    > Beleuchtungsnetz).

    Das Thema wird schon seit Jahren diskutiert. Ich erinnere mich allein an eine Veranstaltung an der TU München vor über 2 Jahren.
    Das Problem: keiner macht mehr als nötig. Soll heißen, die Laternen-Versorgung ist nicht wirklich überdimensioniert. Wenn wir also über einen solchen Verbraucher an einer Laterne reden, mag das noch gehen. Vielleicht auch noch ein zweites Fahrzeug. Aber spätestens ab dem dritten Fahrzeug, geschweige denn ein Straßenzug voller Fahrzeuge, wird es nicht mehr funktionieren. Die Kabel zu den Laternen müssen aus gewechselt werden.


    > Zum Thema embedded Linux:
    > Hier ist zu sehen, dass über eine kostengünstige und lizenzfreie Software
    > (openSource) der Preis eines Lademoduls wesentlich gesenkt wird. Dies hat
    > zur Folge, dass die Ladeinfrastruktur massenkompatibler wird. Also somit
    > der Elektromobilität hilft Erfolgreich zu werden, da bis jetzt immernoch
    > die Ladeinfrastruktur als Hindernis gesehen wird.

    Ob Embedded Linux wirklich günstiger ist oder nicht, ist doch nicht das Thema. Ich kenne Startups, die haben solche Ladeboxen gemacht (manche mit Linux, bei anderen weiß ich es nicht). Dies Boxen lassen sich auch einfach an Laternen und anderen Stellen anbringen. Einer der Anbieter macht es sogar so, dass es für die Kommunen kostenneutral ist inkl. Service. Das wird beispielsweise hier in Nürnberg in einem Pilotprojekt mit der N-Ergie eingesetzt.


    > Nähere Informationen über das System können Sie auf der diesjährigen IPC
    > SPS und Drives erfahren.

    Also einfach mal nach der Messe rüber zur N-Ergie schauen und sich das Pilotprojekt ansehen. Ich kann den Projektenverantwortlichen gerne heraussuchen. Irgendwo habe ich noch seine Vistenkarte.

  4. Re: Nette Idee, nur fehlt die passende Stromversorgung

    Autor: Anonymer Nutzer 28.11.13 - 10:36

    wenn wir die kfz beim parken dann leuchten lassen, sparen wir uns die strassenbeleuchtung ... aber dann gibts ja auch keine aufladestationen mehr ... hm. o.O

  5. Re: Nette Idee, nur fehlt die passende Stromversorgung

    Autor: nightmaro 28.11.13 - 11:56

    > Das Thema wird schon seit Jahren diskutiert. Ich erinnere mich allein an
    > eine Veranstaltung an der TU München vor über 2 Jahren.
    > Das Problem: keiner macht mehr als nötig. Soll heißen, die
    > Laternen-Versorgung ist nicht wirklich überdimensioniert. Wenn wir also
    > über einen solchen Verbraucher an einer Laterne reden, mag das noch gehen.
    > Vielleicht auch noch ein zweites Fahrzeug. Aber spätestens ab dem dritten
    > Fahrzeug, geschweige denn ein Straßenzug voller Fahrzeuge, wird es nicht
    > mehr funktionieren. Die Kabel zu den Laternen müssen aus gewechselt
    > werden.

    Inzwischen können auch Stromsparlampen in den Straßenlaternen eingesetzt werden, was das gleichzeitige Aufladen von einem E-Fahrzeug pro Laterne durchaus nicht unrealistisch werden läßt.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, München
  2. Bayerische Versorgungskammer, München
  3. ITEOS, verschiedene Standorte
  4. Diehl Informatik GmbH, Nürnberg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. D24f FHD/144 Hz für 149€ + Versand statt 193,94€ im Vergleich)
  2. (u. a. Acer KG241QP FHD/144 Hz für 169€ und Samsung GQ55Q70 QLED-TV für 999€)
  3. (u. a. mit Gaming-Monitoren, z. B. Acer ED323QURA Curved/WQHD/144 Hz für 299€ statt 379€ im...
  4. (u. a. Apple iPhone 6s Plus 32 GB für 299€ und 128 GB für 449€ - Bestpreise!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Whatsapp: Krankschreibung auf Knopfdruck
Whatsapp
Krankschreibung auf Knopfdruck

Ein Hamburger Gründer verkauft Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen per Whatsapp. Ist das rechtens? Ärztevertreter warnen vor den Folgen.
Von Miriam Apke

  1. Medizin Schadsoftware legt Krankenhäuser lahm
  2. Medizin Sicherheitslücken in Beatmungsgeräten
  3. Gesundheitsdaten Gesundheitsapps werden beliebter, trotz Datenschutzbedenken

Raspberry Pi 4B im Test: Nummer 4 lebt!
Raspberry Pi 4B im Test
Nummer 4 lebt!

Das Raspberry Pi kann endlich zur Konkurrenz aufschließen, aber richtig glücklich werden wir mit dem neuen Modell des Bastelrechners trotz bemerkenswerter Merkmale nicht.
Ein Test von Alexander Merz

  1. Eben Upton Raspberry-Pi-Initiator spielt USB-C-Fehler herunter
  2. 52PI Ice Tower Turmkühler für Raspberry Pi 4B halbiert Temperatur
  3. Kickstarter Lyra ist ein Gameboy Advance mit integriertem Raspberry Pi

Mobile-Games-Auslese: Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Ein zauberhaftes Denksportspiel wie Rooms, ansteckende Zombies in Infectonator 3 Apocalypse und Sky - Children of the Light, das neue Werk der Journey-Entwickler: Für die Urlaubszeit hat Golem.de besonders schöne und vielfälige Mobile Games gefunden!
Eine Rezension von Rainer Sigl

  1. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten
  2. Mobile-Games-Auslese Ein Wunderjunge und dreimal kostenloser Mobilspaß
  3. Mobile-Games-Auslese Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

  1. Urheberrecht: Youtuber sollen bei Snippets kein Geld mehr verlieren
    Urheberrecht
    Youtuber sollen bei Snippets kein Geld mehr verlieren

    Bisher konnten Urheber die Einnahmen von Youtubern komplett an sich ziehen, auch wenn diese nur ganz kurze Teile der eigenen Werke übernahmen. Das soll künftig auf Youtube nicht mehr möglich sein.

  2. Einrichtungskonzern: Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home
    Einrichtungskonzern
    Ikea startet eigenen Geschäftsbereich für Smart Home

    Der Einrichtungskonzern Ikea will mit einem eigenen Geschäftsbereich seine Smart-Home-Produkte voranbringen. Das Unternehmen will damit mehr bieten als nur gewöhnliche Möbel.

  3. Zoncolan: Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten
    Zoncolan
    Facebook testet 100 Millionen Zeilen Code in 30 Minuten

    Das Entwicklerteam von Facebook hat ein eigenes Werkzeug zur statischen Code-Analyse erstellt und stellt nun erstmals Details dazu vor. Das Projekt habe Tausende Sicherheitslücken verhindert.


  1. 14:34

  2. 13:28

  3. 12:27

  4. 11:33

  5. 09:01

  6. 14:28

  7. 13:20

  8. 12:29