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Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

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  1. Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: Kaiser Ming 21.11.11 - 11:43

    und daraus wissenschaftliche Aussagen basteln
    wie ich sowas liebe

    in letzter Zeit kommt irgendwie nur noch so ein Schrott vom LHC
    siehe Überlichtgeschwindigkeit

    brauchen anscheinend mehr Geld
    aber dafür ihre wissensch. Reputation zu zerpflücken
    mmh

  2. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: wr4th 21.11.11 - 14:31

    Die Signifikanz ist doch angegeben, bei mehr Statistik wird sich das Ergebnis dann bestaetigen oder in Luft aufloesen. Sowas ist Wissenschaftsalltag, auch die Veroeffentlichung solcher Ergebnisse. Nur meistens passiert das halt ausschliesslich in Fachjournalen und wird nicht von den Massenmedien aufgegriffen. Das Problem liegt also nicht bei den Wissenschaftlern sondern bei dem Interesse der Medien.

  3. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: GodsBoss 21.11.11 - 15:50

    Aus dem Artikel:
    »Die LHCb-Wissenschaftler sind jedoch vorsichtig. Ihre Ergebnisse hätten eine statistische Sicherheit von 3,5 Sigma. Damit sei "dieses Resultat jedoch noch weit davon entfernt", um von einer Entdeckung zu sprechen. Ein Ergebnis von 3 Sigma hat nur eine kleine Aussagekraft. "Wirklich interessant werden", erklären die LHCb-Wissenschaftler, "Ereignisse ab einem Level von Sigma 4. Ab einem Sigma 5 Level gilt es als eine neue Entdeckung."«

    Ich sehe da seitens der Wissenschaft kein Problem. Wohl eher die Schnittstelle zwischen Wissenschaftlern und Medien.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  4. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: Kaiser Ming 21.11.11 - 19:08

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe da seitens der Wissenschaft kein Problem. Wohl eher die
    > Schnittstelle zwischen Wissenschaftlern und Medien.

    es ist ein Unterschied ob ich eine Pressekonferenz einberufe
    oder einen Fachartikel schreibe
    und wenns dann eine Bestätigung gibt dann eine Pressekonferenz einberufe
    so wars denke ich früher

    nicht mehr und nicht weniger meinte ich

  5. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: wr4th 21.11.11 - 20:40

    Es gab keine Pressekonferenz, nichtmal eine Pressemitteilung. Das im Artikel diskutierte Ergebnis stammt direkt aus einem Vortrag auf einer Fachkonferenz.

  6. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: Kaiser Ming 21.11.11 - 20:59

    wr4th schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab keine Pressekonferenz, nichtmal eine Pressemitteilung. Das im
    > Artikel diskutierte Ergebnis stammt direkt aus einem Vortrag auf einer
    > Fachkonferenz.

    dann mal 2 Zitate

    ".., sagte Matthew Charles dem Wissenschaftsmagazin Science."

    "Sein LHCb-Kollege Paul Harrison glaubt allerdings nicht an einen Durchbruch: "Ich verwette meine Pension nicht darauf, dass dieses Resultat dem Test an weiteren Daten standhält", sagte der Physiker von der Universität im englischen Warwick."

  7. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: wr4th 21.11.11 - 23:11

    Dann lesen Sie noch mal den Artikel aus Science. Dort wird direkt auf den Konferenzvortrag verwiesen. Dann gibts noch 3 Zitate von Physikern die dazu befragt wurden. Nicht mehr und nicht weniger.

    Es ist übrigens nichts an öffentlichem Interesse einzuwenden, die Leute müssen dann halt nur Verstehen was die Signifikanz eines Ergebnisses bedeutet (und das wird ja auch im Artikel angedeutet).

  8. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: GodsBoss 21.11.11 - 23:16

    Sehe ich anders. Wissenschaft sollte transparent sein und auch Zwischen-Ergebnisse, die noch gar nicht sicher sind, ruhig öffentlich gemacht werden, solange klargestellt wird, was der Status dieser Ergebnisse ist. Das wurde in diesem Fall gemacht wie auch schon vorher beim OPERA-Experiment. Wenn dann Medien irgendwas aufbauschen, ist das nicht die Verantwortung der Wissenschaft.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  9. Re: Abweichungen wieder mal an der Grenze der Fehlerrate

    Autor: Mit_linux_wär_das_nicht_passiert 22.11.11 - 14:33

    > »Die LHCb-Wissenschaftler sind jedoch vorsichtig. Ihre Ergebnisse hätten
    > eine statistische Sicherheit von 3,5 Sigma. Damit sei "dieses Resultat
    > jedoch noch weit davon entfernt", um von einer Entdeckung zu sprechen.

    Derartige seriöse Zurückhaltung wird von Foren-Alphatieren natürlich sofort als Schwäche gewertet, bei der man nachtreten muss.

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