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Die Dekra hat es ausprobiert:

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  1. Die Dekra hat es ausprobiert:

    Autor: Ach 08.10.13 - 03:21

    Vorweg das Ergebnis:

    >Unter dem Strich steht für die Unfallforscher die Erkenntnis: Elektro- und Hybridautos mit Lithium-Ionen-Antriebsbatterien stehen im Brandfall mindestens auf dem gleichen Sicherheitsniveau wie Benzin- oder Dieselfahrzeuge.

    Siehe: Lithium-Ionen-Batterien stellen in Brandversuchen Sicherheit unter Beweis

    Also eine ziemliche Entwarnung für die Elektroautofans und wohl eine kleine Enttäuschung für die Elektroautofeinde(die haben eben schon wieder ein Argument weniger). Auf die Dekra als Institution, auf die Qualität des beschriebenen Versuchs und auf den Wert ihres schließlichen Urteils kann man sich, so denke ich doch mal, festlegen, sprich; wenn nicht an einer praktischen Versuchsreihe einer Autoprüfstelle in Zusammenarbeit mit Feuerwehr- und Unfallspezialisten, an welchem Urteil sollte man sich sonst orientieren? Also kein Problem für die E-mobilität und Tesla wird auch nach diesem Malheur nicht von der Bildfläche verschwinden. Dafür ist ihr Wagen viel zu gut und natürlich: viel zu sicher.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.13 03:30 durch Ach.

  2. Re: Die Dekra hat es ausprobiert:

    Autor: bofhl 08.10.13 - 17:40

    Bei dieser Versuchsreihe stellte die Dekra aber auch fest, dass das Löschen seine Zeit dauerte - auch weil nach dem Ablöschen das Feuer des öfteren wieder aufgeflammt ist.

    Auszug aus der Dekra-Veröffentlichung:
    "Wie sich brennende Antriebsbatterien löschen lassen, testeten die Experten mit unterschiedlichen Mitteln. Im ersten Versuch der Reihe bekämpften sie den Batteriebrand mit Wasser. Das funktionierte zwar, dauerte allerdings seine Zeit. Mehrere Male war das Feuer aus, flammte aber wieder auf. Dies zeigt, dass nach dem eigentlichen Löschen das Fahrzeug bzw. das Batteriegehäuse nachgekühlt werden muss. Insgesamt lässt dieser Versuch einen deutlich größeren Löschwasserbedarf erwarten, als es zum Löschen konventioneller Pkw erforderlich ist.

    Bei den beiden Folgeversuchen wurden dem Löschwasser Zusätze beigemischt, um die Lösch- und Kühlwirkung zu erhöhen. Eines der beiden Löschmittel bildet in der Mischung mit Wasser ein Gel. Das fließt, anders als Wasser, nicht einfach weg, sondern bleibt auf dem brennenden Stoff haften und kühlt so deutlich besser. Der andere Löschmittelzusatz setzt die Oberflächenspannung des Wassers herab und erhöht die Verdunstungsrate. So wird auch hier die Kühlwirkung deutlich erhöht. „Beide Zusätze zeigten auch bei unseren Brandversuchen sehr gute Löschwirkungen“, berichtet der DEKRA Experte. „Es war viel weniger Wasser nötig, um den Brand zu löschen, und auch deutlich weniger Zeit."

    =>
    Was damit klar ist, dass die Feuerwehr(en) sich für Brände von Elektro-Autos rüsten und umstellen muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.10.13 17:42 durch bofhl.

  3. Re: Die Dekra hat es ausprobiert:

    Autor: Ach 08.10.13 - 18:54

    >Was damit klar ist, dass die Feuerwehr(en) sich für Brände von Elektro-Autos rüsten und umstellen muss.

    Das würde ich in jedem Fall auch sagen.

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