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Kleine Frage eines Feuerwehrunkundigen

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  1. Kleine Frage eines Feuerwehrunkundigen

    Autor: m9898 07.10.13 - 20:24

    Hallo,
    mich wundert, weshalb man den Brand überhaupt versucht hat mit ungeeigneten Mitteln zu löschen. Immerhin wäre der Akku auch von selbst in kurzer Zeit ausgebrannt.
    Stattdessen hat man erst mal versucht, einen Litiumbrand mit Wasser zu löschen, und dabei das Fahrzeug erst so richtig in Mitleidenschaft gezogen.
    So gesehen hört sich der Feuerwehreinsatz eher nach Vandalismus an...

  2. Re: Kleine Frage eines Feuerwehrunkundigen

    Autor: Osterschlumpf 08.10.13 - 01:57

    Die Frage ist eher, WER hat gelöscht. War es eine High-Tec-Feuerwehr spezialisiert auf LiIo-Akkus? Oder war das eine kleine Wehr mit nur einem Auto die einer kleinen Ortschaft angehört, die nicht das Geld hat, ihre Feuerwehr in das Löschen von Lithiumakkus zu schulen, von denen es zugegeben ja eher sehr wenig gibt.

    Es stehen also tausende, bis zehntausende Feuerwehrleute welche alle Schulungen benötigen, PLUS tausende Fahrzeuge, welche ggf. aufgerüstet werden müssen diesem einen einzigen Auto gegenüber, welches ggf. jetzt zu 100% statt zu 50% zerstört wurde durch diese kapitale Feuer, was ausgelöst wurde durch ein Metallstück, welches den Akku durchbohrt hat, wovon auszugehen ist, daß das eher nur alle paar Jahre weltweit passieren dürfte.

    In der Feuerwehr sind Leute wie Du und ich. Und jede Schulung und jeder Lehrgang kostet Geld. Und eine kleine Dorf-Wehr hat normale Autounfälle nur alle 5 bis 10 Jahre mal. Das heißt daß selbst hier so gut wie niemand Einsatz-Erfahrung hat, sondern immer nur Übungs-Erfahrung. Und ein keines Dorf mit 1000 bis 2000 Euro kann sich keinen Tesla kaufen zum das Löschen da dran zu üben.

    Es bleibt einzig und alleine die Frage, warum Wasser statt Schaum verwendet wurde, da Schaum mittlerweile jede Feuerwehr hat. Schaum ist billig, einfach und effizient. Aber auch da gibt es sicher Lösungen. Vielleicht meinte man, daß der Schaum nicht hilft und man daher das Auto auf die Seite drehen wollte um den Akku mit Wasser füllen zu können. Wie gesagt, ich wette, daß auch in Deutschland 999 von 1000 Feuerwehrleuten noch nie einen brennenden Lithiumakku gelöscht haben.

  3. Re: Kleine Frage eines Feuerwehrunkundigen

    Autor: Ach 08.10.13 - 04:22

    Hallo, so wie ich das verstanden habe, ist das gefährliche am Metallbrand, dass eventuelles Löschwasser durch zu hohe Temperaturen chemisch auf gespalten werden könnte wodurch dann Knallgas entsteht(Wasserstoff/Sauerstoff). Aber auch die Dekra hat das in ihrem Test vollkommen ignoriert und einfach voll drauf gehalten. Dadurch wurde der Brandherd wohl so blitzartig abgekühlt, dass sich die (Knallgas-)Gefahr in Sekundenbruchteilen in Wohlgefallen auflöste. Ich finde die Technik hat was. Schließlich ist das ja kein Metallbrand wie man ihn etwa aus einer Fabrikhalle mit größeren Brennmittelbeständen kennt, in einem geschlossenem Raum in dem sich entstehendes Knallgas ja eigentlich auch erst mal sammeln kann, das dagegen ist ja nur ein einzelner Personenwagen, mit einem Akku der nicht mehr als den Fahrzeugboden in Anspruch nimmt. Gegen eine Breitseite eines Feuerwehrwagens hat der dann wohl keine Chance.

    Um den Bedarf von Kühlwasser gering zu halten, haben die Prüfer dem Wasser schließlich einen Gelzusatz beigemengt(so dass das Wasser am Brandherd haftet statt davonzufließen) sowie ein Oberflächenspannungsminnimierendes Mittel(ich schätze mal irgendeine Seife), damit das Löschwasser auch wirklich in jede Ecke kriecht. Das hat dann wohl alles sehr gut funktioniert. Ansonsten bietet Tesla auch mehrere Lehrvideos über Notfallstrategien bei ihren Elektrowagen. Findet man unter Youtube und natürlich auch auf der Teslawebseite. Da wird mit einiger Sicherheit auch auf das Thema Feuer eingegangen.

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