1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Lithium-Ionen-Akkus…

Lithium Akku

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


  1. Lithium Akku

    Autor: gs2 07.10.13 - 09:21

    Natürlich müssen sicher ersteinmal nähere Ermittlungen von Tesla und irgendeiner Behöre erfolgen, in wie weit der Brand Probleme mit den ganzen Autos macht.
    Aber anhand dessen, dass das Feuer nur eine Zelle zerstört hat und die Feuerwehr ihn "normal" löschen konnte, hat die Feuerschutzmembran echt gut die anderen Zellen beschützt. Denn ein Li-Akku brennt schließlich ziemlich stark vor sich hin, wenn er einmal brennt.

  2. Re: Lithium Akku

    Autor: Replay 07.10.13 - 09:47

    Das Problem ist die Li-Technik als solches. Immer wieder machen Energiespeicher auf dieser Basis Probleme. Siehe Dremliner.

    Toyota setzt beim Hybrid aus diesem Grund nach wie vor auf Ni-MH (und auch aus Gründen der Lebenserwartung der Batterie). Das mag beim Hybrid klappen, beim reinen E-Auto wird's indes schwer, mit der Ni-MH-Chemie ordentliche Reichweiten zu bekommen.

    Fazit: Bis dato gibt es keine taugliche Batterietechnik für E-Autos. Die Reichweite ist trotz Li zu kurz, die Lebenserwartung der Energieriegel erreicht nicht die Lebenserwartung des Fahrzeugs und besonders was die Sicherheit angeht, herrscht noch großer Entwicklungsbedarf.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  3. Re: Lithium Akku

    Autor: bofhl 07.10.13 - 10:07

    gs2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich müssen sicher ersteinmal nähere Ermittlungen von Tesla und
    > irgendeiner Behöre erfolgen, in wie weit der Brand Probleme mit den ganzen
    > Autos macht.
    > Aber anhand dessen, dass das Feuer nur eine Zelle zerstört hat und die
    > Feuerwehr ihn "normal" löschen konnte, hat die Feuerschutzmembran echt gut
    > die anderen Zellen beschützt. Denn ein Li-Akku brennt schließlich ziemlich
    > stark vor sich hin, wenn er einmal brennt.

    Ich halte diesbezügliche Aussagen des Herstellers für reine Show - alleine wenn man sich das hier abgebildete Foto ansieht, dürfte der ganze Frontteil sowie der Unterboden in Mitleidenschaft bzw. zerstört worden sein (und das vor der Zerstörung durch die Feuerwehr!).
    Auch ist die Angabe der Feuerwehr, dass alle Löschversuche anfangs erfolglos waren was ganz anderes als der Chef von Tesla Elon Musk gesagt hatte! Auch die Angabe, dass das gesamte Fahrzeug umlegt und aufgeschnitten werden musste um den Brand komplett löschen zu können, stellt die Sache anders dar..



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.13 10:08 durch bofhl.

  4. Re: Lithium Akku

    Autor: dopemanone 07.10.13 - 10:09

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fazit: Bis dato gibt es keine taugliche Batterietechnik für E-Autos. Die
    > Reichweite ist trotz Li zu kurz,

    "kurz" ist ansichtssache. größere reichweite wäre natürlich immer toll, aber für den stadtverkehr oder wenn der arbeitgeber nicht soo weit weg ist sind aktuelle modelle schon geeignet.

    > die Lebenserwartung der Energieriegel erreicht nicht die Lebenserwartung des
    > Fahrzeugs

    wenn man den akk mietet und bei <=75% kapazität einen neuen erhält, finde ich das ok

    > und besonders was die Sicherheit angeht, herrscht noch großer Entwicklungsbedarf.

    erklärung? nur weil Li brenn wie hulle? das hat die menschheit noch nie abgehalten oder? :)

    ein anderer punkt ist natürlich, dass herstellung/aufbereitung/entsorgung von akkus umwelttechnisch nicht das sauberste ist. da sehe ich noch verbesserungsbedarf.

  5. Re: Lithium Akku

    Autor: Replay 07.10.13 - 10:47

    Es ist wie bei Benzinautos. Der Verbrauch ist in der Realität (wesentlich) höher als angegeben. Im Winter schrumpft die Reichweite von angegebenen 200 km ganz schnell auf schlappe 50 bis 70 km zusammen, denn Heizung, Licht, Sitzheizung und andere Verbraucher ziehen mächtig am Energieriegel.

    Das Problem der kurzen Reichweite liegt auch darin, daß der kleinen Batterie enorme Energiemengen entnommen werden (teilweise deutlich mehr als 1C), was die Lebenserwartung des Energieriegels auch noch stark verkürzt.

    Wenn's brennt, kann das ganz schnell unkontrollierbar werden. Da sind 15 oder 20 kWh Energie gespeichert, die sich bei einem Brand innerhalb kürzester Zeit chemisch „entladen“. Aber es stimmt - abgehalten hat irgendeine Gefahr noch nie, irgendwas dennoch zu machen. Ich möchte derzeit jedenfalls nicht mit 20 kWh in Lithium gespeicherter Energie im Auto durch die Gegend fahren...

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  6. Re: Lithium Akku

    Autor: Xstream 07.10.13 - 10:54

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sowie der Unterboden in Mitleidenschaft bzw. zerstört worden sein

    das ist nichts ungewöhnliches weil die batterien eben dort sitzen

    > Auch ist die Angabe der Feuerwehr, dass alle Löschversuche anfangs
    > erfolglos waren was ganz anderes als der Chef von Tesla Elon Musk gesagt
    > hatte!

    eigentlich auch nichts ungewöhnliches, die batterie ist in module getrennt, brennt es erst mal ist nicht viel mit löschen, nachdem das eine modul ausgebrannt ist geht es nur noch um verkleidungsteile usw. die man löschen kann. zeigt also dass die kapselung der module dem brand stand gehalten hat.

    > Auch die Angabe, dass das gesamte Fahrzeug umlegt und
    > aufgeschnitten werden musste um den Brand komplett löschen zu können,
    > stellt die Sache anders dar..

    das zeigt tesla in seinen trainings videos für feuerwehrleute genau so, ist also empfohlenes vorgehen

  7. Re: Lithium Akku

    Autor: ChMu 07.10.13 - 11:17

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist die Li-Technik als solches. Immer wieder machen
    > Energiespeicher auf dieser Basis Probleme. Siehe Dremliner.

    Immer wieder machen mit Fluessigtreibstoffen beladene Fahrzeuge Probleme. Benzin scheint auch nicht unbrennbar zu sein. Wird trotzdem benutzt. Sogar als Waffe (siehe 9/11) trotzdem wird das Zeug nicht verboten.
    >
    > Toyota setzt beim Hybrid aus diesem Grund nach wie vor auf Ni-MH (und auch
    > aus Gründen der Lebenserwartung der Batterie). Das mag beim Hybrid klappen,
    > beim reinen E-Auto wird's indes schwer, mit der Ni-MH-Chemie ordentliche
    > Reichweiten zu bekommen.

    Nein. mein Wagen hat NiMh Batterien (die jetzt 10Jahre alt sind) und eine ordentliche Reichweite. Ganz im Gegenteil, NiMh ist, bis auf die fehlende Schnellladefaehigkeit, den LiIo Batterien erheblich ueberlegen. Und billiger, sehr viel billiger. Der Grund warum sie nicht benutzt werden und auf die aufwendige LIIo Technik ausgewichen werden musste, ist eine reine Patent Frage. Der Patenthalter (eine US Petrol Gesellschaft) verbietet die Nutzung in reinen e-Fahrzeugen und selbst der Kauf der Bloecke ist seit 2003 restriktiert, Toyota hat eine Lizens, solange die rein elektrische Reichweite 2.5ml nicht ueberschreitet. Wo kaemen wir hin wenn man einfach elektrische Autos billig bauen und nutzen koennte? Die nun 12 Jahre alten Toyota RAV4 electric fahren heute noch. Mit den ersten Batterien (neue gibts ja nicht) teilweise mit weit ueber 200000ml auf dem Tacho. Das sind die einzigen die das electro Massaker 2002 ueberlebt haben. Alle anderen der gut 10000 damals fahrenden Autos (fast alle mit NiMh Batterien) wurden direkt, teilweise neu, verschrottet, trotz Protesten der Fahrer, sie durften die Wagen damals ja nur leasen, nicht kaufen (ausser dem RAV4)

    > Fazit: Bis dato gibt es keine taugliche Batterietechnik für E-Autos. Die
    > Reichweite ist trotz Li zu kurz, die Lebenserwartung der Energieriegel
    > erreicht nicht die Lebenserwartung des Fahrzeugs und besonders was die
    > Sicherheit angeht, herrscht noch großer Entwicklungsbedarf.

    Na wenn DU das sagts, Du scheinst ja Experte zu sein um solche Behauptungen aufstellen zu koennen. Mir sagen die Experten auch seit bald 9 Jahren und ueber 90000 km das mein Auto nicht funktioniert und nicht "alltagstauglich" ist. Ich hoere mir das dann an und fahre weiter. An den teuren Tankstellen vorbei.

  8. Re: Lithium Akku

    Autor: derdiedas 07.10.13 - 11:20

    Behauptungen...

    Akkutechnik Lebensdauer - Tesla gibt 8 Jahre Garantie auf die Akkus (Das sie >80% Ladekapazität haben). Also kann es mit der Lebensdauer so schlecht nicht bestellt sein.

  9. Re: Lithium Akku

    Autor: ChMu 07.10.13 - 11:22

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist wie bei Benzinautos. Der Verbrauch ist in der Realität (wesentlich)
    > höher als angegeben. Im Winter schrumpft die Reichweite von angegebenen 200
    > km ganz schnell auf schlappe 50 bis 70 km zusammen, denn Heizung, Licht,
    > Sitzheizung und andere Verbraucher ziehen mächtig am Energieriegel.

    Welches electrische Auto faehrst Du welches sich so verhaellt? Ich habe nur 160km Reichweite, aber die eigendlich immer. Es kann natuerlich sein, das ich im Winter nur 140km habe, weiss ich nicht, mehr als 100km fahre ich nicht am Tag, meisst erheblich weniger, aber meine Reichweitenanzeige aendert sich kaum bei eingaschaltetem Licht (100W) oder Sitzheizung (70W) der Verbrauch ist im Gegensatz zum Fahren (11kWh)zu vernachlaessigen.

    > Das Problem der kurzen Reichweite liegt auch darin, daß der kleinen
    > Batterie enorme Energiemengen entnommen werden (teilweise deutlich mehr als
    > 1C), was die Lebenserwartung des Energieriegels auch noch stark verkürzt.

    Aha.
    >
    > Wenn's brennt, kann das ganz schnell unkontrollierbar werden. Da sind 15
    > oder 20 kWh Energie gespeichert, die sich bei einem Brand innerhalb
    > kürzester Zeit chemisch „entladen“. Aber es stimmt - abgehalten
    > hat irgendeine Gefahr noch nie, irgendwas dennoch zu machen. Ich möchte
    > derzeit jedenfalls nicht mit 20 kWh in Lithium gespeicherter Energie im
    > Auto durch die Gegend fahren...

    Also Du faehst lieber mit leicht entzuendbaren 200kWh in Form von Benzin durch die Gegend?

  10. Re: Lithium Akku

    Autor: Xstream 07.10.13 - 11:39

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz im Gegenteil, NiMh ist, bis auf die fehlende
    > Schnellladefaehigkeit, den LiIo Batterien erheblich ueberlegen. Und
    > billiger, sehr viel billiger. Der Grund warum sie nicht benutzt werden und
    > auf die aufwendige LIIo Technik ausgewichen werden musste, ist eine reine
    > Patent Frage.

    UNTERlegen, der Grund ist nämlich in der Tat das NiMH eine Energiedichte von 80Wh/kg hat während gute LiPos heute an der 200er Marke kratzen. Sprich ein Tesla hätte mehr als 1000kg Akkus dabei wenn sie NiMH nutzen würden.

  11. Re: Lithium Akku

    Autor: Replay 07.10.13 - 11:41

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blabla

    Ich habe einen Prius. Und einige davon haben schon über eine Million km abgespult, mit den ersten Batterien, ohne Ausfälle.

    Ich habe durchaus Ahnung, was Battereichemie angeht. Aufgrund dieser Ahnung habe ich mir eine autarke Energieversorgung gebaut, welche seit über zehn Jahren ohne Ausfälle mit den ersten Batterien (Panzerplattenbatterien und Ni-MH) läuft, versorgt ausschließlich durch Photovoltaik. Die Batterien haben bis dato lediglich zwei Prozent Kapazität verloren. Ein ordentliches Lade- und Entlademanagement ist der Dreh- und Angelpunkt.

    Toyota hat etwa 90 Patente auf die Ni-MH-Batterie der Hybridfahrzeuge. Erzähle also keinen Schmarrn, von wegen ein Ölkonzern würde Patente halten, welche ein vernünftiges E-Auto verhinderten. Das Problem mit dem E-Auto ist nach wie vor der Umstand, daß ein Mittelklassewagen für 100 km etwa 15 kWh benötigt (scheiß Physik, gell?) und man für große Reichweiten eben sehr hohe Energiedichten in chemischen Stromspeichern braucht. Die höchste nutzbare Energiedichte hat man derzeit bei Li-Stromspeichern, welche aber andere Nachteile haben. Siehe Dreamliner oder den hier abgebrannten Tesla. Im Gegensatz zu brennendem Lithium ist brennendes Benzin, sofern es zum Feuer kommt, leichter zu löschen.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.10.13 11:55 durch Replay.

  12. Re: Lithium Akku

    Autor: Replay 07.10.13 - 11:44

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > UNTERlegen, der Grund ist nämlich in der Tat das NiMH eine Energiedichte
    > von 80Wh/kg hat während gute LiPos heute an der 200er Marke kratzen.

    Was zum Teil zulasten des Separators und damit der Sicherheit geht.

    > Sprich ein Tesla hätte mehr als 1000kg Akkus dabei wenn sie NiMH nutzen
    > würden.

    Was genau das Problem beim E-Auto ist. Entweder ist der Stromspeicher zu schwer oder er birgt ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  13. Re: Lithium Akku

    Autor: Der Supporter 07.10.13 - 11:56

    Nur hat Boeing beim Dreamliner eine anderen Akku als bei Tesla eingesetzt, nämlich Lithium-Cobalt-Dioxid-Batterien, die nicht so brandsicher sind.

  14. Re: Lithium Akku

    Autor: Replay 07.10.13 - 12:06

    Das ist richtig, aber ein Ni-MH-Energieriegel hat keine Ambitionen gleich loszubrennen, wenn es ein Problem gibt (wenn z. B. Luft ins Batteriegehäuse eindringt).

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  15. Re: Lithium Akku

    Autor: ThorstenMUC 07.10.13 - 12:34

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist die Li-Technik als solches. Immer wieder machen
    > Energiespeicher auf dieser Basis Probleme. Siehe Dremliner.

    Nicht ganz umfassend und kein reines LI-Problem:

    Das Problem ist jegliche Art von dicht gepackter Energy in einem nicht zerstörungs-sicheren mobilem Gerät mit sich zu führen. Egal ob jetzt in Form von Akkus, Flüssigkeiten oder Gas.

    Es sind immer Szenarien möglich, die zu einer schnellen Freisetzung dieser Energie und damit zu Feuer oder Explosion führen können.

    Also solange wir nicht überall Stromleiter in die Straße verlegen oder eine andere kontinuierlich vorhandene Energiequelle finden müssen wir wohl damit leben, dass der Energiespeicher/Tank im Auto auch unkontrolliert Energie abgeben kann.

  16. Re: Lithium Akku

    Autor: Flasher 07.10.13 - 12:54

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ganz im Gegenteil, NiMh ist, bis auf die fehlende
    > > Schnellladefaehigkeit, den LiIo Batterien erheblich ueberlegen. Und
    > > billiger, sehr viel billiger. Der Grund warum sie nicht benutzt werden
    > und
    > > auf die aufwendige LIIo Technik ausgewichen werden musste, ist eine
    > reine
    > > Patent Frage.
    >
    > UNTERlegen, der Grund ist nämlich in der Tat das NiMH eine Energiedichte
    > von 80Wh/kg hat während gute LiPos heute an der 200er Marke kratzen. Sprich
    > ein Tesla hätte mehr als 1000kg Akkus dabei wenn sie NiMH nutzen würden.

    Kannst du so pauschal nicht sagen - klar die reinen Zellen haben eine höhere Energiedichte, aber aufgrund des höheren Aufwands beim Management-System, Schutzschaltungen und Abschirmung, erhöht sich das Gewicht deutlich. Fertige Module haben daher in der Regel eine Energiedichte von >150 Wh.

    Meiner Meinung nach wird der Brand des Fahrzeugs etwas zu sehr aufgebauscht. Eins der Module ist durch Fremdeinwirkung beschädigt worden und hat angefangen zu brennen - der Fahrer konnte dank Sicherheitssystem das Auto an einer "sicheren" Stelle abstellen und unverletzt verlassen. Der Brand hat sich lediglich auf das eine Modul beschränkt und die Feuerwehr konnte das Fahrzeug löschen - nach entsprechenden Anweisung von Tesla. Die Sache ist also glimpflich ausgegangen.

    Auch konventionellen Benzin/Diesel-Fahrzeuge können schnell Feuer fangen.

  17. Re: Lithium Akku

    Autor: ChMu 07.10.13 - 14:33

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Blabla
    >
    > Ich habe einen Prius. Und einige davon haben schon über eine Million km
    > abgespult, mit den ersten Batterien, ohne Ausfälle.

    Eben. Also was erzaehlst Du?

    > Ich habe durchaus Ahnung, was Battereichemie angeht. Aufgrund dieser Ahnung
    > habe ich mir eine autarke Energieversorgung gebaut, welche seit über zehn
    > Jahren ohne Ausfälle mit den ersten Batterien (Panzerplattenbatterien und
    > Ni-MH) läuft, versorgt ausschließlich durch Photovoltaik. Die Batterien
    > haben bis dato lediglich zwei Prozent Kapazität verloren. Ein ordentliches
    > Lade- und Entlademanagement ist der Dreh- und Angelpunkt.

    Natuerlich. Also was erzaehlst Du?
    >
    > Toyota hat etwa 90 Patente auf die Ni-MH-Batterie der Hybridfahrzeuge.
    > Erzähle also keinen Schmarrn, von wegen ein Ölkonzern würde Patente halten,

    Das ist keiun schmarrn und eine kurze Recherche sagt dir genau das. Die NiMh Batterie, als Traktions Batterie damals in den 90ern entwickelt und von GM sammt Erfinder gekauft wurde in der zweiten Generation des EV1und in Lizens bei Ford, Toyota und einigen kleinen Batterieauto herstellern verwendet. Als das 10% null Emisions Gesetz auf Druck der Autohersteller, allen voran GM und Mercedes, gekippt wurde, wurden die sich auf der Strasse befindlichen Autos eingesammelt und sofort verschrottet. Man sollte keine electrischen Autos auf der Strasse sehen. Die inzwischen fast 20000 oeffentlichen Chargepoints (stehen heute noch) wurden eingemottet. Die in GM Betrieb befindliche Patente fuer die BigBlock NiMh wurden fuer ein Apple und n Ei an Chevron verscherbelt. Das war 2004. Die haben also nur noch bis naechstes Jahr den Finger drauf. Ab Mitte naechsten Jahres KOENNTE es theoretisch NiMh big Blocks geben, die guten 372V Dinger. Man wird sehen.

    > welche ein vernünftiges E-Auto verhinderten. Das Problem mit dem E-Auto ist
    > nach wie vor der Umstand, daß ein Mittelklassewagen für 100 km etwa 15 kWh
    > benötigt (scheiß Physik, gell?) und man für große Reichweiten eben sehr
    > hohe Energiedichten in chemischen Stromspeichern braucht. Die höchste
    > nutzbare Energiedichte hat man derzeit bei Li-Stromspeichern, welche aber
    > andere Nachteile haben. Siehe Dreamliner oder den hier abgebrannten Tesla.
    > Im Gegensatz zu brennendem Lithium ist brennendes Benzin, sofern es zum
    > Feuer kommt, leichter zu löschen.

    Grosse Reichweiten interessieren mich nicht und auf Mittelklasse muss ich mit meinem kleinen Brummer auch nicht kommen. Ich fahre Twingo, uralt, ohne den ganzen modernen Firlefanz und das Ding faehrt und faehrt. Auch andere eWagen Besitzer die ich kenne, und das sind nicht wenige, haben keine Ambitionen mit einem Kleinwagen je mit Kind und Kegel in den Urlaub zu fahren. Det Tesla ist als Studie sicher interessant, aber jenseits seiner projektierten 50000 Einheiten kaum ein Massenprodukt.

    ALLE eWagen Besitzer welche ich bis jetzt kennengelernt habe und ALLE Kleinwagenfahrer (Benziner oder Diesel, Yaris oder Fiat500 Klasse) sind noch NIE mot den kleinen Kisten in den Urlaub gefahren oder nutzen die Kisten als Langstrecken Vertreter Fahrzeuge. Und fuer den Einsatzzweck reichen die 120-180km welche man ohne groesseren Aufwand bewaeltigen kann, mehr als aus.

    Mein Wagen verbraucht im Schnitt ab Steckdose 10.8kW/100km im reinen Stadtverkehr auch weniger.

  18. Re: Lithium Akku

    Autor: Replay 07.10.13 - 16:59

    Du hast ja noch weniger Ahnung, als ich gedacht habe... o.O

    Toyota hat keine Lizenz, die vergeben selbst welche. Recherchiere selbst.

    Dein Auto braucht 10,8 kW? Heiliger Strohsack, was müssen das für ein Stromkabel und für ein Stecker sein? Und das Ladegerät erst. Oder hast du die zeitliche Komponente außer acht gelassen?

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  19. Re: Lithium Akku

    Autor: bofhl 07.10.13 - 17:25

    Also wenn die komplette Zerstörung des Fahrzeugs bei einem lokal begrenzten Brand ein empfohlenes Vorgehen darstellt sage ich "Danke"!
    "Komplette Zerstörung" deshalb, weil das Fahrzeug ja auf die Seite gelegt werden muss und dann der komplette Unterboden heraus geschnitten wurde. Damit ist nicht nur der Unterboden komplett kaputt, sondern auch der ganze Rahmen verzogen - von den Zerstörungen auf der Seite gar nicht zu reden! Letztlich bleibt ein Totalschaden.

  20. Re: Lithium Akku

    Autor: Flasher 07.10.13 - 19:56

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn die komplette Zerstörung des Fahrzeugs bei einem lokal begrenzten
    > Brand ein empfohlenes Vorgehen darstellt sage ich "Danke"!
    > "Komplette Zerstörung" deshalb, weil das Fahrzeug ja auf die Seite gelegt
    > werden muss und dann der komplette Unterboden heraus geschnitten wurde.
    > Damit ist nicht nur der Unterboden komplett kaputt, sondern auch der ganze
    > Rahmen verzogen - von den Zerstörungen auf der Seite gar nicht zu reden!
    > Letztlich bleibt ein Totalschaden.

    Sobald der Akku einen Defekt hat ist das Blechkleid ohnehin so gut wie wertlos. Wen kümmerts - Tesla hat eine Garantie und versichert ist man auch.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. SAP WM/EWM Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  2. Softwareentwickler (m/w/d) für Robot-Vision Systeme
    wenglor MEL GmbH, Eching
  3. Professional CRM SAP CX Berater / Entwickler (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  4. (Senior) Consultant Modern Workplace (m/w/d)
    Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de