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Alternative zu Excel

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  1. Alternative zu Excel

    Autor: schap23 13.06.19 - 16:18

    Ich geh mal davon aus, daß Excel immer noch vielfach im Gebrauch ist bei CERN. Das Betriebssystem zu wechseln ist nicht das Problem. Auf die Anwendungssoftware kommt es an. Und solange die einzige Antwort auf die Frage, wie man Excel ersetzen könnte LibreOffice ist, wird das nichts werden. Dann schon eher die Browservariante von Office 360.

  2. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Sothasil 13.06.19 - 16:25

    Zwecks schlechter Kompatibilität mit Linux glaube Ich, das Excel da eher die Ausnahme ist.

  3. Re: Alternative zu Excel

    Autor: M. 13.06.19 - 16:46

    Es gibt schon ein paar Leute, die Excel verwenden, das ist aber eher die Ausnahme und wenn, dann sind die Anwendungsfaelle simpel genug damit dafuer auch Google Spreadsheets oder LibreOffice herhalten kann.

    Fuer ernsthaftere Analysen ist python/jupyter/pandas eh deutlich besser geeignet. Zumal Excel nicht wirklich gut mit groesseren Datenmengen (also ~100 MB+) klarkommt und es alles andere als einfach ist, damit "gute" Plots zu produzieren.
    Die LHC-Experimente wiederum verwenden (immer noch) bevorzugt ROOT fuer ihre Analysen - ein C++-basiertes Datenanalysetoolkit, was am CERN entwickelt wurde.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  4. Re: Alternative zu Excel

    Autor: ip_toux 13.06.19 - 17:35

    Was geht bei Libreoffice nicht was bei Excel geht? Rein aus Interesse.

  5. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Oktavian 13.06.19 - 17:49

    > Ich geh mal davon aus, daß Excel immer noch vielfach im Gebrauch ist bei
    > CERN. Das Betriebssystem zu wechseln ist nicht das Problem. Auf die
    > Anwendungssoftware kommt es an. Und solange die einzige Antwort auf die
    > Frage, wie man Excel ersetzen könnte LibreOffice ist, wird das nichts
    > werden.

    Gerade im Umfeld CERN halte ich Excel noch für vergleichsweise gut ersetzbar. Ich habe lange in einem Helmholtz-Forschungszentrum gearbeitet. Excel wird da hauptsächlich für zwei Themen eingesetzt: Statistik über überschaubare Datenmengen und optische Aufbreitung von Tabellen.

    In der Regel leben Excel-Tabellen dabei nicht lange, die werden für die jeweilige Anwendung erstellt und beim nächsten mal neu gemacht, da die Anwendung doch wieder anders ist. Hier kann man tatsächlich mit relativ wenig Aufwand auf sowas wie LibreOffice umstellen, auch wenn Neuerungen natürlich niemand mag. Die meisten jungen Wissenschaftler kommen mit guten Kenntnissen in MS-Office, sich auf was anderes umstellen müssen ist da nervig. Außerdem setzen andere Forschungseinrichtungen für den Zweck auch MS-Office ein, das führt zu Reibungen. Aller nervig, aber irgendwie machbar.

    Viel schlimmer ist das bei Unternehmen, die Excel-Tabellen wie eine Anwendung einsetzen. Die Tabelle wurde vor langem erstellt, man füllt immer neue Zahlen rein, unten purzeln die richtigen Zahlen raus, dazwischen ist Magie und VBA. Das umzustellen ist der Horror.

  6. Re: Alternative zu Excel

    Autor: User_x 13.06.19 - 17:53

    Rundungs- und Datumsberechnungsfehler hat Excel frei Haus.

    Daten gehören in Datenbanken.

  7. Re: Alternative zu Excel

    Autor: beaglow 13.06.19 - 20:44

    In welcher Wissenschaft arbeitet man denn mit Excel? So rein aus Neugier.

  8. Re: Alternative zu Excel

    Autor: mifritscher 13.06.19 - 21:20

    Bei Librecalc vermisse ich die Möglichkeit einer automatischen Skalierung beim Drucken ziemlich schmerzhaft...

  9. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Tpircs Avaj 13.06.19 - 21:46

    beaglow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In welcher Wissenschaft arbeitet man denn mit Excel? So rein aus Neugier.

    Buchhalter. Bestenfalls noch Mediziner.

  10. Re: Alternative zu Excel

    Autor: MrAnderson 13.06.19 - 22:14

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal Excel nicht wirklich gut mit groesseren Datenmengen (also
    > ~100 MB+) klarkommt und es alles andere als einfach ist, damit "gute" Plots
    > zu produzieren.

    OT ...
    musste gerade aber lachen ... Für einen führenden deutschen Maschinenbauer durfte ich vor etlichen Jahren Montage-Anleitungen drucken... DIN A1, mit vielen Fotos ... vom zuständigen Ing. in Excel layouted ... meist um die 200 MB. Da ist echt alles abgeschmiert. PC, Mac, das Solaris RIP.

    Lösung war dann, über einen uralten Linotronic Treiber ein sauberes PostScript File zu schreiben. Der hat die Fehler wahrscheinlich ignoriert, da er sie nicht kannte :D

  11. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Pipapo 13.06.19 - 23:47

    Ich hätte gesgat das Junge Wissenschaftler ehr nicht office affin sind, sonder ehr die genannten Alternativen nutzen.
    Auch LaTex wird meienr Erfahrung nach bevorzugt.

  12. Re: Alternative zu Excel

    Autor: PerilOS 14.06.19 - 00:57

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt schon ein paar Leute, die Excel verwenden, das ist aber eher die
    > Ausnahme und wenn, dann sind die Anwendungsfaelle simpel genug damit dafuer
    > auch Google Spreadsheets oder LibreOffice herhalten kann.
    >
    > Fuer ernsthaftere Analysen ist python/jupyter/pandas eh deutlich besser
    > geeignet. Zumal Excel nicht wirklich gut mit groesseren Datenmengen (also
    > ~100 MB+) klarkommt und es alles andere als einfach ist, damit "gute" Plots
    > zu produzieren.
    > Die LHC-Experimente wiederum verwenden (immer noch) bevorzugt ROOT fuer
    > ihre Analysen - ein C++-basiertes Datenanalysetoolkit, was am CERN
    > entwickelt wurde.


    Google Sheets kann Excel nicht mal Ansatzweise ersetzen. Du kannst nicht mal simpelste Routinen erstellen wie Buttons, die ein Macro ausführen. Davon abgesehen, dass GSheets ab ~10mb Datenmengen Anfängt über mehrere Sekunden Aufruf und Änderungszeiten zu haben. Bei rund 50mb bist du bei 4-5 Minuten.

    Vor allem ist Gsheets unmöglich um mit anderen Leuten daran zu arbeiten. Design etc. sind schwer Möglich, ohne das simpelste Eingabefehler dir das ganze Sheet zerreißen.
    Hauptproblem ist hier, das Gsheets nur auf Ranges formatieren kann. Excel formatiert auf Zellenbasis. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
    Dazu kommt dann, dass der Funktionsumfang von Gsheets ein Witz ist und IFS eine Zumutung in der Performance sind. Man kann leider nicht immer mit SWITCH ersetzen.

    Und ich ziehe Excel logs von 150-200mb ab und verarbeite die. Wartezeiten gibts da nicht.
    Davon abgesehen, dass Excel Teilweise bessere und einfachere Möglichkeiten zum Reporting hat, als so manches Professional Program.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.19 01:00 durch PerilOS.

  13. Re: Alternative zu Excel

    Autor: PerilOS 14.06.19 - 01:02

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rundungs- und Datumsberechnungsfehler hat Excel frei Haus.
    >
    > Daten gehören in Datenbanken.


    Layer 8 Problem.

  14. Re: Alternative zu Excel

    Autor: ocm 14.06.19 - 03:27

    Es ist echt zu geil. Man sieht ohne auf den User zu gucken sofort, welche Postings vom Microsoft Kampfposter "PerilOS" stammen.
    Versteckte Werbung hat noch nie besonders gut funktioniert.

  15. Re: Alternative zu Excel

    Autor: M. 14.06.19 - 04:19

    > Google Sheets kann Excel nicht mal Ansatzweise ersetzen. Du kannst nicht
    > mal simpelste Routinen erstellen wie Buttons, die ein Macro ausführen.
    > Davon abgesehen, dass GSheets ab ~10mb Datenmengen Anfängt über mehrere
    > Sekunden Aufruf und Änderungszeiten zu haben. Bei rund 50mb bist du bei 4-5
    > Minuten.
    Wie gesagt: die Fälle, in denen man Excel für Analysen einsetzen kann, sind trivial. Ein paar wenige Werte die man von Hand einträgt, ein paar analytische Formeln, nicht mehr. Ganz vielleicht noch einen Plot mit einem linearen oder parabolischen Fit. Das kann Google Sheets mindestens genauso gut.

    Für alles, was darüber hinausgeht, verwendet man eh Tools, die für Datenanalyse besser geeignet sind. Heute ist das meist python in Verbindung mit numpy/scipy/pandas, oft via Jupyter Notebook (oder der CERN-"Cloud"-Version, gennant SWAN). Früher waren auch Matlab oder Mathematica recht beliebt, wobei die inzwischen ebenfalls u.a. aufgrund der Lizenzsituation weitgehend ersetzt wurden.
    Damit kannst du dann auch mühelos ein paar GB Daten laden, filtern, verarbeiten, gegen beliebige Funktionen fitten und ansehnliche Plots produzieren.
    In Excel (und jeder anderen Tabellenkalulation) fehlen dir dazu so elementare Funktionen wie z.B. die Möglichkeit, Daten mit unterschiedlichen Timestamps mit Interpolation aneinander auszurichten, ordentliche Fits/nicht-lineare Regessionen mit Fehlergewichtung gegen beliebige Funktionen, Differenzen von Daten und Fits, ...

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  16. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Mixermachine 14.06.19 - 08:36

    Pipapo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hätte gesgat das Junge Wissenschaftler ehr nicht office affin sind,
    > sonder ehr die genannten Alternativen nutzen.
    > Auch LaTex wird meienr Erfahrung nach bevorzugt.


    Kann ich nicht bestätigen.
    Ein promovierender Chemie Kollege an einer großen deutschen Uni hat seine Bachelor sowie Masterarbeit in Word geschrieben.
    Selbst an meiner Uni (TU München) schreiben manche ihre Informatik Bachelorarbeit noch in Word (manchmal wird es sogar von Betreuer gefordert).

    Mir wäre Word für große Dokumente zu unsicher.
    Auf Seite 70 kurz vor der Abgabe passiert dann irgendwas und es zerlegt das Dokument.

    Build nicer stuff

  17. Re: Alternative zu Excel

    Autor: DeathMD 14.06.19 - 08:51

    Ja Bachelorarbeiten sind auch noch nicht wirklich umfangreich, da tut es Word auch noch.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  18. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Oktavian 14.06.19 - 08:52

    > Ich hätte gesgat das Junge Wissenschaftler ehr nicht office affin sind,

    Könntest Du sagen, wäre aber falsch.

    > sonder ehr die genannten Alternativen nutzen.
    > Auch LaTex wird meienr Erfahrung nach bevorzugt.

    LaTeX ist in sehr mathe-lastigen Disziplinen tatsächlich relativ verbreitet. Damit hast du aber nur die unspannendste Komponente von Office ersetzt.

    Mathematiker nutzen es gerne, Physiker auch. Bei den Informatikern ist es gemischt, je nach Richtung. Bei Biologen und Chemikern ist es schon fast exotisch.

    Noch vor 10 Jahren war es ganz normal, dass man zu Konferenzen den Abstract als tex-Datei liefern musste. Auch Fachzeitschriften verlangten das regelmäßig. Heute nehmen die Konferenzen eigentlich alles, was so kommt an, Fachzeitschriften auch.

  19. Re: Alternative zu Excel

    Autor: Oktavian 14.06.19 - 08:55

    > Mir wäre Word für große Dokumente zu unsicher.
    > Auf Seite 70 kurz vor der Abgabe passiert dann irgendwas und es zerlegt das
    > Dokument.

    Vor 10 Jahren hätte ich Dir da noch zugestimmt, aber inzwischen ist das echt verdammt stabil geworden. So stabil, dass ich dem ob der gesparten Zeit bei der Dokumentenerstellung jederzeit den Vorzug geben würde. Auch Fußnoten in sehr großen Dokumenten funktionieren einwandfrei seit min. 10 Jahren.

    Natürlich legt man das Office-Dokument irgendwo ab, wo man jederzeit auf frühere Versionsstände zurückkann, aber das sollte man auch bei LaTeX, LO und Co. machen.

  20. Re: Alternative zu Excel

    Autor: mifritscher 14.06.19 - 09:13

    Word kann noch immer nichtmal Bildunterschriften (und nein, das was es als Bildunterschriften bezeichnet sind keine, sondern vom Bild unabhängige Rahmen)

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