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Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

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  1. Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: magnolia 13.06.19 - 15:44

    Ich kenne mich nicht besonders gut aus, aber bei den wenigen mir bekannten Versuchen das MS Ökosystem zu verlassen, merke ich, dass es immer eigene interne Lösungen dafür gemacht werden.

    Offensichtlich gibt es hier eine Marktlücke, oder ist das so schwierig, das es keiner traut so was als Leistung anzubieten.

  2. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: PerilOS 14.06.19 - 01:16

    In der Office Suite und der Service Integrierung stecken 30 Jahre Entwicklung drin.
    Jeder Versuch geht voll in die Tonne, weil es einen unglaublichen Umfang hat.

    Die G-Suite z.B. ist ein absoluter Witz im Vergleich zu MS Office. Und Google hat da eine Menge Mitarbeiter die dort sehr wenig Features ausrollen im Jahr und die einfachsten Sachen bis heute nicht haben. Wie z.B. Team Drives, wo man User auf einzelne Ordner berechtigen kann. Entweder das ganze Drive, oder gar nicht. 100 Punkte für Google.

  3. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: ElTentakel 14.06.19 - 06:57

    Ist die Frage, ob es diesen Umfang überhaupt braucht - und ob nicht andere Werkzeuge besser und effektiver sind. Es kann sehr hilfreich automatisiert (z.B. aus Datenbanken mit Python Skripten) Markdown Dokumente zu erstellen und dann mit Hilfe von Latexvorlagen zu gut aussehenden PDFs zu machen. Sowas macht man aber nicht, wenn man in der Office Blase feststeckt.

  4. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: FreiGeistler 14.06.19 - 12:07

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die Frage, ob es diesen Umfang überhaupt braucht - und ob nicht andere
    > Werkzeuge besser und effektiver sind. Es kann sehr hilfreich automatisiert
    > (z.B. aus Datenbanken mit Python Skripten) Markdown Dokumente zu erstellen
    > und dann mit Hilfe von Latexvorlagen zu gut aussehenden PDFs zu machen.
    > Sowas macht man aber nicht, wenn man in der Office Blase feststeckt.

    Nah, MD ist für technische Dokus gemacht, zu beschränkt.
    Für Dokumente, auch Bücher, nimm Asciidoctor, eventuell auch ResText.
    Nach Docbook, HTML und PDF mit Firmen-Stylesheet inklusive CI/CD aus dem Firmenserver geht damit in einem Schritt. Sogar nested Tabellen sind damit übersichtlich.

  5. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: ko3nig 15.06.19 - 09:24

    Office365 ist der Wahnsinn. Die Tage kommt Microsoft To Do auch macOS, die Jungs haben verstanden worauf es bei einem Service ankommt.

    So toll OpenSource prinzipiell ist, es funktioniert nicht.
    Jeder der mal mit OS _gearbeitet_ (=nicht nur gespielt) hat, wird das mit Freude zugeben

    Golem Pur?
    Klar, nennt sich (NoScript, True)

  6. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: ko3nig 15.06.19 - 09:25

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist die Frage, ob es diesen Umfang überhaupt braucht - und ob nicht andere
    > Werkzeuge besser und effektiver sind. Es kann sehr hilfreich automatisiert
    > (z.B. aus Datenbanken mit Python Skripten) Markdown Dokumente zu erstellen
    > und dann mit Hilfe von Latexvorlagen zu gut aussehenden PDFs zu machen.
    > Sowas macht man aber nicht, wenn man in der Office Blase feststeckt.

    Latex ist way too inconvenient, das fängt schon an mit Tools aus den 20ern?

  7. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: M. 15.06.19 - 11:27

    > So toll OpenSource prinzipiell ist, es funktioniert nicht.
    > Jeder der mal mit OS _gearbeitet_ (=nicht nur gespielt) hat, wird das mit
    > Freude zugeben
    Würde ich so nicht sagen, das hängt vom Anwendungsfall ab. Auch am CERN wird in vielen Bereichen bereits seit langem Open-Source-Software eingesetzt. Angefangen bei GNU/Linux für alle Server, Clients und Frontends des Kontrollsystems sowie (fast) alle Rechner im WLCG, über python für Analysen, Eclipse als Entwicklungsumgebung (wobei IntelliJ auch recht beliebt ist) und diversen In-House-Entwicklungen die in Folge als Open-Source freigegeben wurden.

    Der bei weitem überwiegende Teil der Publikationen im wissenschaftlichen Bereich wird mit LaTeX gemacht, da die Ergebnisse (zumindest "out of the box") oft deutlich besser sind als mit Word oder OpenOffice. Ausserdem können Plots via matplotlib2tikz mit LaTeX gerendert und damit auch ohne langes Rumbasteln automatisch dem Template angepasst werden - mit dem netten Nebeneffekt, dass man die Plots damit am Ende auch noch leicht in der Höhe verändern kann, um z.B. eine Seitenbegrenzung für Konferenzpapers zu erreichen.

    Im Engineering-Bereich ist Word allerdings verbreiteter, inklusive entsprechender Templates, die auf ein anderes Office-Paket umgestellt werden müssten. Auch Exchange und Outlook lassen sich nicht einfach so von einem Tag auf den anderen ersetzen, zumal es da bei Open-Source-Alternativen (integrierte Lösung für E-Mail, Kalender, geteilte Kalender, Meetings, Raumverwaltung, ...) eher mau aussieht. Für die letzten Beiden hat CERN eine eigene Lösung (Indico), die an ein neues System angebunden werden müsste.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  8. Re: Marktlücke: leave-the-ms-ecosystem.com

    Autor: nille02 15.06.19 - 15:33

    magnolia schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Offensichtlich gibt es hier eine Marktlücke, oder ist das so schwierig, das
    > es keiner traut so was als Leistung anzubieten.

    Die Marktlücke ist nur kaum zu schließen. Microsoft hat so viele Kunden das sich die Entwicklung besser verteilt. Wenn du in den Markt einsteigen willst, musst du schon richtig was bieten und dennoch günstiger sein als Microsoft.

    OO/LO haben es bis vor einigen Monaten (Ist vermutlich noch immer so) noch immer nicht geschafft einen Updater bei sich einzubauen.

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