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  5. › Lockheed Martin: Exoskelett soll…

Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

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  1. Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: scat25 19.05.17 - 09:03

    Solche Exoskelette wären in vielen Bereichen sehr praktisch. Etwa für Rettungskräfte oder im Baugewerbe. Aber wie immer ist das Militär als erstes dran.

    Immerhin wird dadurch die Entwicklung vorrangetrieben.

  2. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: Frechdach5 19.05.17 - 09:12

    scat25 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solche Exoskelette wären in vielen Bereichen sehr praktisch. Etwa für
    > Rettungskräfte oder im Baugewerbe. Aber wie immer ist das Militär als
    > erstes dran.

    "Andere Versionen des Exoskeletts stehen auch für Industriearbeiter und Ersthelfer zur Verfügung. Die für Soldaten entwickelte Version kann beim US-Militär gebräuchliche Akkus verwenden." (siehe Artikel)

    Einfach mal zu Ende lesen...

  3. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: M.P. 19.05.17 - 09:22

    Ich denke, was die Stückzahlen angeht, wird das "primär" schon stimmen ...

  4. Re: Schade, dass Soldaten die "primitivste" Zielgruppe sind

    Autor: Signator 19.05.17 - 09:43

    Genauso wie mit der Sicherheits- und Überwachungssoftware. Entwickelt wird gegen das Volk, einzig für den schnellen Profit und mit etwas Glück fällt dann auch noch irgendwann etwas für den blöden dämlichen Pöbel ab.

    Das diese, solche Typen, eigentlich weggesperrt gehören, in einem Hochsicherheitsgefängnis, das wird die Menschheit erst kapieren wenn es zu spät ist.

  5. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: Opferwurst 19.05.17 - 10:26

    Ja, ganz schlimm, dass es zuerst für das Militär entwickelt wird.
    Genau wie beim Internet... Teufelszeug

  6. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: Baker 19.05.17 - 10:48

    Opferwurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, ganz schlimm, dass es zuerst für das Militär entwickelt wird.
    > Genau wie beim Internet... Teufelszeug

    Das Internet wurde in erster Linie in Universitäten genutzt, um die Forschung vorranzutreiben um den Klassenkampf gegen den Kommunismus zu gewinnen. Wie das Mititär in Vietnam oder im nahen Osten das Internet nutzen soll, wenn es irgendwo zu Hause in den USA liegt, musst du mir noch erklären.

  7. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: Randalmaker 19.05.17 - 11:37

    Baker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Opferwurst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, ganz schlimm, dass es zuerst für das Militär entwickelt wird.
    > > Genau wie beim Internet... Teufelszeug
    >
    > Das Internet wurde in erster Linie in Universitäten genutzt, um die
    > Forschung vorranzutreiben um den Klassenkampf gegen den Kommunismus zu
    > gewinnen. Wie das Mititär in Vietnam oder im nahen Osten das Internet
    > nutzen soll, wenn es irgendwo zu Hause in den USA liegt, musst du mir noch
    > erklären.

    Das Internet wurde primär aufgebaut, um wichtige Stützpunkte des Militärs und der Forschung nach einem möglichen Atomkrieg weiterzubetreiben bzw. miteinander kommunizieren zu lassen. Dazu gehörten halt die Unis, aber auch Stützpunkte der Armee. Da es ja glücklicherweise nie zum Ernstfall kam, wurde damit halt v.a. experimentiert und entwickelt, das machen nunmal primär Universitäten.

    Nicht ganz zufällig stammen die Ursprünge für das Internet aus den 60ern, kurz, nachdem die Sowjets die Interkontinentalrakete entwickelt hatten.

  8. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: thbth 19.05.17 - 11:40

    Trotzdem wurden die Ursprünge des Internets finanziert, da militärische Interessen bestanden.
    Dies sit auch ein guter Weg um neue Entwicklungen zu fördern und Möglichkeiten zu eröffnen. Zudem sit das Militär ein zahlungskräftiger Kunde.
    Wahrscheinlich auch im Gegensatz zu anderen Branchen, bin mir nicht sicher, aber im Baugewerbe dürfte die Zahlungsbereitschaft deutlich geringer sein...

  9. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: Reztek 19.05.17 - 11:50

    Baker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Opferwurst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, ganz schlimm, dass es zuerst für das Militär entwickelt wird.
    > > Genau wie beim Internet... Teufelszeug
    >
    > Das Internet wurde in erster Linie in Universitäten genutzt,

    Schon falsch. Der Vorgänger des Internets nennt sich Arpanet, wurde vom U.S. Verteidigungsministerium / Rüstungslieferanten entwickelt. Auch sämtliche Vorüberlegungen gingen von besagten Stellen aus. Was alles zu deren Antrieb gehörte, ist eher Spekulation. Erst als das Militär damit "fertig war", kam das zivile Produkt Internet dabei raus.

    > Wie das Mititär in Vietnam oder im nahen Osten das Internet
    > nutzen soll, wenn es irgendwo zu Hause in den USA liegt, musst du mir noch
    > erklären.

    Nö, weil du damit dem Thema ausweichst. Forschungsprojekte lassen sich nicht immer und sofort in einen praktischen Nutzen umwandeln. Oder denkst du andernfalls, wäre das Projekt öffentlich zugänglich gemacht worden? Wobei selbst das ja noch enorme Möglichkeiten bei der Kontrolle des Datenverkehrs bot.

    Fakt ist jedenfalls, das Internet ist das "Abfallprodukt" eines militärischen Forschungsprojektes.

  10. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: theonlyone 19.05.17 - 14:35

    Forschung wird von Wissenschaftlern gemacht und hat überhaupt kein Interesse an der Nutzbarkeit der Ergebnisse, der reine Erkenntnisgewinn steht im Vordergrund.

    Mit diesen Erkenntnissen kann dann ein Ingenieur schauen das man daraus etwas praxistaugliches umsetzt und da kommt dann der Kostenfaktor hinzu und auch wie sich das ganze wirtschaftlich realisieren lässt.

    Forschung an sich wird selten bzw. so gut wie nie direkt in ein Produkt umgemünzt, wenn überhaupt kann man sich ausmalen was man damit machen "könnte" und bietet diese Visionen als Anreize für Finanzierung für Forschung, natürlich wird das sehr ausgeschmückt.

    ----

    Das Militär funktioniert hier wie andere Auftraggeber auch.

    Man finanziert Forschung weil man sich davon etwas verspricht.
    Bessere Waffen resultieren in besseren Ergebnissen, weniger Personal-Bedarf, weniger Risiko für die Soldaten usw. usw.
    Alles sinnvolle Punkte.

    Umso schneller man seinen Gegner ausschalten kann umso besser ist der Soldat geschützt. Umso besser der Soldat durch Panzerung geschützt ist und umso mehr Informationen man hat bevor man einen Konflikt betritt, umso besser ist auch das Resultat.

    Aus sehr vielen militärischen Forschungen wird am Ende auch ein Produkt das im Alltag eine Anwendung findet.

    Die reine Forschung kann man also wirklich nicht verteufeln und nicht schlecht reden, davon haben wir alle etwas.

  11. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: david_rieger 19.05.17 - 14:47

    > Wie das Mititär in Vietnam oder im nahen Osten das Internet
    > nutzen soll, wenn es irgendwo zu Hause in den USA liegt, musst du mir noch
    > erklären.

    Geil, das gesamte US-Militär befand sich mit Mann und Maus entweder in Vietnam oder im Nahen Osten, wo das Internet nicht hinreichte. Nicht einer wurde zuhause zurückgelassen, denn sonst hätte der ja mithilfe einer Vernetzung Informationen mit anderen Stützpunkten austauschen können.
    Da also zur Zeit der Entstehung des ARPA-Nets sich kein Militärangehöriger auf US-amerikanischem Boden befunden haben kann, haben die Militärs das Internet gar nicht erfunden.
    Das ist mal eine interessante Verschwörungstheorie, muss ich zugeben.

    Dieser Beitrag wurde in einem Fertigungsbetrieb hergestellt, in dem auch Sarkasmus verarbeitet wird.

  12. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: Opferwurst 19.05.17 - 17:13

    Baker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Opferwurst schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, ganz schlimm, dass es zuerst für das Militär entwickelt wird.
    > > Genau wie beim Internet... Teufelszeug
    >
    > Das Internet wurde in erster Linie in Universitäten genutzt, um die
    > Forschung vorranzutreiben um den Klassenkampf gegen den Kommunismus zu
    > gewinnen. Wie das Mititär in Vietnam oder im nahen Osten das Internet
    > nutzen soll, wenn es irgendwo zu Hause in den USA liegt, musst du mir noch
    > erklären.


    Ich muss gar nichts. Aber deinen Quatsch haben ja die Anderen hier schon zerpflückt.

  13. Re: Schade, dass Soldaten die primäre Zielgruppe sind

    Autor: John2k 19.05.17 - 23:46

    thbth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Trotzdem wurden die Ursprünge des Internets finanziert, da militärische
    > Interessen bestanden.
    > Dies sit auch ein guter Weg um neue Entwicklungen zu fördern und
    > Möglichkeiten zu eröffnen. Zudem sit das Militär ein zahlungskräftiger
    > Kunde.
    > Wahrscheinlich auch im Gegensatz zu anderen Branchen, bin mir nicht sicher,
    > aber im Baugewerbe dürfte die Zahlungsbereitschaft deutlich geringer
    > sein...

    Und das Militär wird von wem finanziert? Genau vom dummen Bürger. Man könnte sich auch diesen zwischenschritt einfach sparen.

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