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  5. › Lufthansa: Hyperloop könnte…

Funktioniert super!

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  1. Funktioniert super!

    Autor: TomG 27.03.17 - 18:13

    Man kann mit einer scheinbar naheliegenden Idee, ein paar schicken Animationen und dem Versprechen die Welt zu revolutionieren das Gehirn von technikverliebten Nerds austricksen.
    Das die Investoren vor Aufregung nicht schlafen können ist mal klar, das Ding heißt ja "Hyper" ... hyper hyper .... muss ja klappen "hyper money"... Ich könnte eher vor Angst um Geld nicht schlafen.
    Gehen wir mal davon aus dass die technischen "Problemchen" die weiter unten aufgeführt sind vernachlässigbar sind weil sie lösbar sind (man beachte: lösbar != bezahlbar).
    Warum sollte der Hyperloop nicht die gleichen elementaren Hindernisse haben wie jedes andere Strecken gebundene Verkehrsmittel?
    Man braucht eine "Strecke". Soll die gerade sein? Das wäre vermutlich am besten, weil dass für das Beförderungsprinzip ideal ist. Da wären aber Berge, Täler, Flüsse, Städte, Höhenunterschiede und u.a. die Erdkrümmung, Schrebergartenbesitzer etc. im Wege.
    Also gleich komplett unterirdisch? Das wird langwierig, wie lange haben die nochmal am Gotthard-Basistunnel rumgebohrt? 57km in ...na...na...durchatmen ...15 Jahre, verdammt, und lieber nicht fragen was das gekostet hat. Jetzt hab ich doch nachgesehen: 12Mrd CHF. Das ist der Preis ohne Vakuum.
    Also doch überirdisch, ein paar Kurven rein, alles kein Thema, wie schnell soll das Ding nochmal unterwegs sein? Wie eng kann man da den Kurvenradius machen? Wieviel Platz braucht man dann extra?
    Geschenkt, peanuts.
    Apropos "unterwegs"...man will ja nicht nur in eine Richtung fahren können sondern möglichst in beide gleichzeitig. Scheint als bräuchte man mindestens zwei Röhren, wäre sonst blöd wenn man immer erst warten müsste bis das Projektil aus München in Berlin eingeschlagen ist ist bevor man wieder nach München starten kann. Auch dafür hätte ich eine technische Lösung mit welcher man die Anforderung "zwei Röhren auf gesamter Strecke benötigt" umgehen kann, aber mit der Lösung fahre ich nicht mit dem Ding, weil da solche Sachen wie "Fahrdienstleiter hat mit dem Smartphone gespielt" Konsequenzen in ganz anderen Dimensionen bekommen. Ja,ja macht dann alles Software, passiert schon nix. Problem gelöst.
    Dann ist da dauernd die Rede von "evakuierter Röhre", also ein Rohr mit wenig Gas drin. Wenig atembares Gas nehme ich an. Wie evakuiere ich eigentlich die Fahrgäste aus der evakuierten Röhre, damit ich nicht am Ende eine Röhre mit toten Fahrgästen drin habe?
    Die Projektile haben eine eigene Luftversorgung oder? Ja, das ist jetzt wirklich spitzfindig, tut mir leid.
    Aber zum Thema, Projektil bleibt im Lauf, ähh, in Röhre stecken, irgendwo, sagen wir mal blöderweise mitten im Berg, oder unter Wasser (gemein was?). Hab ich auch Ideen für, ganz billig. Röhre wird vor und hinter dem Projektil aufgesprengt. Mann kann ja nicht überall Notventile einbauen, zu teuer. Warum vor UND hinter dem Projektil? Na denkt mal nach wieso, vorne Vakuum - hinten keins, das geht ab! Auch so ein klasse Fehlerszenario, hinter Dir ein Loch in der Röhre...ein großes Loch, und vor dir ein Vakuum in der Röhre du ein einem beweglichen "Pod" , hört man es da zischen oder ist man dann ganz schnell schneller als der Schall?
    Mir fällt grade auf das die "aufsprengen" Variante unter Wasser problematisch ist.

    Als nächstens fragen wir mal jemanden vom Cern was die so für Erfahrungen mit Vakuum in Röhren haben. Ich hörte die haben da zwei Röhren unter Vakuum, immerhin 26km lang! Respekt! War bestimmt super einfach das alles dicht zu bekommen und zuverlässig unter Vakuum zu halten. Die Röhren haben jeweils einen Durchmesser von 5,6cm. Also ist hier jemand vom Cern? Wie wars denn so?
    Jetzt bauen wir mal die zwei Röhren, mit mindestens 2m Durchmesser (ich steig doch nicht in ein Beförderungsmittel ein in dem ich nur liegen kann) das ganze 100km lang schön gerade, keine Kurven und wir lassen alle Notfallsysteme weg, keine Stromversorgung über die gesamte Strecke, nur alle 10km eine Pumpstation und rechnen mal aus wie lange es dauert die 100km auch nur annähernd luftleer zu bekommen. Ja, das muss man ja nur einmal machen...echt jetzt? Einmal ausrechnen, bestimmt.
    2m*100km * 2 Röhren das macht 2,5 Millionen Kubikmeter, das geht bestimmt ganz schnell leerzupumen, kosta gar nix viel. Ist bestimmt auch überall super-dicht auf 100km. Und dann war da noch der Notfall siehe oben...
    Und in dieser Röhre donnern keine auch noch keine Projektile mit (wie schnell nochmal??) x kmh hindurch. Allein die Röhre dafür stabil und dicht zu halten...ist mechanisch bestimmt ganz simpel.

    Worauf ich hinauswill, technisch kann man das bestimmt alles irgendwie lösen. Aber alle diese Lösungsdetails und deren Komplexität und Preis werden einfach mal komplett ignoriert.
    Das ganze nicht bezahlbar. No freaking way. Das Konzept ist eine klassische Utopie die ganz wichtige Details einfach ausblendet.

    Es ist einfach nur eine fixe Idee, vielleicht auch nur dafür geschaffen Geld von Investoren einzusammeln, weil man mit Teslas Immer noch kein Geld verdient.
    Oder was genau wollt ihr denn bezahlen für 100km Beförderung?

    Autonome Quadcopter zur Personenbeförderung sind deutlich realistischer.

    So das musste jetzt mal raus :)

  2. Re: Funktioniert super!

    Autor: xProcyonx 27.03.17 - 21:19

    Falls das alles selbstgeschrieben ist: Toll! Hat mir gefallen, ist sehr schön verfasst. Hinsichtlich der verwendeten Sprache schon mal top, hinsichtlich des Inhaltes bin ich mir nicht sicher. Habe leider (noch) zu wenig Wissen und Erfahrung mit solchen Projekten um das richtig Beurteilen zu können.
    Vertrete dazu allerdings den Ansatz: Solange es nicht schadet, kommt im besten Fall kommt was nützliches raus, im schlimmsten einfach nichts. Sollen doch HTT und Konsorten basteln und schauen was rauskommt. Vielleicht gehts einfach nicht wirtschaftlich und sie verschwinden, dann bin ich fein raus, da ich keine Anteile habe. Wenns gut läuft kann ich irgendwann von München nach Berlin in 30min fahren, auch gut.

  3. Re: Funktioniert super!

    Autor: Prinzeumel 27.03.17 - 22:20

    Kann ich mich im großen und ganzen anschließen. Bis auf wenige Details. Aber Details, haben wir gelernt, kann man ausblenden. xD

    Also gut geschrieben. Danke. :)

  4. Re: Funktioniert super!

    Autor: TomG 28.03.17 - 01:15

    Die Nasa schreibt sie brauchen unter 8h um ihre 22.653 Kubikmeter aus der weltgrößten Vakuumkammer zu pumpen, also sagen wir mal optimistische 7h . Dann brauchen wir mit dem Nasa Equipment (klingt total preiswert was die da beschreiben, Hightech vom feinsten) wenn wir es alle 10km an unserer 2*100km Röhre anbauen...rund 70h oder so? D.h. wenn einmal im Monat ein 10km Streckenabschnitt durch irgendeine Maßnahme sein Vakuum verliert, selbst dann wenn man eine Lösung hat die verhindert das gleich die gesamte Röhre belüftet wird (noch so ein hässliches Detail), steht das Ding 3 Tage still. Und wenn nicht, dann steht da alle 10km eine Maschine die vermutlich Millionen kostet und wahrscheinlich permanent gewartet werden muss, allein das ist schon komplett absurd.

  5. Re: Funktioniert super!

    Autor: Sensei 29.03.17 - 13:19

    Weil Vakuum auch gleich Vakuum ist *rolleeyes*

    Es gibt einen RISIGEN Unterschied zwischen gerade-noch-so Vakuum und hochreinvakuum.

  6. Re: Funktioniert super!

    Autor: Prinzeumel 29.03.17 - 14:01

    Sensei schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Vakuum auch gleich Vakuum ist *rolleeyes*
    >
    > Es gibt einen RISIGEN Unterschied zwischen gerade-noch-so Vakuum und
    > hochreinvakuum.

    Mehr hast du an dem beitrag nicht zu bemängeln? xD
    Dann denk nochmal über den rest nach...

  7. Re: Funktioniert super!

    Autor: Dcs69S 16.06.17 - 04:06

    Es gibt zu viele Hindernisse. Ausserdem ist das Konzept nicht für diese kurzen Verbindungen gedacht. Da sollte man global denken. Mir fällt als Orientierung der
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Transatlantik-Tunnel
    ein. Bei dieser Idee würden nicht nur Inlandflüge gespart. Aber die Probleme sind die gleichen, nur grösser.
    Wie sagte mir der Psychologe? "Sehen Sie nicht die Probleme, sondern die Aufgaben als Herausforderung!"
    Solche Projekte wären sicher sinnvoller, als Krieg um Öl zu führen.

  8. Re: Funktioniert super!

    Autor: quasides 22.06.17 - 05:21

    OP hat mit den meisten dingen recht.

    Das Vakkum zu pumpen ist aber das kleinste. Man spricht von sehr niedrigen druck also kein vakkum. sprich herkömmliche vakkumpumpen reichen aus - allerdings ist der stromverbrauch für die menge exorbitant.

    Das Bringt uns zum punkt Stromversorgung. Die ganze Strecke mit solarpanels auszustatten macht die sache nicht besser, die kosten sind damit enorm - besser noch würde man das gleiche auf regulären bahnstrecken machen wären diese echt konkurenzfähig zum hyperloop.

    punkt ist das ganze vakkum hat nur 2 theoretische vorteile.
    höhere geschwindigkeit bei geringerer reibung somit theoretisch kosteneffizienter.
    allerdings sind moderne magnetschwebebahnen auch schon sehr gut, der leistungsverlust durch luftreibung wird sich vermutlich nicht so schlimm ins gewicht fallen wie alle denken, man darf nciht vergessen wenn der zug mit seinen x hundert tonnen in bewegung ist muss man nur den luftdruck und den rollwiederstand ausgleichen. bei einem entsprechen aerodynamisch zug auf magnetschwebe technik wäre es wohl kaum zu rechtfertigen dafür vakkum tunnel zu bauen.


    zum konzept, das schwester projekt vom hyperloop hat bereits personentransport aufgegeben. die wollen nun warentransport machen

    doch hier nun von OP angesprochen geschindigkeit und kurvenradius - das ist ein echtes massives problem, fahrwer hin oder her - die ladung machts. es kann nur bestimmtes ladegut transportiert werden da ansonsten keinerlei kurven möglich sind - das gilt horizontal wie vertikal - sprich starke steigungen und gefälle müssen extrem langezogen werden sonst fliegt das teil aus der röhre

    denn hier ist der nachteil des vakkums, du sparst zwar luftwiederstand - du hast aber auch keinen für den anpressdruck - und weil die projektile so schnell und klein sind haben sie auhc nicht das gewicht eines regälren zuges - hier wird vakkum oder fast vakkum zum enormen nachteil.



    Bis heute kein einzig funktionierendes projektil gezeigt hat, ja ncihteinmal selbst entwickelt hat man bisher - und was die mit die xhunder millionen gelder gemacht haben bleibt auch ein rätsel.


    weitere probleme sind die stahlröhren selbst die nicht nur dich bleiben müssen - sondern durchgängig dicht, sprich tektonsiche und temperaturschwankungen ausgleichen- das ist ein ebenfalls massives problem

    gelöst wird das bei pipelines mit entlastungen - die sehen aus wie ein 3/4tel viereck
    röhre macht 90 grad knick nach links für einige meter danach nach rechts danach wieder rechts und wieder links. das ganze jeweils für nur ein paar meter

    sinn dahinter ist das sich nun die pipeline ausdehen und zusammenziehen kann diese entlastung wiederum kann sich etwas biegen um damit die schwankung auszugleichen.



    das ist der einzige weg um lange stahlröhren am reissen zu hindern, und ist beim hyperloop so nicht machbar.


    von den problemen wie - gewicht der kapsel mit genug wasser/energie/luft an bord
    den kosten für das betanken und kontrollieren / warten der tanks - und den notwenigen sicherheitsprotokollen


    ja alles reine utopischer unsinn.


    warum das ganze nun? nun allon musk ist meister darin investoren müll zu verkaufen.
    paypal ist bis heute müll, existiert einzig nur weil man mit ebay verschwestert ist, ohne ebay gäbs paypal schon lange nicht mehr.

    tesla - ein verlust geschäft, ein blender fahrzeug mit ein paar guten aspekten (software) und vielen negativen - verdient sein geld mit co2 zertifikaten

    solarschindel - gibts seit 30 jahren, unzählige firmen sind damit pleite gegangen - ein unsinniges konzept - hat er seinen investoren gut verkauft um solarcity für unsagbares geld zu kaufen - das im besitz seines cousains war und am rande des konkurses stand.

    nun kommt spacex - tolle landung einer relativ wertlosen rakete. komplett unwirtschaftlich (der treibstoff verbrauch steigt massiv wegen dem zusatztreibstoff der für die landung benötigt wird bei zweifelhafter wiederverwendbarkeit)
    aber extrem medienwirksam - auf sowas stehen die investoren - ein wunderuzzi der rakten wieder landenlässt - na das muss ja billiger sein - investoren haben scheinbar keinen physikunterricht genossen

    nun will man damit ein globales wlan ins all jagen. sat telefon für alle zum flattarif - klar man braucht diesen traum - wenns die investoren finanzieren dann ist spacex für jahre gesichtert auch wenn das netzwerk scheitern wird.


    tja und eben hyperloop - es muss nicht fuktionieren, es muss nur jemand gefunden werden der heiss auf die aktien ist

  9. Re: Funktioniert super!

    Autor: quasides 22.06.17 - 05:29

    dazu zu sagen wäre das hier eigentlich 2 unfassbare dinge passieren

    1- die begeisterung in der politik für den müll
    2- das offensichtliche das dieses konzept eigentlich aufwirft nicht erkennen

    tatsächlich steckt in der ganzen sache eine durchaus bahnbrechende idee die scheinabr jeder ignoriert.
    kleinere magnetschwebe züge.

    warum nciht das ganze konzept langsamer in der luft fahren lassen.
    das erlaubt direktverbindungen ohne zwischenstopp (alle fahrgäste haben das selbe ziel)
    weichtiger noch man verhindert leerfahrten die ungeheure mengen an energie fressen.
    und aknn beliebig je nach verkehrsaufkommen skalieren. soagr zum elektroauto ist man dann wieder konkurrenzfähig

    (normale bahnen sind erst ab min 80% auslastunst zum eauto konkurenzfähig)

  10. Re: Funktioniert super!

    Autor: Sarkastius 05.09.17 - 04:30

    TomG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann mit einer scheinbar naheliegenden Idee, ein paar schicken
    > Animationen und dem Versprechen die Welt zu revolutionieren das Gehirn von
    > technikverliebten Nerds austricksen.
    > Das die Investoren vor Aufregung nicht schlafen können ist mal klar, das
    > Ding heißt ja "Hyper" ... hyper hyper .... muss ja klappen "hyper
    > money"... Ich könnte eher vor Angst um Geld nicht schlafen.
    > Gehen wir mal davon aus dass die technischen "Problemchen" die weiter unten
    > aufgeführt sind vernachlässigbar sind weil sie lösbar sind (man beachte:
    > lösbar != bezahlbar).
    > Warum sollte der Hyperloop nicht die gleichen elementaren Hindernisse haben
    > wie jedes andere Strecken gebundene Verkehrsmittel?
    > Man braucht eine "Strecke". Soll die gerade sein? Das wäre vermutlich am
    > besten, weil dass für das Beförderungsprinzip ideal ist. Da wären aber
    > Berge, Täler, Flüsse, Städte, Höhenunterschiede und u.a. die Erdkrümmung,
    > Schrebergartenbesitzer etc. im Wege.
    Erdkrümmung ist bei den Haaren herbei gezogen und selbst bei der Geschwindigkeit keinen erwähnenswerten Einfluss

    > Also gleich komplett unterirdisch? Das wird langwierig, wie lange haben die
    > nochmal am Gotthard-Basistunnel rumgebohrt? 57km in ...na...na...durchatmen
    > ...15 Jahre, verdammt, und lieber nicht fragen was das gekostet hat. Jetzt
    > hab ich doch nachgesehen: 12Mrd CHF.
    Hyperloop wurde von Anfang an Oberirdisch konzipiert. Warum sollte das hier anders sein.

    > Das ist der Preis ohne Vakuum.
    > Also doch überirdisch, ein paar Kurven rein, alles kein Thema, wie schnell
    > soll das Ding nochmal unterwegs sein? Wie eng kann man da den Kurvenradius
    > machen? Wieviel Platz braucht man dann extra?
    > Geschenkt, peanuts.
    > Apropos "unterwegs"...man will ja nicht nur in eine Richtung fahren können
    > sondern möglichst in beide gleichzeitig. Scheint als bräuchte man
    > mindestens zwei Röhren, wäre sonst blöd wenn man immer erst warten müsste
    > bis das Projektil aus München in Berlin eingeschlagen ist ist bevor man
    > wieder nach München starten kann.
    Damit wird das eventuell gepachtete Land wirtschaftlicher wenn man 2 Röhren hat.

    > Auch dafür hätte ich eine technische
    > Lösung mit welcher man die Anforderung "zwei Röhren auf gesamter Strecke
    > benötigt" umgehen kann, aber mit der Lösung fahre ich nicht mit dem Ding,
    > weil da solche Sachen wie "Fahrdienstleiter hat mit dem Smartphone
    > gespielt" Konsequenzen in ganz anderen Dimensionen bekommen. Ja,ja macht
    > dann alles Software, passiert schon nix. Problem gelöst.
    > Dann ist da dauernd die Rede von "evakuierter Röhre", also ein Rohr mit
    > wenig Gas drin. Wenig atembares Gas nehme ich an. Wie evakuiere ich
    > eigentlich die Fahrgäste aus der evakuierten Röhre, damit ich nicht am Ende
    > eine Röhre mit toten Fahrgästen drin habe?
    Man kann Röhren wie Schotts aufbauen und somit kleine Teile mit Sauerstoff versorgen falls die Gäste unterwegs aussteigen müssen. Eine Luftschleuse ist kein Neuland.

    > Die Projektile haben eine eigene Luftversorgung oder? Ja, das ist jetzt
    > wirklich spitzfindig, tut mir leid.
    > Aber zum Thema, Projektil bleibt im Lauf, ähh, in Röhre stecken, irgendwo,
    > sagen wir mal blöderweise mitten im Berg, oder unter Wasser (gemein was?).
    > Hab ich auch Ideen für, ganz billig. Röhre wird vor und hinter dem
    > Projektil aufgesprengt. Mann kann ja nicht überall Notventile einbauen, zu
    > teuer. Warum vor UND hinter dem Projektil? Na denkt mal nach wieso, vorne
    > Vakuum - hinten keins, das geht ab! Auch so ein klasse Fehlerszenario,
    > hinter Dir ein Loch in der Röhre...ein großes Loch, und vor dir ein Vakuum
    > in der Röhre du ein einem beweglichen "Pod" , hört man es da zischen oder
    > ist man dann ganz schnell schneller als der Schall?
    > Mir fällt grade auf das die "aufsprengen" Variante unter Wasser
    > problematisch ist.
    Flüssigkeiten können sich nicht so verdichten wie Gase. Das sind Äpfel und Birnen.

    > Als nächstens fragen wir mal jemanden vom Cern was die so für Erfahrungen
    > mit Vakuum in Röhren haben. Ich hörte die haben da zwei Röhren unter
    > Vakuum, immerhin 26km lang! Respekt! War bestimmt super einfach das alles
    > dicht zu bekommen und zuverlässig unter Vakuum zu halten. Die Röhren haben
    > jeweils einen Durchmesser von 5,6cm. Also ist hier jemand vom Cern? Wie
    > wars denn so?
    > Jetzt bauen wir mal die zwei Röhren, mit mindestens 2m Durchmesser (ich
    > steig doch nicht in ein Beförderungsmittel ein in dem ich nur liegen kann)
    > das ganze 100km lang schön gerade, keine Kurven und wir lassen alle
    > Notfallsysteme weg, keine Stromversorgung über die gesamte Strecke, nur
    > alle 10km eine Pumpstation und rechnen mal aus wie lange es dauert die
    > 100km auch nur annähernd luftleer zu bekommen. Ja, das muss man ja nur
    > einmal machen...echt jetzt? Einmal ausrechnen, bestimmt.
    > 2m*100km * 2 Röhren das macht 2,5 Millionen Kubikmeter, das geht bestimmt
    > ganz schnell leerzupumen, kosta gar nix viel. Ist bestimmt auch überall
    > super-dicht auf 100km. Und dann war da noch der Notfall siehe oben...
    > Und in dieser Röhre donnern keine auch noch keine Projektile mit (wie
    > schnell nochmal??) x kmh hindurch. Allein die Röhre dafür stabil und dicht
    > zu halten...ist mechanisch bestimmt ganz simpel.
    Hat jemand von Vakuum gesprochen. Es geht um einen starken Unterdruck. Hyperloop hatte anfangs ein Konzept mit Turbinen um sich mit der Restluft zu bewegen.

    > Worauf ich hinauswill, technisch kann man das bestimmt alles irgendwie
    > lösen. Aber alle diese Lösungsdetails und deren Komplexität und Preis
    > werden einfach mal komplett ignoriert.
    > Das ganze nicht bezahlbar. No freaking way. Das Konzept ist eine klassische
    > Utopie die ganz wichtige Details einfach ausblendet.
    >
    > Es ist einfach nur eine fixe Idee, vielleicht auch nur dafür geschaffen
    > Geld von Investoren einzusammeln, weil man mit Teslas Immer noch kein Geld
    > verdient.
    > Oder was genau wollt ihr denn bezahlen für 100km Beförderung?
    >
    > Autonome Quadcopter zur Personenbeförderung sind deutlich realistischer.
    >
    > So das musste jetzt mal raus :)
    Wenn man mit unrealistischen Bedingungen ankommt ist es sicherlich nicht umsetzbar. Aber du hast hier deine Sicht der Dinge gezeigt die nicht zutreffend oder anders gelöst werden können. Die Projekte im alten Rom waren wahrscheinlich noch viel futuristischer als dieses hier.

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