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Mehr Materie als Antimaterie?

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  1. Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: sfdsfsdf 18.11.10 - 12:31

    Zitat:
    Ein Vergleich der physikalischen Eigenschaften von beiden Materien soll, so hoffen die Physiker, Aufschluss darüber bringen, weshalb es mehr Materie als Antimaterie gibt.

    Gibt es denn mehr Materie als Antimaterie? Kann das jemand wirklich sicher sagen (evtl. sogar beweisen)?
    In Zeiten in denen gerade einmal die ersten Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems entdeckt werden (und davon gibt es bei den millarden von Galaxien, welche jeweils durchschnittlich einige millarden Sonnen enthalten) vermutlich mehr, als wir je begreifen können, würde ich nie eine solche Behauptung aufstellen. Was, wenn es ein Paralleluniversum gibt...eine exaktie Kopie unseres Universums, aber komplett aus Antimaterie...was wenn es mehrere Paralleluniversen gibt? Wer kann denn einfach behaupten, nur weil wir hier im Ar... unserer kleinen Milchstraße kaum Antimaterie finden, dass es davon viel weniger als Materie gibt?

  2. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: anonym 18.11.10 - 12:36

    Wenn es mehr antimaterie geben würde, würden wir die einfach Materie nennen und fertig is :P

  3. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Mykki 18.11.10 - 12:36

    sfdsfsdf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zitat:
    > Ein Vergleich der physikalischen Eigenschaften von beiden Materien soll, so
    > hoffen die Physiker, Aufschluss darüber bringen, weshalb es mehr Materie
    > als Antimaterie gibt.
    >
    > Gibt es denn mehr Materie als Antimaterie? Kann das jemand wirklich sicher
    > sagen (evtl. sogar beweisen)?
    > In Zeiten in denen gerade einmal die ersten Planeten ausserhalb unseres
    > Sonnensystems entdeckt werden (und davon gibt es bei den millarden von
    > Galaxien, welche jeweils durchschnittlich einige millarden Sonnen
    > enthalten) vermutlich mehr, als wir je begreifen können, würde ich nie eine
    > solche Behauptung aufstellen. Was, wenn es ein Paralleluniversum
    > gibt...eine exaktie Kopie unseres Universums, aber komplett aus
    > Antimaterie...was wenn es mehrere Paralleluniversen gibt? Wer kann denn
    > einfach behaupten, nur weil wir hier im Ar... unserer kleinen Milchstraße
    > kaum Antimaterie finden, dass es davon viel weniger als Materie gibt?

    Ja und Nein, es gibt bestimmte Modelle in der Physik die genau dies voraussagen, und die auch nur Funktionieren wenn es so ist, das es am Anfang (gleich viel oder eine leichte Asymetrie gibt), woher wissen wir das diese Theorien richtig sind? Nun weil sie vieles Voraussagen was wir gefunden haben oder die Eigenschaften von unterschiedlichen Dingen gut/präzise beschreiben. Würde es keine Antimaterie geben würden diese Theorien nicht funktionieren, aber dann wären sie schon verdammt gut Falsch da sie auch nach prüfbare Ergebnisse liefen...

  4. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: wasd123 18.11.10 - 12:38

    Erstmal durch Beobachtung. Die Reaktion von Antimaterie und Materie ist bekannt - da solches bisher nicht beobachtet wurde, gilt erstmal die Annahme, dass es mehr Materie als Antimaterie gibt. Aus der Materie hat sich unser bekanntes Universum gebildet. Alles andere ist pure Theorie.
    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

  5. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: DerRofl 18.11.10 - 12:44

    Naja, erstmal sollte man in begreifbaren Welten bleiben, ob es Paralleluniversen gibt oder nicht ist bei dieser Betrachtung wohl nebensächlich. Die Frage dahinter ist ja ganz einfach wieso es Materie gibt. Wäre Materie und Antimaterie zu gleichen Teilen entstanden, so hätte diese sich dem bisherigen Verständnis nach gegenseitig aufgelöst. Daher fragt man sich halt wieso dies nicht passiert ist. Gab es generell mehr Materie als Antimaterie sodass nach der Auslöschung halt Materie übrig blieb, dann wäre die Frage wieso es von dem einen mehr als vom anderen gegeben haben sollte. Ich sehe mit meinem begrenzten Verstand aber das Problem auch nicht ganz. Könnte nicht beides zu gleichen Teilen entstanden sein, aber halt in diversen Clustern? Also hier und da mal ein Bereich in dem Materie überwiegt, andernorts welche wo Antimaterie überwiegt und in eher ausgewogenen Bereichen löschte sich der Kram halt komplett gegenseitig aus. Dann könnte es halt hier und da Galaxien aus Materie geben und hoffentlich ganz weit weg welche aus Antimaterie. Wie schließt man das denn aus? Woher weiß man das eine Billionen Lichtjahre entfernte Sonne nicht froh und munter Antiwasserstoff zu Antihelium verbrennt?

  6. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: TRAWLIN 18.11.10 - 12:47

    @ich nicht

    Trolling as Usual I see

  7. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Antiwasserstoff 18.11.10 - 12:48

    Angenommen, wir haben ein Antiwasserstoff-Atom vor uns.

    Wenn es sich "auflöst" braucht es dafür ein Wasserstoffatom? Das könnte man verhindern, indem man gar kein Wasserstoffatom in die Nähe kommen lässt.

    OK, es würde ja schon ein Proton und ein Elektron genügen, aber im Hochvakuum (meinetwegen auch im tiefen Weltall) ließe sich das auch verhindern.

    Würde so ein Antiwasserstoff nun im Weltall überleben, oder wäre es auch dort nach wenigen Millisekunden verschwunden? Wenn ja, womit hat es dort, im Nichts, reagiert?

    Hätte ein Körper aus Antimaterie die gleiche Gravitation wie auch die normale Materie?

  8. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: kallen 18.11.10 - 12:51

    Zwischen den Galaxien gibt es keine Materie, vielleicht ist es ein hinweis darauf das es hier ursprünglich Materie UND Antimaterie gab.


    Es it alles Theorien, bewiesen kann es eh niemand.

  9. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Unbegrenztheit 18.11.10 - 12:53

    Angenommen, es gäbe eine gleich große Antiwelt (aus Symmetriegründen). Die Leute dort würden ja auch an deren Unbegrenztheit glauben. Also entweder ist dann die Unbegrenztheit halbiert, oder wir hätten zwei Unbegrenztheiten.

  10. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Bouncy 18.11.10 - 12:56

    DerRofl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann könnte es halt hier und da Galaxien aus Materie geben und
    > hoffentlich ganz weit weg welche aus Antimaterie. Wie schließt man das denn
    > aus?
    Deswegen ja die aktuellen Experimente. Man will herausfinden, wie es etwa auf elektromagnetische Wellen reagiert, so dass man relativ einfach einen Unterschied "sehen" könnte - wenn man den Unterschied denn kennt. Zum Beispiel könnte es Licht u.ä. anders beeinflussen als herkömmliche Materie, dann könnte es eine Art Brechung beim Übergang geben.
    Aber dass es parallel existiert ist trotzdem recht unwahrscheinlich, große AM-Ansammlungen würden ständig mit herumfliegendem Wasserstoff reagieren und man würde die Reaktion beobachten können, man weiß ja mittlerweile wie die aussieht...

  11. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Bouncy 18.11.10 - 12:57

    kallen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwischen den Galaxien gibt es keine Materie, vielleicht ist es ein hinweis
    > darauf das es hier ursprünglich Materie UND Antimaterie gab.
    Gewagte Behauptung. Genaugenommen falsche Behauptung :D
    > Es it alles Theorien, bewiesen kann es eh niemand.
    Unsinn, warum sollte man es nicht beweisen können?

  12. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Ext 18.11.10 - 13:00

    Du liegst nur teilweiße richtig. Betrachtet man z.B. extrem massereiche Neutronensterne (oder die Extremform: "Schwarze Löcher") dann ist nach heutigen Erkenntnissen der Druck im inneren so hoch, das Elektronen und Protonen zu neutralen Neutronen verschmelzen. Sobald der Druck allerdings nach lässt, spalten sich die Neutronen völlig zufällig entweder in Protonen + Elektronen oder in Antiprotonen und Positronen auf. Es ist dabei durchaus wahrscheinlich, das es in der Hülle dieser Sterne zu einer kontinuierlichen Materie-Antimaterie-Reaktion kommt bei der dann wiederum extrem energiereiche Neutronen (und ein wenig Gammastrahlung) entstehen. Die Neutronen zerfallen dabei immer wieder, bis sie durch Zufall die gleiche Zusammensetzung erreichen wie die Hülle des Sterns und dadurch stabil bleiben.

  13. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: kallen 18.11.10 - 13:00

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gewagte Behauptung. Genaugenommen falsche Behauptung :D

    Wieso falsch? Früher war man auch sicher der Erde war flach, alle andersdenkende wurde geköpft

  14. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Antiphoton 18.11.10 - 13:01

    Kämen von dort Antiphotonen zu uns? Oder würden die schon unterwegs neutralisiert? Was wäre mit unseren Photonen, könnten die bis dort hin vordringen?

    Oder wäre jedes Photon in sich gleichzeitig oder abwechselnd ein Photon und ein Antiphoton? Ist ein Photon auch gleichzeitig sein eigenes Antiteilchen?

  15. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Bouncy 18.11.10 - 13:07

    Antiphoton schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kämen von dort Antiphotonen zu uns?
    Also sorry aber wenn du mitdiskutieren willst, würdest du dann bitte ganz kurz nachdenken bevor du postest? Photonen sind ladungsneutral, wie soll es da Antiphotonen geben?

  16. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: ssssssssssssss 18.11.10 - 13:08

    wenn du so argumentieren willst:

    man dachte die erde ist flach, weil es im ersten moment naheliegend war, da die krümmung nicht direkt auffiel. zu denken sie sei rund, is schon ne etwas ausgefallenere theorie in anbetracht der damaligen technik.

    zu behaupten, da wo jetzt keine materie im universum ist, gabs mal antimaterie und materie, die sich gegenseitig aufgelöst haben ist im ersten moment naheliegend, so wie die sache mit der flachen erde. denn wir wissen, dass da wo beide vorkommen am ende nix mehr ist. die theorie, dass es von beiden unterschiedlich viel gab zu anbeginn der zeit, rangiert da schon eher auf level der runden erde.

  17. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Bouncy 18.11.10 - 13:12

    kallen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso falsch? Früher war man auch sicher der Erde war flach, alle
    > andersdenkende wurde geköpft
    Schön, geköpft wirst du sicher nicht mehr, trotzdem wäre es einfach schwachsinnig wieder zu behaupten die Erde wäre eine Scheibe obwohl das Gegenteil belegt wurde...
    Genauso ist schon längst bewiesen, dass der Raum nicht leer ist.

  18. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Symmetriegründen 18.11.10 - 13:16

    Aus Symmetriegründen gibt es zu jeden Teilchen auch ein Antiteilchen. Nicht aber zu den Photonen, da sie von hause aus beides gleichzeitig sind. OK, nicht wirklich gleichzeitig, sondern abwechselnd. Zwei Lichtstrahlen lassen sich auslöschen.

  19. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: Jad 18.11.10 - 13:16

    Es muss eine Asymetrie gegeben haben, ansonsten gäbe es auch keine Galaxien oder Sterne. Bei perfekter Symetrie würde die Gravitation beispielsweise in alle Richtungen gleich wirken und die Entstehung der ersten Sonnen und Galaxien wäre nicht möglich gewesen. Ähnlich sieht es bei Materie/Antimaterie aus, ohne Asymetrie hätten sich beide komplett in Energie verwandelt. Durch die Asymetrie ist das nur fast komplett passiert. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass nur ein Milliardstel mehr Materie als Antimaterie vorhanden war und dieser Rest ist das, was wir heute sichtbare Materie nennen. Die Ursachen für die ursprüngliche Asymetrie liegt wohl in der Quantenmechanik.

  20. Re: Mehr Materie als Antimaterie?

    Autor: DerRofl 18.11.10 - 13:16

    Photonen sind, nach bisheriger Auffassung, gleichzeitig ihr eigenen Antiteilchen, es gibt demnach also keine speziellen Antiphotonen.

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