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Ist das konkurrenzfähig?

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  1. Ist das konkurrenzfähig?

    Autor: kuaidao 19.02.20 - 13:10

    Kann mir nicht recht vorstellen, dass so eine 600W kiteanlage in dem maßen viel günstiger ist, dass es ein 3 bis 8 kW Offshore Windkraftanlage aussticht. Oder kann mir hier jemand auf sie Sprünge helfen wie das gehen soll? Am Ende entscheidet ja nur das Geld. Und wenn das Ding im Vergleich zu einer WKA 60% weniger kostet aber nur 20% oder noch weniger Strom erzeugt ist das nicht wirtschaftlich.

  2. Re: Ist das konkurrenzfähig?

    Autor: fehlermelder 19.02.20 - 14:26

    ich kann nur spekulieren, denke die erhofften vorteile liegen eher darin, dass in höheren lagen beständiger starke winde wehen? evtl auch weniger probleme mit mitmenschen, die sich an normalen windturbinen stören, oder weniger geshredderte vögel

  3. Re: Ist das konkurrenzfähig?

    Autor: Isodome 19.02.20 - 14:30

    Im Artikel steht 600 kW

  4. Re: Ist das konkurrenzfähig?

    Autor: Marvin-42 19.02.20 - 15:28

    Mal angenommen, du bist auf Helgoland, an der irischen Küste oder auf einer Insel im Atlantik.
    Was kannst du dir besser vorstellen?
    1) Ein Betonfundament, ein zB 500m langes Stahlseil und einen daran befestigten Lenkdrachen der Strom liefert, wenn Bedarf da ist. Und der dann immer in der optimalen Höhe fliegt.
    2) Ein entsprechendes Windrad gleicher Leistung, also einen massiven Turm der immer da ist auch wenn genügend Solarenergie zur Verfügung steht. Der abgeschaltet werden muss, wenn der Wind zu stark weht. Der bei wenig Wind zu niedrig ist, aber ihn noch höher bauen wäre zu teuer.

    Es geht nicht nur um Kosten, sondern um das gesamte System.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.20 15:29 durch Marvin-42.

  5. Re: Ist das konkurrenzfähig?

    Autor: Arsenal 20.02.20 - 15:56

    Der Vorteil ist, dass in 300 m Höhe immer (so die Hoffnung) ein ausreichender Wind weht und man damit im Prinzip standortunabhängig Strom generieren kann.

    Dem Vergleich mit einer Offshore Anlage wird dieses System nicht standhalten. Offshore-Anlagen erreichen auch schon sehr viele Volllaststunden (bis zu 5000 im Jahr), so dass der Hauptvorteil (ständiger Betrieb) hier nicht mehr so viel bringt.

    Eine auf dem Land installierte Windkraftanlage kann auch gerne mal nur 1400 Volllaststunden liefern.

    Wenn man davon ausgeht, dass die Makani 7000 Volllaststunden bei 600 kW im Jahr schafft, dann erzeugt sie 4200 MWh. Das entspricht dann einer 3 MW Anlage bei 1400 Volllaststunden. Im Schnitt hat eine Onshore Anlage aktuell 1,8 MW (neu gebaute 4,2 MW).

    Also so völlig abwegig erscheint mir das nicht, fraglich nur wie viele Volllaststunden man erreichen kann.

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