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Luft/Wind alles nur kein Wasser.

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  1. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 29.09.12 - 02:33

    ethel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0xDEADC0DE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Glaube ich nicht, Flüssigkeit wäre treffender und dann darf es auch
    > keine
    > > sein, die mit dem Schwemmgut verklumpt oder verbackt. Lava scheidet
    > somit
    > > aus. Es kann auch flüssiger Stickstoff oder sonst ein Gas gewesen sein,
    > > dass da vor sich hin geblubbert hat. Ob tatsächlich ein Lauf notwendig
    > ist,
    > > oder nur ein Becken in dem was blubbert, kann ich aber nicht sagen. Dazu
    > > bin ich zu viel IT-Nerd und zu wenig Geologie-Experte. ;)
    >
    > auch ich dachte zuerst an eine flüssigkeit, wie zb flüssiges methan, oder
    > flüssiges CO2(was am wahrscheinlichsten wäre). Allerdings wären die kiesel
    > dann nicht rund, sondern spitz, da flüssiges CH4, CO2, N2 oder O2 eine sehr
    > geringe Temperatur hat, bei der die steine in der flussbewegung beim
    > aufprallen auf andere steine/das Flussbett aufgrund der niedrigen
    > Temperarur zersprungen wären. Das macht wasser wiederum sehr
    > wahrscheinlich, andererseits gibt es noch eine menge anderer stoffe die
    > dafür verantwortlich sein könnten. Nichtmal Quecksilber wäre theoretisch
    > ausgeschlossen.
    Mein Gott was unkt ihr hier rum. Quecksilber ist viel zu selten, dass es in Flüssen strömen würde. Weisst du wie warm es auf dem Mars ist? Bei diesen Temperaturen gibt es kein flüssiges Stickstoff und CO2. Und Methan ist ein Stoffwechselprodukt und auf einen Stoffwechsel deutet auf dem Mars aber auch gar nichts hin.

  2. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: ethel 29.09.12 - 04:32

    Punkt 1: Den Sarkasmus mit dem Quecksilber hast du nicht verstanden. Auch wenn Quecksilber zumindest bei aktuellen Klimaverhältnissen(mit höchsttemperaturen um 90 F) tatsächlich möglich wäre.

    Punkt 2: Ja, ich weiss wie warm es in heutigen zeiten auf dem mars ist. Und ja, ich weiss auch, dass es für flüssiges Methan in der extrema etwa 40 ° C zu warm ist. Aber weisst du welche Temperaturen auf dem Mars vor einer Millionen Jahren geherrscht haben? Offensichtlich hats in der jüngeren zukunft des Planeten dort keine Flüsse gegeben, sonst hätte man die Spuren davon früher gefunden. Was das von mir angeführte Methan angeht, Methan ist nicht nur ein stoffwechselprodukt, und es ist bewiesen, dass der Mars Methan produziert, und zwar in nicht allzu geringen mengen, da der Methananteil in der Atmosphäre ungefähr constant bleibt, methan aber durch die UV einwirkung auf den Mars relativ schnell zerfällt(was in der logischen konsequenz bedeutet, dass irgendwo methan entweder durch natürliche reaktion entsteht, oder aber dass es grosse methaneinschlüsse gibt, gross genug um für längere zeit (in planetaren zeitaltern bemessen) ausgasen zu können. Methan wäre daher noch nichteinmal _soo_ unwahrscheinlich, wenn die Kiesel andere beschaffenheiten aufweisen würden.

    Und da wir schon beim schlaumeiern sind, wegen leuten wie dir hatte ich explizit CO2 in meinen post eingebaut. CO2 kann nämlich nicht fliessen, da es sublimiert(vom festen direkt in den gasförmigen zustand übergeht, wenn man es erhitzt). Fakt ist aber, wir wissen nicht sicher welche flüssigkeit in diesen Flüssen einst floss. Es könnte Wasser gewesen sein, was auch sehr wahrscheinlich ist. Es könnte aber auch flüssiges Quecksilber, Glykol, Salzsäure oder Erdöl gewesen sein. Viel spass beim drüber nachdenken.

  3. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 29.09.12 - 06:16

    ethel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Punkt 1: Den Sarkasmus mit dem Quecksilber hast du nicht verstanden. Auch
    > wenn Quecksilber zumindest bei aktuellen Klimaverhältnissen(mit
    > höchsttemperaturen um 90 F) tatsächlich möglich wäre.
    Sarkasmus ist in technischen Foren wohl falsch am Platz. Und wer noch in
    Fahrenheit rechnet ist veraltet. Und auf dem Mars hat es auch keine 90F.
    Aber darüber habe ich mich auch nicht ausgelassen, sondern ich sagte, dass
    das Element Quecksilber zuwenig häufig vorkommt, dass es in Flüssen herumrinnt, dazu kommt noch die Problemmatik, wohin ist es denn und warum verschwunden...

    > Punkt 2: Ja, ich weiss wie warm es in heutigen zeiten auf dem mars ist. Und
    > ja, ich weiss auch, dass es für flüssiges Methan in der extrema etwa 40 ° C
    > zu warm ist. Aber weisst du welche Temperaturen auf dem Mars vor einer
    > Millionen Jahren geherrscht haben?
    Ja, es war wesentlich wärmer. :-)
    Aber für Methan braucht es Stoffwechsel und da man dafür keinen Hinweis gefunden
    hat, ist er auszuschliessen. Methan ist eine Verbindung und kein Element und siedet
    bei -161.7C! Ach ja, jetzt kommt noch die Geschichte mit dem Druck. Der Tripplepunkt von Methan liegt bei 190.56K bei 45.96bar.
    Was heisst das nun? Der Mars müsst ähnliche Stoffwechselprozesse gehabt haben, wie die Erde und danach auf über -161.7C abgekühlt haben. Aber das wiederum bedeutet, dass es Wasser und Eis gegeben haben muss und jetzt kannst du mir
    erklären, ob die Ablagerungen eher von Wasser und Eis oder aber von Methan hervorgerrufen hätten werden können.

    >Offensichtlich hats in der jüngeren
    > zukunft des Planeten dort keine Flüsse gegeben, sonst hätte man die Spuren
    > davon früher gefunden. Was das von mir angeführte Methan angeht, Methan ist
    > nicht nur ein stoffwechselprodukt, und es ist bewiesen, dass der Mars
    > Methan produziert, und zwar in nicht allzu geringen mengen, da der
    Ach Mumpitz, der Mars produziert doch kein Methan. Die Herkunft ist zwar nicht
    ganz bewiesen, aber es sind 200 bis 300 Tonnen pro Jahr. Erkläre damit mal die Erosion. Vermutlich wird das Methan durch die UV-Einstrahlung auf die CO2-Atmosphäre erzeugt.
    > Methananteil in der Atmosphäre ungefähr constant bleibt, methan aber durch
    > die UV einwirkung auf den Mars relativ schnell zerfällt(was in der
    Nein, dadurch entsteht vermutlich das Methan. Das Methan verflüchtigt sich ins Weltall. http://www.tagesspiegel.de/wissen/planetenforschung-mars-methan-stammt-nicht-von-mikroben/6693734.html
    Aber lassen wir das Thema Methan, das ist wirklich ausgereizt.

    > logischen konsequenz bedeutet, dass irgendwo methan entweder durch
    > natürliche reaktion entsteht, oder aber dass es grosse methaneinschlüsse
    > gibt, gross genug um für längere zeit (in planetaren zeitaltern bemessen)
    > ausgasen zu können. Methan wäre daher noch nichteinmal _soo_
    > unwahrscheinlich, wenn die Kiesel andere beschaffenheiten aufweisen würden.
    Doch, Methan ist absolut unwahrscheinlich. Da ist es besser an den Weihnachtsmann zu glauben.

    > Und da wir schon beim schlaumeiern sind, wegen leuten wie dir hatte ich
    > explizit CO2 in meinen post eingebaut. CO2 kann nämlich nicht fliessen, da
    > es sublimiert(vom festen direkt in den gasförmigen zustand übergeht, wenn
    Also erstens können auch Gase fliessen und zweitens kann es CO2 in flüssiger
    Form geben. Es ist nur eine Frage des Drucks... dumm gelaufen, wa?

    > man es erhitzt). Fakt ist aber, wir wissen nicht sicher welche flüssigkeit
    > in diesen Flüssen einst floss. Es könnte Wasser gewesen sein, was auch sehr
    > wahrscheinlich ist. Es könnte aber auch flüssiges Quecksilber, Glykol,
    > Salzsäure oder Erdöl gewesen sein.
    In der Wissenschaft denkt man natürlich mal über alle Möglichkeiten nach, aber
    man schiesst sich primär immer auf die höchste Wahrscheinlichkeit ein.
    Demzufolge müsste es Wasser gewesen sein. Wenn du jetzt einen sonnenentfernten Jupiter-Mond angesprochen hättest, dann würde ich dir sogar recht geben.

  4. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: morecomp 29.09.12 - 07:10

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch Winderosionen können ähnliche Formationen bilden. Nur wird dir Wind
    > kaum einen Kiesel erzeugen. Davon ausgehend, dass H und O die häufigsten
    > Elemente in unserem Universum sind, muss man annehmen, dass es Wasser
    > auf jedem Himmelskörper einmal in gewisser Menge gegeben hat.
    > Bildet sich aufgrund der kleineren Schwerkraft und des fehlenden
    > elektromagnetischen Feldes aber keine richtige Atmosphäre, dann
    > verschwinden die Wasservorkommen oder bleiben aufgrund der Kälte
    > möglicherweise einfach gefrohren. Beim Mars scheint es so zu sein, dass die
    > meisten Wasservorkommen 'verloren' gegangen sind.

    Ich glaub mal nicht, dass einfach was verloren ging. Das elektromagnetische Feld ist interessant, wenn du dich vor Strahlen aus dem All schützen willst. Sonnenwind oder so etwas. Der Mars ist aber noch weiter als die Erde draußen und außerdem wohnt da keiner. Noch nicht relevant.

    Zu deiner Frage: Wenn es Wasser gab, dann ist es dort noch. Verdampfen oder wegen dem mangelnden Magnetfeld ins All driften, ist nicht.
    Was nämlich für solche Prozesse nötig wäre, ist eine Null-Schwerkraft und nachdem der Mars eine Schwerkraft hat, bleibt das Wasser auch dort wo es ist. Auf dem Mars.

    Es könnte sich aber über die Milliarden verteilt haben und nicht mehr an einem Stück dort sein. Möglicherweise hat sich doch was ins All aufgelöst aber nicht der große Teil davon. Im einstelligen Prozentbereich vielleicht noch nicht mal das. Meiner Meinung nach, ist das Wasser in gefrorener Form von Sand bedeckt. Jetzt muss man es nur noch finden. Das müsste im Boden sein. Bei den Temperaturen, ist alles aus der Atmosphäre gezogen worden. Wie bei einem Luftentfeuchter. Wahrscheinlich aber verteilt über die Fläche.

  5. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 29.09.12 - 12:00

    morecomp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaub mal nicht, dass einfach was verloren ging. Das elektromagnetische
    Glauben heisst nicht wissen. Aber ich weiss, dass es auf dem Mars so gut wie
    kein elektromagnetisches Feld gibt. Der Mars ist soweit tot, denn er hat keinen
    heissen, festen Kern der die Voraussetzung für ein elektromagnetisches Feld
    ist und er hat so gut wie keine vulkanische Aktivität mehr.
    Definitiv der Mars verliert viel von seiner atmosphärischen Substanz.
    > Feld ist interessant, wenn du dich vor Strahlen aus dem All schützen
    > willst. Sonnenwind oder so etwas. Der Mars ist aber noch weiter als die
    > Erde draußen und außerdem wohnt da keiner. Noch nicht relevant.
    Das Problem liegt eher in der Grösse des Planteten und an der Tatsache, dass er eben kein schützendes Magnetfeld hat. Und Wasser ist so gut wie auch keines zu sehen und seine Atmosphäre ist für uns Menschen unbrauchbar.
    > Zu deiner Frage: Wenn es Wasser gab, dann ist es dort noch. Verdampfen oder
    > wegen dem mangelnden Magnetfeld ins All driften, ist nicht.4
    Ich hatte einen Link gepostet. Wenn du das widerlegen möchtest, dann schicke
    du auch einen Link.
    > Was nämlich für solche Prozesse nötig wäre, ist eine Null-Schwerkraft und
    > nachdem der Mars eine Schwerkraft hat, bleibt das Wasser auch dort wo es
    > ist. Auf dem Mars.
    Nur, wenn es gefrohren ist, aber bei ca. 20C wird es das nur in den seltensten Fällen
    tuen. Dass es auf der Mars-Oberfläche keine solchen Wassermengen mehr gibt, wie auf der Erde ist offensichtlich.

    > Es könnte sich aber über die Milliarden verteilt haben und nicht mehr an
    > einem Stück dort sein. Möglicherweise hat sich doch was ins All aufgelöst
    > aber nicht der große Teil davon. Im einstelligen Prozentbereich vielleicht
    Nein, das meiste ist Weg. Bitte lies dich durch das Thema.
    > noch nicht mal das. Meiner Meinung nach, ist das Wasser in gefrorener Form
    > von Sand bedeckt.
    Dass es unter dem Sand noch Wasser gibt, das ist nicht auszuschliessen.
    Aber es wird nie für einen grünen Planeten reichen und es wird nie für eine
    Atmosphäre reichen.
    > sein. Bei den Temperaturen, ist alles aus der Atmosphäre gezogen worden.
    Wie denn das? Wasser befindet sich primär nicht in der Atmosphäre sondern im/am Boden und geht dann bei entsprechender Temperatur in Gasform (also Atmosphäre) über.
    > Wie bei einem Luftentfeuchter. Wahrscheinlich aber verteilt über die
    > Fläche.
    Der Mars ist kein hygroskopischer Körper und schon gar kein Luftentfeuchter.
    Dafür müsste er erstmal genug Luft (Atmosphäre) haben. Und übrigens die
    Massenanziehung alleine reicht nicht für eine Atmosphäre.

  6. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: wurschtseppel 29.09.12 - 12:52

    the_spacewürm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Erde ist eine Scheibe:
    > www.arche-internetz.net

    Haha, köstlich !! Besten Dank für diesen Link, da sieht man ja wie beschränkt einige Leute doch noch sind.
    Selten so gelacht und zugleich den Kopfgeschüttelt.
    Bin inzwischen auf Seite 13 dieses "Brett" ;D

  7. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Garius 29.09.12 - 15:49

    Der Link ist echt der Hammer. Die machen sich auf ihrem "Brett" noch viele Gedanken über anderen Kram. Z.B. Pokemon. Wenn das ein Trollboard ist, ist es auf jeden Fall ordentlich gelungen.

  8. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: ethel 29.09.12 - 19:27

    sry, statt 90F meinte ich 80 - war ein tippfehler, aber 80F sind definitiv drin.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Mars_climate#Temperature

    Ansonsten lies dir doch die Zusammenfassung hier durch:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Atmosphere_of_Mars

    oder direkt bei der nasa, da ist es aber weniger geordnet.

  9. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 29.09.12 - 21:37

    ethel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sry, statt 90F meinte ich 80 - war ein tippfehler, aber 80F sind definitiv
    > drin.
    > en.wikipedia.org#Temperature
    >
    > Ansonsten lies dir doch die Zusammenfassung hier durch:
    > en.wikipedia.org
    >
    > oder direkt bei der nasa, da ist es aber weniger geordnet.
    Mein lieber Schwan, jetzt mixelst du ja schon wieder Fahrenheit und Celsius.
    Wenn du gerade deine Links ankuckst, dann wirst du feststellen, dass
    es auf dem Mars maximal ca. 27C gibt. Und wenn du schon Wikipedia
    zitierst, dann nimm die deutsche Seite und auch du wirst verstehend. Und wenn
    nicht, dann gibt es noch für die Spezial-Klientele:
    http://www.blinde-kuh.de/weltall/mars.html

  10. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 30.09.12 - 13:07

    Ist eigentlich egal was es war, hauptsache es ist Bier. :-)

  11. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: ethel 30.09.12 - 17:57

    Technikfreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ethel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > sry, statt 90F meinte ich 80 - war ein tippfehler, aber 80F sind
    > definitiv
    > > drin.
    > > en.wikipedia.org#Temperature
    > >
    > > Ansonsten lies dir doch die Zusammenfassung hier durch:
    > > en.wikipedia.org
    > >
    > > oder direkt bei der nasa, da ist es aber weniger geordnet.
    > Mein lieber Schwan, jetzt mixelst du ja schon wieder Fahrenheit und
    > Celsius.
    > Wenn du gerade deine Links ankuckst, dann wirst du feststellen, dass
    > es auf dem Mars maximal ca. 27C gibt. Und wenn du schon Wikipedia
    > zitierst, dann nimm die deutsche Seite und auch du wirst verstehend. Und
    > wenn
    > nicht, dann gibt es noch für die Spezial-Klientele:
    > www.blinde-kuh.de

    wo bitteschön mische ich da Celsius und Fahrenheit? Wenn du mal den google umrechner oder deinen kopf benutzen könntest, würdest du feststellen, dass 80F ca 27 grad Celsius sind. Überhaupt stellt sich mir die frage, warum du ohne korrekte argumente vorzubringen, einfach nur drauf loshaust? Aber naja, es gibt 2 Arten von menschen...

  12. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 30.09.12 - 21:00

    ethel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wo bitteschön mische ich da Celsius und Fahrenheit? Wenn du mal den google
    > umrechner oder deinen kopf benutzen könntest, würdest du feststellen, dass
    > 80F ca 27 grad Celsius sind. Überhaupt stellt sich mir die frage, warum du
    > ohne korrekte argumente vorzubringen, einfach nur drauf loshaust? Aber
    > naja, es gibt 2 Arten von menschen...
    Ich schlage nicht drein, sondern mache dich höflich darauf aufmerksam, dass
    du fehlerhafte und unrealistische Posts in diesem Thread schreibst.
    Erstens warum verwendest du das veraltete Fahrenheit. Zweitens hast du 90F geschrieben. Drittens ist flüssiges CO2 bei dieser Temperatur und Druck nicht möglich.
    Viertens Methan ist zuwenig auf dem Mars, damit man von Methanflüssen und Erosion sprechen könnte, was aber zusätzlich auch bedingen würde, dass die Temperatur massiv weniger hätte sein müssen, wenn dem so wäre.
    Fünftens der Mars hat kein elektromgnetisches Feld und dementsprechend entschwinden sehr viel Gase ins Weltall oder zerfallen in der Atmosphäre.
    Kein elektromagnetisches Feld bedeutet, der Planet ist TOD. Definitiv, weil er in
    seinem Inneren keine Wärme mehr gespeichert hat. Zumindest nach den Forschern
    hatte der Mars auch nie ein grösseres Magnetfeld, dafür fehlen einige Voraussetzungen. Aber das wird das nächste Marssondenprojekt wohl beweisen.
    Jenes soll eine Art Bohrkopf mit dabei haben, wo auch kleinere Bodenbohrungen möglich sein werden und nicht nur Oberflächentests. Aber wie du sagst, es gibt auch unwahrscheinliche Fälle und so gibt es faszinierende Ausnahmen. zB. Merkur hat ein Magnetfeld, das ihm eigentlich nicht zusteht (es ist zwar assymetrisch) und dafür ist das Magnetfeld der Venus zu schwach, obwohl sie einen flüssigen Eisen-Nickel-Kern haben soll, wie die Erde.
    Das sind sogar Fakten, die man schon lange weiss und dafür hätte man keine
    Milliarden-Kuriosity gebraucht. Wenn du aber zu spekulieren beginnst, dass nicht das häufigste Element im Universum schuld an den Erosionen sein soll, das finde ich hypothetischen Unsinn. So funktioniert Wissenschaft nicht.

  13. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Eheran 30.09.12 - 21:18

    Wasser ist übrigens kein Element.
    Der beinhaltende Wasserstoff hingegen ist das häufigste Element des Sonnensystems sowie Universums.
    Der ebenfalls enthaltene Sauerstoff hingegen, welcher ganze 89% der Masse von Wasser ausmacht, macht grob 1% unseres Sonnensystems* aus.
    Im gesammen Universum sind es allerdings nurnoch Spuren, da hier einfach fast ausschließlich Wasserstoff und Helium vorhanden sind.

    Daher spielt Wasser mit weit unter einem % des Sonnensystems mit nichten eine große Rolle.

    *
    http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/wegscheider/gebhardt_files/skripten/HaeufigkeitElemente.pdf

  14. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 30.09.12 - 21:41

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wasser ist übrigens kein Element.
    Natürlich hast du recht. Genaugenommen hätte ich Wasserstoff schreiben müssen.
    > Der beinhaltende Wasserstoff hingegen ist das häufigste Element des
    > Sonnensystems sowie Universums.
    Da sind wir uns einig.
    > Der ebenfalls enthaltene Sauerstoff hingegen, welcher ganze 89% der Masse
    > von Wasser ausmacht, macht grob 1% unseres Sonnensystems* aus.
    Irrelevant, weil Sauerstoff eines der häufigeren Elemente war. Aufgrund seiner
    Bindungsfähigkeit kommt es ebend im Weltall nur noch selten in reiner Form vor.
    > Im gesammen Universum sind es allerdings nurnoch Spuren, da hier einfach
    > fast ausschließlich Wasserstoff und Helium vorhanden sind.
    Wasserstoff und Helum sind ja auch im Periodensystem höher angesiedelt, was wiederum drauf zurückzufühen ist, dass dafür beim Urknall für diese Elemente am wenigsten Energie benötigt wurde, ergo häufiger.
    > Daher spielt Wasser mit weit unter einem % des Sonnensystems mit nichten
    > eine große Rolle.
    Diese Folgerung teile ich überhaupt nicht. Zumindest scheint es so, dass auf allen
    HImmelskörpern mehr oder weniger Wasser vorhanden gewesen sein soll.
    Sogar Kometen können mit Eis beladen sein.
    Aber ich gebe die Frage gerne an dich: Was denkst du denn, was könnte solche Erosionen verursachen und ist am Wahrscheinlichsten?

  15. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Eheran 30.09.12 - 22:12

    Ganz klar Wasser.
    Aber die Argumentation war so nicht korrekt, daher mein Einwand.

    >Wasserstoff und Helum sind ja auch im Periodensystem höher angesiedelt, was wiederum drauf zurückzufühen ist, dass dafür beim Urknall für diese Elemente am wenigsten Energie benötigt wurde, ergo häufiger.

    Die Anordnung des PSE hat nichts damit zu tun.
    Des weiteren wird für die Erzeugung eines einzelnen Protons (Wasserstoffkern) die meiste Energie aller Elemente benötigt.
    Alle höheren Elemente geben bei ihrer Entstehung aus Wasserstoff und anderen niedrigeren Elementen Energie ab.
    Erst oberhalb von Eisen kostet die Entstehung mehr Energie, aber immernoch weitaus weniger als bei Wasserstoff.
    Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Bindungsenergie#Kernphysik

    Größere Atomkerne haben sich daher nicht gebildet, da die primordiale Nukleosynthese (erste entstehung von Atomkernen nach dem Urknall) zu kurz war.
    Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Primordiale_Nukleosynthese


    Des weiteren sind Kometen praktisch per Definition mit Eis beladen.

  16. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: ethel 30.09.12 - 23:23

    Der punkt den ich eigentlich machen wollte ist der, dass es eben möglich WÄRE dass diese flüsse einmal von anderen flüssigkeiten als H2O gefüllt waren. Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, andererseits wissen wir nicht, wie viel methan, oder was auch sonst an flüssigkeiten es vor 100, 1000, 10000, oder einer millionen jahre auf dem Mars gegeben hat. Genau wie wasser hätte sich methan durch eine erwärmung verflüchtigen und von der UV-Strahlung in der oberen Atmosphäre aufgelöst werden können(also gut, das wasser nicht). Gegen Wasser spricht zudem der sehr niedrige Ozon-Gehalt der Marsatmosphäre.

    Dennoch will ich hier gar nicht runterreden, dass wasser die bei weitem wahrscheinlichste flüssigkeit in diesen flüssen gewesen sein wird. was aber trotzdem andere möglichkeiten nicht ausschliesst. Wir wissen es einfach nicht.

  17. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 01.10.12 - 02:30

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Anordnung des PSE hat nichts damit zu tun.
    Womit denn sonst? Natürlich sind da noch Gruppierungen der einzelnen Stoffe, aber
    je 'schwerer' Atommasse und je Grösser die Kernladungszahl die Atome ist, je mehr Energie musste aufgewendet werden um sie zu erzeugen. Je mehr Energie verbraucht wurde, je seltener werden die Elemente.

    > Des weiteren wird für die Erzeugung eines einzelnen Protons
    > (Wasserstoffkern) die meiste Energie aller Elemente benötigt.
    Wie kommst du darauf, da ja schlussendlich die schwereren Elemente auch aus Wasserstoff und Helium-Protonen verschmelzung, respektive ab Eisen ausgebrütet wurden. Somit enthalten doch schwere Elemente mehr Energie? Oder sehe ich da etwas falsch? Das die Brütungszeit mit zunehmender Kernladungszahl massiv abnimmt, das wusste ich.

    > Alle höheren Elemente geben bei ihrer Entstehung aus Wasserstoff und
    > anderen niedrigeren Elementen Energie ab.
    Ja du sprichst die Fusion an.
    > Erst oberhalb von Eisen kostet die Entstehung mehr Energie, aber immernoch
    > weitaus weniger als bei Wasserstoff.
    Das war doch gar nicht das Problem oder die Frage?
    Es geht doch darum, wieviel Energie in einem Element gesamtheitlich steckt.
    Wenn du auch sagst, dass bis Eisen Energie abgegeben wird, so werden doch
    Wasserstoff-Protonen zu Helium-Protonen zerschmolzen und daraus bilden sich
    dann die anderen leichten Kerne.

    > Siehe auch de.wikipedia.org#Kernphysik
    Also dieser Link gibt über das Gesagte von dir überhaupt nichts her!

    >
    > Größere Atomkerne haben sich daher nicht gebildet, da die primordiale
    > Nukleosynthese (erste entstehung von Atomkernen nach dem Urknall) zu kurz
    > war.
    > Siehe auch de.wikipedia.org
    Auch dieser Link gibt nicht viel her.
    Aber es ist allgemein bekannt, dass alle Wasserstoff-Protonen und Helium-Protonen
    in den ersten 3 Minuten des Urknalls entstanden sind und alle anderen Elemente durch die Sternen gebildet oder ausgeglühte Eisensternkerne ausgebrütet wurden.
    Nichtdestotrotz sammel sich doch so immer mehr Energie an. Oder?

    > Des weiteren sind Kometen praktisch per Definition mit Eis beladen.
    Deswegen ist es doch nicht korrekt, wenn du Sauerstoff und Wasser aus dem
    Sonnensystem verbannst. Und überhaupt bestehen die Kometen nicht nur aus
    Wasser, weshalb man auch von dreckigen Schneebällen spricht.

  18. Re: Luft/Wind alles nur kein Wasser.

    Autor: Technikfreak 01.10.12 - 02:35

    ethel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der punkt den ich eigentlich machen wollte ist der, dass es eben möglich
    > WÄRE dass diese flüsse einmal von anderen flüssigkeiten als H2O gefüllt
    > waren. Es ist zwar nicht sehr wahrscheinlich, andererseits wissen wir
    > nicht, wie viel methan, oder was auch sonst an flüssigkeiten es vor 100,
    > 1000, 10000, oder einer millionen jahre auf dem Mars gegeben hat. Genau wie
    > wasser hätte sich methan durch eine erwärmung verflüchtigen und von der
    > UV-Strahlung in der oberen Atmosphäre aufgelöst werden können(also gut, das
    > wasser nicht). Gegen Wasser spricht zudem der sehr niedrige Ozon-Gehalt der
    > Marsatmosphäre.
    >
    > Dennoch will ich hier gar nicht runterreden, dass wasser die bei weitem
    > wahrscheinlichste flüssigkeit in diesen flüssen gewesen sein wird. was aber
    > trotzdem andere möglichkeiten nicht ausschliesst. Wir wissen es einfach
    > nicht.
    So wenig wissen wir nun auch wieder nicht. :-) Wie denkst du denn, dass sich
    Wasser auf der Erde gebildet hat?
    Und genauso ist es in unserem Sonnensystem jedem Himmelskörper ergangen. Die Frage ist nur, war er kalt genug um es gefrohren zu behalten oder ist das Eis geschmolzen und hat sich verflüchtigt. Ozon ist für diesen Prozess erstmal zu
    vernachlässigen, wenn auch das Ozon einer der wichtigen Voraussetzungen für
    eine Atmosphäre ist.

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Google Game Builder ausprobiert
Spieldesign mit Karten statt Quellcode

Bitte Bild wackeln lassen und dann eine Explosion: Solche Befehle als Reaktion auf Ereignisse lassen sich im Game Builder relativ einfach verketten. Der Spieleeditor des Google-Entwicklerteams Area 120 ist nicht nur für Einsteiger gedacht - sondern auch für Profis, etwa für die Erstellung von Prototypen.
Von Peter Steinlechner

  1. Spielebranche Immer weniger wollen Spiele in Deutschland entwickeln
  2. Aus dem Verlag Neue Herausforderungen für Spieler und Entwickler

Galaxy Note 10 im Hands on: Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen
Galaxy Note 10 im Hands on
Samsungs Stift-Smartphone kommt in zwei Größen

Samsung hat sein neues Android-Smartphone Galaxy Note 10 präsentiert - erstmals in zwei Versionen: Die Plus-Variante hat ein größeres Display und einen größeren Akku sowie eine zusätzliche ToF-Kamera. Günstig sind sie nicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Werbung Samsung bewirbt Galaxy Note 10 auf seinen Smartphones
  2. Smartphone Samsung präsentiert Kamerasensor mit 108 Megapixeln
  3. Galaxy Note 10 Samsung korrigiert Falschinformation zum Edelstahlgehäuse

Nachhaltigkeit: Bauen fürs Klima
Nachhaltigkeit
Bauen fürs Klima

In Städten sind Gebäude für gut die Hälfte der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich, in Metropolen wie London, Los Angeles oder Paris sogar für 70 Prozent. Klimafreundliche Bauten spielen daher eine wichtige Rolle, um die Klimaziele in einer zunehmend urbanisierten Welt zu erreichen.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg
  2. Energie Warum Japan auf Wasserstoff setzt

  1. Verfassungsschutz: Einbruch für den Staatstrojaner
    Verfassungsschutz
    Einbruch für den Staatstrojaner

    Der Verfassungsschutz soll künftig auch Computer und Smartphones von Verdächtigen durchsuchen dürfen. Um Staatstrojaner zu installieren, sollen Wohnungseinbrüche erlaubt sein.

  2. Be emobil: Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt
    Be emobil
    Berliner Ladesäulen auf Verbrauchsabrechnung umgestellt

    Der Ladenetzbetreiber Allego hat die Abrechnung der öffentlichen Ladestationen in Berlin umgestellt. Statt eines Pauschalpreises für den Ladevorgang zahlen Elektroautomobilisten in Zukunft nach geladener Strommenge.

  3. Segway-Ninebot: E-Scooter sollen autonom zur Ladestation fahren
    Segway-Ninebot
    E-Scooter sollen autonom zur Ladestation fahren

    Das Aufladen von E-Scootern ist für die Verleihdienste aufwendig und kostspielig. Daher könnten künftig Geister-Scooter durch die Städte rollen. Beim Kauf "normaler" E-Scooter gibt es derweil Verzögerungen.


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