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Problem: Weltraumschrott

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  1. Problem: Weltraumschrott

    Autor: Gizzmo 31.10.18 - 12:06

    Wie schützt man das Kabel gegenWeltraumschrott?
    Man müssten alle Objekte Tracken und mit Hilfe der Plattform oder des Gegengewichts Ausweichmanöver einleiten.
    Bleibt Ein Restrisiko durch nicht registrierte Objekte und ggf. Meteoriten etc - ob das lange gutgeht?

  2. Re: Problem: Weltraumschrott

    Autor: froschgesicht 31.10.18 - 16:03

    Quatsch. Kohlenstoff-Nanoröhrchen sind doch DER heiße Scheiß wenn es um Netze zum Einsammeln des Weltraumschrottes geht. Einfach n paar Seile mehr bauen und ruckzuck ist der Orbit wieder sauber!
    Und jetzt komm bloß nicht mit Realismus und so unnützen Nebensachen, wenn andere Foristen hier schon weiter sind und über den Einbau von Solarpanelen im Orbit sprechen!

  3. Re: Problem: Weltraumschrott

    Autor: justanotherhusky 01.11.18 - 23:23

    Gizzmo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schützt man das Kabel gegenWeltraumschrott?
    > Man müssten alle Objekte Tracken und mit Hilfe der Plattform oder des
    > Gegengewichts Ausweichmanöver einleiten.
    > Bleibt Ein Restrisiko durch nicht registrierte Objekte und ggf. Meteoriten
    > etc - ob das lange gutgeht?

    In einem älteren Golem Artikel ist die Rede davon, dass das Seil komplett flach und mehrere cm breit ist. Dazu ist es gekrümmt bzw gebogen, so dass ein kleines Objekt (ein 'Steinchen' zb) nie das ganze Seil durchtrennt sondern maximal ein Loch reinballert. Wie man das aber prüft bzw repariert im Ernstfall sei mal dahingestellt.

    Die Wahrscheinlichkeit dass du so ein Ding aber triffst ist wohl ca so wie mit der Steinschleuder auf eine 2km entfernte Cent Münze zu treffen. Satelliten fallen ja auch nicht reihenweise vom Himmel weil sie durchlöchert wurden. Und hier ist der Querschnitt ungleich kleiner



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.11.18 23:28 durch justanotherhusky.

  4. Re: Problem: Weltraumschrott

    Autor: interester 02.11.18 - 08:09

    Das Prüfen des Seils dürfte nicht das Problem sein. Der Fahrstuhl wird sicher am Kontaktpunkt mit dem Seil eine entsprechende Sensorik haben. Und damit kann das Seil, wenn auch nicht immer mit größt möglicher Genauigkeit, ständig kontrolliert werden. Denkbar ist auch ein Fahrstuhl der speziell dafür ausgelegt ist das Seil genauer zu kontrollieren.

    Die Frage ist eher wie man ein solches Loch wieder flicken kann. Das gesamte Seil auszutauschen ist natürlich eine Möglichkeit. Bei einer Gesamtlänge von mehreren zehntausend Kilometern wird man das aber sicher nicht bei jedem Durchschlag machen wollen.

    Es müsste also eine Möglichkeit geben auch nur einen Teil des Seils auszutauschen. Hier stellt sich dann aber wieder die Frage, wie man die Kontakte zwischen dem "Flicken" und dem "alten Seil" so herstellt dass sie die ganzen Zugkräfte aushalten.

    Das sollte aber zu machen sein da man ein derart langes Seil sicher nicht an einem Stück hergestellen können wird. Am Ende sind es immer viele kleine Einzelteile, die so zusammengesetzt werden dass sich "das eine Seil" ergibt.

  5. Weltraumschrott wird einen geosynchronen Lift vereiteln.

    Autor: Dave_Kalama 08.12.18 - 10:37

    Gizzmo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie schützt man das Kabel gegenWeltraumschrott?
    > Man müssten alle Objekte Tracken und mit Hilfe der Plattform oder des
    > Gegengewichts Ausweichmanöver einleiten.
    > Bleibt Ein Restrisiko durch nicht registrierte Objekte und ggf. Meteoriten
    > etc - ob das lange gutgeht?

    Man kanns nicht schuetzen. Eine Mutter die mit 2km/s einschlaegt reicht. Stauberosion ist bereits ein Problem. Ich schaetz das etwa eine halbe Million unregistrierte Teile auf 300-3000km Bahnen rumwuseln.
    Anzahl und Risiko nehmen zu. 1955 waers gegangen. Es muss eine andere Loesung gefunden werden um eine Liftanlage zu realisieren.

    Die Chinafaser ist nicht fuer einen geosynchronen Lift geeignet. UV Schutz wird gewaltig schwer Temperaturfenster der Matrix ist zu klein. Erdung, Potentialableitung, Blitzeinschlaege sind praktisch unloesbar. Gewicht der Anlage und Nutzlast beissen sich gewaltig. Materialphysisch waeren die Eigenschaften eines Super Ti Komposits wesentlich nuetzlicher als Carbon. Nano
    -Graphene ist leider eine Totgeburt. Superstark in mm Groesse. Wenig brauchbar im Makro Bereich wo wir Menschen leben.
    Das letzte lange Kabel im Orbit ist innerhalb von Sekunden elektrisch verglueht.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.18 10:48 durch Dave_Kalama.

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