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Natur

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  1. Natur

    Autor: Jan_van_Heer 12.10.18 - 14:32

    Photosynthese ist einfach geil. :)

  2. Re: Natur

    Autor: Gandalf2210 12.10.18 - 16:40

    Einfach einen Baum in den Garten stellen.
    Aber nicht verbrennen! Sonst waren die letzten 30 Jahre umsonst

  3. Re: Natur

    Autor: quasides 12.10.18 - 19:57

    laut theorie sollte das verbrennen egal sein weil der baum im co2 zyklus drinnen ist.
    ja die theorie ist fragwürdig doch die gesamte theorie vom mensch gemachten klimawandel basiert praktisch alleine darauf.

    das ein baum eigentlich mehr co2 verbrauchen sollte als er wieder beim verbrennen abgibt wird geflisstenlich ignoriert.

  4. Re: Natur

    Autor: Die Heilige Bratpfanne 12.10.18 - 20:08

    Quelle? Ich dachte der Kohlenstoff wird für das "Baumaterial" und Glucoseproduktion verwandt, lasse mich aber gerne aufklären.

  5. Re: Natur

    Autor: elcaron 12.10.18 - 20:27

    1) Holz verbrennen ist kein CO2-Problem, solange parallel wieder aufgeforstet wird. Oft allerdings ein Feinstaubproblem.
    2) Das CO2-Problem haben wir wegen fossiler Brennstoffe. Unsere Atmosphäre ist untypische Reise mit ziemlich reaktivem Gas angereichert. Das war nur durch biologische Prozesse möglich, die den Reaktionspartner einlagern. Wir machen das halt gerade wieder in großem Stil rückgängig. Zwar nicht sehr, dass uns der Sauerstoff ausgeht, aber doch so sehr, dass wieder deutlich mehr CO2 in der Luft ist, mit allen Folgen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.18 21:19 durch sfe (Golem.de).

  6. Re: Natur

    Autor: Dragos 13.10.18 - 07:51

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) Holz verbrennen ist kein CO2-Problem, solange parallel wieder
    > aufgeforstet wird. Oft allerdings ein Feinstaubproblem.

    Holz verbrennen ist ein Problem, da immer große Bäume gefällt werden und nicht kleine(1 Jahr alte).

    Somit ist die Bilanz kurzfristig schlecht.

    Oder du sagst mir wie viele Bäume ich pflanzen muss um einen großen Baum zu ersetzen

  7. Re: Natur

    Autor: elcaron 13.10.18 - 09:33

    In Mitteleuropa gibt es seit Jahrzehnten Forstwirtschaft mit nachhaltiger Aufforstung. Die aktuelle Bilanz ist damit im Mittel genau 0. Im Gesamtvergleich hat man natürlich konstant (Urwald - durchschnittlicher Forstwirtschaftswald) mehr CO2 in der Luft. Produktionskosten hat man aber immer, auch ein Solarpanel muss erstmal seine Produktionskosten wieder rausarbeiten.
    Natürlich könnte man CO2 dauerhafter binden, wenn man die Bäume einfach wachsen lassen würde, aber beim aktuellen Nullpunkt würde man dann eine positive CO2-Bilanz erhalten.

    Das ist etwas völlig anderes als die Alternative, fossile Brennstoffe aus dem Boden zu holen und daraus CO2 in die Luft zu pusten, das so schnell nicht wieder im Boden landet.

  8. Re: Natur

    Autor: Dragos 13.10.18 - 10:42

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Mitteleuropa gibt es seit Jahrzehnten Forstwirtschaft mit nachhaltiger
    > Aufforstung. Die aktuelle Bilanz ist damit im Mittel genau 0. Im
    > Gesamtvergleich hat man natürlich konstant (Urwald - durchschnittlicher
    > Forstwirtschaftswald) mehr CO2 in der Luft. Produktionskosten hat man aber
    > immer, auch ein Solarpanel muss erstmal seine Produktionskosten wieder
    > rausarbeiten.
    > Natürlich könnte man CO2 dauerhafter binden, wenn man die Bäume einfach
    > wachsen lassen würde, aber beim aktuellen Nullpunkt würde man dann eine
    > positive CO2-Bilanz erhalten.
    >
    > Das ist etwas völlig anderes als die Alternative, fossile Brennstoffe aus
    > dem Boden zu holen und daraus CO2 in die Luft zu pusten, das so schnell
    > nicht wieder im Boden landet.

    du gehst also davon aus das 1 Junger Baum soviel co2 aus der Luft holt wie ein 1200 Jahre alter Baum pro Monat?

  9. Re: Natur

    Autor: plutoniumsulfat 13.10.18 - 16:09

    elcaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Mitteleuropa gibt es seit Jahrzehnten Forstwirtschaft mit nachhaltiger
    > Aufforstung. Die aktuelle Bilanz ist damit im Mittel genau 0. Im
    > Gesamtvergleich hat man natürlich konstant (Urwald - durchschnittlicher
    > Forstwirtschaftswald) mehr CO2 in der Luft.

    In Europa halt nur. Auf anderen Kontinenten (zB Südamerika) wird ja fast nur abgeholzt, die Bilanz ist extrem schlecht dort.

  10. Re: Natur

    Autor: FreiGeistler 14.10.18 - 00:14

    Dragos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elcaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 1) Holz verbrennen ist kein CO2-Problem, solange parallel wieder
    > > aufgeforstet wird. Oft allerdings ein Feinstaubproblem.
    >
    > Holz verbrennen ist ein Problem, da immer große Bäume gefällt werden und
    > nicht kleine(1 Jahr alte).
    >
    > Somit ist die Bilanz kurzfristig schlecht.
    >
    > Oder du sagst mir wie viele Bäume ich pflanzen muss um einen großen Baum zu
    > ersetzen

    Dem Weltklima ist "kurzfristig" egal.
    Pflanzen brauchen den Kohlenstoff aus CO² vor allem fürs wachsen.

    In Urzeiten enthielt die Atmosphäre mehr CO², das Klima war deutlich wärmer, Land weniger.
    Die fossilen Brennstoffe entstanden, am Ende der Nahrungskette, aus Pflanzen die das C aus der Atmosphäre gebunden haben.
    Wir setzen es innerhalb von Jahrzehnten wieder frei, was viele Tier- und Pflanzenarten nicht vertragen.
    Das Wetter wird ebenfalls unberechenbarer.

    Die Angst um den Klimawandel ist die Angst vor schlechteren Bedingungen für uns und die Angst vor Massenaussterben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.10.18 00:20 durch FreiGeistler.

  11. Re: Natur

    Autor: rainn 14.10.18 - 03:46

    FreiGeistler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dragos schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > elcaron schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > 1) Holz verbrennen ist kein CO2-Problem, solange parallel wieder
    > > > aufgeforstet wird. Oft allerdings ein Feinstaubproblem.
    > >
    > > Holz verbrennen ist ein Problem, da immer große Bäume gefällt werden und
    > > nicht kleine(1 Jahr alte).
    > >
    > > Somit ist die Bilanz kurzfristig schlecht.
    > >
    > > Oder du sagst mir wie viele Bäume ich pflanzen muss um einen großen Baum
    > zu
    > > ersetzen
    >
    > Dem Weltklima ist "kurzfristig" egal.
    > Pflanzen brauchen den Kohlenstoff aus CO² vor allem fürs wachsen.
    >
    > In Urzeiten enthielt die Atmosphäre mehr CO², das Klima war deutlich
    > wärmer, Land weniger.
    > Die fossilen Brennstoffe entstanden, am Ende der Nahrungskette, aus
    > Pflanzen die das C aus der Atmosphäre gebunden haben.
    > Wir setzen es innerhalb von Jahrzehnten wieder frei, was viele Tier- und
    > Pflanzenarten nicht vertragen.
    > Das Wetter wird ebenfalls unberechenbarer.
    >
    > Die Angst um den Klimawandel ist die Angst vor schlechteren Bedingungen für
    > uns und die Angst vor Massenaussterben.

    Das hatte ich immer hinterfragt und niemand konnte mir ne Antwort geben, hast du irgend was beruflich damit zu tun? Oder hast ein Link wo es konkreter dargestellt wird?

  12. Re: Natur

    Autor: elcaron 14.10.18 - 09:20

    Welcher Teil ist Dir denn unklar?

  13. Re: Natur

    Autor: Eheran 14.10.18 - 12:11

    Ein so alter Baum gibt mehr CO2 ab als er aufnimmt, da er innerlich verfault.

  14. Re: Natur

    Autor: Aki-San 15.10.18 - 13:49

    Dragos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elcaron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In Mitteleuropa gibt es seit Jahrzehnten Forstwirtschaft mit
    > nachhaltiger
    > > Aufforstung. Die aktuelle Bilanz ist damit im Mittel genau 0. Im
    > > Gesamtvergleich hat man natürlich konstant (Urwald - durchschnittlicher
    > > Forstwirtschaftswald) mehr CO2 in der Luft. Produktionskosten hat man
    > aber
    > > immer, auch ein Solarpanel muss erstmal seine Produktionskosten wieder
    > > rausarbeiten.
    > > Natürlich könnte man CO2 dauerhafter binden, wenn man die Bäume einfach
    > > wachsen lassen würde, aber beim aktuellen Nullpunkt würde man dann eine
    > > positive CO2-Bilanz erhalten.
    > >
    > > Das ist etwas völlig anderes als die Alternative, fossile Brennstoffe
    > aus
    > > dem Boden zu holen und daraus CO2 in die Luft zu pusten, das so schnell
    > > nicht wieder im Boden landet.
    >
    > du gehst also davon aus das 1 Junger Baum soviel co2 aus der Luft holt wie
    > ein 1200 Jahre alter Baum pro Monat?

    Auch Bäume altern und verlangsamen Ihren Stoffwechsel. ;) Alte Bäume wachsen kaum noch, wobei ein Junger in einem Jahr (je nach Art) vielleicht sogar das 10x an Masse zulegen bzw. umsetzen kann wie ein Alter Baum, auch wenn dieser "mehr Blätter" hat.

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