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Im Land der Grünen-Wähler

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  1. Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Schnippelschnappel 05.11.17 - 04:32

    Derzeit werden die Folgen der Energiewende regional äußerst unfair getragen. Während Nord- und Ostdeutschland flächendeckend und ohne Einspruchsmöglichkeit mit Windfarmen überzogen werden, blieben Baden-Württemberg und Bayern weitgehend verschont. Statt dessen dürfen die des Erscheinungsbildes ihrer Heimat beraubten Nord- und Ostdeutschen auch noch den Häuslebauern im Süden die üppigen Subventionen fürs Solardach bezahlen. Wer derart selektiv von der Energiewende profitiert, wählt natürlich gerne die Grünen.

    Zeit, dass sich etwas ändert. Der Windkraft-Ausbau im Norden und Osten gehört gestoppt, allenfalls Offshore ist noch akzeptabel. Darüber hinaus sollen die Städt und Dörfer im Süden genauso von hässlichen Windfarmen umzingelt werden, wie das schon im Norden der Fall ist. Und komme mit keiner mit fehlender Effizienz. Als ob das bei der deutschen Energiewende jemals ein Argument war!

  2. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: GangnamStyle 05.11.17 - 07:04

    Ich stimme Dir zu. Nur aus einem anderen Grund - nicht aus ideologischen Gründen.
    Da in Süddeutschland auch ein Großteil des Stromes verbraucht wird, sollte auch dort (Wind)Strom produziert werden. Platz haben sie da auch genug.
    Im übrigen hätte auch der Atommüll dort gelagert werden müssen, wo der Atommüll produziert wird, also auch in Badenwürtemberg und in Bayern. Aus ideologischen Gründen hat man damals für Niedersachsen entschieden.

  3. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Reitgeist 05.11.17 - 10:20



    Schaut jetzt nicht so ungleichmäßig verteilt aus wie ihr es darstellt.

  4. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: AllDayPiano 05.11.17 - 10:25

    Vergiss nicht: 99% der Anlagen wurden vor Inkrafttreten der 10-h-Regel in Bayern gebaut!

  5. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Netzweltler 05.11.17 - 10:27

    Offshore-Wind nützt nur den Konzernen.

  6. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: _4ubi_ 05.11.17 - 10:27

    Reitgeist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.agrar-aktuell.de
    >
    > Schaut jetzt nicht so ungleichmäßig verteilt aus wie ihr es darstellt.
    Super, was soll das denn jetzt?
    Du versaust mit deinen Fakten jede unqualifizierte Diskussion von den Foren-Profis ;-).

  7. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: misfit 05.11.17 - 10:39

    Ich hab mich noch nie an dem Anblick eines Windrads in der Landschaft gestört. Kann das Argument also schlecht nachvollziehen. :-/

  8. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: matzems 05.11.17 - 10:56

    misfit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mich noch nie an dem Anblick eines Windrads in der Landschaft
    > gestört. Kann das Argument also schlecht nachvollziehen. :-/

    Sehe ich auch so. Mich stört mehr der Anblick der Millionen Autos im engen Lebensraum der Großstädte.
    Die sollte man mal aus den Städten verbannen, dann hat man wieder Raum zum leben.

  9. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: nopy 05.11.17 - 11:08

    Ich wohne in der südlichsten Großstadt in D, von hier aus seh ich 20 Windräder. Stört mich nicht. Bezahle sogar freiwillig einen höheren Tarif dafür. Dabei habe ich nicht mal die Grünen gewählt. Fessenheim in unmittelbarer Nähe macht mir eher Sorgen. Von mir aus könnten sie den kompletten Schwarzwald mit Windrädern pflastern.

  10. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Murmele 05.11.17 - 11:11

    Das Problem ist, dass im Süden deutlich weniger Wind herrscht:
    http://www.odenwaldwind.de/Windenergie/index.html

  11. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: AmpMan 05.11.17 - 11:25

    Der Anblick EINES Windrades stört mich auch weniger. Der Anblick von hunderten aber sehr wohl. Die Pfalz ist jedenfalls komplett verseucht mit zufälliger Energie. Das bringt nur dem Betreiber Geld. Glaubst du wirklich du bekommst den Strom von den 20 Windrädchen die du aus deinem Fenster sehen kannst?

    Wenn die mal nichts tun, weil der Wind keine Lust hat und es unglücklicherweise auch noch dunkel ist, wird dein Strom von Kraftwerken wie Fessenheim gekauft.
    Deswegen ist es Quatsch unsere AKW's abzuschalten, wenn wir den Strom dann eben aus Fessenheim, Temlin usw. kaufen.
    Egal wieviel zufällige Energie mit der unsäglichen EEG Umlage gebaut wird, so lange sie niemand vernünftig speichern kann, bleibt es eine teure Belastung des Netzes.

    Die Speicherung im Artikel ist zwar nett, aber wie lange liefert die Energie? 1 Std? 2Std.? Mehr geht da leider noch nicht und so lange hunderte Milliarden in der EEG versenkt werden und keiner in die Erforschung praktiabler Speichertechnologien investiert wird sich da nichts ändern. Bisher ist die EEG nichts, als extrem teurer Selbstbetrug und Gewissensberuhigung.

  12. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.17 - 11:47

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergiss nicht: 99% der Anlagen wurden vor Inkrafttreten der 10-h-Regel in
    > Bayern gebaut!


    Bayern hat mehr erneuerbare Energien im Strommix als jedes andere Bundesland. Dort ist Photovoltaik und Wasserkraft ganz massiv ausgebaut. Und ja, Windkraft spielt eine geringere Rolle. Zurecht:

    https://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=51208839

    Wenn man vom Bayerischen Wald und dem Alpenraum absieht - strengst geschützte Naturschutzgebiete und Nationalparks - gibt es in Bayern fast keine für Windkraft geeigneten Standorte.

    Umgekehrt gibt es in Bayern im Jahr deutlich mehr Sonnenstunden als in Schleswig-Holstein und auch deutlich mehr Fließgewässer. Somit ist es nur folgerichtig, dass dort Photovoltaik und Wasserkraft eine größere Rolle spielt. Und so entsteht ein Mix. Ein Problem ist das überhaupt erst seitdem sich eine starke Industrielobby so auf Windräder fixiert, weil die natürlich am ehesten der Logik des Kapitalismus gehorchen (Skalenvorteile, großindustrieller Maßstab, Massenproduktion). Eine dezentrale Energiewende, wie das die Idealisten einst wollten, ist das aber schon lange nicht mehr. Die alte Stromindustrie wird durch die neue Stromindustrie ersetzt, das ist auch schon alles. Meist sogar in den Händen der selben Konzerne. Und alles von der EEG Umlage auch noch subventioniert, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

  13. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: _4ubi_ 05.11.17 - 12:07

    AmpMan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Anblick EINES Windrades stört mich auch weniger. Der Anblick von
    > hunderten aber sehr wohl. Die Pfalz ist jedenfalls komplett verseucht mit
    > zufälliger Energie. Das bringt nur dem Betreiber Geld.

    Hä? Wem sonst, wenn nicht dem Betreiber?

    > Glaubst du wirklich
    > du bekommst den Strom von den 20 Windrädchen die du aus deinem Fenster
    > sehen kannst?

    *facepalm* Als wäre das nicht jedem klar.

    > Wenn die mal nichts tun, weil der Wind keine Lust hat und es
    > unglücklicherweise auch noch dunkel ist, wird dein Strom von Kraftwerken
    > wie Fessenheim gekauft.

    D exportiert mehr als es importiert.

    > Deswegen ist es Quatsch unsere AKW's abzuschalten, wenn wir den Strom dann
    > eben aus Fessenheim, Temlin usw. kaufen.

    Quatsch ist es, in Zukunft auf teuren AKW Strom zu setzen.

    > Egal wieviel zufällige Energie mit der unsäglichen EEG Umlage gebaut wird,
    > so lange sie niemand vernünftig speichern kann, bleibt es eine teure
    > Belastung des Netzes.

    Das ist ein Henne-Ei-Problem. Keiner baut ein Netz aus, solange die "Belastung" passt.
    Speicher und ein besseres Netz werden sich mit der Zeit anpassen.

    > Die Speicherung im Artikel ist zwar nett, aber wie lange liefert die
    > Energie? 1 Std? 2Std.? Mehr geht da leider noch nicht und so lange hunderte
    > Milliarden in der EEG versenkt werden ....

    an der EEG ist sicher nicht alles perfekt, aber ist es der richtige Schritt in die Zukunft. Einen besseren Vorschlag hat ja niemand, aber an allem meckern.

    > und keiner in die Erforschung praktiabler Speichertechnologien investiert wird sich da nichts ändern.

    Klar. Da ist ja niemand dran, in dem Bereich passiert ja gar nichts. Nein nein.

    > Bisher ist die EEG nichts, als extrem teurer Selbstbetrug und
    > Gewissensberuhigung.

    Für die ewig gestrigen auf alle Fälle, die alles besser wissen aber nichts tun! Für diejenigen, die ausschließlich ans Geld denken, aber nicht über den Tellerrand hinausschauen können.

  14. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: X-XXX-X 05.11.17 - 12:12

    von mir aus - jedem sein eigenes kleines windkraftrad im garten oder wie das verbreitete solar fest aufs dach montiert (sowas gibts tatsächlich auch)

    doch von Konzernanlagen - die echt ganze Landstriche verschandeln ist mal garnix zu halten.

    die Menschen die sie vor der Tür haben mögen sie nicht - sie jedem Ort aufzuzwingen, der sie noch nicht in Sichtweite hat ist doch absurd.

    wenn würde es stören auf einem Mehrparteienhaus in der Stadt oder einem Garten im ländlichen Bereich ein kleines Windrad stehen zu haben - kaum jemanden - finde das sogar eine gute Erweiterung zu einem Solardach. der Strom wäre auch direkt beim Verbraucher. So etwas sollte erschwinglich gemacht und subventioniert werden.

  15. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.17 - 12:31

    Alles, außer Photovoltaik, ist und bleibt eine Übergangslösung. Und wir hätten mehr als ausreichend Dächer um alleine damit den gesamten Bedarf zu decken und weit darüber hinaus. Mit der Überschussproduktion vom Tag könnte man einfach aus der Luft Wasserstoff oder auch synthetisches Benzin herstellen und dann in den Nachtstunden wieder in Kraftwerken verbrennen bzw. in Brennstoffzellen zurück in Elektrizität umwandeln bzw. damit unsere Autos betanken. Und keiner braucht die extrem teuer und energieaufwändig herzustellenden Lithium-Akkus mit unverhältnismäßig kurzer Lebensdauer. Mit Wasserstoff lassen sich auch problemlos Verbrennungsmotoren von schweren LKW und selbst Flugzeugturbinen betreiben.

    Hier wird im Grunde für eine Übergangstechnologie viel zu viel Geld verpulvert und in einigen Jahren wird man darüber den Kopf schütteln und viel Arbeit damit haben, die Altlasten (Windräder) wieder zu demontieren und irgendwie anständig zu entsorgen (die Rotorblätter sind zumindest nach heutigem Stand Sondermüll, viel Spaß für diese Massen eine passende Deponie zu finden).

    Ähnlich läuft es ja mit dem Dämmwahn, wo wir uns Sondermüll an die Hauswände kleben sollen, wobei selbst die Hersteller nur eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren nennen. Das heißt wenn mal alle Häuser häßlich mit Sondermüll eingeschäumt und abgedichtet wurden dann kann man bei denen, die zuerst gedämmt wurden, gleich wieder neu anfangen, wie praktisch. Und kein Mensch weiss was mit den WDVS Platten zu machen ist, das ist das nächste Asbestproblem. Frei nach dem Motto "Umweltschutz durch Umweltzerstörung" wird naiv nur auf den CO2 Ausstoß der herkömmlichen Heizanlagen geschaut, der damit natürlich gesenkt werden kann. Aber der ganze Sondermüll und Folgeprobleme (zB Biozide gegen Schimmel und Algen auf den Dämmfassaden, die mit jedem Regenguss ausgewaschen werden, auf dem Grundtück versickern und sich im Erdboden anreichern!), der wird schlicht ignoriert. Nein, eine WENDE ist das wahrlich nicht. Nur ein Umweltproblem gegen 1-2 neue Umweltprobleme einzutauschen.

    Stattdessen könnte man einfach unsere Häuser mit Sonnenenergie beheizen, die nun einmal endlos und kostenlos zur Erde geschickt wird und nur sinnvoll aufgefangen und genutzt werden würde. Auch Windkraft ist letztlich Sonnenenergie (Temperaturunterschiede durch Sonneneinstrahlung verursacht ergeben ausgleichende Luftbewegungen, genannt "Wind"), aber die Sonnenkraft so zu ernten ist von Hinten durch die Brust ins Auge.

    Es gehört auf jedes Dach dieses Landes eine Photovoltaikanlage und somit eine dezentrale Erzeugung, mit unter dem Strich günstigeren Strompreisen für uns alle. Der Überschuss wird in Wasserstoff und Synthesebenzin gespeichert, beides kann man wunderbar lagern, Synthesebenzin sogar über Jahre in simplen Tanks, wie eben Benzin aus Erdöl auch. Die Tankstelleninfrastruktur kann bleiben, die bisherigen Ölheizungen können mit einer Umrüstung weiterbetrieben werden und alles Zero Emissions und ohne seltene Erden. Das Silizium, aus dem unsere PV Anlagen bestehen, ist einer der häufigsten Rohstoffe unseres Planeten. Und so macht es auch die Umwelt. Die Pflanzen sind die Basis aller Nahrungsketten im Wasser und auf dem Land. Die bilden über die Photosynthese aus nichts, als Wasser und Luft, die Glucose als ihren Brennstoff, von dem sie auch bei Dunkelheit zehren und soviel Überschuss produzieren, dass sie süße Früchte usw. produzieren können. Auch die Bildung der Biomasse, der Stengel, Blätter, Äste usw. basiert letztlich darauf. In einem Zukunftsszenario, in dem wir es geschafft haben zusammen mit der Bionik die Natur auch hier zu kopieren, brauchen wir vielleicht keine Stahlwerke, keine Kunststoffpressen usw. mehr sondern lassen die Gegenstände, die wir brauchen bzw. deren Einzelteile einfach in Nährlösungen, unter Sonneneinstrahlung, "wachsen". Eben so wie das jeder Grashalm macht, der aus Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffen im Boden einen wachsenden Halm formt, der bezogen auf den Durchmesser stabiler ist als jede Stahlbetonkonstruktion des Menschen.

    Das wäre die Energiewende, wie man sie sich wünschen würde, gewesen. Und das ist das Zukunftsszenario echter Nachhaltigkeit.

    Und davon sind wir dank des EEG weiter weg als je zuvor. Da ist mir ja noch Trump lieber, der ist wenigstens passiv bei der Energiewende und verschlimmbessert damit nichts und der nächste Amtsinhaber hat dann die Chance, es gleich richtig zu machen. Hierzulande müssten wir erstmal das vom EEG geschaffene Chaos beseitigen. Von den in den Sand gesetzten Unsummen gar nicht zu sprechen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.17 12:44 durch ermic.

  16. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Invertiert 05.11.17 - 13:01

    Einzige Zustimmung bei der Verwendung von Polystyrol Dämmsystemen, diese sind in der Tat ein Umwelt technischer Wahnsinn. Ansonsten hast du meiner Meinung nach nur ziemlich viel Blödsinn geschrieben.

  17. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: c3rl 05.11.17 - 13:43

    Invertiert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einzige Zustimmung bei der Verwendung von Polystyrol Dämmsystemen, diese
    > sind in der Tat ein Umwelt technischer Wahnsinn. Ansonsten hast du meiner
    > Meinung nach nur ziemlich viel Blödsinn geschrieben.

    Meiner Meinung nach hat er mit allem was er geschrieben hat absolut recht. Vor allem damit, dass Photovoltaik plus Hydrolyse eine sehr gangbare und vor allem wirklich umweltverträgliche Möglichkeit wäre.

  18. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Cohiba 05.11.17 - 14:04

    Ich denke anders herum wird ein Schuh draus - die Neue Denke wird sein müssen: Wer Energie benötigt soll seine Fabriken dorthin bauen wo der Strom produziert wird.

    Kein Mensch braucht den Wahnsinn von 800km lange Stromtrassen, nur um aus der mit Windspargeln verschandelten Norddeutschen Landschaft den Strom nach Bayern zu transportieren. Lasst uns einfach die Fabriken an die Norddeutsche Westküste bauen, versaut ist die Landschaft eh, und dann noch ein paar Siedlungen daneben und gut ist.

    Über Stuttuttgart und den Irrsinn dort verlieren wir mal besser kein Wort mehr ...

  19. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: AllDayPiano 05.11.17 - 14:12

    "Einfach" und "Problemlos" bei einem der schwierigsten und komplizierten Themen der Energiewende zu verwenden zeugt nicht unbedingt von der notwendigen Kenntnis in diesem Themenbereich.

  20. Re: Im Land der Grünen-Wähler

    Autor: Geistesgegenwart 05.11.17 - 16:37

    Schnippelschnappel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Derzeit werden die Folgen der Energiewende regional äußerst unfair
    > getragen. Während Nord- und Ostdeutschland flächendeckend und ohne
    > Einspruchsmöglichkeit mit Windfarmen überzogen werden, blieben
    > Baden-Württemberg und Bayern weitgehend verschont

    Ich empfehle den Artikel hier: https://arstechnica.co.uk/science/2015/06/making-wind-power-work-even-in-low-wind-locations/

    Vor allem wegen der Formel wie sich die Leistung des Windrads zusammensetzt. Die Leistung hängt nämlich kubisch (=U^3) von der Wingeschwindigkeit U ab. D.h herrscht an einer Windkraftanlage A im Schnitt eine doppelt so hohe Windgeschwindigkeit wie an einer Anlage B, ist die Leistung von A Achtmal (8x) höher (!). Zusammen mit der Karte die hier schon verlinkt wurde das im Süden die durchschnittliche Windgeschwindigkeit deutlich geringer ist, macht die Forderung im Süden anstatt im Norden zu bauen zumindest physikalisch keinen Sinn.

    Im Übrigen stehen im Süden mehr AKWs, der Süden trägt also seit Jahrzenten das Risiko von einem Super-GAU betroffen zu sein. Deswegen fände ich es auch unangebracht wenn der Norden sich beschwert wegen der Windräder und weiter Atomenergie beziehen will.

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