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Künstliches "Leben"

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  1. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 24.07.12 - 18:52

    Eine noch so hohe Wahrscheinlichkeit, die dennoch nie 1 erreichen kann, ist aber eben doch auf keinen Fall eine Garantie. Sicher, die üblichen Berechnungen können wir nur anstellen, wenn wir eine Normalverteilung unterstellen, die aus unserer Perspektive auch praktisch immer gegeben ist. Faktisch aber ist es nicht so, dass sie vorhanden sein muss.

    Der TE argumentiert inzwischen auch schon damit, dass es ja so unwahrscheinlich sei, dass Leben einfach so entstehe, dass sich alles zufällig genau passend ergeben hat. Es ist aber nun einmal so, dass etwas passieren kann, sobald die Möglichkeit dazu besteht. Wir wissen, dass die Möglichkeit besteht, dass Leben vorkommen kann. Wir kennen ja uns. Damit können wir sagen, dass dies auch wider aller Unwahrscheinlichkeit (welche sich übrigens dennoch sehr gut anzweifeln lässt, aber das ist ein anderes Thema) eine zufällige Anordnung gewesen sein kann. Unwahrscheinlichkeit ist keine Garantie des Nichtvorkommens.

  2. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 24.07.12 - 18:56

    Ja. In Universen mit einer anderen Anzahl an Dimensionen sind die Strukturen, die wir kennen, nicht möglich, da die Grundkräfte ganz anders verteilt sind. Das kann man beweisen.

  3. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 24.07.12 - 19:38

    Was ändert die Existenz anderer Universen an dem Zustand unseres oder den Zuständen in unserem Universum?

  4. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 24.07.12 - 19:43

    Selbst im Determinismus gibt es wahrgenommenen freien Willen. Viele von uns wissen, dass wir den sowieso nicht haben. Dass eine Reihe von Ereignissen, die es nur gibt, weil die uns bekannte Materie (die leuchtende Materie) versucht, einen möglichst energiearmen Zustand zu erreichen, dafür sorgt, dass wir leben. Dafür sorgt, dass ich diesen Text gerade schreibe und de auch dafür sorgen, dass dieser Text in anderer Form übertragen wird und n ihr ihn lest schon zu euch gelangt ist. Dafür kann ich selbst nichts, denn ich bin nur ein Teil des Systems und das unfreiwillig. Meinen freien Willen bilde ich mir doch nur ein und du tust das auch. Trotzdem kann alles vorbestimmt sein.


    Ich sage nicht, dass alles vorbestimmt ist. An mehreren anderen Stellen in diesem Thread habe ich dieser Aussage schon klar widersprochen. Ich will hier nur darlegen, dass die Einbildung des freien Willens im Determinismus ganz genauso möglich ist.

  5. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 24.07.12 - 21:01

    Das trifft eben nicht zu. Ich versuche mal, es möglichst einfach auszudrücken:

    Das, was ursprünglich da war, war ein Zufallsprodukt. (Allein wegen dieser Ausdrucksweise würde mich wahrscheinlich schon jeder Wissenschaftler als Religions-Fuzi (welcher ich nicht bin, damit will ich nichts zu tun haben) abtun, aber ich will es eben einfach halten.) Durch die räumliche Ausdehnung verlor der Zufall an Einfluss. Zumindest den Einfluss auf das, was für uns als größere Strukturen wahrgenommen wird (alles, was wir sehen können fällt darunter).

    Unabhängig davon gibt es Gesetzmäßigkeiten. Diese unterliegen keinem Zufall und sind konstant. Da wäre z.B. die Gravitation. Die Gravitation sorgt dafür, dass sich Masse gegenseitig anzieht. Dadurch wird alles geordnet.

    Oder der einfachste Schluss der Thermodynamik: Energie verteilt sich.

    Beides widerspricht sich in gewisser Weise. (Ich habe bewusst die einzige Grundkraft, die nach innen, und eine, die nach außen wirkt, gewählt.) Durch diesen Widerspruch kämpfen beide gegeneinander an. Es entsteht eine Art Spiel, bei dem ein Teil will, dass alles zusammen kommt und ein anderer, dass alles gleichmäßig verteilt wird. Ergänzt wird dies durch die anderen Grundkräfte und andere Kräfte und Gesetzmäßigkeiten. Durch diesen Tanz der Kräfte arbeitet alles in unserem Universum so, wie es es tut.

    Zufällig gegen wurde praktisch ein Ausgangszustand. Durch die weite räumliche Ausdehnung ist dieser Zufall inzwischen für fast alles irrelevant. Nur in für uns winzigen Maßstäben spielt er eine Rolle.

  6. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: elgooG 24.07.12 - 21:41

    sskora schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich muss dich enttäuschen, denn es ist noch nicht einmal fertig
    > definiert
    > > was Leben ist und ab wann künstliches Leben auch als Leben gilt.
    >
    > Nach aktueller Definition gibt es die Merkmale des Lebens. Wenn "etwas"
    > diese Merkmale erfüllt gilt es als Leben: Stoffwechsel, Fortpflanzung,
    > Bewegung, Wachstum, Hömoöstase, Evolutionäre Anpassung. Ich gehe jetzt
    > einfach mal davon aus, dass künstliches Leben ja die selben Kriterien
    > erfüllen soll wie "normales" Leben. Zudem besagen diese Merkmale nicht,
    > dass das etwas, worum es geht, aus der normalen Lebenskette kommen muss, um
    > Leben zu sein. "Es" muss halt nur diese Merkmale erfüllen.

    Ja, eben...nach aktueller Definition und für genau diese Definition wird es sicher genug Menschen geben die diese Defintion anfechten.

    Da wäre zB der Stoffwechsel...wäre eine empfindungsfähige Maschine nur dann kein Lebewesen, weil es keinen natürlichen Stoffwechsel hat? Was ist mit einem intelligenten empfindungsfähigen und lernfähigen Computerprogramm? Es hat nicht einmal einen Körper.

    Wie knifflig das ist, sollten zB auch viele Star Trek Fans wissen, da sich X TNG-Folgen bereits mit diesem Thema befasst haben und dass es unzählige zu beachtende Fasetten gibt.

    Was Evolution betrifft: Es gibt einige Lebewesen die sich kaum weiterentwickelt haben. Urtierchen, Schildkröten, Krokodilarten,...

    Es gibt auch eine Salamander-Art in Australien die sich bisher durch Klonen fortgepflanzt hat. Damit wird selbst die Definition für Fortpflanzung aufgeweicht.

    > > Ja ja....ALLE....sprechen IMMER davon. Es gibt ja kein anderes Thema und
    > > ALLE arbeiten mit Hochdruck daran und an nichts Anderem. Besonders Geld
    > > spielt in der Forschung auch keinerlei Rolle und auch Zeitdruck gibt es
    > > nicht. Damit kann alles bis zur Perfektion entwickelt werden.
    >
    > Also es sollte selbst dir wohl klar sein, dass der Autor des ersten Textes
    > mit "alle" nicht alle 7 Milliarden Menschen dieser Erde meinte. Aber in der
    > Tat ist künstliches Leben ein sehr wichtiges Thema in der Biologie zur
    > zeit. Da Reden doch mehrere Leute drüber.

    Bitte den Post des Vorposters und dann meinen lesen. Dann erkennst du, dass nicht von allen Menschen der Erde die Rede war. Des Weiteren kannst du nicht einfach alle darauf folgenden Argumente einfach so ignorieren.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  7. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: LucaTM 25.07.12 - 08:52

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das trifft eben nicht zu. Ich versuche mal, es möglichst einfach
    > auszudrücken:
    >
    > Das, was ursprünglich da war, war ein Zufallsprodukt. (Allein wegen dieser
    > Ausdrucksweise würde mich wahrscheinlich schon jeder Wissenschaftler als
    > Religions-Fuzi (welcher ich nicht bin, damit will ich nichts zu tun haben)
    > abtun, aber ich will es eben einfach halten.) Durch die räumliche
    > Ausdehnung verlor der Zufall an Einfluss. Zumindest den Einfluss auf das,
    > was für uns als größere Strukturen wahrgenommen wird (alles, was wir sehen
    > können fällt darunter).
    >
    > Unabhängig davon gibt es Gesetzmäßigkeiten. Diese unterliegen keinem Zufall
    > und sind konstant. Da wäre z.B. die Gravitation. Die Gravitation sorgt
    > dafür, dass sich Masse gegenseitig anzieht. Dadurch wird alles geordnet.
    >
    > Oder der einfachste Schluss der Thermodynamik: Energie verteilt sich.
    >
    > Beides widerspricht sich in gewisser Weise. (Ich habe bewusst die einzige
    > Grundkraft, die nach innen, und eine, die nach außen wirkt, gewählt.) Durch
    > diesen Widerspruch kämpfen beide gegeneinander an. Es entsteht eine Art
    > Spiel, bei dem ein Teil will, dass alles zusammen kommt und ein anderer,
    > dass alles gleichmäßig verteilt wird. Ergänzt wird dies durch die anderen
    > Grundkräfte und andere Kräfte und Gesetzmäßigkeiten. Durch diesen Tanz der
    > Kräfte arbeitet alles in unserem Universum so, wie es es tut.
    >
    > Zufällig gegen wurde praktisch ein Ausgangszustand. Durch die weite
    > räumliche Ausdehnung ist dieser Zufall inzwischen für fast alles
    > irrelevant. Nur in für uns winzigen Maßstäben spielt er eine Rolle.

    Bitte, sei doch ehrlich zu Dir. Es gibt immer Kräfte, die nach innen und nach aussen wirken und (scheinbar) kämpfen. Doch WARUM sind nicht beide gleich stark und es bleibt ein Nichts? Nur eine Abweichung der Kräfteverteilung würde also überhaupt "etwas" enstehen lassen. Die Frage ist jedoch, warum die eine und mal die andere mehr Kraft besitzt.

    "Uns" ist doch klar, dass unser Universum seit kurzer Zeit sich wieder kontrahiert, vorher hatte es sich expandiert.
    Aber Zufall wäre nicht in er Lage, so etwas hervorzubringen, auch keine Grundstruktur. Meiner Meinung nach ist Zufall sogar etwas absolut inexistentes. Determinismus ist auf keinen Fall die Alternative, sondern Wille. Wille aus dem Bewusstsein. Nur durch Wille kann überhaupt "etwas" geschehen.

    Wir machen in unserem Leben doch das, was wir WOLLEN (ausser wir werden zu etwas gezwungen, aber das wir uns zwingen lassen und dem folgen machen wir dann auch aus Wille). Noch nie brachten wir etwas hervor, was wir nicht wollten. Weil alles, dem keinen Willen zuteil wird, geschieht auch nicht. Der Wille ist auf keinen Fall eine Täuschung oder das Scheinprodukt unseres Gehirns. Denn materielle Energie ist willenlos und würde "nichts" machen. Wille jedoch bewegt die Materie und "tut" etwas. Daher ist der Wille sicher mal höher gestellt als die Materie. Wenn der Wille Teil der Materie wäre bzw. eine Funktion des Gehirns, dann wäre das paradox, denn etwas willenloses kann nicht Wille hervorbringen, da tote Materie an sich gar nichts tut.
    Also ist das Bewusstsein mit Wille höher als Materie und nicht Teil dieser. Und wenn wie davon ausgehen, dass X, der uns alle beinhaltet, auch einen Willen hat, wüssten wir, warum Dinge sind wie sie sind, ohne Hokus-Pokus-Erklärungen ohne genauere Beobachtungen.
    Zu X kann man Gott sagen. Aber da so viele Leute eine Abneigung haben, an so etwas wie Gott zu "glauben", kann man auch irgendetwas nennen. Man kann auch Server sagen, und wir sind die Clients.

  8. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: LucaTM 25.07.12 - 09:43

    Wir können auch sagen "die/der/das Allumfassende", aber es liegt auf der Hand, dass nur etwas mit Wille Wille hervorbringen kann. Weil unser Ursprung Wille hat, haben wir auch Wille.

  9. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: teenriot 25.07.12 - 17:14

    LucaTM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LucaTM schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Einen Zufall kann man auch nicht feststellen. Man kann höchstens
    > > behaupten
    > > > es sei einer. Das tun "wir" auch, aber wie gesagt sind wir nicht
    > > allwissend
    > > > und können daher nicht einfach behaupten, dass es einer sei, voralpen
    > > wenn
    > > > die einzig resultierende Realität anschliessend so logisch aufgebaut
    > > ist.
    > >
    > > Man kann aber die Eigenschaften eines Phänomens derart beschreiben.
    > >
    > > Du kannst keine super-universellen Aussagen machen weil du dieses eine
    > > Universum teilweise kennst. Das alles so stimmig und perfekt sei, ist
    > für
    > > die einen ein Gottesbeweis (Austausch wissenschaftlichen Nicht-Wissens
    > > durch metaphysisches Wissen), die anderen sagen das du kein
    > > Vergleichsmöglichkeiten hast oder das es unter Umständen gar nicht
    > anders
    > > sein kann, weil vom 100000000 Universen nur dieses eine "stabil" ist/war
    > > mit seiner "Konfiguration", und "wir" uns somit in anderen Universen gar
    > > nicht die Fragen stellen.
    >
    > Also ist es mehr ein potentielles Alles, als ein Nichts. Klar, im "Alles"
    > kommen auch solche harmonienden Systeme hervor, auch wenn nur selten oder
    > für optimale "Sequenzen". Das wäre eine mögliche Erklärung, doch es wird
    > schwierig werden, das zu beweisen bzw. überhaupt in Erfahrung zu bringen.
    > Da kann man nur spekulieren.

    Da kann man nur spekulieren, wenn man unbedingt das Warum wissen will und überhaupt erst einmal annimmt das es ein Warum gibt.
    Das will die Wissenschaft nicht. Die Wissenschaft macht im Kern nichts anderes als beschreiben. Daraus Erklärungen für selbst gestellte Fragen zu ziehen ist bereits eine subjektive menschliche Aktivität.
    Die Religionen sind es, die alles erklären wollen und behaupten es zu können. Allein diese Tatsache macht die Wissenschaft unangreifbar gegenüber Religion, denn diese findet auf einer ganz anderen ebene statt. Denn Religion ist auch im Kern eine 100% menschliche Veranstaltung, die sich allein um den Menschen dreht, und das zumeist auch noch in zugespitzt egozentrischer Art (Seelenheil).

    Das gilt auch für dich. Dein Gottesbild fußt doch letztlich auch nur auf Vermenschlichung des Unerklärlichen, dadurch das man unterstellt das etwas etwas geschaffen/geordnet hat, also eine Motivation besaß, also ein Jemand ist.

    Das ist die Crux an der Geschichte, eine Erklärung die sich selbst erklärt:
    Die Motivation den Ursprung zu kennen, wird in die Unterstellung umgewandelt das der Ursprung einer Motivation unterlag, welche man Gott 'zudefiniert', und akzeptiert dies zeitgleich als Antwort.

    Der Mensch ist Werkzeug der wissenschaftliche Methode,
    während Religion Werkzeug des Menschen ist.

  10. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 26.07.12 - 00:07

    LucaTM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bitte, sei doch ehrlich zu Dir. Es gibt immer Kräfte, die nach innen und
    > nach aussen wirken und (scheinbar) kämpfen. Doch WARUM sind nicht beide
    > gleich stark und es bleibt ein Nichts? Nur eine Abweichung der
    > Kräfteverteilung würde also überhaupt "etwas" enstehen lassen. Die Frage
    > ist jedoch, warum die eine und mal die andere mehr Kraft besitzt.

    In dieser Diskussion hat niemand behauptet, dass die Grundkräfte gleich stark wären.

    Ihr Wechselspiel erreichen sie, da sie unterschiedlich intensiv sind, aber auch unterschiedlich schnell nachlassen und zwar oft gegenläufig. So ist die Gravitation sehr schwach, aber verliert erst auf sehr große Distanz merklich an Einfluss. Außerdem lassen sich alle nach außen wirkenden Grundkräfte abschirmen, während die Gravitation, welche als einzige nach innen wirkt, nicht abschirmbar ist. Dadurch hat sie eine unendliche Reichweite, welche durch nichts verhindert werden kann.

    Stelle dir ein Gewicht vor, das an einer Feder hängt. Du lässt das Gewicht fallen, die Feder zieht es wieder nach oben, es fällt wieder runter, usw. Dabei kommt auch ein kleines Spiel zu Stande, nur eben wesentlich einfacher. Willst du sagen, dass die Feder und das Gewicht, also zwei einfache Stücke Metall, einen Willen haben?


    LucaTM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Uns" ist doch klar, dass unser Universum seit kurzer Zeit sich wieder
    > kontrahiert, vorher hatte es sich expandiert.

    Das Universum zieht sich nicht zusammen und das wird es nie tun. Diese Theorie ist längst tot.

  11. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: LucaTM 26.07.12 - 10:30

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LucaTM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bitte, sei doch ehrlich zu Dir. Es gibt immer Kräfte, die nach innen und
    > > nach aussen wirken und (scheinbar) kämpfen. Doch WARUM sind nicht beide
    > > gleich stark und es bleibt ein Nichts? Nur eine Abweichung der
    > > Kräfteverteilung würde also überhaupt "etwas" enstehen lassen. Die Frage
    > > ist jedoch, warum die eine und mal die andere mehr Kraft besitzt.
    >
    > In dieser Diskussion hat niemand behauptet, dass die Grundkräfte gleich
    > stark wären.
    >
    > Ihr Wechselspiel erreichen sie, da sie unterschiedlich intensiv sind, aber
    > auch unterschiedlich schnell nachlassen und zwar oft gegenläufig. So ist
    > die Gravitation sehr schwach, aber verliert erst auf sehr große Distanz
    > merklich an Einfluss. Außerdem lassen sich alle nach außen wirkenden
    > Grundkräfte abschirmen, während die Gravitation, welche als einzige nach
    > innen wirkt, nicht abschirmbar ist. Dadurch hat sie eine unendliche
    > Reichweite, welche durch nichts verhindert werden kann.
    >
    > Stelle dir ein Gewicht vor, das an einer Feder hängt. Du lässt das Gewicht
    > fallen, die Feder zieht es wieder nach oben, es fällt wieder runter, usw.
    > Dabei kommt auch ein kleines Spiel zu Stande, nur eben wesentlich
    > einfacher. Willst du sagen, dass die Feder und das Gewicht, also zwei
    > einfache Stücke Metall, einen Willen haben?
    >
    > LucaTM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Uns" ist doch klar, dass unser Universum seit kurzer Zeit sich wieder
    > > kontrahiert, vorher hatte es sich expandiert.
    >
    > Das Universum zieht sich nicht zusammen und das wird es nie tun. Diese
    > Theorie ist längst tot.

    Die Feder und das Gewicht an sich haben keinen Willen, aber die universale Intelligenz (immanenter Aspekt Gottes). Da wir ohne Gott überhaupt nicht leben können, muss er uns ein Umfeld schaffen - nicht nur uns, sondern allen Lebewesen überall im Universum, selbst auf der Sonne.
    Und da sein Bewusstsein das ganze Universum durchströmt, übernimmt er auch die inhärenter physikalischen Gesetze, wie eben die Gravitation.

    Das Universum zieht sich sehr wohl zusammen und dehnt sich aus, wie kommst Du darauf, dass diese Theorie längst tot wäre?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 10:35 durch LucaTM.

  12. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: LucaTM 26.07.12 - 10:44

    teenriot schrieb:
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    > LucaTM schrieb:
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    > -----
    > > teenriot schrieb:
    > >
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    >
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    > > > LucaTM schrieb:
    > > >
    > >
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    >
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    > > > -----
    > > > > Einen Zufall kann man auch nicht feststellen. Man kann höchstens
    > > > behaupten
    > > > > es sei einer. Das tun "wir" auch, aber wie gesagt sind wir nicht
    > > > allwissend
    > > > > und können daher nicht einfach behaupten, dass es einer sei,
    > voralpen
    > > > wenn
    > > > > die einzig resultierende Realität anschliessend so logisch aufgebaut
    > > > ist.
    > > >
    > > > Man kann aber die Eigenschaften eines Phänomens derart beschreiben.
    > > >
    > > > Du kannst keine super-universellen Aussagen machen weil du dieses eine
    > > > Universum teilweise kennst. Das alles so stimmig und perfekt sei, ist
    > > für
    > > > die einen ein Gottesbeweis (Austausch wissenschaftlichen Nicht-Wissens
    > > > durch metaphysisches Wissen), die anderen sagen das du kein
    > > > Vergleichsmöglichkeiten hast oder das es unter Umständen gar nicht
    > > anders
    > > > sein kann, weil vom 100000000 Universen nur dieses eine "stabil"
    > ist/war
    > > > mit seiner "Konfiguration", und "wir" uns somit in anderen Universen
    > gar
    > > > nicht die Fragen stellen.
    > >
    > >
    > > Also ist es mehr ein potentielles Alles, als ein Nichts. Klar, im
    > "Alles"
    > > kommen auch solche harmonienden Systeme hervor, auch wenn nur selten
    > oder
    > > für optimale "Sequenzen". Das wäre eine mögliche Erklärung, doch es wird
    > > schwierig werden, das zu beweisen bzw. überhaupt in Erfahrung zu
    > bringen.
    > > Da kann man nur spekulieren.
    >
    > Da kann man nur spekulieren, wenn man unbedingt das Warum wissen will und
    > überhaupt erst einmal annimmt das es ein Warum gibt.
    > Das will die Wissenschaft nicht. Die Wissenschaft macht im Kern nichts
    > anderes als beschreiben. Daraus Erklärungen für selbst gestellte Fragen zu
    > ziehen ist bereits eine subjektive menschliche Aktivität.
    > Die Religionen sind es, die alles erklären wollen und behaupten es zu
    > können. Allein diese Tatsache macht die Wissenschaft unangreifbar gegenüber
    > Religion, denn diese findet auf einer ganz anderen ebene statt. Denn
    > Religion ist auch im Kern eine 100% menschliche Veranstaltung, die sich
    > allein um den Menschen dreht, und das zumeist auch noch in zugespitzt
    > egozentrischer Art (Seelenheil).
    >
    > Das gilt auch für dich. Dein Gottesbild fußt doch letztlich auch nur auf
    > Vermenschlichung des Unerklärlichen, dadurch das man unterstellt das etwas
    > etwas geschaffen/geordnet hat, also eine Motivation besaß, also ein Jemand
    > ist.
    >
    > Das ist die Crux an der Geschichte, eine Erklärung die sich selbst
    > erklärt:
    > Die Motivation den Ursprung zu kennen, wird in die Unterstellung
    > umgewandelt das der Ursprung einer Motivation unterlag, welche man Gott
    > 'zudefiniert', und akzeptiert dies zeitgleich als Antwort.
    >
    > Der Mensch ist Werkzeug der wissenschaftliche Methode,
    > während Religion Werkzeug des Menschen ist.

    Dieses fehlende "Warum" und die profitorientierte Forschung sind es, an der unsere Zivilisation zugrunde gehen wird - durch Selbstzerstörung.

    Genauso wie wenn wir verletzt sind und sich eine Entzündung bildet, so gibt es diese Folgen auch bei der Erde, da sie genauso ein Lebewesen ist, ein planetarisches. Und diese äussern sich in den "Naturkatastrophen", die eigentlich eine Heilung darstellen. Nur "wir" modernen zivilisierten Menschen sehen das nicht mehr. Wir sehen die Erde nicht als Lebewesen, sondern als eine Anhäufung von Mineralien und Stoffen, und auf diesem Haufen ist zufällig Leben entstanden.

    Wir Menschen haben zirkulierende Energieflüsse (die Adern) und die Erde hat diese (die Flüsse und Bäche). Wir haben ein Herz, die Erde hat eines (der Erdkern), ...
    Doch wir beuten die Erde bis ins Extrem aus, bis es nicht mehr geht. Und irgendwann geht es nicht mehr.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 10:45 durch LucaTM.

  13. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: __destruct() 26.07.12 - 13:49

    LucaTM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Universum zieht sich sehr wohl zusammen und dehnt sich aus, wie kommst
    > Du darauf, dass diese Theorie längst tot wäre?

    Weil 2011 3 Leute einen Nobelpreis bekommen haben, dafür, dass sie das bewiesen haben. ;-) Das ist aber eigentlich nicht so wichtig. Mit dem Rest habe dich nämlich genau zu der Aussage gebracht, die ich hören wollte. :P


    LucaTM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Feder und das Gewicht an sich haben keinen Willen, aber die universale
    > Intelligenz (immanenter Aspekt Gottes). Da wir ohne Gott überhaupt nicht
    > leben können, muss er uns ein Umfeld schaffen - nicht nur uns, sondern
    > allen Lebewesen überall im Universum, selbst auf der Sonne.
    > Und da sein Bewusstsein das ganze Universum durchströmt, übernimmt er auch
    > die inhärenter physikalischen Gesetze, wie eben die Gravitation.

    D.h. nichts ist tot und alles lebt, weil Gott dafür sorgt, dass alles so funktioniert, wie es es tut. Gott sorgt für alle Interaktion und das Funktionieren der physikalischen Gesetze. Ist alles richtig angeordnet, dann werden entsprechend komplexe Interaktionen möglich. Umgewandelte ehemals chemisch gespeicherte Energie sorgt nach einer Reihe von Abläufen dann dafür, dass die Reaktionskomponenten erneut zugeführt werden.

  14. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: teenriot 26.07.12 - 19:41

    LucaTM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dieses fehlende "Warum" und die profitorientierte Forschung sind es, an der
    > unsere Zivilisation zugrunde gehen wird - durch Selbstzerstörung.

    'profitorientierte Forschung'...
    dann kannst du genausogut von antifaschistischen Nazis reden...

    > Genauso wie wenn wir verletzt sind und sich eine Entzündung bildet, so gibt
    > es diese Folgen auch bei der Erde, da sie genauso ein Lebewesen ist, ein
    > planetarisches. Und diese äussern sich in den "Naturkatastrophen", die
    > eigentlich eine Heilung darstellen. Nur "wir" modernen zivilisierten
    > Menschen sehen das nicht mehr. Wir sehen die Erde nicht als Lebewesen,
    > sondern als eine Anhäufung von Mineralien und Stoffen, und auf diesem
    > Haufen ist zufällig Leben entstanden.
    >
    > Wir Menschen haben zirkulierende Energieflüsse (die Adern) und die Erde hat
    > diese (die Flüsse und Bäche). Wir haben ein Herz, die Erde hat eines (der
    > Erdkern), ...
    > Doch wir beuten die Erde bis ins Extrem aus, bis es nicht mehr geht. Und
    > irgendwann geht es nicht mehr.

    Die Erde und Menschheit wird eher von Menschen zerstört die behaupten DIE WAHRHEIT kennen. Die WAHRHEIT von etwas Übermenschlichem, dem der Mensch sich zu ergeben hat. Die übermenschliche WAHRHEIT die berechtigterweise dogmatisch mit Gewalt, Gehirnwäsche, Lügen, Volksverhetzung,... über den Menschen gebracht werden darf.
    Von der Wahrheit das die Erde erst seit 6000 Jahren existiert,
    das Klima Gottes Aufgabe sei, wir somit keine Rücksicht darauf zu nehmen haben,
    der Wahrheit das die Erde des Menschen Untertan ist,
    der Wahrheit das die Ressourcen ein Geschenk Gottes sind und die Nichtausbeutung quasi Gotteslästerung ist...
    Von der Wahrheit das es Über/Unter-Menschen, gute/schlechte Rasse gibt.

    Die Katastrophen lösen immer Menschen aus, die meines alles von Grund auf ganz genau zu wissen.



    Das trifft nicht auf dich nicht zu, denn du hast dein eigenes Gottesbild?
    Was hast du mit den Weltreligionen zu tun?
    Alles!
    Du marginalisierst den Menschen auch nur durch deine ansatzlosen Behauptungen und machst ihn zum Spielball höherer Gewalten, den der Mensch sich anpassen muss. Auch du willst den Menschen mittels Angst erziehen. Das endet IMMER in der Versklavung des Menschen durch den Menschen.
    Das ist die Light-Variante von Willensbruch mit anschließender Neukonfiguration'.
    Du willst den Menschen, vorm angedeuteten Weltuntergang-Hintergrund, einreden das sie gar kein eigenes vollständiges Bewusstsein haben, sondern 'Marionetten' eines universellen Bewusstsein seien um eine Verhaltensänderung zu erreichen.

    Ja, aber erklär uns doch mal warum du eigentlich gegen die aktuelle Situation auf Erden wetterst? Die ist doch auch nur Ergebnis der höheren Ordnung. Willst du es etwa besser wissen als dein Gott / dein Universal-Bewusstsein?

    Bist du also auch ein Gott oder glaubst du selbst nicht wirklich an das was du uns vorträgst?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 19:44 durch teenriot.

  15. Re: Künstliches "Leben"

    Autor: LucaTM 26.07.12 - 20:46

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LucaTM schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dieses fehlende "Warum" und die profitorientierte Forschung sind es, an
    > der
    > > unsere Zivilisation zugrunde gehen wird - durch Selbstzerstörung.
    >
    > 'profitorientierte Forschung'...
    > dann kannst du genausogut von antifaschistischen Nazis reden...

    ...

    > > Genauso wie wenn wir verletzt sind und sich eine Entzündung bildet, so
    > gibt
    > > es diese Folgen auch bei der Erde, da sie genauso ein Lebewesen ist, ein
    > > planetarisches. Und diese äussern sich in den "Naturkatastrophen", die
    > > eigentlich eine Heilung darstellen. Nur "wir" modernen zivilisierten
    > > Menschen sehen das nicht mehr. Wir sehen die Erde nicht als Lebewesen,
    > > sondern als eine Anhäufung von Mineralien und Stoffen, und auf diesem
    > > Haufen ist zufällig Leben entstanden.
    > >
    > > Wir Menschen haben zirkulierende Energieflüsse (die Adern) und die Erde
    > hat
    > > diese (die Flüsse und Bäche). Wir haben ein Herz, die Erde hat eines
    > (der
    > > Erdkern), ...
    > > Doch wir beuten die Erde bis ins Extrem aus, bis es nicht mehr geht. Und
    > > irgendwann geht es nicht mehr.
    >
    > Die Erde und Menschheit wird eher von Menschen zerstört die behaupten DIE
    > WAHRHEIT kennen. Die WAHRHEIT von etwas Übermenschlichem, dem der Mensch
    > sich zu ergeben hat. Die übermenschliche WAHRHEIT die berechtigterweise
    > dogmatisch mit Gewalt, Gehirnwäsche, Lügen, Volksverhetzung,... über den
    > Menschen gebracht werden darf.

    Nein eben nicht!
    Der freie Wille muss unberührt bleiben. Das bedeutet, man bleibt stets im Hintergrund, und wenn Menschen mit ihrem freien Willen - und erst dann - sich dafür interessieren, dann kann man helfen.
    Der freie Wille ist das absolut heiligste Gut des Menschen. Und dieser sollte respektiert werden, egal wie er gebraucht wird. Manipulation, Angst, Hirnwäsche, etc. sind das genaue Gegenteil.

    > Von der Wahrheit das die Erde erst seit 6000 Jahren existiert,

    Wahrheit ist zeitlos. Sie hat schon immer existiert und wird immer existieren.

    > das Klima Gottes Aufgabe sei, wir somit keine Rücksicht darauf zu nehmen
    > haben,

    Wir sind Teile Gottes. Das bedeutet, wir sind qualitativ gleich wie Gott, aber quantitativ unterschiedlich. Wir können mit unserer Energie - in dem wir unser Bewusstsein auf etwas ausrichten - genauso auf die Erde Einfluss nehmen - ob egoistisch (ausbeutend) oder für das Wohl aller (göttlich; harmonierend).

    > der Wahrheit das die Erde des Menschen Untertan ist,

    Das steht im Alten Testament der Bibel, was ich sehr schlimm finde.

    > der Wahrheit das die Ressourcen ein Geschenk Gottes sind und die
    > Nichtausbeutung quasi Gotteslästerung ist...

    Die Ressourcen sind ein "Geschenk Gottes" (obwohl diese Ausdrucksweise zu biblisch klingt) und genau deshalb sollten sie zur Harmonie eingesetzt werden! Eben genau nicht ausbeuten, sondern harmonieren.

    > Von der Wahrheit das es Über/Unter-Menschen, gute/schlechte Rasse gibt.

    Jeder Mensch ist eine Seele und ein Teil Gottes. Erst durch die Gleichsetzung von Polarität und Dualität entsteht diese Unterteilung, die allen Menschen nur Leid bringt. Mann und Frau sind polar, gut und böse sind dual. Das Böse definiert sich durch das Gegenteil des Guten, aber das Gute definiert sich nicht einfach durch die Negation des Bösen, sondern ist deshalb gut, weil es mit der göttlichen Ordnung in Resonanz steht. Es gibt eine Wahrheit, aber tausende Lügen davon. Es gibt eine Gesundheit, aber tausende Krankheiten, ...
    Polarität besteht aus zwei sich ergänzenden Polen, die für die Harmonie gedacht sind, wie Mann und Frau, Tag und Nacht, Ein- und Ausatmen, Plus- und Minus-Pol, ...
    Erst wenn man die Dualität und Polarität gleichsetzt, denkt man, der Mann sei reiner und die Frau unrein, etc. All das, an was die Menschen früher "geglaubt" haben und wodurch unglaublich viel Leid verursacht wurde.

    > Die Katastrophen lösen immer Menschen aus, die meines alles von Grund auf
    > ganz genau zu wissen.

    Ja, die Katastrophen werden von den Menschen ausgelöst. Es stehen aber meistens profitorientierte Menschen dahinter. Auch ein religiöser Fanatiker, der denkt, er könne die erste noch durch "Gottes Bewilligung" ausbeuten, denkt genauso profitorientiert. Menschen, die das Wohl aller erreichen wollen (DAS ist die Ordnung Gottes) würden der Erde sorgen.

    >
    >
    > Das trifft nicht auf dich nicht zu, denn du hast dein eigenes Gottesbild?
    > Was hast du mit den Weltreligionen zu tun?
    > Alles!
    > Du marginalisierst den Menschen auch nur durch deine ansatzlosen
    > Behauptungen und machst ihn zum Spielball höherer Gewalten, den der Mensch
    > sich anpassen muss.

    Gott wurde häufig von uns als Spielball benutzt, um die Menschen gefügig zu machen. Das war jedoch nicht Gott, denn dieser wurde immer voller Zorn dargestellt, der über Menschen richtet und sie in eine ewige Hölle oder eine Fegefeuer wirft.

    > Auch du willst den Menschen mittels Angst erziehen. Das
    > endet IMMER in der Versklavung des Menschen durch den Menschen.

    Genau, Angst fesselt immer. Doch Gottes Ziel ist, dass der Mensch für sich denkt, damit er der Wahrheit näher kommt. Bitte verstehe: Gott ist der "Allumfassende", das heisst, er möchte das Wohl aller. Und durch Wahrheit wird man frei! Daher sollte man sich auch in keine Organisation eingliedern, denn dann hat man DAS zu glauben, was "sie" sagen.

    > Das ist die Light-Variante von Willensbruch mit anschließender
    > Neukonfiguration'.

    Wie gesagt, immer wenn ein Wille gebrochen wird, stehen egoistische, profitorientierte Entitäten dahinter. Denn ein "Willensbruch mit anschliessender Neukonfiguration" wird immer für Profit und Macht eingesetzt, widerspricht also dem göttlichen Willen, "dem Wohl aller Lebewesen!".
    Bitte verstehe: Ich distanziere mich von der Bibel - obwohl Jesu Worte wirklich gut waren!

    > Du willst den Menschen, vorm angedeuteten Weltuntergang-Hintergrund,
    > einreden das sie gar kein eigenes vollständiges Bewusstsein haben, sondern
    > 'Marionetten' eines universellen Bewusstsein seien um eine
    > Verhaltensänderung zu erreichen.

    Gottes immanenter Aspekt durchströmt zwar das ganze Universum, unterdrückt die der Seelen jedoch nicht. In den vedischen Schriften steht bspw., dass Gottes immanenter Apekt (was auch Gott ist) und die Seele wie zwei Vögel auf einem Baum sitzen. Während der eine Vogel, die Seele, versucht, die Materie zu geniessen, schaut der andere Vogel (Gott) geduldig zu. Gott drängt sich nie auf, er respektiert den freien Willen der Geschöpfe.

    >
    > Ja, aber erklär uns doch mal warum du eigentlich gegen die aktuelle
    > Situation auf Erden wetterst? Die ist doch auch nur Ergebnis der höheren
    > Ordnung. Willst du es etwa besser wissen als dein Gott / dein
    > Universal-Bewusstsein?

    Also die aktuelle Welt-Situation sieht finster aus, weil wir in einem Zeitalter der Spaltung sind. Hier ist die Materie am Grobstofflichsten, womit es gewissen Machenschaften erst möglich wird, Menschen zu manipulieren.

    >
    > Bist du also auch ein Gott oder glaubst du selbst nicht wirklich an das was
    > du uns vorträgst?

    Bitte verstehe: Je mehr ein Mensch das Wohl aller Lebewesen im Sinn hat, desto gottzugewandter ist er. Und je mehr er seinen Willen für das Wohl aller einsetzt, desto mehr Freiheit und Wissen erhält er. Menschen, die ihren freien Willen missbrauchen für egoistische Zwecke, dem wird die Freiheit eingegrenzt, wie unser Staat einem Straftäter auch die Freiheit eingrenzt.

    Gott wird als "sat-cit-ananda" beschrieben: sat - ewig, cit - voller Bewusstsein und Wissen, ananda - glückselig. Bitte verstehe, wir sind Teile Gottes und haben wie er die gleichen Eigenschaften. Je "höher" eine Seele kommt - die Erde ist in der Mitte des multidimensionalen Kosmos - desto göttlicher wird sie. Also Gott will genau das Gegenteil der Versklavung, er will unsere Freiheit!

    Die planetarische Seele bspw. der Erde ist also göttlicher als die meisten Menschen. Aber das kann logischerweise, je nach freiem Willen - variieren. Je göttlicher (gottzugewandter) eine Seele wird, desto mehr potentielle Macht erhält sie, was gleichzeitig eine Prüfung ist. Nutzt sie sie zum Wohle aller Seelen, bekommt sie immer mehr Freiheit/Macht und näher an Gott (der "Allumfassende"; "Allanziehende") und wenn sie ihren freien Willen missbraucht, wird ihr wieder ein Stück Freiheit genommen.

    Bitte verstehe, Gott ist der "Erfüller aller Wünsche" aber auch "der Beschützer seiner 'Geweihten'".

    Guten Abend :)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 21:00 durch LucaTM.

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