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Nicht die Zelle, sondern der Tank ist das Problem

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  1. Nicht die Zelle, sondern der Tank ist das Problem

    Autor: /mecki78 11.01.11 - 19:54

    Das Problem bei Wasserstoff ist schon lange nicht mehr die Brennstoffzelle, sondern der Tank. Zum einen kann man Wasserstoff in Gasform nur in sehr geringen Mengen speichern, also muss man es (unter enormen Druck) flüssig speichern. Das Problem ist: Ein einfacher Metalltank kann Wasserstoff nicht halten, es divergiert durch das Metall, d.h. wenn du dein Auto nur lange genug mit vollem Tank stehen lässt, dann ist der leer, wenn du wieder kommst; und wir reden hier nicht von Jahren, schon nach ein paar Tagen sind 30% weg! Also muss man den Wasserstoff "gebunden" speichern. Das Problem hierbei ist, dazu braucht man entweder einen Metallhybrid Tank, aber den kann man nicht selber betanken (das betanken geht nur unter hohen Druck und mit hohen Temperaturen und dauert recht lange); außerdem wiegt der gewaltig (was das Auto schwer macht und einen einfachen Austausch von Hand unmöglich). Oder man nimmt eine andere Technik, die Wasserstoff chemisch speichert (da gibt es noch 2-3 weitere), aber die sind alle noch unausgereifter und haben noch mehr Nachteile als Metallhybrid. Wem es gelingt große Mengen an Wasserstoff dauerhaft zu speichern und auch so, dass man innerhalb von wenigen Minuten selber den Tank wieder befüllen kann, der wird der reichste Mann der Welt und liefert die Lösung für alle Energieprobleme der Zukunft, weil dann praktisch fast alles in Zukunft ne Brennstoffzelle mit Tank haben wird, vom Notebook bis zum Auto. Also liebe Erfinder, dann legt doch mal los :-P

    /Mecki

  2. Re: Nicht die Zelle, sondern der Tank ist das Problem

    Autor: wdsl 11.01.11 - 20:30

    Ich sag nur Wirkungsgrad. Fehlt also noch an ein paar anderen Stellen.

    Wenn jemand nen Akku erfindet der 10x mehr speichert, schnell beladbar ist nicht mehr wiegt und nicht mehr Masse pro Ladung hat dem bescheinige ich eine goldene Zukunft ;-). Achja strahlen oder explodieren sollte er vielleicht auch nicht.

    Ich glaube am einfachsten wäre es wenn man der Luft das CO2 entzieht und daraus Öl macht ;-)

    Gruß
    wdsl

    visit me: http://www.a-bout.de

  3. Re: Nicht die Zelle, sondern der Tank ist das Problem

    Autor: mmhhh 11.01.11 - 20:38

    "also muss man es (unter enormen Druck) flüssig speichern."

    Der Wasserstoff wird in der B F-Cell bei ca. 700 bar gespeichert, bei diesem Druck und normalen Temperaturen (ca. 273 K) ist da nix flüssig!!! Die Flüssigwasserstoffspeicherung (LH2) wurde unter anderem von BMW getestet da die Masse an Wasserstoff pro Tankvolumen hier erheblich größer ist. Der Wasserstoff wird hierbei unter niedrigem Druck bei ca. 20 K gelagert. Die aufwändige Isolierung des Tanks macht die Vorteile zur Wasserstoffdruckspeicherung fast wieder wett.

    "dazu braucht man entweder einen Metallhybrid Tank"

    Die Wasserstofffahrzeuge haben zwar den Elektromotor und die Pufferbatterie mit den Hybridfahrzeugen gemein, trotzdem wird Wasserstoff dann in einem MetallHYDRIDspeicher gelagert.

    Weitere Details hier:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung

  4. Re: Nicht die Zelle, sondern der Tank ist das Problem

    Autor: solar-fuel 11.01.11 - 22:16

    wdsl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich glaube am einfachsten wäre es wenn man der Luft das CO2 entzieht und
    > daraus Öl macht ;-)
    >
    In der Tat gibt es ein ForschungsProjekt, daß sich das Photosyntheseprinzip zu Nutze macht.
    Einfach gesagt macht es aus Wasserstoff und CO2 aus der Luft und (regenerativem) Strom, Methangas, was ja quasi Erdgas ist.
    Erdgas lässt sich einfach Speichern, eine Infrastruktur ist bereits vorhanden, entsprechende Antriebe sind kostengünstig in der Herstellung und mit konventiollen Verbrennern kombinierbar und das beste, das auf dieseweise erzeugte Erdgas ist Klimaneutral.
    So schön diese Lösung auch klingt, ob es zur
    Industrialisierung kommt steht in den Sternen.

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