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"Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

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  1. "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: Ach 11.05.17 - 18:13

    "..., dass einige dieser dystopischen Szenarien nicht wahr werden...."

    Na dann wird ja alles gut! Wenn eine MS-Projektleiterin schon mal die Möglichkeit einer Idee in den Raum stellt, das Survailance Potenzial der Technik in keinster Weise und überhaupt nicht kommerziell zu erschließen, ja was soll dann schon passieren?

  2. Re: "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: Anonymer Nutzer 11.05.17 - 18:35

    Was willst du denn sonst machen? Die Technologie illegal machen? Das Wissen darueber aus Gehirnen loeschen?

  3. Re: "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: Ach 11.05.17 - 20:13

    >Was willst du denn sonst machen? Die Technologie illegal machen? Das Wissen darueber aus Gehirnen loeschen?

    Ich verstehe nicht was du meinst. Die Technik an sich ist harmlos, es ist eine 3D Anwendung. Da braucht man überhaupt nichts zu "löschen". Gefährlich wird sie erst dann, wenn sie willentlich "scharf gestellt" wird, durch ein aufgezwungene Vernetzung.

  4. Re: "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: divStar 11.05.17 - 20:24

    Und deswegen sollte man in der Politik rigoroser durchgreifen. Alles, was Bürger unter Generalverdacht stellt - auch maschinell, sollte zur Überwachung auch für Geheimdienste verboten werden. Leider sind Wahlen nur ein Schein und die Politik macht fast überall was sie will. Die meisten Wahlen bieten nur Pest und Cholera - da gibt es eigentlich nichts zu wählen.

    Die Vergangenheit hat außerdem gezeigt, dass alles, was technisch möglich ist, auch gemacht wird. Eine schöne Zukunft...

  5. Re: "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: Ach 11.05.17 - 21:14

    Mann muss da ein bisschen differenzieren. Die Freiheiten die gerade von der Industrie und der Politik weggeputzt werden, die sind ja nicht vom Himmel gefallen, die haben sich Bürger mutig und gegen den Willen der Mächtigen angeeignet. Problematisch ist die Computertechnik. Die Alten können ihre Freiheiten nicht auch die Digitalwelt abbilden und die Jungen mit dem Einblick in diese Welt, die sind nicht in der Lage zu Überblicken, welche Werte ihnen da gerade weggestohlen werden, und was das für krasse Konsequenzen nach sich zieht.

    Krass durchgreifen, das sehe ich auch so, aber "Wo kein Kläger da kein Richter", das ist IMHO unser dringenstes Problem.

    Zwei Lichtblicke sehe ich aber. Der erste befindet sich (leider)noch ein Stück in der Zukunft. Die Endliche Reaktion, die folgen wird, wenn die Leute mal dahinter kommen, welche ihnen zustehenden Lebensqualitäten sie mit der sorglosen Abgabe ihrer Rechte vernichtet haben.


    Der zweite Lichtblick liegt auf der Technikseite. Betriebssystemvirtualisierung mit PCI Through Graphik Unterstützung unter Linux. MS/Adobe/Autodesk und viele andere, die auf BS- und Anwendungsseite gerade alle möglichen Survailance Algorithmen möglichst tief und vom User unauffindbar im System versenken, alle die mit einem Rutsch einzusperren in einer flotten VM. Die der Virtualisierung geschuldeten 5 bis 15% Performance Einbuße gewinnt man zum Teil sogar wieder zurück, weil man auf Virenscanner und Firewall verzichten kann. Surfen kann man dann direkt unter Linux oder in einer weiteren VM. Eine weiter VM nur für Spiele und vielleicht noch eine sicherheitskritische Verbindungen wie die mit Bank.

    Wenn AMD tatsächlich die versprochenen VM Fähigkeiten ihre neuen GK Generation in den Vega Consumer Karten realisiert, weiß ich jetzt schon wie mein nächster GK Hersteller heißen wird. Könnte für Linux übrigens eine Killeroption darstellen, etwas was Linux immer schon gefehlt hat. Das Interesse ist auf jeden Fall da, und zwar weit über den privaten Bereich hinaus: Stichwort " Open Networking".

  6. Re: "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: Kondratieff 12.05.17 - 09:17

    Es gibt, falls du dich nicht selbst mit der politischen Landschaft auseinandergesetzt hast (was bei deiner fundamentalen Politikkritik bzw. Wahlkritik nicht sehr schlau wäre), Parteien abseits der etablierten großen. Einige dieser Parteien vertreten - zumindest auf dem Papier - Meinungen, die von denen der etablierten Parteien abweichen.

    Diese Parteien können, formal gesehen, gewählt werden.

    Die sprichwörtliche Auswahl zwischen Pest und Cholera bezieht sich im Kontext der Politik, meiner Beobachtung und Interpretation nach, darauf, dass die etablierten Parteien
    1. keinen praktischen Unterschied machen, da
    2. sie alle (bzw. beide, wenn wir bei den zwei größten bleiben) nur negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.

    Wenn wir die bis jetzt getätigten Aussagen kombinieren, d.h.

    a) (überspitzt) etablierte Parteien sind schlecht für die Gesellschaft und
    b) es gibt kleine Parteien, die deutlich von den etablierten abweichen

    ist das Problem nicht die Politik an sich (es gibt schließlich Wahlen), sondern du selbst sowie deine Mitmenschen, die die etablierten Parteien wählen.

    Solltest du doch nicht eine etablierte Partei gewählt haben bzw. wählen wollen, gilt der erste Teil meiner Schlussfolgerung natürlich nicht. Allerdings kannst du schlecht das Wahlverhalten deiner Mitmenschen beeinflussen.
    Wenn es 70% der Bevölkerung egal ist, dass sie überwacht und kontrolliert werden und die Menschen dementsprechend wählen, ist nicht die Politik Schuld.

  7. Re: "Es liegt an uns, dafür zu sorgen...

    Autor: Kasjsf38 12.05.17 - 13:58

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dass die etablierten Parteien
    > 1. keinen praktischen Unterschied machen, da
    > 2. sie alle (bzw. beide, wenn wir bei den zwei größten bleiben) nur
    > negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.
    > b) es gibt kleine Parteien, die deutlich von den etablierten abweichen
    > ist das Problem nicht die Politik an sich (es gibt schließlich Wahlen),
    > sondern du selbst sowie deine Mitmenschen, die die etablierten Parteien
    > wählen.

    Korrekt. Alle Parteien sind liberal, demokratisch (dort wo der Bürger nichts zu melden hat), erinnern an Autokratie, zum Teil totalitär, richten sich primär an die Wirtschaftsordnung etc. pp.
    Außerdem bestimmt der Bürger, mit den Wahlen, nur die Sitzplatzverteilung.
    Er kennt die Repräsentanten nicht. Ihre Wünsche, Ambitionen etc.
    Er kann nicht verhindern dass jene Repräsentanten mal schnell die Richtung ändern.
    Er kann auch nicht verhindern dass sich Fraktionen und Koalitionen bilden und mit einer großen Mehrheit den Rest der Opposition de facto nichtig machen.
    Wenn was geändet werden sollte, müsste man die Regeln/Gesetze "blabla" für die Landes- und Bundesebene ändern.
    Dann sollte man anfagen Vertreter zu wählen die direkete Wahlen unterstützen oder gleich Liberalität durchsetzen.
    Da jenes aber keiner so richtig will, sondern den tausenden von Jahre alten Wirtschaftsordnungen oder politischen System frönt, heißt es nur: Zug hält die Richtung, nur der Kaffee sollte nicht zu stark überschwappen.

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