Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Microsoft: Entwickler können…

Hololens Herausforderungen

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Hololens Herausforderungen

    Autor: RandomCitizen 29.02.16 - 20:55

    Wenn ich über die Hololens nachdenke, fallen mit ein paar Schwierigkeiten/Herausforderungen ein, wo mich besonders interessieren würde, ob/wie Microsoft diese gemeistert hat.

    1. Transparentes Display
    2. Auflösung & Fliegengitter
    3. Tracking
    4. Akkommodation
    5. Verdeckung

    Mich würde es interessieren ,was so der heutige Stand der Dinge ist, und wie es in der Hololens gemacht wird.

    1. Transparentes Display
    Hat jemand von euch bereits gute Transparente Displays gesehen, die nicht einfach additiv sind, sondern auch wirklich verdecken können?
    Der einzige Weg, der mir einfällt, wäre hinter dre LED Schicht noch eine LCD Schicht zum Abdunkeln hinzuzufügen, damit von hinten kein Licht durchkommt.
    2. Auflösung & Fliegengitter
    In der Oculus Rift was die Auflösung nicht die allergrößte. Bei der Hololens hatte ich bei dem Video den Eindruck, dass die Auflösung auch nicht die allergrößte war.
    Mich interessiert, ob es durch das "mischen" mit der realen Umgebung schlimmer oder weniger schlimm ist als in einem VR System wie der rift oder vive
    3. Tracking
    Da man die Realität durch sieht, ist ein exaktes Tracking nicht mehr so wichtig wie bei VR systemen, da die Kopfbewegung im Hintegrund immer noch zu sehen ist ist und es damit weniger Überlkeit gibt? Oder ist es wichtiger, da gerade der mismatch zu Übelkeit führt?
    4. Akkommodation
    Das Objekt ist in die Szene gesetzt, trotzdem muss das Auge bei allen virtuellen Objekten auf dieselbe Ebene akkommodieren. Ist stelle es mir schwierig vor, wenn man zuerst die Augenlinsen auf ein reales Objekt fokussiert, das im virtuellen 3D-Raum direkt neben einem virtuellem Objekt steht. 2 Dinge, die entweder beide unscharf sein sollten oder beide scharf.
    5. Verdeckung
    Können reale Objekte das 3d-Bild "verdecken"? Dafür müsste eine Depth-map von der Brille aus berechnet werden. Wie schnell geht das?

    Ich bin jedenfalls gespannt, da Microsoft da zusammengezaubert hat :)

  2. Re: Hololens Herausforderungen

    Autor: Pjörn 01.03.16 - 00:08

    Die Displays werden nicht auf Signal hin Teildurchlässig. Das Licht wird schlicht am kompletten durchdringen gehindert. Eine LED Schicht wäre technisch zum einen garnicht machbar und zum anderen auch wenig zielführend. LEDs in modernen TV-Geräten sind nichts anderes als Lichterketten aus Leuchtdioden. Hier soll aber durch eine rückwärtige Licht-Projektion,ein Hologramm auf dem Brillenglas erzeugt werden. Die Elektroden sollen also auf ein anstrahlen hin,reflektieren.




    Ich würde mich auch überhaupt nicht wundern,wenn die Technik zu einem großen Teil aus Deutschland (vermutlich Leica) kommt.

    Ave Arvato!

  3. Re: Hololens Herausforderungen

    Autor: blockchainman 01.03.16 - 10:59

    Ich würde ein, zwei Dinge anders sehen als du.

    1. Transparentes Display

    Ja, gibt es gute transparente Displays von Samsung bspw.
    Es geht aber glaube ich eher um Projektion, Pjörn hat da wahrscheinlich mehr Ahnung.

    2. Auflösung & Fliegengitter

    Auflösung ist ein anderes Thema hier, auch da Projektion. Anscheinend ist die Auflösung bei Hololens schon sehr gut, dafür aber das Sichtfeld viel kleiner als bei VR.

    3. Tracking

    Ist glaube ich eher noch wichtiger als bei VR. Jedes kleine Mismatch zwischen echter Welt und Tracking fällt sofort auf. Tracking muss also perfekt sein und eigentlich müsste auch kontinuierliche 3D gescannt werden wie bei Tango damit sinnvolle Anwendungen möglich sind (Dinge auf Wände projezieren oder auf sich bewegende Objekte)

    4. Akkommodation

    Bräuchte man wahrscheinlich Eye Tracking für, gibt ja dort auch schon Ansätze für VR

    5. Verdeckung

    Siehe Tracking, sollte dann mit Tango style 3D scanning möglich sein.


    Insgesamt sehe ich die Challenges für AR noch wesentlich größer als für VR. VR müsste die Auflösung etwas besser werden, FOV etwas höher aber insgesamt lässt es sich jetzt schon benutzen (Habe komplett Half Life 2 noch einmal durchgespielt mit DK2)

    Für AR muss:

    -FOV auf VR Niveau kommen (ist glaube ich nicht trivial, sonst gäbe es schon projektions Brillen für VR, Avegant Glyph hat auch geringes FOV)

    -Millisekunden genaues 3D Scanning à la Tango. (Ist glaube ich noch sehr rechenaufwändig)

    -Das Ganze in einem mobilen, kompakten Format (am besten in der Kontaktlinse). Warum? Weil für mich AR nur dann Sinn macht wenn ich auch die Umgebung nutze, sprich draußen auf der Straße. Was bringt mir mein Schreibtisch und Gummibaum als Interaktion zu Hause? Bei Google Glas hat man gesehen, dass selbst eine relativ dezente Brille schon Schlägereien provoziert, will mir nicht vorstellen was passiert, wenn leute mit Helm-großen Geräten wie Hololens rumlaufen. (Hier wäre ein Nischen Bereich für den AR Sinn machen würde, Ski/Motorradhelme oder für Reparaturarbeiter)

    AR für sinnvolle Consumer Anwendungen ist damit für mich 5-20 Jahre entfernt, VR eher 0-5 Jahre

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. Hochland SE, Heimenkirch, Schongau
  3. JDM Innovation GmbH, Murr
  4. IHK für München und Oberbayern, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  2. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich
  3. ID Charger VW bringt günstige Wallbox auf den Markt

Galaxy Fold im Hands on: Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet
Galaxy Fold im Hands on
Samsung hat sein faltbares Smartphone gerettet

Ifa 2019 Samsungs Überarbeitungen beim Galaxy Fold haben sich gelohnt: Das Gelenk wirkt stabil und dicht, die Schutzfolie ist gut in den Rahmen eingearbeitet. Im ersten Test von Golem.de haben wir trotz aller guten Eindrücke Bedenken hinsichtlich der Kratzempfindlichkeit des Displays.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orbi AX6000 Netgears Wi-Fi-6-Mesh-System ist teuer
  2. Motorola Tech 3 Bluetooth-Hörstöpsel sind auch mit Kabel nutzbar
  3. Wegen US-Sanktionen Huawei bringt Mate 30 ohne Play Store und Google Maps

E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    1. BSI: iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben
      BSI
      iOS-App der Telekom für vertrauliche Gespräche freigegeben

      Neben Kryptohandys dürfen Behördenmitarbeiter nun auch auf iPhones Vertrauliches miteinander besprechen - vorausgesetzt, sie verwenden eine App der Telekom.

    2. Datenleck: Persönliche Daten von Ecuadors Bürgern ungeschützt im Netz
      Datenleck
      Persönliche Daten von Ecuadors Bürgern ungeschützt im Netz

      Detaillierte persönliche Informationen von Ecuadors Bürgern waren offen zugänglich im Internet. Insgesamt umfasste die Datenbank 20 Millionen Einträge, darunter auch der 2017 eingebürgerte Julian Assange.

    3. Wegen Cloudflare: OpenBSD deaktiviert DoH im Firefox-Browser
      Wegen Cloudflare
      OpenBSD deaktiviert DoH im Firefox-Browser

      Wegen der Kooperation von Mozilla und Cloudflare für DNS über HTTPS (DoH) deaktiviert das Team von OpenBSD die Nutzung des Protokolls für alle Firefox-Nutzer des freien Betriebssystems. Interessierte können die Technik aber weiterhin einsetzen.


    1. 16:08

    2. 15:27

    3. 13:40

    4. 13:24

    5. 13:17

    6. 12:34

    7. 12:02

    8. 11:15