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IT Lehrer generell Fortbilden

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  1. IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: gr0m 28.11.17 - 12:35

    Ich finde die Idee hinter MinecraftEdu super, richtig angewendet kann es definitv einen guten Einstieg in die Welt des programmierens oder anderen Thematiken bilden.

    ABER. Bevor wir in Deutschland an sowas denken, sollten die ganzen IT-Lehrer ordentlich weitergebildet werden. Es kann nicht sein, dass im IT-Unterricht Methoden von 1990 angewendet werden.

    Ich war vor nicht allzulanger Zeit Schüler auf einer Realschule in Bayern und da war die Qualität vom IT-Unterricht sehr stark vom Lehrer abhängig - obwohl diese eigentlich den gleichen Stoff durchnehmen müssten. Bei einem Lehrer (dieser war kurz vor der Rente) haben wir die meiste Zeit irgedwelche A4 Ausdrucke in Word 2003 abgetippt und das Layout nachgebastelt.
    Ein anderer Lehrer hat mit der Quelltext-Anzeige im Firefox versucht zu erklären was programmieren ist. Nach seiner Erklärung durfte dann jeder eine Html-Seite "programmieren" - simple Html-Formatierung wie Hintergrundfarbe oder Textgröße..

    Einfach ein Crashkurs für Lehrer wie die IT im Jahre 2017 ausschaut, dürfte den meisten schon gut auf die Sprünge helfen.

  2. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Lemo 28.11.17 - 12:42

    Ich weiß halt generell auch nicht, ob Programmieren im Sinne eines sinnvollen Programms in Java überhaupt vermittelt werden muss. Es werden ja auch keine Maschinenbaukenntnisse oder elektrotechnisches Wissen vermittelt, obwohl wir davon auch mehr Interessenten bräuchten. Für sowas sind im Normalfall auch die Berufsschulen und Hochschulen zuständig.

    Also ich persönlich halte Programmieren in der Schule für unwichtig, das lernt man in der Berufsausbildung oder in seiner Freizeit. Es wird auch in Zukunft nicht so sein, dass jeder Programmieren muss, im Gegenteil. Man wird immer weniger Kontakt mit Einstellungsmöglichkeiten haben - im Alltag - und wird daher auch nicht Programmieren müssen oder es verstehen müssen. Dazu gibt es ausgebildete Entwickler.

    Wenn man das Interesse am Beruf fördern will, dann im Rahmen von Berufsschnupperprogrammen an Schulen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.11.17 12:47 durch Lemo.

  3. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: ElMario 28.11.17 - 12:57

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß halt generell auch nicht, ob Programmieren im Sinne eines
    > sinnvollen Programms in Java überhaupt vermittelt werden muss. Es werden ja
    > auch keine Maschinenbaukenntnisse oder elektrotechnisches Wissen
    > vermittelt, obwohl wir davon auch mehr Interessenten bräuchten. Für sowas
    > sind im Normalfall auch die Berufsschulen und Hochschulen zuständig.
    >
    > Also ich persönlich halte Programmieren in der Schule für unwichtig, das
    > lernt man in der Berufsausbildung oder in seiner Freizeit. Es wird auch in
    > Zukunft nicht so sein, dass jeder Programmieren muss, im Gegenteil. Man
    > wird immer weniger Kontakt mit Einstellungsmöglichkeiten haben - im Alltag
    > - und wird daher auch nicht Programmieren müssen oder es verstehen müssen.
    > Dazu gibt es ausgebildete Entwickler.
    >
    > Wenn man das Interesse am Beruf fördern will, dann im Rahmen von
    > Berufsschnupperprogrammen an Schulen.


    Sehr schade wenn man erst alles in einer Ausbildung lernt, die einem nach 1 Jahr vielleicht gar nicht mehr zusagt.

    Da sollten die Schulen tatsächlich viel mehr anbieten (Wahlfächer)...aber leider sind zuviele (IT)Lehrer auf dem Stand von 1990...und die lassen sich nicht ins Handwerk pfuschen, solange keine Anordnungen "von ganz oben" kommen...und eben diese Anordnungen werden auch nicht sobald kommen...es ist einfach nur noch traurig.

    Eine Gewisse Vorarbeit MUSS in der Schule geschehen und darf nicht nur als "Hobby" der Kinder am Nachmittag enden, welches nicht (richtig) gefördert wird.

    Mit MinecraftEdu habe ich in Grundschulen viele Klassen begeistern können...und nein, da wird nicht nur stumpfsinnig mit dem Schwert auf andere Spieler eingeschlagen. xD

  4. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Lemo 28.11.17 - 13:04

    Aber mit diesem Argument müsstest du in Schulen auch handwerkliche Themen unterrichten und das kommt soweit ich weiß nicht vor. Man kann nicht einerseits sagen IT ist wichtig und dann alle Schüler Programmieren lassen und gleichzeitig schreit das Handwerk seit Jahren nach Azubis und man macht: Nichts.

    Programmieren ist eine an sich so unwichtige Sache in der Bildung, da du Programmieren - an sich - nur zum Entwickeln oder Modifizieren von Software können musst.
    Der Logikaspekt ist vielleicht sinnvoll, aber den muss man nicht mit Programmieren vermitteln.

    Ich weiß einfach nicht, was man da möchte. Wer Programmieren lernen will, wird das tun. Daran ändern auch kleine Progrämmchen in der Schule nichts. Es wäre wie gesagt besser in verschiedene Berufe reinzuschnuppern, um dann auch eine Entscheidungsgrundlage zu haben. Wenn du in der Schule ausschließlich Programmieren lernst, aber von Schreinern keine Ahnung hast, wie sollst du dann eine Entscheidungsgrundlage haben? Nur mal als Beispiel.

  5. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Nikolaus117 28.11.17 - 13:11

    Also ich hatte Handwerken mit Holz, Stahl und Elektronik.
    Dann hatten wir in Physik auch noch eine 7 Segment anzeige gebaut.

    In IT hatten wir von MS Office über Java und Webdesign bis hin zum programmieren eines Atmegas.

    Dabei habe ich nur eine normale Realschule und danach ein Allgemeines Abi nachgeholt wo ich als Profilfach "IT/Computertechnik" hatte.

    Also ich empfinde es sollte viel mehr, zumindest optional die Interessen und stärken der Schüler gefördert werden.

  6. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Lemo 28.11.17 - 13:17

    Naja dieses „Werken“ hatte ich auch, aber das war alles extrem oberflächlich und eher mit Kunst verbunden. Ich war aber auch am Gymnasium, kannte aber auch die Realschule auf unserem Gelände. Da wurde definitiv nichts gemacht, was mit handwerklichen oder elektrotechnischen Tätigkeiten zu tun hatte, außer halt die Standarddinge in Physik. Programmiert haben die damals aber schon, kein einziger aus der Abschlussklasse meines Jahrgangs hat danach eine IT-Ausbildung begonnen. (Von unserem Gymasialjahrgang dagegen völlig ohne IT-Unterricht 3 Personen).

  7. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Hugie 28.11.17 - 13:27

    Viele Schulen haben derzeit ganz andere Probleme.

    Meine Frau hat als Quereinsteigerin mit ihrem Magister für Deutsch und Philosophie an einer Sekundarstufe im grünen Band der Elbe (am A. der Welt) angefangen.

    Ihr Idealfach wären demnach Deutsch und Ethik, wofür sie auch eingeplant war.
    Da aber zeitlich noch 3 weitere Stellen offen und unbesetzt sind und vermutlich auch bleiben, muss sie Mathe und Technik in der 5. und 6. unterrichten.
    Dazu gehört auch Informatik.
    Seit Jahren fällt u.a. Biologie an der Schule aus, da einfach keine Lehrer da sind. Und die meisten Kollegen sind >60 und gehen bald in Rente. Es wird also nicht besser.

    Der aktuelle Lehrermangel ist da eher die Schraube, an der dringend gedreht werden muss, nicht der Wunsch nach bestimmten Inhalten.

    Und ja, für eine Weiterbildung sind wir auch, gerne auch mit modernen Materialien.
    Als Quereinsteiger mit Sachsen-Anhalt wird man direkt - ohne weitere Hilfe/Anleitung - vor die Klassen gestellt. Die bisherige Weiterbildung - Monate nach Unterrichtsbeginn - wurde teilweise von Quereinsteigern aus dem Vorjahr gehalten und war von unterirdischer Qualität und voller Fehler.
    Zum Glück kann sich meine Frau in unserer Lehrer-Familie Tipps und Hilfe holen und wäre auch ohne die sehr unterstützenden Kollegen aufgeschmissen.
    Das ist aber - wie sie auf der "Weiterbildung" von ihren Mit-Quereinsteigern erfahren musste - die Ausnahme, da häufig eher Konkurrenzverhalten im Kollegium zu herrschen scheint.

    IMHO: Ist das gewünschte im realen Schulalltag derzeit ein Luxusproblem.

  8. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Fears313 28.11.17 - 15:45

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß halt generell auch nicht, ob Programmieren im Sinne eines
    > sinnvollen Programms in Java überhaupt vermittelt werden muss. Es werden ja
    > auch keine Maschinenbaukenntnisse oder elektrotechnisches Wissen
    > vermittelt, obwohl wir davon auch mehr Interessenten bräuchten. Für sowas
    > sind im Normalfall auch die Berufsschulen und Hochschulen zuständig.
    >
    > Also ich persönlich halte Programmieren in der Schule für unwichtig, das
    > lernt man in der Berufsausbildung oder in seiner Freizeit. Es wird auch in
    > Zukunft nicht so sein, dass jeder Programmieren muss, im Gegenteil. Man
    > wird immer weniger Kontakt mit Einstellungsmöglichkeiten haben - im Alltag
    > - und wird daher auch nicht Programmieren müssen oder es verstehen müssen.
    > Dazu gibt es ausgebildete Entwickler.
    >
    > Wenn man das Interesse am Beruf fördern will, dann im Rahmen von
    > Berufsschnupperprogrammen an Schulen.

    Warum haben Menschen Angst vor Geistern? Weil sie es nicht verstehen. Warum haben Menschen Angst davor, von Robotern regiert zu werden? Weil sie es nicht verstehen. Es ist unsere Pflicht, unsere Kinder Dinge zu erklären. Aufhören mit solchen Sätzen wie: Das musst du nicht verstehen. So bildet sich auch kein Interesse. Und am Ende landan diese Leute dann in Gremien, die über genau solche Dinge entscheiden. Menschen, die nicht verstehen können, dass ein Sachbearbeitet mit einem alten Rechner, der immer wieder abstürzt und alter Software 4* länger hat an jeder Arbeit, als mit einem neuen Gerät. Oder sie geben Linux die Schuld dafür, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist. Oder sie zerstören Roboterfabriken, weil sie Angst haben.

  9. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: FreiGeistler 29.11.17 - 08:16

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß halt generell auch nicht, ob Programmieren im Sinne eines
    > sinnvollen Programms in Java überhaupt vermittelt werden muss. Es werden ja
    > auch keine Maschinenbaukenntnisse oder elektrotechnisches Wissen
    > vermittelt, obwohl wir davon auch mehr Interessenten bräuchten. Für sowas
    > sind im Normalfall auch die Berufsschulen und Hochschulen zuständig.

    Ja, besser erst mal (Zeitgemässe!) Medienkompetenz vermitteln. Á la WYSIWYG versus anderer Formen der Textverarbeitung, Umgang mit Social Media, was Skripte und Cookies sind, etc.

    > Also ich persönlich halte Programmieren in der Schule für unwichtig, das
    > lernt man in der Berufsausbildung oder in seiner Freizeit. Es wird auch in
    > Zukunft nicht so sein, dass jeder Programmieren muss, im Gegenteil. Man
    > wird immer weniger Kontakt mit Einstellungsmöglichkeiten haben - im Alltag
    > - und wird daher auch nicht Programmieren müssen oder es verstehen müssen.
    Na da wehre ich mich aber dagegen!
    > Dazu gibt es ausgebildete Entwickler.
    Die auch Möglichkeiten der Anpassung entwickeln müssen.
    >
    > Wenn man das Interesse am Beruf fördern will, dann im Rahmen von
    > Berufsschnupperprogrammen an Schulen.

  10. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: elgooG 29.11.17 - 08:41

    Ich finde es schlimmer, dass noch immer so extreme Unterschiede in verschiednenen Schulen herrschen und extrem viel von der Motivation von Lehrern abhängt. Ein alter Lehrer, der schon mit einem Fuß in der Pension steht und den Lehrplan seit x Jahren nicht mehr angepasst hat, ist natürlich eine Katastrophe. Eigentlich sollte man meinen die Schüler hätten überall die selben Chancen.

    Programmieren finde ich aber auch deplaziert. Anstatt das durchzupeitschen sollte man lieber das Interesse an Technik wecken und den Schülern zumindest ein Verständnis dafür geben wie Geräte wie zB ein Smartphone überhaupt funktionieren. In jedem Fall sollte IT-Unterricht mehr sein als eine Marketingveranstaltung für Microsoft-Produkte.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  11. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Lemo 29.11.17 - 11:05

    Ich bleibe dabei, im Alltag muss niemand Programmieren können, das brauchst du nur wenn du in diesem berufsfeld arbeiten willst, ansonsten wird es dich nicht tangieren.

  12. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: der_wahre_hannes 29.11.17 - 11:56

    Fears313 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aufhören mit solchen Sätzen wie: Das musst du nicht verstehen. So bildet
    > sich auch kein Interesse.

    Dann muss aber auch bitte erklärt werden, wie ein Auto funktioniert und wie man es selbst repariert. Was Quantenphysik ist und wie sie funktioniert. Am besten mal einen LHC selbst bauen. Die Geisteswissenschaften dürfen aber auch nicht zu kurz kommen, als muss jeder noch einen umfassenden Kurs in Philosophie absolvieren, etc.

  13. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Lemo 29.11.17 - 15:04

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fears313 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aufhören mit solchen Sätzen wie: Das musst du nicht verstehen. So bildet
    > > sich auch kein Interesse.
    >
    > Dann muss aber auch bitte erklärt werden, wie ein Auto funktioniert und wie
    > man es selbst repariert. Was Quantenphysik ist und wie sie funktioniert. Am
    > besten mal einen LHC selbst bauen. Die Geisteswissenschaften dürfen aber
    > auch nicht zu kurz kommen, als muss jeder noch einen umfassenden Kurs in
    > Philosophie absolvieren, etc.

    Genau das meine ich, wieso muss unbedingt Programmieren gelehrt werden ;)

  14. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: GeroflterCopter 29.11.17 - 15:34

    Es würde schon reichen, das einfach mal Office _vernünftig_ in den Schulen gelehrt wird. Das man auch mal ein paar produktive Funktionen der Programme den Schülern beibringt und ihnen zeigt wie man mit einer Kombination seinen Arbeitsalltag erleichtern kann.

    Denn früher oder später braucht dieses Know-How jeder mal. Außerdem kann man vor allem in Tabellenkalkulation schon eine gewisses Logikverständnis vermitteln.

    Denn leider haben, sogar gestandene ITler, extrem viele Leute Probleme damit, eine einfache Pivot-Tabelle zu erstellen oder gar eine Präsentation zu erstellen (das halten ist wieder ein anderes Thema) bei der man nicht Augenkrebs bekommt.

    Das ganze kann man ja wunderbar dann mit solchen Spielereien aufpimpen, z.B. wie ist eine Website aufgebaut, HTML/CSS. Aber so tief würde ich da gar nicht reingehen. Wenn man nur halbwegs versteht wieso der Text den man auf einer Website liest fett und nicht normal ist, reicht das doch vollkommen. Niemand muss von der Schule heraus eine HTML5 Seite mit responsive Design, Javascript, PHP und gottweißwas erstellen können. Aber er sollte somit halbwegs wissen was er da tagtäglich vor sich hat.

    Autovergleich: in Physik haben wir auch die grobe Funktionsweise einer 2 und 4-Takt Motors gelernt.

    Ich habe bewusst keine Programmnamen benutzt, mir wär es egal welche Software gelehrt wurde, obwohl totaler MSOffice-Fan bin.

  15. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: stuempel 30.11.17 - 01:02

    gr0m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein anderer Lehrer hat mit der Quelltext-Anzeige im Firefox versucht zu
    > erklären was programmieren ist. Nach seiner Erklärung durfte dann jeder
    > eine Html-Seite "programmieren" - simple Html-Formatierung wie
    > Hintergrundfarbe oder Textgröße..

    Mal aus der Situation des Lehrers: Das Stundenrepertoire gibt leider auch kaum mehr her. In Baden-Württemberg wurde der Fächerverbund aufgelöst, sodass in der Woche eine (!) Schulstunde für Informatik bleibt. Was da in einem Schuljahr umsetzbar ist, kann sich jeder vorstellen.

    Nicht falsch verstehen, das Bildungsproblem auf der Lehrseite will ich nicht kleinreden. Zugleich sind aber eben auch die Stellen sehr, sehr knapp, da bei mittelgroßen Schulen eben häufig eine Lehrkraft ausreicht, um den Gesamtbedarf der Schule zu decken.

    - Die Stunden aus dem Wochenplan will keiner streichen
    - Zusätzliche Schulstunden will sich keiner leisten, gerade nach Rückkehr zu G9
    - In 45 Minuten lassen sich kaum neue Konzepte vermitteln

    ergo:

    - Das Studium ist riskant, da kaum Stellen ausgeschrieben werden
    - Da kaum Stellen ausgeschrieben werden, fängt kaum einer an, es zu studieren
    - Da es kaum jemand studieren will, werden die entsprechenden Studiengänge kaum angeboten

  16. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: Lemo 30.11.17 - 01:55

    stuempel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > - Das Studium ist riskant, da kaum Stellen ausgeschrieben werden
    > - Da kaum Stellen ausgeschrieben werden, fängt kaum einer an, es zu
    > studieren
    > - Da es kaum jemand studieren will, werden die entsprechenden Studiengänge
    > kaum angeboten

    Die Argumente stehen aber im krassen Widerspruch zur Zahl der Soziologiestudenten. Dafür gibts nämlich noch weniger Stellen, da muss schon jemand in den Ruhestand gehen, bevor etwas frei wird, und trotzdem studieren viele junge Leute Soziologie (und sind dann gleich nach dem Abschluss völlig desillusioniert und merken, dass sie ihre Zeit vergeudet haben)

  17. Re: IT Lehrer generell Fortbilden

    Autor: stuempel 05.12.17 - 16:05

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Argumente stehen aber im krassen Widerspruch zur Zahl der
    > Soziologiestudenten. Dafür gibts nämlich noch weniger Stellen, da muss
    > schon jemand in den Ruhestand gehen, bevor etwas frei wird, und trotzdem
    > studieren viele junge Leute Soziologie

    Hier stellt sich denke ich noch die Frage nach attraktive(re)n Alternativen. Anstatt Informatik zu studieren, bleiben verschiedene Varianten mit deutlich bequemerer Position auf dem Lehrermarkt (Physik, Chemie) oder je nach Qualifikation attraktiveren Gehaltsmöglichkeiten bei kürzerem Studium (B.S. Informatik).

    Ein Informatikstudium auf Lehramt ist meiner Erfahrung im Nachhinein nach eine ziemlich altruistische Entscheidung.

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