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Soziale Inkompetenz ist eine weit verbreitete menschliche Schwäche

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  1. Soziale Inkompetenz ist eine weit verbreitete menschliche Schwäche

    Autor: wonoscho 16.07.18 - 18:08

    Dabei kennt schon der Volkmund eine ganz einfache
    aber wichtige Grundregel:
    „Was du nicht willst dass man dir tu,
    das füg auch keinem Andern zu.“



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.18 18:09 durch wonoscho.

  2. Re: Soziale Inkompetenz ist eine weit verbreitete menschliche Schwäche

    Autor: gfa-g 16.07.18 - 18:13

    Denke die Beleidigungen sind auf YouTube schlimmer. Frauen kriegen ja eher ungewollte Komplimente und zu viel Lob (weil sie Frauen sind).

    Das ist doch schon deutlich besser, sollten glücklich über ihren Bonus sein.

  3. Re: Soziale Inkompetenz ist eine weit verbreitete menschliche Schwäche

    Autor: lestard 16.07.18 - 18:27

    Diese Grundregel mag häufig stimmen aber sie hilft auch nicht immer und diese Geschichte hier ist ja ein gutes Beispiel.

    Bestimmt fänden viele (männliche) Kommentatoren es sehr angenehm, wenn weibliche Kommentatorinnen sich positiv über das eigene Aussehen äußern würden. Andersherum ist es aber offenkundig überhaupt nicht immer der Fall.
    Viele Frauen wollen eben gerade keine Kommentare zu ihrem Äußeren unter einem Video sehen, in dem es um was ganz anderes geht.
    Hier wäre Emphatie also wichtiger gewesen. Sich als Kommentator hineinversetzen in die jeweils andere Person und überlegen, ob der Kommentar gerade angemessen ist oder die andere Person ihn eventuell negativ aufnehmen könnte. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, möchte man meinen, aber offensichtlich ist das nicht der Fall.

  4. Re: Soziale Inkompetenz ist eine weit verbreitete menschliche Schwäche

    Autor: Horibe 16.07.18 - 18:46

    Soweit ich das beurteilen kann, möchte keine Frau ein Kompliment, weil sie eine Frau ist. Das angeborene Geschlecht ist doch keine Leistung.

  5. Re: Soziale Inkompetenz ist eine weit verbreitete menschliche Schwäche

    Autor: Clown 18.07.18 - 09:41

    lestard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bestimmt fänden viele (männliche) Kommentatoren es sehr angenehm, wenn
    > weibliche Kommentatorinnen sich positiv über das eigene Aussehen äußern
    > würden. Andersherum ist es aber offenkundig überhaupt nicht immer der Fall.

    Interessant, nicht wahr?

    > Viele Frauen wollen eben gerade keine Kommentare zu ihrem Äußeren unter
    > einem Video sehen, in dem es um was ganz anderes geht.

    Und doch ist diese Einstellung zumindest in vielen Fällen bigott: Viele Youtuberinnen machen sich vor einem Video zurecht, Haare, Schminke etc. So scheint die äußerliche Erscheinung also doch einen zumindest nicht vernachlässigbaren Teil auszumachen.
    Das gilt - selbstverständlich - nicht für alle. Aber eben für viele.

    > Hier wäre Emphatie also wichtiger gewesen. Sich als Kommentator
    > hineinversetzen in die jeweils andere Person und überlegen, ob der
    > Kommentar gerade angemessen ist oder die andere Person ihn eventuell
    > negativ aufnehmen könnte. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, möchte
    > man meinen, aber offensichtlich ist das nicht der Fall.

    Im ersten Moment klingt das erst mal gut, aber aus zwei Gründen ist das bei näherem Hinsehen eher unpraktikabel.

    Gehen wir der Einfachheit halber von einer Youtuberin aus, die ein wissenschaftliches Video gemacht hat und sich nun an einem "boah, bist du hübsch" Kommentar stört.

    1) Von der Rezipientin eines solchen Kommentars kann man genauso fordern, dass sie entsprechende empatische Fähigkeiten an den Tag legt die Intention dieses Kommentars zu erfassen. Diese ist (nebenbei bemerkt) vermutlich größtenteils wohlwollend.

    2) Ist es schlicht wenig zielführend nur mit dem Finger auf die vermeintlichen Fehler anderer zu zeigen. Denn an der Situation kann ich nämlich nichts ändern, man erreicht allenfalls(!) den Kommentator und ggf noch ein paar andere. Solche Kommentare werden aber weiterhin kommen.
    Viel sinnvoller ist eine passende Bewältigungsstrategie. Als Rezipient habe ich es _vollständig in der Hand_ den Kommentar positiv, negativ oder neutral zu bewerten. Mal unabhängig von der Intention (die in vermutlich vielen Fällen, wie bereits erwähnt, durchaus wohlwollend sein wird), bin ich selbst verantwortlich mein psychisches Gleichgewicht zu halten. Wenn ich mich von solchen Kommentaren schon so gestört fühle, dann muss ich entweder meine Strategie ändern oder einsehen, dass diese Aktivität nichts für mich ist.
    Von ANDEREN zu erwarten, dass diese sich ändern, ist sinnlos. Erst mal vor der eigenen Haustüre kehren ;)

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

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