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Umweltprobleme lösen?

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  1. Umweltprobleme lösen?

    Autor: Force8 22.05.15 - 12:05

    Welches Umweltproblem wird damit gelöst?
    Ob das Teil funktionsfähig auf der Müllhalde liegt, oder ob es dort zerstört wird indem irgendeine Leiterbahn usw. beschädigt wurde.
    Ob das die Umwelt auf der Müllkippe interessiert?
    Zumindest die Problemstoffe sind doch weiterhin vorhanden.

    OK, ein Problem ist gelöst - Es macht keinen Sinn mehr, ein altes Gerät zu recyclen. Denn überall kann sich so eine Schaltung verbergen.
    Gut im Sinne der Industrie.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.15 12:23 durch Force8.

  2. Re: Umweltprobleme lösen?

    Autor: MikeMan 22.05.15 - 12:32

    Force8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Umweltproblem wird damit gelöst?
    > Ob das Teil funktionsfähig auf der Müllhalde liegt, oder ob es dort
    > zerstört wird indem irgendeine Leiterbahn usw. beschädigt wurde.
    > Ob das die Umwelt auf der Müllkippe interessiert?
    > Zumindest die Problemstoffe sind doch weiterhin vorhanden.

    Die Frage ist ja, was man unter "lösen" versteht. Der Artikel sagt, der Schaltkreis wird dadurch in Teile zerlegt, die mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennbar sind. Nach dem Motto "aus den Augen aus dem Sinn" ist auch ein mögliches Umweltproblem damit "gelöst".

    BTW: Die brauchten halt einen Aufhänger, bei dem die Presse aufspringt. Das Prinzip ist ein alter Hut! Wäre ja wenigstens interessant gewesen, wenn der Schaltkreis sich wirklich SELBST zerstören könnte (ohne zusätzliches Heizelement).

  3. Re: Umweltprobleme lösen?

    Autor: MikeMan 22.05.15 - 12:34

    NB: Wörtlich genommen ist es ja auch so: Wenn Du Zucker in Wasser "löst", ist der Zucker ja "gelöst" aber nicht "weg". Das Umweltproblem ist somit auch "gelöst" aber nicht "weg".

  4. Re: Umweltprobleme lösen?

    Autor: eni23 24.05.15 - 18:34

    Durch das Auflösen von Metallen in Säure entsteht eine chemische Reaktion die Metallsalze hervorbringt, während Zucker in Wasser einfach nur eine Lösung ist.
    Löst man z.B. Aluminium in Salzsäure auf, so entsteht Aluminiumchlorid, welches unter sehr häufig in Deos eingesetzt wird.

    Natürlich gibt es aber auch extrem toxische Metallsalze. Da im Artikel nicht erwähnt wurde um was für eine Säure es sich handelt kann man nur raten. Metallsalze lassen sich aber auch weiter verarbeiten, um die toxität zu verringern.


    Trotzdem ist das Umweltargument lächerlich, da die Geräte ja noch funktionieren müssen. Was es bräuchte währen chemische Prozesse, welche sich in grossen Masstab billig und sicher einsetzten liessen..

  5. Re: Umweltprobleme lösen?

    Autor: wsxedc 27.05.15 - 04:19

    In Elektronik werden sehr viele verschiedenen Metalle eingesetzt, die wichtigsten sind aber wohl Silizium (für die integrierten Schaltkreise) und Kupfer (für die Leiterbahnen auf der Platine). Aus Silizium wird ein Silicat, da sind die meisten wohl harmlos (z.B. Wüstensand besteht Großteils aus Silicaten). Aus Kupfer hingegen kann man z.B. Kupfersulfat machen, aber nur mit Schwefelsäure, mit einer anderen Säure ensteht ein anderes Salz. Kupfersulfat ist laut Wikipedia ein ziemlich arges Umweltgift, also sollte man für Kupfer doch lieber eine andere Säure verwenden, falls es überhaupt ungiftigere gibt (ich bin kein Chemiker).

    Aber ich sehe noch andere Probleme bei der Umsetzung, z.B. das Plastikgehäuse, das heute jeder Chip hat. Falls die Säure das auch auflöst, ensteht da möglicherweise irgendein Umweltgift, falls nicht, dürfte es wohl zu aufwendig sein, das Gehäuse von jedem Chip zu entfernen (in einem Computern gibts z.B. oft hunderte wenn man alle mitzählt, also inkl. denen in Laufwerken etc., sogar bei einem Handy wohl meist mehr als ein Dutzend).

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