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Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

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  1. Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: AussieGrit 13.09.21 - 17:25

    Angeblich ist die Lösung für die Klimaprobleme, den Individualverkehr abzuschaffen und durch öffentlichen Nahverkehr zu ersetzen.
    Dass das nur in großen Städten funktionieren kann, sollte jedem klar sein, der auch nur einmal auf dem Land unterwegs war.

    In großen Städten kann (und muss) der ÖPNV priorisiert werden (Busspuren, günstige Tickets usw.), um in diesen Regionen das Auto möglichst unattraktiv zu machen.
    Aber außerhalb der großen Städte, kann die wahre Lösung nur sein, den Individualverkehr klimaschonender zu machen.

    Und wie kann das gelingen? Wenn wir endlich mal kleinere "Autos" bauen würden, die dann im Unterhalt auch signifikant günstiger sind als die aktuellen Autos. Wieso haben selbst Kleinwagen 4 Sitzplätze, wenn im Durchschnitt nur 1,4 Personen im Auto sitzen? Von SUVs brauchen wir da erst gar nicht reden.
    Bei einem kleineren Auto würden die Reichweiten der Akkus auch weniger problematisch werden, da man nicht mehr Unmengen an Kapazitäten braucht, um 2 Tonnen durch die Gegend zu wuchten.

    Und für die 1% der Zeit, wo man doch mal mehr Platz braucht (Umzug, Urlaub) kann man ja ein entsprechendes Fahrzeug leihen.

  2. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: splash42 13.09.21 - 17:36

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angeblich ist die Lösung für die Klimaprobleme, den Individualverkehr
    > abzuschaffen und durch öffentlichen Nahverkehr zu ersetzen.
    > Dass das nur in großen Städten funktionieren kann, sollte jedem klar sein,
    > der auch nur einmal auf dem Land unterwegs war.

    Selbst da funktioniert es nur begrenzt. Ja, kann man nutzen, aber meist ist man doppelt so lange unterwegs und wenn man mal was transportieren muss, wie den Einkauf, dann wird es schon schwierig. Ein Autofahrer wird dafür kaum sein Auto aufgeben, vielleicht den Zweitwagen (der idR. der kleinere ist)


    > In großen Städten kann (und muss) der ÖPNV priorisiert werden (Busspuren,
    > günstige Tickets usw.), um in diesen Regionen das Auto möglichst
    > unattraktiv zu machen.
    > Aber außerhalb der großen Städte, kann die wahre Lösung nur sein, den
    > Individualverkehr klimaschonender zu machen.

    Kleine, leichte autonome RoboCars. Minimales Gewicht und Verbrauch und da man die Dinger eh nicht besitzt, braucht man auch keine Prestige-Größe. Ergänzt man das Ganze mit weniger Mehrsitzern (Familien), Tansportern (Baumarkt) und Shuttles (Stoßzeiten), kommt man jederzeit (nicht nur Stundentakt) überall auf direktem Wege hin, braucht kaum Parkraum und bewegt immer nur so viel Blech, wie gerade für den Zweck benötigt wird.

  3. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: minnime 13.09.21 - 17:59

    Unattraktiver braucht man den Individualverkehr nicht zu machen, man muss einfach nur den ÖPNV attraktiver machen. Wobei der in einigermaßen großen Städten ohnehin attraktiv ist. Man geht zu einer Haltestelle wartet 10 Minuten und dann kommt eine Bahn oder Bus. Nein, wenn man in der Großstadt das Auto nimmt, dann hat das schon seinen Grund und es wäre einfach nur lästig das zu behindern. In kleineren Städten sieht es da schon anders aus. Meiner Meinung nach wird der ÖPNV ab Taktzeiten von mehr als 15 Minuten unattraktiv und die Grenze ist bei einer halben Stunde erreicht. Da geht man dann nämlich nicht mehr einfach zur Haltestelle sondern fängt an zu planen. Ab Taktzeiten von einer Stunde wird der ÖPNV als nicht mehr existent wahrgenommen.

    Ja das ist schon so eine Sache dass die Autos immer größer und schwerer werden. Ich frag mich schon manchmal ob der Trabant, in modernisierter Form, vom Typ her nicht doch Umweltfreundlicher war/wäre. Ich meine, der wiegt nur 600 kg, nicht mal die Hälfte heutiger Kompaktklassefahrzeuge und Gewicht was nicht da ist braucht keine Energie zum beschleunigen.

  4. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: slashwalker 13.09.21 - 18:46

    Wenn ein BEV nur mit EE betrieben wird, was spielt es dann für eine Rolle ob der Hobel ein 3t SUV oder ein 900kg Mini ist? Außer dass man das ewige Feindbild Auto irgendwie verwurstet.

  5. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: Weitsicht0711 13.09.21 - 19:06

    slashwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein BEV nur mit EE betrieben wird, was spielt es dann für eine Rolle
    > ob der Hobel ein 3t SUV oder ein 900kg Mini ist? Außer dass man das ewige
    > Feindbild Auto irgendwie verwurstet.

    Das wir wenn wir so weitermachen BEV erst weit nach der Katastrophe mit EE vollständig betreiben können.
    Aber auch für andere Verkehrsteilnehmer wäre es sicher wenn die Autos wieder kleiner werden würden.

  6. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: notuf 13.09.21 - 21:19

    Der wahren Unsinn ist es, im Jahre 2021 immer noch Leute dazu zu zwinge, täglich zur Verrichtung einer Arbeit in ein Büro zu fahren. Corona hat gezeigt, dass Home-Office funktioniert. Aber, nein, kann ja nicht sein also sollen doch die Leute gefälligst wieder in die Innenstädte, damit der Mikromanager sie gut im Blick hat und sich mächtig fühlt.

  7. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: Paule 13.09.21 - 21:52

    AussieGrit schrieb:
    ---------------------------------------
    > Wieso haben selbst Kleinwagen 4
    > Sitzplätze, wenn im Durchschnitt
    > nur 1,4 Personen im Auto sitzen?

    Weil das halt der Durchschnitt ist aus vielen Fahrten mit 1 Person und wenigeren mit 2, 3, 4 oder gar 5 Personen im 4-Sitzer.

    > Und für die 1% der Zeit, wo man
    > doch mal mehr Platz braucht
    > kann man ja ein entsprechendes
    > Fahrzeug leihen.

    1,4 im Schnitt sind bestimmt deutlich mehr als 1% mit mehr als 2 Personen.

    Und es geht hier ums Land, nicht um die Großstadt mit mehreren Leihstationen in jedem Stadviertel.

    Auf dem Land hat meist selbst die nächstgelegene Kleinstadt keinen Verleih aber selbst wenn, dann müsste man dort erst einmal hinfahren.

    Man braucht mehr als 2 Sitze ja nicht nur beim Umzug oder Urlaub. Unterm Strich hätte man oft zusätzlichen Zeitaufwand und würde durch die Leihkosten nix dabei sparen.

  8. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: trinkhorn 14.09.21 - 06:22

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angeblich ist die Lösung für die Klimaprobleme, den Individualverkehr
    > abzuschaffen und durch öffentlichen Nahverkehr zu ersetzen.
    Zumindest den Individualverkehr in seiner jetzigen Form. Es geht (gerade auf dem Land, wo der Platz des stehenden Autos kein großes Problem ist) nicht darum Leuten ihr Auto wegzunehmen unbedingt, sondern darum, dass es seltener fährt. Dafür ist ÖPNV ein guter und wichtiger Baustein.
    > Dass das nur in großen Städten funktionieren kann, sollte jedem klar sein,
    > der auch nur einmal auf dem Land unterwegs war.
    Wenn wir von ABSCHAFFUNG des (motorisierten) Individualverkehrs reden stimme ich dir definitiv zu. Nicht aber bei reduzierung. Und Fahrräder wollte glaube ich eh wirklich niemand abschaffen.
    > In großen Städten kann (und muss) der ÖPNV priorisiert werden (Busspuren,
    > günstige Tickets usw.), um in diesen Regionen das Auto möglichst
    > unattraktiv zu machen.
    > Aber außerhalb der großen Städte, kann die wahre Lösung nur sein, den
    > Individualverkehr klimaschonender zu machen.
    Weniger Individualverkehr ist auch automatisch Klimaschonender. Allein schon weil man auf freien Straßen sparsamer fährt, aber auch weil 10 Autos+ ein Bus einfach weniger Ausstoßen/Verbrauchen als 20 Autos. :)
    > Und wie kann das gelingen? Wenn wir endlich mal kleinere "Autos" bauen
    > würden, die dann im Unterhalt auch signifikant günstiger sind als die
    > aktuellen Autos. Wieso haben selbst Kleinwagen 4 Sitzplätze, wenn im
    > Durchschnitt nur 1,4 Personen im Auto sitzen? Von SUVs brauchen wir da erst
    > gar nicht reden.
    kleine "sinnvolle" Autos mehr zu fördern als riesen SUVs + Limusinen wäre wsl. sinnvoll
    > Bei einem kleineren Auto würden die Reichweiten der Akkus auch weniger
    > problematisch werden, da man nicht mehr Unmengen an Kapazitäten braucht, um
    > 2 Tonnen durch die Gegend zu wuchten.
    >
    > Und für die 1% der Zeit, wo man doch mal mehr Platz braucht (Umzug, Urlaub)
    > kann man ja ein entsprechendes Fahrzeug leihen.
    Naja, ich kenne niemanden der sich selbst 1 Van vorhält nur für Umzüge. Da wird doch schon heute auf Mietfahrzeuge gesetzt oder ein Van von Leuten geliehen die ihn aus anderen Gründen (z.B. sperriges Hobby) besitzen.
    Für Urlaub ist das Konzept leider blödsinn. Auch hier muss öffentlicher Fernverkehr mehr als alternative sinnvoll werden, denn wenn SIXT und andere Anbieter für die breite Bevölkerung Mietwagen vorhalten in die eine Familie + Urlaubsgepäck passt, damit diese ungefähr gleichzeitig damit in die Ferien fahren, stehen die sonst ebenfalls nur rum. Das wäre nicht wirtschaftlich. Würde man die Vermieter zwingen oder subventionieren das zu tun, wären die Preise außerhalb der Urlaubssaison wohl so niedrig, das sich Leute ständig diese Fahrzeuge für jeden "mist" mieten würden.
    Carsharing macht in der Stadt (wo auch eine Auto was nur einmal im Jahr bewegt wird ein Problem ist weil es Platz benötigt) natürlich trotzdem Sinn, ist aber für Umzüge nichts neues und für Urlaube für die breite Masse keine Lösung.

  9. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: snboris 14.09.21 - 09:21

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In großen Städten kann (und muss) der ÖPNV priorisiert werden (Busspuren,
    > günstige Tickets usw.), um in diesen Regionen das Auto möglichst
    > unattraktiv zu machen.
    > Aber außerhalb der großen Städte, kann die wahre Lösung nur sein, den
    > Individualverkehr klimaschonender zu machen.

    Großstädte und ländlicher Raum sind doch nicht zwei getrennte Verkehrsräume.
    Der meiste Autoverkehr entsteht doch durch Ein- und Auspendler.
    Du wirst in Berlin innerhalb des S-Bahn-Ringes kaum jemanden finden, der täglich innerhalb des Ringes mit dem Auto fährt. Das tut sich doch keiner mehr an.
    Also bringt es nichts, den motorisierten Individualverkehr dort noch weiter einzuschränken.
    Was helfen könnte, sind großzügige Park&Ride-Plätze am Rand des S-Bahn-Ringes.
    Aber schlage doch mal vor, innerhalb der Stadt neue Parkplätze oder Parkhäuser zu bauen.
    Büroräume und Luxuswohnungen sind da viel lukrativer.

  10. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: ibsi 14.09.21 - 09:21

    THIS! Ich sitze bei einem Kunden der darauf besteht das ich Vor-Ort bin. HO hat aber wunderbar geklappt. Total unnötig.

  11. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: xSureface 14.09.21 - 10:19

    Der Trabant wäre heute auch min. 500KG schwerer. Alleine die Assistenzsysteme die inzwischen Vorschrift sind machen einiges aus.

  12. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: violator 14.09.21 - 11:10

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Angeblich ist die Lösung für die Klimaprobleme, den Individualverkehr
    > abzuschaffen und durch öffentlichen Nahverkehr zu ersetzen.
    > Dass das nur in großen Städten funktionieren kann, sollte jedem klar sein,
    > der auch nur einmal auf dem Land unterwegs war.

    Ich wohne in ner Großstadt und es ist keine Frage des Preises, sondern der Zeit, die mich vom ÖPNV abhält. Ich brauche mein Auto hauptsächlich um zur Arbeit und zu verschiedenen Sportaktivitäten zu kommen. Mit dem ÖPNV brauche ich immer mindestens 3x so lange. Und das auch nur, wenn alles reibunglos klappt. Wenn ich zur Arbeit den Zug am HBF verpasse kann man erstmal 30min drauf rechnen... Gerade bei den Sportsachen ist das auch oft terminlich gebunden und da wäre es mit ÖPNV nichtmal möglich daran teilzunehmen, weil ich dann erst spät abends zu Hause und die Veranstaltung schon längst vorbei wäre...

    Und ich sags mal so. Wenn ich nach der Arbeit zu Fuß zum HBF laufe und dort auf den Zug warte, dann bin ich mit dem Auto zu dem Zeitpunkt schon längst zu Hause. Der Zeitverlust ist es mir einfach nicht wert. Und muss auch nicht in überfüllten, stickigen, lauten Zügen rumeiern. Selbst wenn der ÖPNV kostenlos wäre, wäre das eine Qual.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.21 11:12 durch violator.

  13. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: violator 14.09.21 - 11:14

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das halt der Durchschnitt ist aus vielen Fahrten mit 1 Person und
    > wenigeren mit 2, 3, 4 oder gar 5 Personen im 4-Sitzer.

    Aber es stimmt schon. Fast alle Autos werden als 5-Sitzer konzipiert und in 99% der Fälle sitzt da dann einer alleine drin. Oder mal mit Beifahrer. Solange man keine Familie hat ist das total unnötig.

  14. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: Weitsicht0711 14.09.21 - 11:16

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AussieGrit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Angeblich ist die Lösung für die Klimaprobleme, den Individualverkehr
    > > abzuschaffen und durch öffentlichen Nahverkehr zu ersetzen.
    > > Dass das nur in großen Städten funktionieren kann, sollte jedem klar
    > sein,
    > > der auch nur einmal auf dem Land unterwegs war.
    >
    > Ich wohne in ner Großstadt und es ist keine Frage des Preises, sondern der
    > Zeit, die mich vom ÖPNV abhält. Ich brauche mein Auto hauptsächlich um zur
    > Arbeit und zu verschiedenen Sportaktivitäten zu kommen. Mit dem ÖPNV
    > brauche ich immer mindestens 3x so lange. Und das auch nur, wenn alles
    > reibunglos klappt. Wenn ich zur Arbeit den Zug am HBF verpasse kann man
    > erstmal 30min drauf rechnen... Gerade bei den Sportsachen ist das auch oft
    > terminlich gebunden und da wäre es mit ÖPNV nichtmal möglich daran
    > teilzunehmen, weil ich dann erst spät abends zu Hause und die Veranstaltung
    > schon längst vorbei wäre...
    >
    > Und ich sags mal so. Wenn ich nach der Arbeit zu Fuß zum HBF laufe und dort
    > auf den Zug warte, dann bin ich mit dem Auto zu dem Zeitpunkt schon längst
    > zu Hause. Der Zeitverlust ist es mir einfach nicht wert. Und muss auch
    > nicht in überfüllten, stickigen, lauten Zügen rumeiern. Selbst wenn der
    > ÖPNV kostenlos wäre, wäre das eine Qual.

    Wenn die Zeit so wichtig ist, dann wäre es doch am effektivsten nahe bei der Arbeit zu wohnen. Vor allem finde ich es immer ein wenig befremdlich wenn Menschen von Sport reden und dann mit dem Auto dort hinfahren. Aber es gibt auch Menschen die nehmen den Aufzug um um Fitnessstudio zu kommen.

  15. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: smonkey 14.09.21 - 11:33

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Zeit so wichtig ist, dann wäre es doch am effektivsten nahe bei
    > der Arbeit zu wohnen. Vor allem finde ich es immer ein wenig befremdlich
    > wenn Menschen von Sport reden und dann mit dem Auto dort hinfahren. Aber es
    > gibt auch Menschen die nehmen den Aufzug um um Fitnessstudio zu kommen.

    Und die Arbeit noch so wählen, dass auch die Familie ganz in der Nähe ist, die Sportangebote auch und Freunde und Freizeitmöglichkeiten sowieso ... ist klar!

    Es soll Sportarten geben die macht man in der Mannschaft oder setzen gewisse Gerätschaften oder Flächen voraus! Nun hat man leider selten Mannschaften die sich aus der Nachbarschaft zusammensetzen oder Fußball oder Tennisplätze vor der Tür.
    Problematisch wird es dann, wenn es in den Leistungsbereich geht. Unsere Tochter ist in einem Talentkader der sich über Landkreise hinwegsetzt. Da wäre man selbst mit dem eBike zum Training mehrere Stunden unterwegs... Geschweige denn Turniere ... Sowas kann eigentlich nur von jemanden kommen der selbst kein Sport macht oder jemals gemacht hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.21 11:43 durch smonkey.

  16. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: smonkey 14.09.21 - 11:34

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Paule schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil das halt der Durchschnitt ist aus vielen Fahrten mit 1 Person und
    > > wenigeren mit 2, 3, 4 oder gar 5 Personen im 4-Sitzer.
    >
    > Aber es stimmt schon. Fast alle Autos werden als 5-Sitzer konzipiert und in
    > 99% der Fälle sitzt da dann einer alleine drin. Oder mal mit Beifahrer.
    > Solange man keine Familie hat ist das total unnötig.

    Dann können wir ja jetzt dem 911er Fahrer auf die Schulter klopfen ...

  17. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: ohinrichs 14.09.21 - 16:56

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Wenn die Zeit so wichtig ist, dann wäre es doch am effektivsten nahe bei
    > der Arbeit zu wohnen. Vor allem finde ich es immer ein wenig befremdlich
    > wenn Menschen von Sport reden und dann mit dem Auto dort hinfahren. Aber es
    > gibt auch Menschen die nehmen den Aufzug um um Fitnessstudio zu kommen.

    Irgendwie hast du echt gar keinen Plan vom Leben in der Großstadt, in meinem Fall Berlin.

    Er hat schon ganz recht mit dem Zeitaufwand bei den Öffis. Von der Unzuverlässigkeit und Überfüllung mal ganz abgesehen. Ich lebe und arbeite innerhalb des S-Bahn Rings. Muss 7,5 km von Nähe Warschauer Straße bis Nähe HBF. "Ist doch perfekt mit der Bahn" sollte man denken. Aber mit Bahn brauche ich von Tür zu Tür mindestens 40 Minuten. Mit Auto schaffe ich das meistens unter 30. Wenn mir nicht mal wieder ne schei* Demo dazwischen kommt. Aber die sind ja primär an Wochenenden. Radfahren wäre auch möglich, ist mir aber ehrlich gesagt zu gefährlich. Und das kommt nicht von den Autofahrern. Es sind die bekloppten Radfahrer, die es gefährlich machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.21 16:59 durch ohinrichs.

  18. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: Weitsicht0711 14.09.21 - 18:41

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Und die Arbeit noch so wählen, dass auch die Familie ganz in der Nähe ist,
    > die Sportangebote auch und Freunde und Freizeitmöglichkeiten sowieso ...
    > ist klar!

    Das leben ist halt kein Wunschkonzert. Aber wir führen uns auf als ob wir es so wäre. Das dann zwangsläufig was auf der Strecke bleibt ist logisch. In unserem Fall das Klima.

    > Es soll Sportarten geben die macht man in der Mannschaft oder setzen
    > gewisse Gerätschaften oder Flächen voraus! Nun hat man leider selten
    > Mannschaften die sich aus der Nachbarschaft zusammensetzen oder Fußball
    > oder Tennisplätze vor der Tür.
    > Problematisch wird es dann, wenn es in den Leistungsbereich geht. Unsere
    > Tochter ist in einem Talentkader der sich über Landkreise hinwegsetzt. Da
    > wäre man selbst mit dem eBike zum Training mehrere Stunden unterwegs...
    > Geschweige denn Turniere ... Sowas kann eigentlich nur von jemanden kommen
    > der selbst kein Sport macht oder jemals gemacht hat.

    Da täuscht du dich.
    Jedoch hätte ich meine Sportart aufgeben bzw. gewechselt wenn die nicht wirklich im Einklang zu bringen wäre mit meinem Gedanken um Klimaschutz.

  19. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: Weitsicht0711 14.09.21 - 18:53

    ohinrichs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > Irgendwie hast du echt gar keinen Plan vom Leben in der Großstadt, in
    > meinem Fall Berlin.
    >
    > Er hat schon ganz recht mit dem Zeitaufwand bei den Öffis. Von der
    > Unzuverlässigkeit und Überfüllung mal ganz abgesehen. Ich lebe und arbeite
    > innerhalb des S-Bahn Rings. Muss 7,5 km von Nähe Warschauer Straße bis Nähe
    > HBF. "Ist doch perfekt mit der Bahn" sollte man denken. Aber mit Bahn
    > brauche ich von Tür zu Tür mindestens 40 Minuten. Mit Auto schaffe ich das
    > meistens unter 30. Wenn mir nicht mal wieder ne schei* Demo dazwischen
    > kommt. Aber die sind ja primär an Wochenenden. Radfahren wäre auch möglich,
    > ist mir aber ehrlich gesagt zu gefährlich. Und das kommt nicht von den
    > Autofahrern. Es sind die bekloppten Radfahrer, die es gefährlich machen.

    Ich kenne Berlin jetzt ein bisschen. Aber Radfahren habe ich da jetzt nicht mehr oder weniger gefährlich gefunden wie hier bei mir. Abgesehen das ich mich ein wenig nackt auf meinem Kopf gefühlt habe, weil der Helm daheim war.

    Und für 10 Minuten mehr würde ich immer die Bahn bevorzugen, da kann ich wenigsten noch was machen.

    Da fällt mir ein, ich kenne jetzt nur zwei Urberliner die ein Auto haben, beim Rest bin ich mir noch nicht mal sicher wer da überhaupt einen Führerschein hat.

  20. Re: Der wahre Unsinn ist das Auto selbst

    Autor: Spartacuz 14.09.21 - 20:00

    Der ÖPNV in großen Städten ist so attraktiv, dass die Leute, die ihn ständig nutzen, genau deswegen erklären können, der Individual Verkehr ist überflüssig hoch. Hat man ja gerade in München bei den Demos gegen die IAA gesehen,die längst ein Schatten ihrerselbst ist. Autopreise werden übrigens in Deutschland künstlich hoch gehalten. Durch Importzölle von teilweise über hundert Prozent. Damit die arme deutsche Industrie, die dank ihrer Milliardärsoligarchen fette Dividenden auf dem Rücken der normalen Leute rausquetschen, die seit Jahren als Gegenleistung in die Dienstleister gedrängt werden. Weniger Lohn, keine Sicherheit. Keine Entwicklung. Sieht so ein fairer Staat aus, ein Staat des Volkes? Stattdessen werden wir mit dystopischem und utopischen Müll gefüttert, damit wir die Realität ja nicht wahrnehmen. Dabei seit sie offensichtlich.

    Und ihre These mit den 2 Sitzen gibt es. Nennt sich Smart. Tolle Unfallstatistik. Ich sage immer: im Smart, da bist du die Knautschzone. Und so ist es. Nennt sich Realität. Aber was weiß ich schon als Ingenieur. Viel wichtiger ist es bei Physik und komplexen naturwissenschaftlichen Themen auf Rattenfänger und 15 Jährige verwöhnte Mädchen zu hören. Ich bewerb mich einfach bei der DUH und verklagte einfach willkürlich wegen irgendwas. Das muss als Leistung für das BIP reichen. Und wenn wir immer mehr Schulden machen, weil die Industrie tot ist, der Staat aber nicht spart, dann ist auf jeden Fall jemand anderes schuld. So lässt es sich leben. In der frei gewählten Hölle als Christ.

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