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"Aber vieles deutet darauf hin..."
Autor: mackes 28.03.23 - 13:25
Moment: Steht im Artikel nicht, dass sie diese Glasperlen mit Wasser mitgebracht haben? Was hindert sie also daran, diese auf 100°C zu erhitzen und die Vermutung zu überprüfen?
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Re: "Aber vieles deutet darauf hin..."
Autor: Avarion 28.03.23 - 14:19
Vielleicht reicht die Menge nicht um die These verlässlich zu prüfen.
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Re: "Aber vieles deutet darauf hin..."
Autor: HermannS 28.03.23 - 16:11
mackes schrieb:
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> Moment: Steht im Artikel nicht, dass sie diese Glasperlen mit Wasser
> mitgebracht haben? Was hindert sie also daran, diese auf 100°C zu erhitzen
> und die Vermutung zu überprüfen?
Wozu sollten sie diese Vermutung überprüfen?
In dem verlinkten Paper gehts darum, wie das Wasser in die Perlen gekommen ist, und warum das eine nachhaltige Wasserquelle auf dem Mond ist.
Die Dinger speichern das Wasser aus dem Sonnenwind. und was reindiffundiert, kannst du natürlich auch rauskochen.
Aus dem Abstract:
The impact glass beads preserve hydration signatures and display water abundance profiles consistent with the inward diffusion of solar wind-derived water. Diffusion modelling estimates diffusion timescales of less than 15 years at a temperature of 360 K. Such short diffusion timescales suggest an efficient water recharge mechanism that could sustain the lunar surface water cycle. We estimate that the amount of water hosted by impact glass beads in lunar soils may reach up to 2.7 × 1014 kg. Our direct measurements of this surface reservoir of lunar water show that impact glass beads can store substantial quantities of solar wind-derived water on the Moon and suggest that impact glass may be water reservoirs on other airless bodies.
Der genannte Wissenschaftler ist ein einzelner Brite? unter vielen Chinesen, und kommt von einer britischen Fern-Uni, Open University in Wikipedia.



