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Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

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  1. Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: sav 07.09.19 - 16:34

    Das soll mal jemand verstehen. Wissenschaft schön und gut, aber den 20ten Schrotthaufen zum Mond zu schießen, während man noch nicht mal das eigene Land halbwegs im Griff hat und ein Großteil der Bevölkerung verhungert, ist noch irrsinniger als das Wettrennen der Soviets gegen die USA. Damals war es wenigstens wirklich was neues / prestigeträchtiges. Aber hey, Hauptsache man ist auf dem Mond gelandet, so halb... Aber waren ja nur ein paar Millionen die man da in den Sand gesetzt hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.19 16:35 durch sav.

  2. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: Anonymer Nutzer 07.09.19 - 16:49

    Kannst ihnen ja eine Email schicken, wie sie die sozialen und kulturellen Probleme mit dem Geld aus ihrer Forschung und wissenschaftlichen Projekten lösen können.

  3. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: sav 07.09.19 - 17:01

    Man kann auch Zielführendere Forschung betreiben, die eben halbwegs die aktuellen Probleme, und davon hat Indien mehr als genug, adressiert. Jedenfalls solange man nicht mal die eigene Bevölkerung halbwegs ernähren kann. Aber man kann auch einfach Raketen zum Mond ballern. Wird zwar kein einziges Problem lösen, aber immerhin hat man eine Sonde auf dem Mond.

  4. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: FreierLukas 07.09.19 - 17:02

    Ja, bei der Raumfahrt geht es schon immer um das eigentliche Ziel. Dass man mit einem Raumfahrt Programm tausende hochqualifizierte Fachkräfte schafft die die eigene Wirtschaft ankurbeln können ist nur Nebensache, die kaum der Rede wirt ist. Ist ja nicht so dass Silicon Valley durch das Apollo-Programm entstanden ist und Firmen wie IBM maßgeblich davon profitierten. Oder doch? OPS!

    Aber wozu versuchen es zu verstehen wenn man einfach bashen kann. Du bist die wahre Intelligenz auf die wir bauen können! Es braucht keine High-Tech Programme um Hightech Personal auszubilden! Das geht auch durch Kommentieren im Netz!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.19 17:04 durch FreierLukas.

  5. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: sav 07.09.19 - 17:14

    Achso, du hälst es also für absolut sinnvoll, das einfach jedes der 194 +- Länder dieser Welt ein EIGENES Milliarden Dollar teures Weltraum Programm betreibt. Einfach damit die hochqualifizierten Fachkräfte im Land was zutun haben. Doch, ist bestimmt sinnvoll, da zahlt bestimmt jeder gerne Steuern für. Wozu eine Schule, wozu Essen, wozu Strom zuhause haben, wenn doch für das Geld die Elite des Landes ein paar Raketen in den Himmel schießen kann.
    Versteh mich nicht falsch: ich hab absolut nichts gegen Forschung. Auch nicht gegen die Missionen der Nasa/ESA zum Mond, zum Mars oder der Erforschung ferner Sterne, Galaxien oder sonst was. Aber wir in Europa und in den USA genießen einen doch weitaus höheren Lebensstandard als was man in Indien zusehen bekommt und können tatsächlich behaupten: wir können uns diesen Luxus leisten - und selbst das Oft nur gemeinsam im Verbund, weil es für die einzelnen Nationen einfach zu teuer ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.19 17:21 durch sav.

  6. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: FreierLukas 07.09.19 - 17:45

    Es geht nicht darum hochqualifizierten Fachkräften etwas zu tun zu geben sondern diese durch Forschung und Entwicklung überhaupt erstmal auszubilden. Mag sein dass der Durchschnitt in Deutschland besser dran ist, Indien als ein großes Land zu sehen ist aber trotzdem falsch. Das ist mit 1.4 Milliarden Menschen und vielen Staaten und zahlreichen Sprachen ein eigener Kontinent. Manche Staaten haben mehr Geld als andere so wie das auch in Europa der Fall ist. Vielleicht solltest du dich einfach mal mit Indien auseinandersetzen statt irgendeinen populistischen Kram zu verbreiten.

    Das größte Problem was Indien aktuell hat ist der s.g. Braindrain. Die talentierten Leute gehen ins Ausland weil es in Indien zu wenig Perspektiven gibt und solche Programme halten Talent eben im Land. Die Leute die bei der ISRO arbeiten gründen zB. Zuliefererunternehmen die die hungrigen Leute einstellen können und so dauerhaft mit Nahrung versorgt sind statt nur für wenige Stunden. Wer meint dass man Völker dauerhaft mit Almosen ernähren kann der hat rein gar nichts aus der Vergangenheit gelernt. Es braucht gute Arbeit die einem eine Perspektive im Leben gibt.

    Auch muss man nicht immer nur eine Sache verfolgen. Wenn es eben nur eine begrenzte Anzahl an Ärzten gibt kann man mit noch so viel Geld nicht mehr Patienten versorgen. Dann muss man das Geld eben in Universitäten stecken die neue Ärzte ausbilden aber da bist du ja auch wieder dagegen und willst stattdessen einfach Antibiotika auf der Straße verteilen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.19 17:52 durch FreierLukas.

  7. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: CraWler 07.09.19 - 18:00

    Durch Raumfahrt entstehen tausende oder gar hunderttausende gut bezahlte Jobs für die Mittelschicht. So kann man also durch Staatsausgaben effizient Wohlstand schaffen und das Land voran bringen. Nahrung an die Armen zu verteilen ist gut und wichtig, ist aber keine dauerhafte Lösung für die Armut. Die wird nur durch Wissenschaft und Fortschritt besiegt und dazu kann u.a auch so ein Raumfahrtprogramm ganz gut sein.

    .-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
    Ich bin: Piratenpartei Wähler

  8. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: DeathMD 07.09.19 - 18:38

    sav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das soll mal jemand verstehen. Wissenschaft schön und gut, aber den 20ten
    > Schrotthaufen zum Mond zu schießen, während man noch nicht mal das eigene
    > Land halbwegs im Griff hat....

    Was haben die USA jetzt damit zu tun?

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  9. Kritik schön und gut, so funktioniert die indische Gesellschaft nicht...

    Autor: gutenmorgen123 07.09.19 - 19:25

    Stichwort Kasten....

    Wenn das Geld da ist, schiesst es die Elite lieber zum Mond als es auch nur eine Kaste weiter nach unten zu schicken.

  10. Re: Kritik schön und gut, so funktioniert die indische Gesellschaft nicht...

    Autor: Anonymer Nutzer 07.09.19 - 20:24

    Das trieft hier ja geradezu vor Überheblichkeit, Vorurteile und ganz viel Ahnungslosigkeit.
    Fahrt mal nach Indien und lernt.

  11. Re: Kritik schön und gut, so funktioniert die indische Gesellschaft nicht...

    Autor: gutenmorgen123 08.09.19 - 03:40

    versuch doch das nächste mal wenn du da bist von deinen üblichen Routen abzuweichen oder einfach die Augen aufzumachen.

  12. Re: Kritik schön und gut, so funktioniert die indische Gesellschaft nicht...

    Autor: Untrolla 08.09.19 - 09:25

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das trieft hier ja geradezu vor Überheblichkeit, Vorurteile und ganz viel
    > Ahnungslosigkeit.
    > Fahrt mal nach Indien und lernt.


    Erzähl mal.

  13. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: Wurzelgnom 08.09.19 - 15:49

    Der Orbiter ist doch angekommen und umkreist den Mond und liefert Daten, der Lander und der Rover war sowieso nur für 20 Tage ausgelegt.
    Die Mission war also durchaus schon ein Erfolg und man wird daraus lernen können.

  14. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: Anonymer Nutzer 08.09.19 - 17:33

    sav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann auch Zielführendere Forschung betreiben, die eben halbwegs die
    > aktuellen Probleme, und davon hat Indien mehr als genug, adressiert.
    > Jedenfalls solange man nicht mal die eigene Bevölkerung halbwegs ernähren
    > kann. Aber man kann auch einfach Raketen zum Mond ballern. Wird zwar kein
    > einziges Problem lösen, aber immerhin hat man eine Sonde auf dem Mond.


    Das Zielführende ist dass bei dem Projekt Leute ausgebildet werden, sie werden Spezialisten in gewissen Fächern.
    Von Lasertechnik, zu Mathematikern, "Blechschneider", Motoren- und Antrieben, Reinigungspersonal für hochsensible Geräte ist es brutal facettenreich, was alles an verschieden Personal damit zu tun hat.
    Das Wissen nehmen diese Personen dann mit in Krankenhäuser, Industrie und sonst wo.

  15. Re: Das eigene Land verhungert aber Hauptsache man fliegt zum Mond

    Autor: chefin 09.09.19 - 11:13

    sav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das soll mal jemand verstehen. Wissenschaft schön und gut, aber den 20ten
    > Schrotthaufen zum Mond zu schießen, während man noch nicht mal das eigene
    > Land halbwegs im Griff hat und ein Großteil der Bevölkerung verhungert, ist
    > noch irrsinniger als das Wettrennen der Soviets gegen die USA. Damals war
    > es wenigstens wirklich was neues / prestigeträchtiges. Aber hey, Hauptsache
    > man ist auf dem Mond gelandet, so halb... Aber waren ja nur ein paar
    > Millionen die man da in den Sand gesetzt hat.

    Gib einem Mann einen Fisch und er wird satt, gibt ihm eine Angel und er wird immer satt.

    Es nutzt nix, das Geld für Essen auszugeben, wenn die Menschen immer noch keine Arbeit haben. Aber es hilft Arbeit zu besorgen, so das die Menschen sich essen kaufen können. Und dann finden Essensproduzenten Kunden und können ihrerseits Geld verdienen.

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