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Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

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  1. Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: GeeGee 21.05.19 - 10:39

    Das Wort geflüchtete exisitert nicht und ist sachlich falsch: die Flucht ist ja nicht beendet und sie sind am Ziel, sondern die Flüchtlinge bzw. Migranten haben sich temporär niedergelassen.
    Ziel ist die Rückkehr in die Heimatländer nach Behebung der Fluchtursache. Die Reise ist also erst nach Rückkehr vorbei.
    Eine weitere Differenzierung in Wirtschaftsmigrant vs. echter Flüchtling wäre in der Sache zielführend, an dieser Stelle aber nicht weiter zu diskutieren.

  2. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: theFiend 21.05.19 - 10:51

    GeeGee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ziel ist die Rückkehr in die Heimatländer nach Behebung der Fluchtursache.
    > Die Reise ist also erst nach Rückkehr vorbei.

    Deins vielleicht...
    Ist das Ziel migrierter Daten auch an den Ursprungsort und in die Ursprungsform zurückzukehren? (vielleicht wird die Abstrusität dem einen oder anderem auf der Fachthematik ja klarer...)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.19 10:54 durch theFiend.

  3. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Muhaha 21.05.19 - 10:56

    GeeGee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wort geflüchtete exisitert nicht und ist sachlich falsch: die Flucht
    > ist ja nicht beendet und sie sind am Ziel, sondern die Flüchtlinge bzw.
    > Migranten haben sich temporär niedergelassen.

    Der Begriff ist nicht falsch, weil der Vorgang der Flucht abgeschlossen ist. Wer hier ist, flieht nicht mehr.

    > Ziel ist die Rückkehr in die Heimatländer nach Behebung der Fluchtursache.

    Für manche mag das der Fall sein. Andere bleiben, weil sie hier entsprechende Bindungen aufgebaut haben oder sich eine Existenz aufbauen konnten. Das kannst Du also nicht einfach so verallgemeinern.

    > Eine weitere Differenzierung in Wirtschaftsmigrant vs. echter Flüchtling
    > wäre in der Sache zielführend, an dieser Stelle aber nicht weiter zu
    > diskutieren.

    Jesses, hörst Du Dich eigentlich selber reden? :)

    Es gibt verschiedene Migrationsgründe. Die können wirtschaftlicher, politischer, gesellschaftlicher oder religiöser Natur, bzw. oft genug eine Kombination aus diesen Gründen sein. Da gibt es kein "echt" oder "unecht". Das ist rechtsextremes Framing, was Du hier betreibst. Achte auf Deine Begrifflichkeiten, wenn Du nicht fälschlicherweise in irgendwelche Ecken gesteckt werden möchtest, in denen Du Dich selbst gar nicht siehst.

  4. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: lenox 21.05.19 - 10:56

    GeeGee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wort geflüchtete exisitert nicht und ist sachlich falsch: die Flucht
    > ist ja nicht beendet und sie sind am Ziel, sondern die Flüchtlinge bzw.
    > Migranten haben sich temporär niedergelassen.
    > Ziel ist die Rückkehr in die Heimatländer nach Behebung der Fluchtursache.
    > Die Reise ist also erst nach Rückkehr vorbei.
    > Eine weitere Differenzierung in Wirtschaftsmigrant vs. echter Flüchtling
    > wäre in der Sache zielführend, an dieser Stelle aber nicht weiter zu
    > diskutieren.


    eine ganz schön einfache Sicht der Dinge, allerdings an der Realität vorbei.

  5. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Emulex 21.05.19 - 11:14

    Man muss halt unterscheiden zwischen Asyl (politische Verfolgung oder ähnliches), Flucht (vor Krieg) und Migration.

    Die meisten erhalten in Deutschland nur subsidiären Schutz oder gar nur eine Duldung, wenige Asyl.

    Asylbewerber könnten tatsächlich bleiben dürfen, der Rest - rein rechtlich - nicht.

    Insofern hat der TE schon durchaus was richtiges gesagt - das Zusammengewürfel von verschiedensten Formen der Zuwanderung ist nicht hilfreich.

    Ausser natürlich, man möchte da überhaupt keine Unterschiede mehr machen - das überlebt allerdings unser Sozialstaat nicht.

  6. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Umaru 21.05.19 - 11:15

    Solange ich nicht kostenfrei nach Syrien darf und dort mit allen Mitteln gefördert werde, ist das eine einseitige Konkurrenz auf dem deutschen Arbeitsmarkt, fertig. Wer links ist, müsste da eigentlich Protektionismus fördern, um deutsche Arbeiter zu schützen und bereits deutschen Arbeitslosen eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt bereitstellen. Aber die Linken sind ja nicht mehr links. Wozu noch mehr Arbeiter reinholen, wenn Potenzial brachliegt? Verstehe ich nicht, die Rechnung - außer man möchte die Löhne drücken und den Leistungsdruck erhöhen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.19 11:18 durch Umaru.

  7. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: theFiend 21.05.19 - 11:19

    Ich bin einfach ein Mensch mit Moral, und weder "links" noch "rechts" in diesen geistig simplen Dimensionen :D

    Das hilft auch gegen seltsame Vorurteile...

  8. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: bex_HB 21.05.19 - 11:36

    GeeGee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Wort geflüchtete exisitert nicht und ist sachlich falsch: die Flucht
    > ist ja nicht beendet und sie sind am Ziel, sondern die Flüchtlinge bzw.
    > Migranten haben sich temporär niedergelassen.
    > Ziel ist die Rückkehr in die Heimatländer nach Behebung der Fluchtursache.
    > Die Reise ist also erst nach Rückkehr vorbei.
    > Eine weitere Differenzierung in Wirtschaftsmigrant vs. echter Flüchtling
    > wäre in der Sache zielführend, an dieser Stelle aber nicht weiter zu
    > diskutieren.

    Der linksdominierte Mainstream findet eben sachlich und sprachlich korrekte Formulierungen wie "Flüchtling" diskriminierend.
    Das ist genau so abartig wie die ganze Feminismusdebatte mit ihren Wortneuschöpfungen.
    Deutschland schafft sich in seiner römischen Dekadenz mittelfristig ab, da hat Sarrazin 100% recht.
    Im Land der linken Meinungsdiktatur wird man für solche Erkenntnisse allerdings verunglimpft und mundtot gemacht.
    Also entweder den Mund halten und dem Absturz dieses Landes zusehen oder auswandern, wenn man irgendwie die Möglichkeit hat.

  9. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Muhaha 21.05.19 - 11:40

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss halt unterscheiden zwischen Asyl (politische Verfolgung oder
    > ähnliches), Flucht (vor Krieg) und Migration.

    Alles ist Migration. Du betreibst hier schon Wertung.

    > Insofern hat der TE schon durchaus was richtiges gesagt - das
    > Zusammengewürfel von verschiedensten Formen der Zuwanderung ist nicht
    > hilfreich.

    Du würfelst hier wild Begriffe zusammen, damit Du ein Argument hast :)

    > Ausser natürlich, man möchte da überhaupt keine Unterschiede mehr machen -
    > das überlebt allerdings unser Sozialstaat nicht.

    Ok, daher weht der Wind. Menschen mit wertenden Begriffen belegen, damit man sie besser ausgrenzen kann, anstatt sinnvoll mit ihnen umzugehen.

  10. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Oktavian 21.05.19 - 11:41

    > Das Wort geflüchtete exisitert nicht und ist sachlich falsch: die Flucht
    > ist ja nicht beendet und sie sind am Ziel, sondern die Flüchtlinge bzw.
    > Migranten haben sich temporär niedergelassen.

    Das ist eine Frage der Betrachtungsweise. Wenn man das zuende denkt, müssten demnach die Nachfahren der Ostpreußen, Schlesier und Pommerner immer noch Flüchtende sein. Sie haben ihre Heimat verlassen müssen, sich temporär niedergelassen und sind immer noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt. Ich kenne so einige Flüchtende dieser Art, meine Frau ist eine. Ich muss ihr später mal erzählen, dass sie fortwährend flüchtend ist...

    Macht es denn einen wesentlichen Unterschied, ob jemand Flüchtender, Geflüchteter oder Flüchtling ist? Mir kommt es vor, als wollten wir die Haare des Bartes des Propheten jetzt auch noch achtfach spalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.19 11:44 durch Oktavian.

  11. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: g0r3 21.05.19 - 11:47

    bex_HB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Land der linken Meinungsdiktatur wird man für solche Erkenntnisse
    > allerdings verunglimpft und mundtot gemacht.

    Merkwürdig. Ich konnte deinen Schund hier lesen. Also so mundtot kannst du nicht sein.

  12. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Emulex 21.05.19 - 11:51

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Man muss halt unterscheiden zwischen Asyl (politische Verfolgung oder
    > > ähnliches), Flucht (vor Krieg) und Migration.
    >
    > Alles ist Migration. Du betreibst hier schon Wertung.

    Das ist eine Bewertung nach dem deutschen Grundgesetz und der Genfer Flüchtlingskonvention.
    Wenn du das ablehnst, sag es bitte gleich.

    >
    > > Insofern hat der TE schon durchaus was richtiges gesagt - das
    > > Zusammengewürfel von verschiedensten Formen der Zuwanderung ist nicht
    > > hilfreich.
    >
    > Du würfelst hier wild Begriffe zusammen, damit Du ein Argument hast :)

    Ganz und garnicht, ich differenziere anhand der rechtstaatlich festgelegten Merkmale.

    >
    > > Ausser natürlich, man möchte da überhaupt keine Unterschiede mehr machen
    > -
    > > das überlebt allerdings unser Sozialstaat nicht.
    >
    > Ok, daher weht der Wind. Menschen mit wertenden Begriffen belegen, damit
    > man sie besser ausgrenzen kann, anstatt sinnvoll mit ihnen umzugehen.

    Wenn man nicht (be)wertet, kann man auch nicht sinnvoll mit jemandem umgehen.
    Bedürftigkeit als reine Vertrauenssache führt unweigerlich dazu, dass irgendwann niemandem mehr geholfen werden kann.
    Wenn ich zum Arbeitsamt gehe und Hartz4 beantrage, dann werde ich ja auch bewertet hinsichtlich meiner Bedürftigkeit.

  13. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Umaru 21.05.19 - 11:51

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin einfach ein Mensch mit Moral, und weder "links" noch "rechts" in
    > diesen geistig simplen Dimensionen :D
    >
    > Das hilft auch gegen seltsame Vorurteile...

    Sich für einen Menschen mit Moral zu halten ist genauso simpel, denn es gibt nicht nur eine davon.
    Um eine Partei wie die Linke einschätzen zu können (sie nennt sich ja links), finde ich es aber sinnvoll, sich mit dem üblichen Spektrum zu befassen: Was ist links? Wirtschaftpolitisch links? Identitätspolitisch links? Denn das sind die Konkurrenten in der Linken. Sie werden in diesen Fragen auseinandergezerrt. Einerseits wollen sie das Proletariat gegen die globalisierten Wirtschaftsmächte verteidigen, können das andererseits aber nicht, weil das impliziert, dass man Fremde ausschließen muss - sonst funktioniert der Schutz nicht. Du musst eine Einheit definieren, die du verteidigen willst, sonst kannst du sie nicht verteidigen. Wenn aber jeder zu deiner Einheit gehört, am besten das globale Dorf, wird das schwierig ...
    Und jetzt noch mit Moral argumentieren, welche denn? Wenn du da zuviele Kompromisse schließt, werden viele Menschen trotzdem verlieren, und wenn du dein Moralgebilde einschränkst, werden auch Menschen verlieren.

  14. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: crack_monkey 21.05.19 - 11:57

    Nur mal so, in der Regel bedeutet Migration das jemand freiwillig sein Land verlässt , um seine Lebensbedingungen zu verbessern. Wenn dies nicht mehr freiwillig ist spricht man in der Regel von Flüchtlingen das hat nichts mit Wertung zu tun.

  15. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Muhaha 21.05.19 - 11:58

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist eine Bewertung nach dem deutschen Grundgesetz und der Genfer
    > Flüchtlingskonvention.
    > Wenn du das ablehnst, sag es bitte gleich.

    Da wird zwischen Fluchtgründen unterschieden, sie werden aber nicht als Migranten hier und Flüchtlinge dort bezeichnet. Das tust nur Du. Weil Migranten böse Schmarotzer sind und Flüchtlinge arme Schweine.

    > Ganz und garnicht, ich differenziere anhand der rechtstaatlich festgelegten
    > Merkmale.

    Du verwendest wertende Begriffe und maskierst das dann, in dem Du Dich so tust, als ob Du ganz neutral nur unterschiedliche Fluchtgründe anfürhst.

    > Wenn man nicht (be)wertet, kann man auch nicht sinnvoll mit jemandem
    > umgehen.

    Man bewertet Fluchtgründe, nicht Menschen. Du verwendest unterschiedliche Bezeichnungen für Personengruppen, um Wirtschaftsflüchtlinge herabsetzen und diskriminieren zu können.

    > Bedürftigkeit als reine Vertrauenssache führt unweigerlich dazu, dass
    > irgendwann niemandem mehr geholfen werden kann.

    Hat auch niemand behauptet. Mach hier bitte kein anderes Faß auf, lenke nicht ab :)

  16. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: theFiend 21.05.19 - 12:09

    Umaru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und jetzt noch mit Moral argumentieren, welche denn?

    Kann man jetzt hier auf philosophischer Ebene ewig weiterführen. Im Kern geht mir diese ewige "links/rechts" Aufteilung auf den Keks, die je nach persönlicher Richtung des Zuordnenden dann auch noch unterschiedlich weit ausgelegt werden.

    Ich halte das Grundgesetz dahingehend als relativ "richtungsfrei" und daher als moralische Instanz durchaus tragfähig. Man könnte sich also bei vielen der hier aufgeführten ein- und ausschließenden Argumente andere Menschen betreffend, schon mal überlegen inwiefern sie dem Geiste des Grundgesetzes entsprechen.

    Alles andere ist mehr politisches Geschwafel, und oft wenig reflektiert...

  17. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Emulex 21.05.19 - 13:01

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Emulex schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das ist eine Bewertung nach dem deutschen Grundgesetz und der Genfer
    > > Flüchtlingskonvention.
    > > Wenn du das ablehnst, sag es bitte gleich.
    >
    > Da wird zwischen Fluchtgründen unterschieden, sie werden aber nicht als
    > Migranten hier und Flüchtlinge dort bezeichnet. Das tust nur Du. Weil
    > Migranten böse Schmarotzer sind und Flüchtlinge arme Schweine.

    Armut ist aber keiner der anerkannten Fluchtgründe, daher ist schon allein deshalb eine andere Einstufung notwendig.

    >
    > > Ganz und garnicht, ich differenziere anhand der rechtstaatlich
    > festgelegten
    > > Merkmale.
    >
    > Du verwendest wertende Begriffe und maskierst das dann, in dem Du Dich so
    > tust, als ob Du ganz neutral nur unterschiedliche Fluchtgründe anfürhst.

    Ich muss nicht so tun, die Wertungen/Kategorien sind an vielen Stellen neutral definiert.
    Anders könnte das BAMF ja überhaupt nix entscheiden.

    >
    > > Wenn man nicht (be)wertet, kann man auch nicht sinnvoll mit jemandem
    > > umgehen.
    >
    > Man bewertet Fluchtgründe, nicht Menschen. Du verwendest unterschiedliche
    > Bezeichnungen für Personengruppen, um Wirtschaftsflüchtlinge herabsetzen
    > und diskriminieren zu können.

    @alle anderen: Versteht irgendjemand, was er damit sagen will?

    Hast du jetzt allen ernstes ein Problem damit, dass ich Menschen die um Asyl bitten, weil sie politisch verfolgt werden, als Asylbewerber einstufe?
    Das ist der Begriff - so wird er verwendet. Komm damit klar.
    Ebenso wie es Flüchtlinge nach der Definition der Genfer Konvention gibt.
    Und eben Migranten, welche keiner dieser Einordnungen entsprechen - das können Armutsflüchtlinge sein oder hochqualifizierte Fachkräfte. Es ist keine Wertung, nur eine Einstufung.

  18. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: throgh 21.05.19 - 15:27

    Schlicht nein: Du wirfst hier nur mit Nebelkerzen um dich. Das Ziel? Wieder einmal "Andere" diskreditieren und entsprechend zur Verantwortung ziehen. Wer hat denn damit begonnen Kriegsgerät zu exportieren und unterstützt damit die Auseinandersetzungen? Wer fördert Armut durch prekäre Beschäftigungen? Die Liste ist sehr lang und tatsächlich kann man zu jedem Punkt sehr tiefgehende Debatten führen. Was aber eben nicht funktioniert: Einerseits solche Betrachtungen verlangen und erwarten, aber andererseits dann oberflächlich verweilen und aburteilen. Implizit dann auch von "Konkurrenz" sprechen und damit Menschen aus anderen Gefilden, die genau aufgrund dieser Problemstellungen keine Pespektiven mehr für sich gesehen haben, schlicht als "verantwortlich" betrachten. Sind sie eben nicht, die Gesellschaft hier ist es, die sich weiterhin weigert essentielle Menschenrechte anzuerkennen und zwar auf globaler Ebene. Demokratische Grundwerte werden nicht über Nacht durch "Kriege" erzwungen, sie werden langsam etabliert.

    All das weißt du auch, aber du willst wieder einmal nur deine Gruppe sehen, deine Form von homogenem Bildnis und das bringst du hier nun hübsch verklausuliert zur Sprache!

    GNU/Linux: Eine Wahlfreiheit zu haben ist besser als sich der reinen Bequemlichkeit hinzugeben, auch wenn das nicht immer einfach ist!

    Hyperbola GNU/Linux | Alpine Linux | GuixSD | Trisquel 7

    Kein Freund von Schubladen, nimmt aber gern Hafermilch und Kekse, sofern er in eine Solche gestopft werden soll. Danke vorab dann!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.05.19 15:28 durch throgh.

  19. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Trollversteher 21.05.19 - 15:38

    >Das Wort geflüchtete exisitert nicht und ist sachlich falsch:

    Doch, das existiert:
    https://www.duden.de/rechtschreibung/Gefluechteter

    >die Flucht ist ja nicht beendet und sie sind am Ziel, sondern die Flüchtlinge bzw. Migranten haben sich temporär niedergelassen. Ziel ist die Rückkehr in die Heimatländer nach Behebung der Fluchtursache. Die Reise ist also erst nach Rückkehr vorbei.

    Sie sind geflohen, und die Flucht ist abgeschlossen. Ob sie nach der Flucht wieder zurück kehren, ist bei der Wortwahl unerheblich. Im Gegensatz zum Wort "Migrant", das ist in dem Zusammenhang nämlich eindeutig falsch, weil ein Migrant ein Auswanderer ist, der sein Land mit dem Ziel verlassen hat, sich in einem anderen Land dauerhaft niederzulassen.

    >Eine weitere Differenzierung in Wirtschaftsmigrant vs. echter Flüchtling wäre in der Sache zielführend, an dieser Stelle aber nicht weiter zu diskutiere

    Diese Differenzierung existiert aber nun mal in der Realität nicht, da es unerheblich ist, ob jemand vor Krieg oder Armut und Hunger aus seinem Land flieht und es keine eindeutige Definition für "echte" Flüchtlinge gibt. Das ist ein reiner, künstlicher Kampfbegriff aus der rechtspopulistischen Propaganda.
    Man kann höchstens zwischen den verschiedenen Flüchtlingsstatus unterscheiden - denn dafür gibt es klare Definitionen: https://www.anwalt.org/asylrecht-migrationsrecht/fluechtlingsstatus/

  20. Re: Flüchtling oder Migrant,... aber bitte nicht "Geflüchtete"

    Autor: Trollversteher 21.05.19 - 15:42

    >Insofern hat der TE schon durchaus was richtiges gesagt - das Zusammengewürfel von verschiedensten Formen der Zuwanderung ist nicht hilfreich.

    Nein, eigentlich hat er es durch die falsche Verwendung von "Migranten" und dem Kampfbegriff "Wirtschaftsflüchtling" nur noch schlimmer gemacht...

    >Ausser natürlich, man möchte da überhaupt keine Unterschiede mehr machen - das überlebt allerdings unser Sozialstaat nicht.

    Das will ja auch niemand wirklich - außer einigen naiven Sozialromantikern vielleicht - aber keine deutsche Partei, auch nicht die Grünen, fordert "Alle ausnahmslos rein lassen und jedem unbegrenztes Aufenthaltsrecht gestatten".

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