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Nach 20 Jahren

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Nach 20 Jahren

    Autor: exDDRler 08.07.10 - 22:16

    wird noch immer von der ehemaligen DDR geredet.
    Ich hätte euch mehr Sach-, Politik- und Integrationsverstand zugetraut Golem.

    Sag ja nach der WM wird Deutschland wieder nach Ost und West sortiert... alle Länder lobten uns für die tolle Integration und Migrationspolitik aber es reicht nur soweit wie Deutschland dem Finale zusteuert.

    Armes Deutschland, deshalb habe ich dich verlassen.

  2. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: exDDRler 08.07.10 - 22:21

    Die Brüderlichkeit und Zusammenarbeit, Teamgeist ist in Deutschland nur eine Frage eines Fussball-Tuirniers.

    "Ich glaube, alle Deutschen sind wie ihre Fußballer", sagt Francis, "mit gegenseitigem Respekt, engagiert und fair anstatt aggressiv, um ein Spiel zu gewinnen."

  3. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: trude 09.07.10 - 07:00

    exDDRler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wird noch immer von der ehemaligen DDR geredet.
    > Ich hätte euch mehr Sach-, Politik- und Integrationsverstand zugetraut
    > Golem.
    >
    > Sag ja nach der WM wird Deutschland wieder nach Ost und West sortiert...
    > alle Länder lobten uns für die tolle Integration und Migrationspolitik aber
    > es reicht nur soweit wie Deutschland dem Finale zusteuert.
    >
    > Armes Deutschland, deshalb habe ich dich verlassen.

    Absolute Zustimmung! Nach 20 Jahren noch zwischen Ost und Westdeutschland zu unterscheiden hat rassistische Züge! Golem.de muss die in Zukunft beachten!

  4. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: ichbins 09.07.10 - 07:29

    .....sag das mal den politikern, Unternehmen etc...
    ist ja nicht so das man es nicht täglich vorgelebt bekommt das es noch einen "Osten" gibt. Genauso ist diese "Trennung nach alten und neuen Bundesländern" mist.....
    Sachsen wäre ja z.B. älter als das Saarland (Volksabstimmung über die Zugehörigkeit zu Frankreich etc...):D
    Egal.
    Die Mauer ist zwar weg, in den Köpfen der Menschen existiert aber noch eine ideologische Mauer. Für viele sitzen wir hier noch im Tal der Ahnungslosen, Gott sei dank gibt es auch einige die anderer Meinung sind.
    Andersrum sind auch wir aus dem östlichen Teil Deutschlands oft vorgeingenommen wenn es um die Mitbürger im Westlicheneren Teilen geht.
    Naja aber das ist ein endloses Thema. Das die Altersstruktur hier anders ist, ist wohl ein Hauptgrund dafür das hier weniger Menschen Online sind.

    Grüße

  5. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: Solizuschlag 09.07.10 - 07:46

    Solange ich für die "ehemalige DDR" immer noch einen Solidaritätszuschlag zahlen muss, kann es auch eine Unterscheidung geben. Sehe da überhaupt kein Problem.

    exDDRler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wird noch immer von der ehemaligen DDR geredet.
    > Ich hätte euch mehr Sach-, Politik- und Integrationsverstand zugetraut
    > Golem.

  6. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: WirZahlenAlle 09.07.10 - 08:04

    Jeder zahlt den Solizuschlag..... und Menschen auf politische Entscheidungen zu reduzieren ist für dich anscheinen auch überhaupt kein Problem.

  7. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: exWestler 09.07.10 - 09:00

    Nach 20 Jahren wird eine gewisse Partei ja auch immer noch als "Nachfolgepartei der SED" bezeichnet.

    Aber davon abgesehen, natürlich gibt es immer noch einen "Osten". Genau so wie zwischen "Norden" und "Süden" unterschieden wird, gibt es halt auch eine Unterscheidung zwischen "Osten" und "Westen".
    Ich sehe da jetzt nicht so das Problem drin.

  8. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: Oktavian 09.07.10 - 09:18

    > Jeder zahlt den Solizuschlag

    <sarcasm>
    Nö, die Ossis nicht, Hartz4ler zahlen den nicht
    </sarcasm>

    Aber mal im Ernst, zwar zahlen den alle, aber nur die Neufünfländer profitieren davon. Und das obwohl es im Westen etliche Regionen gibt, die eine Förderung dringender nötig hätten.

  9. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: trude 09.07.10 - 09:31

    exWestler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach 20 Jahren wird eine gewisse Partei ja auch immer noch als
    > "Nachfolgepartei der SED" bezeichnet.
    >
    > Aber davon abgesehen, natürlich gibt es immer noch einen "Osten". Genau so
    > wie zwischen "Norden" und "Süden" unterschieden wird, gibt es halt auch
    > eine Unterscheidung zwischen "Osten" und "Westen".
    > Ich sehe da jetzt nicht so das Problem drin.


    Die Unterscheidung der Himmelsrichtungen ist auch im Jahr 2010 nicht unangebracht, z.B. beim Wetterbericht. Aber Formulierungen die eben auf die politische (DDR)Geschichte hindeuten, gehören der Vergangenheit an. Die Politik/Medien etc ziehen häufig aus den Fehlern der Vergangenheit die falschen Schlüsse für die Zukunft. Genauso verhält es sich mit der Nazizeit bzw. dem Antisemitismus. Es ist NICHT mit dem Jahr 2010 zu vergleichen und schon garnicht mit den nachgeborenen Generationen!

  10. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: titrat 09.07.10 - 09:53

    exDDRler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wird noch immer von der ehemaligen DDR geredet.

    Ist das unzutreffend?

    > Ich hätte euch mehr Sach-, Politik- und Integrationsverstand zugetraut
    > Golem.

    Unverstand wäre es, geschichtliche Fakten zu ignorieren, die offensichtlich noch bis heute auswirken.

    > Sag ja nach der WM wird Deutschland wieder nach Ost und West sortiert...
    > alle Länder lobten uns für die tolle Integration und Migrationspolitik aber
    > es reicht nur soweit wie Deutschland dem Finale zusteuert.

    Wer Tatsachen negiert und einfach nur geistig ausblendet, zieht oft falsche Schlüsse.
    Wenn es keine Unterschiede mehr gäbe, könnte man auf den Soli und andere Sonderbedingungen verzichten. Das geht bis dato nicht, es würde zu noch weiterem Ausbluten von Neufünfland oder eben Ex-DDR-Staatsgebiet führen.
    Wie Du es nennst, ob Osten, Zone, Neufünfland oder Hundekuchen, ändert nichts an der Notwendigkeit, die bestehenden Unterschiede zu analysieren, um nach Ursachen zu forschen und Lösungen entwickeln zu können.

    > Armes Deutschland, deshalb habe ich dich verlassen.

    Dann geht Dich das ganze sowieso nichts mehr an.

  11. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: Klaus Wowereit 09.07.10 - 10:00

    exDDRler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Armes Deutschland, deshalb habe ich dich verlassen.


    Und das ist auch gut so!

  12. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: Sprachwirrwarr 09.07.10 - 10:18

    > Ex-DDR-Staatsgebiet
    Es gab keinen Staat "Ex-DDR" also gibt es auch kein Ex-DDR-Staatsgebiet.

  13. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: Oktavian 09.07.10 - 10:26

    > > Ex-DDR-Staatsgebiet
    > Es gab keinen Staat "Ex-DDR" also gibt es auch kein Ex-DDR-Staatsgebiet.

    Es gab aber ein DDR-Staatsgebiet, und dieser Staat ist jetzt ein Ex-Staat. Also ist es legitim, vom Ex-DDR-Staatsgebiet zu sprechen, du klammerst nur falsch.

  14. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: oderwie 09.07.10 - 11:15

    Die BRD hat die DDR nie anerkannt, also ist es für - zumindest dich - kein anderes Staatsgebiet gewesen ;=)

  15. Soli kommt auch am Starnberger See an

    Autor: pool 09.07.10 - 11:23

    > Und das obwohl es im Westen etliche Regionen gibt, die
    > eine Förderung dringender nötig hätten.

    Ach ist das so?

    1. fließt der Soli wie alle anderen Einnahmen in den Bundeshaushalt ein, kommt somit allen zu gute und ist nicht an den Aufbau Ost zweckgebunden.
    2. gibt es in den "neuen" Bundesländern jetzt zwar ein paar neuere Autobahnen und überall OPAL-Glasfaser aber wenn man dann mal die ganzen Statistiken anguckt sieht es düster aus. Abwanderung (warum bloß, wenn es dort doch so toll ist? Überleg mal), höhere Arbeitslosigkeit, geringere Steuereinnahmen der Kommunen subsumiert sich alles zu einem höheren Finanz und Subventionsbedarf.
    3. sind Gewinne die nach der Wiedervereinigung mit Unternehmen und Unternehmenszweigen gemacht wurden hauptsächlich wieder zurück in die älteren Bundesländer geflossen.

  16. Re: Soli kommt auch am Starnberger See an

    Autor: Spinner 09.07.10 - 12:32

    Diese Soli-Diskussion halt ich nicht mehr aus!
    Wie schon von einigen Vorrednern erwähnt, zahlen diesen Zuschlag alle Arbeitnehmer in GANZ Deutschland.

    Nur weil es bestimmte Förderung gibt, die z. B. auch Bayern nach WWII dringend benötigt und bekommen hat (und heute auf dicken Max machen *haha*), heisst es nicht das dort nun alles Sahne ist. Bis auf ein paar Vorzeigestädte, irgendwelche leeren Bürotürme und die Autobahnen, die in die Bundeshauptstadt führen, gibt's da nicht so viel.

    Auch richtig ist: Der Großteil kam sicherlich West-Unternehmen zu Gute. Habe schon in mehreren Firmen dort gearbeitet: erst Millionen abkassiert (natürlich mit einer Tochterfirma), dann ausbluten/pleitegehen lassen, oder einfach wieder dichtgemacht sobald die Mindestbedingung (z. B. 8 Jahre 100 Arbeitsplätze sicherstellen) erfüllt wurde.

    Tolle Wurst - blühende Landschaften sage ich nur.
    Abgesehen davon ist bei den meisten der Solibeitrag sicherlich kleiner als ein die Gebühr für'n Parkticket. So what?

  17. Re: Nach 20 Jahren

    Autor: derKlaus 09.07.10 - 14:37

    trude schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > exDDRler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wird noch immer von der ehemaligen DDR geredet.
    > > Ich hätte euch mehr Sach-, Politik- und Integrationsverstand zugetraut
    > > Golem.
    > Absolute Zustimmung! Nach 20 Jahren noch zwischen Ost und Westdeutschland
    > zu unterscheiden hat rassistische Züge! Golem.de muss die in Zukunft
    > beachten!

    Also eine Unterscheidung nach Ost- und Westdeutchland empfinde ich jetzt als nicht so schlimm, da diese Benamung schlichtweg auf geografischen Tatsachen basiert.

    Nach 20 Jahren allerdings von neuen Bundesländern zu sprechen, ist allerdings lächerlich. In zehn Jahren ist die Wiedervereinigung Deutchlands 30 Jahre her, und die Gründung der Bundesrepublik Deutchland 61 Jahre. Würde man dann immer noch von neuen Bundesländern sprechen?

  18. Re: Soli kommt auch am Starnberger See an

    Autor: pool 09.07.10 - 14:49

    warum hast das jetzt auf meinen Beitrag geantwortet und nicht auf den meines leicht verbohrten Vorredners?

  19. Re: Soli kommt auch am Starnberger See an

    Autor: Anonymer Nutzer 09.07.10 - 15:08

    pool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ach ist das so?
    >
    > 1. fließt der Soli wie alle anderen Einnahmen in den Bundeshaushalt ein,
    > kommt somit allen zu gute und ist nicht an den Aufbau Ost zweckgebunden.


    komisch:
    "Die Einführung des Solidaritätszuschlags 1991 wurde vorwiegend mit den Kosten der Deutschen Einheit begründet..."

  20. Re: Soli kommt auch am Starnberger See an

    Autor: pool 09.07.10 - 15:18

    Ist doch Wurst womit es begründet wurde. Ändert ja nix am Geldfluss. Ich glaube irgendwie war auch Golfkrieg Begründungsgrund. In so fern...

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