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Anmerkung zu (Brand-)Gefahr in der Wohnung...

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  1. Anmerkung zu (Brand-)Gefahr in der Wohnung...

    Autor: VHau 22.11.20 - 18:56

    Meines Wissens werden sehr viele Brände durch Fernsehgeräte ausgelöst.

    Kommt jetzt demnächst auch eine Empfehlung, nicht mehr im Haus / der Wohnung fernzusehen? ;-)

    Oder Jeden Abend alle Fernseher komplett vom Netz zu trennen (am besten auch gleich alle anderen technischen Geräte die schon bekanntermaßen in Brand geraten sind).

    Den unbeaufsichtigten Fernseher in einen " Sicherheitsbeutel" zu packen stelle ich mir auch als unpraktisch vor...

    Aber Spaß beiseite, gibt es denn irgendwelche seriöse Statistiken, mit der man die relative Häufigkeit (das Risikopotential) dieser Szenarien (Akkubrände bzw. Brände durch Fernseher oder andere technische Geräte) in Relation setzen könnte?

    Und was würde dieser Experte dann als Ratschlag erteilen, falls sich diese Szenarien in ähnlichen Größenordnungen ereignen würden?

    Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst... ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.11.20 18:57 durch VHau.

  2. Re: Anmerkung zu (Brand-)Gefahr in der Wohnung...

    Autor: Vögelchen 22.11.20 - 21:21

    VHau schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meines Wissens werden sehr viele Brände durch Fernsehgeräte ausgelöst.

    Eher wenig. Auf Platz 1 sind Wäschetrockner, gefolgt von Kühlschränken, Geschirrspülern, Waschmaschinen usw.

    Ebike-Akkus liegen sicherlich sehr weit hinten, obwohl inzwischen doch sehr verbreitet und nur die Wenigsten dürften das in der leeren Garage laden und die ganze Zeit daneben stehen bleiben.

  3. Re: Anmerkung zu (Brand-)Gefahr in der Wohnung...

    Autor: deadjoe 22.11.20 - 21:28

    Der Beutel Sand würde nicht helfen, Fakt ist wirklich das die Badewanne voll Wasser das beste war was man machen konnte(Kühlen), Problem ist eben je nach Akkutyp die Reaktion des Akkus mit Wasser.
    Es gibt eigentlich nur Speziallösungen wie den Minimax nGac ( https://www.mms-nfc.de/produkte/schaum-auflade-ab/ws-6-ngac/ ) Aber selbst dieser ist nur für Akkus auf Fahrradgröße geeignet - EAutos sind daher nochmal ein Thema für sich. Normale , herkömmliche Pulver und Schaumlöscher bekommen einen Akku von nem Ebike/Pedelec nicht sauber gelöscht da eine Wiederentflammbarkeit gegeben ist durch die Zellbauweise eines Akkus (Daher auch nach Löschen eines Brandes können benachbarte Zellen sich noch 24Std später entflammen). Eigentlich sollten die Versicherungen daher so ein Teil wie oben genannt vorschreiben-auch im Privatsektor. Machen Sie aber nicht... - erst wenn wohl mal was richtig übles passiert gibts ein umdenken, was sehr schade ist. Will gar nicht wissen wieviele Leute son 25 Euro Feuerlöscher Klopper ausm Baumarkt haben und denken damit sind Sie auf der sicheren Seite oder noch schlimmer-denken das es bei Ihnen ja sowieso nicht brennt und sichern gar nicht. Durch die stärkere Verbreitung wird es Berichte dieser Art nun häufiger geben aber was will die Politik schon machen? VErbieten kann man die Technik auch nicht, ist immerhin Fortschritt. Ein weiteres Problem ist das es nciht nur bei China Akkus passiert sondern auch bei renommierten Marken. In vielen Akkubeschreibeungen grade bei Ebike steht das man nur unter Beaufsichtigung laden soll...was arg realitätsfern ist. Auch Garagenbrände und Werkstattbrände können schnell um sich greifen das hilft so gut wie gar nicht - höchstens das man noch rechtzeitig gewarnt wird. Das fiese an einem Brand ist der Rauch nicht das Feuer das schickt einen in Koma bevor man verbrennt - wenn son Teil im Wohnzimmer fackelt hat man ne Rauchvergiftung bevor die Flammen das Wohnzimmer erreichen. Ich mach viel ehrenamtlich mit der freiwilligen FW bei uns im Ort und bin daher evtl. etwas sensibilisert... :-)

  4. Re: Anmerkung zu (Brand-)Gefahr in der Wohnung...

    Autor: VHau 23.11.20 - 08:25

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eher wenig. Auf Platz 1 sind Wäschetrockner, gefolgt von Kühlschränken,
    > Geschirrspülern, Waschmaschinen usw.
    >
    > Ebike-Akkus liegen sicherlich sehr weit hinten, obwohl inzwischen doch sehr
    > verbreitet und nur die Wenigsten dürften das in der leeren Garage laden und
    > die ganze Zeit daneben stehen bleiben.

    Ich habe hier eine Auswertung des ISF aus 2009, dort stehen Fernseher auf Platz 2:

    Ich darf leider keine Links posten, aber eine Suche nach sp_2009_3_1.pdf & Schadenprisma führt zu diesem PDF.

    Wäschetrockner auf Platz 1 ist schon klar, allerdings fackeln diese Geräte im Gegensatz zu Fernsehern (die dies gerne während der Phase der Nichtbenutzung tun) meist im laufenden Betrieb die Hütte ab.

    Liegt in der Mehrzahl aller Fälle daran, dass die Benutzer der Meinung sind es wäre völlig überflüssig regelmäßig nach Benutzung die Flusen aus dem Filter zu entfernen (klassische Fehlbedienung!).
    Irgendwann sind diese Filter völlig verstopft, das Gerät überhitzt et voilà...

    Fernseher machen das allerdings ohne jegliche Form der Fehlbedienung, deswegen habe ich sie so prominent erwähnt.

    Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst... ;-)

  5. Re: Anmerkung zu (Brand-)Gefahr in der Wohnung...

    Autor: mke2fs 23.11.20 - 11:59

    deadjoe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Beutel Sand würde nicht helfen, Fakt ist wirklich das die Badewanne
    > voll Wasser das beste war was man machen konnte(Kühlen), Problem ist eben
    > je nach Akkutyp die Reaktion des Akkus mit Wasser.

    Also Lithium-Ionen-Akkus um die es hier geht reagieren nicht mit Wasser.

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