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  5. › Nachhaltigkeit: Jute im Plastik

Greenwashing

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  1. Greenwashing

    Autor: Anonymer Nutzer 13.08.19 - 12:50

    Grade im ersten Beispiel wird PE genannt - ein Polyolefin das keine funktionale Gruppe aufweist an der Microorganismen(/Enzyme) anfangen könnten zu knabbern.
    Ein generelles Problem bei Kunststoffen, und auch der Grund warum sie bei uns so beliebt sind: Sie vergammeln nicht, weichen nicht auf, setzen keinen Schimmel an, werden nicht von Holzwürmern gefressen.
    Wenn man die weiter verwendet ist es aus ökologischer Sicht völlig egal welche Füllstoffe man zusetzt.
    Das ist wie wenn man jemandem 1g Zyankali zum essen gibt, aber ganz lecker zusammen mit einem Stück Torte.

  2. Re: Greenwashing

    Autor: MikeMan 13.08.19 - 15:15

    LiPo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist wie wenn man jemandem 1g Zyankali zum essen gibt, aber ganz lecker
    > zusammen mit einem Stück Torte.

    +1

  3. Re: Greenwashing

    Autor: Ach 15.08.19 - 14:11

    Ich verstehe diese Absolutstellung nicht. Ist das eine Art Wettrennen jeden Ansatz so feste wie geht in den Boden zu trampeln? Ja, PE ist schwer abbaubar, aber es ist schon mal ein großer Unterschied ob das Material durchgehend aus dem Kunststoff besteht oder der Großteil aus Naturfaser und nur ein kleiner Rest PE übrig bleibt. In dem Fall hat man schlicht und einfach die verwendetet Menge Kunststoff reduziert, keine Raketentechnik. Des Weiteren bieten die Kontaktflächen mit dem Strukturmaterial eine riesengroße Angriffsfläche, wenn die Struktur eines Tages zersetzt ist. Ob man an diese Fläche dann chemisch oder biochemisch andockt oder wie auch immer.

  4. Re: Greenwashing

    Autor: einglaskakao 16.08.19 - 08:49

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es ist schon mal ein großer Unterschied ob das Material
    > durchgehend aus dem Kunststoff besteht oder der Großteil aus Naturfaser und
    > nur ein kleiner Rest PE übrig bleibt. In dem Fall hat man schlicht und
    > einfach die verwendetet Menge Kunststoff reduziert, keine Raketentechnik.
    Klar hat man das, aber dann werden damit Dinge produziert, die vorher aus Holz oder anderen abbaubaren Produkten waren, wie zum Beispiel Terrassendielen, Sichtschutzzäune, Weidezaunpfosten,...
    Also kommt im Endeffekt mehr Plastik in die Natur.
    Aber es wird uns hier als Fortschritt und "umweltfreundlich" verkauft.

    Das ist wie beim Elektrotrend.
    Da werden E-Scooter und E-Bikes ebenfalls als umweltfreundlich verkauft, obwohl sie eben nicht das Auto ersetzen, sondern ihre mechanischen Vorgänger Tretroller und Fahrrad.
    Am Ende ist die Umweltbilanz negativ.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.19 08:49 durch einglaskakao.

  5. Re: Greenwashing

    Autor: Ach 16.08.19 - 16:51

    Daran die Stoff als Ersatz für Naturprodukte einzusetzen, ich schätze darüber denkt heute wohl kaum noch einer nach. Den Firmen wie z.B. Lego geht es allein darum, ihre bestehenden Produkte umweltverträglicher zu gestalten. Und was E-Bikes angeht, die haben vor allem unter Autofahrern einen Boom ausgelöst, die ab dann viel öfter ihren PKW stehen lassen. Ich weis auch nicht, wann ich das letzte mal jemand mit einen klassischen Tretroller hab fahren sehen :]. Natürlich werden sich auch einige Leute motorisieren, die vorher rein mit Muskelkraft unterwegs wahren, unterm Strich wird die Entwicklung aber positiv ausfallen, allein durch die Auto- und Motorradfahrer, die auf Strom umsteigen.

  6. Re: Greenwashing

    Autor: einglaskakao 16.08.19 - 18:30

    Ach schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daran die Stoff als Ersatz für Naturprodukte einzusetzen, ich schätze
    > darüber denkt heute wohl kaum noch einer nach. Den Firmen wie z.B. Lego
    > geht es allein darum, ihre bestehenden Produkte umweltverträglicher zu
    > gestalten. Und was E-Bikes angeht, die haben vor allem unter Autofahrern
    > einen Boom ausgelöst, die ab dann viel öfter ihren PKW stehen lassen. Ich
    > weis auch nicht, wann ich das letzte mal jemand mit einen klassischen
    > Tretroller hab fahren sehen :]. Natürlich werden sich auch einige Leute
    > motorisieren, die vorher rein mit Muskelkraft unterwegs wahren, unterm
    > Strich wird die Entwicklung aber positiv ausfallen, allein durch die Auto-
    > und Motorradfahrer, die auf Strom umsteigen.
    Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, aber ich war gerade im Baumarkt wo wieder die WPC-Terrassendielen angepriesen wurden.

    Und vor meinem Gartengrundstück fahren eine Menge Rentner und Hausfrauen auf eBikes rum, die vorher deutlich langsamer und mühseliger mit klassischen Fahrrädern unterwegs waren (oder eben gar nicht so weit aus der Stadt raus kamen).

    Zur Arbeit fährt in meinem Umfeld niemand mit einem eBike, denn der Arbeitsweg ist für fast alle nicht unter 20km einfache, unebene Strecke.
    Das hat aber die Leute nicht daran gehindert Spielzeuge zu kaufen.
    Sehr beliebt ist es auch den früheren Tretroller, den man vom Bahnhof zur Arbeit genommen hat durch ein eSkateboard, Hoverboard,... whatever zu ersetzen, auch bei denjenigen, die das Stück zuvor einfach gelaufen sind.

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