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  5. › Nahverkehr: Vergesst den Fahrplan!

Verstehe das Konzept nicht

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  1. Verstehe das Konzept nicht

    Autor: /mecki78 03.06.16 - 13:10

    Busse sind nur effizient, wenn sie nicht leer fahren bzw. möglichst viele Passagiere befördern. Daher fahren Busse zu festen Zeiten, weil sich dann zu diesen Zeiten die Passagiere an den Bushaltestellen einfinden und der Bus so immer gleich mehrere auf einmal einsammeln kann. Wenn jetzt aber in Zukunft jeder den Bus immer dann ruft, wenn er ihn gerade braucht, und jeder wird ihn zu einer anderen Zeit brauchen, und der Vorlauft nicht allzu groß sein soll, dann verhindert man so zwar komplette Leerfahrten (da irgendwer ja immer fahren will, sonst würde der Bus an sich ja nicht fahren), aber man steigert dadurch nicht die Auslastung! Im Gegenteil. Statt das der Bus jetzt einmal alle zwei Stunden fährt und dabei dann sagen wir 8 Passagiere befördert, würde er jetzt einmal alle 15 Minuten fahren (wenn er alle 15 Minuten gerufen wird) und immer einen Passagier befördern. Wo bitte ist das effizienter?

    /Mecki

  2. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: RvdtG 03.06.16 - 13:14

    Läuft dann vermutlich wie beim Anrufsammeltaxi: wenn zu wenige Leute fahren wollen kommt kein Bus, sondern ein 9-Sitzer. Spannend, ist, in welchem zeitlichen Abstand Fahrten liegen können, um zusammengefasst zu werden.

  3. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: mustermensch 03.06.16 - 13:47

    Spannend ist vor allem ab welchem Fahrgastaufkommen überhaupt ein Fahrzeug losgeschickt wird.

    Wenn das > 1 ist hat man ein Problem da man sich nicht drauf verlassen kann überhaupt irgendwohin zu kommen - schlecht wenn man das z.B. für die tägliche Fahrt zur Arbeit bräuchte.
    Andersherum wird es für den Betreiber aber möglicherweise schnell unrentabel.

    Bei hohem Aufkommen gibt es auch ein Problem - man könnte zwar theoretisch mehr Fahrzeuge losschicken, aber die Fahrer dafür fallen ja auch nicht spontan vom Himmel.

  4. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: robinx999 03.06.16 - 14:33

    Ich kann mir nicht vorstellen das der Bus überhaupt nicht fährt wenn einer Mit will, kann aber halt sein das der dann später fährt.
    Interessant ist natürlich generell die Frage der Planbarkeit vor allem wie es mit Umsteigen und ähnlichem Aussieht.
    Ich meine hier gibt es kein Kino mehr oder Weniger in der Nachbarstadt aber schon.
    Wenn ich 3 Verschiedene Busse nehme dann schaffe ich die Strecke mit Wartezeiten auf die jeweilig anderen Busse in 70 Minuten für ca. 11,5km
    Das ist einfach Inakzeptabel. Wenn ich die Strecke in 21 Minuten mit dem Auto und in 35 Minuten mit dem Rad schaffe, wobei Letzteres bei Regen natürlich sehr unangenehm ist und auch nicht so toll wenn man im Dunklen fährt.

  5. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: /mecki78 03.06.16 - 16:19

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich 3 Verschiedene Busse nehme dann schaffe ich die Strecke mit
    > Wartezeiten auf die jeweilig anderen Busse in 70 Minuten für ca. 11,5km
    > Das ist einfach Inakzeptabel. Wenn ich die Strecke in 21 Minuten mit dem
    > Auto und in 35 Minuten mit dem Rad schaffe, wobei Letzteres bei Regen
    > natürlich sehr unangenehm ist und auch nicht so toll wenn man im Dunklen
    > fährt.

    Fahrtzeiten sind das eine Probleme, Fahrpläne das andere. Bei uns fahren Busse entweder nur einmal die Stunde oder einmal alle zwei Stunden, nur bis ca. 18 Uhr (Einkaufen nach 18 Uhr ist nicht), am Samstag nur den halben Tag und am Sonntag gar nicht (Ist ja nicht so, dass irgendwer am Sonntag auch mal irgendwo hin fahren möchte - Familienausflug, Verwandte besuchen, völlig überbewertet). Ohne Auto bist du eben echt gearscht außerhalb von Großstädten.

    Ist das gleiche mit der Bahn. Ich könnte mit der Bahn in die Arbeit fahren... dann ist aber meine Fahrtzeit doppelt so lang wie mit dem Auto. Und die Monatskarte übersteigt meine Fahrtkosten um das dreifache. Gut, ein Auto hat ja auch noch weiter Unterhaltskosten, da ich aber so oder so ein Auto bräuchte (s.o.) muss ich die auch so oder so zahlen, ich spare mir also nichts dabei.

    /Mecki

  6. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: Moe479 03.06.16 - 16:33

    es geht darum den öpnv, dort wo er hochgradig defizitär läuft komplett aufzuweichen, völlig ungeachtet der folgen, die rufbusse sind nur ein zwischenspiel, in ein paar jahren kommt dann jemand der sagt das lohnt sich rein geldlich unterm strich auch nicht ... dann wirds ganz abgeschafft.

    die entzivilisation der fläche ist schon länger eingeleitet, menschen die über dem schnitt kosten aufwerfen, werden einfach wegrationalisiert, das drückt den kosten schnitt runter.

  7. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: Milber 03.06.16 - 16:34

    Bei uns fährt in die nächste Stadt vier Mal pro Tag (In Zahlen 4) ein Bus in die nächste Stadt, nämlich der Schulbus, am Sonntag gar keiner.
    Aber ich weiß, wann ich ankomme, denn der fährt garantiert. Mit so einem Konzept wäre es zwar viel flexibler, aber er muss halt auch kommen; und das sehe ich wie Ihr auch ziemlich skeptisch. Einen Termin beim Arzt zu machen (ich habe schon lange kein Auto mehr und mit dem Motorrad ist es im Winter bescheiden) ist dann, nur als Beispiel, ein Ding der Unmöglichkeit - oder der unplanbaren Wahrscheinlichkeit.
    Wenn es funktionieren würde wäre es aber toll.

  8. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: masel99 03.06.16 - 16:58

    In ein "paar" Jahren fährt diese Leute dann ein autonomes Taxi günstig durch die Gegend.

  9. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: Anonymer Nutzer 04.06.16 - 03:21

    Ich finde das Konzept auch irgendwie hirnverbrannt. Mir ist auch lieber ich weiß, der Bus kommt alle 2 Stunden als evtl. ne Stunde (das ist meine Schätzung für dieses System) warten zu müssen. Unterm Strich braucht man vermutlich länger da man einen Bus bestellt und er wenn man ihn dringend braucht, erst ne Stunde später kommt oder wenn man in 1 Stunde losfahren müsste um einen Termin zu erreichen er sofort kommt und man dann am Ziel noch ne Stunde rumsteht.
    Ganz schlimm wirds wohl, wenn man Umsteigen muss.

    Ebenso ist es doof, wenn man z.B. 10 Minuten von der Haltestelle bzw. bei dem Konzept dem "Haltepunkt" entfernt ist. Wenn man dann per App den Bus "ruft" und dieser einem sagt "bin in 5 Minuten da" wars das.

    Auch die Tatsache das man quasi eine Smartphone braucht ist doof. Abgesehen von den Leuten die gar keins haben haben selbst die Leute die ein Smartphone haben des öfteren z.B. im Club keinen Empfang (Dicke Wände, Lärmschutz usw.), kein Datenvolumen mehr oder einfach keinen Saft mehr. Es soll zwar an wichtigen Punkten "Rufsäulen" (o.ä.) geben aber dann lauf ich zur Haltestelle um dann dort zu Erfahren "Ihr Bus kommt in 30 Minuten (oder auch 60). Die Zeit hätte man noch weiter feiern, arbeiten oder auch quaseln können.

    Die Verkehrsbetriebe sollen lieber mal besser mit Veranstaltern und Wetterdiensten zusammen arbeiten. Unfälle und daraus resultierende Umleitungen passieren, da kann man nichts dran machen aber wenn z.B. das Konzert von XY in der ZY-Halle um 23 Uhr zuende ist (inkl. Zugaben, Autogrammen usw., da hat man ja Erfahrungswerte) sollte der Verkehrsbetrieb evtl. mal direkt einige Zusatzbusse dahin stellen. Ebenso wenn der Wetterbericht für den Folgetag Regen ankündigt, da weiß man ja auch, dass morgens die Leute zur Arbeit fahren, Nachmittags in die Stadt, zu Einkaufszentren oder direkt nachhause und Abends zur Partymeile oder Veranstaltungen.

    Ich wurde mal zu einem Fußballspiel eingeladen und nach dem Spiel war die Haltestelle Richtung HBF komplett überlastet. Die Leute standen da auf der Haltestelle und der Straße und dem Bürgersteig. Die Bahnen fuhren allerdings nur im normalen 20 Minutenrythmus. Ich habs dann in die 3. Bahn geschafft aber da standen noch locker 3/4 der Leute. Pi*Daumen durfte man also bis zu 4 Stunden warten, bis man da weg kam. Es handelte sich um einen Bundesligaverein, sprich jede Woche ein Spiel (ist doch richtig, oder? Kenne mich da nicht aus). Dazu noch diverse Veranstaltungen und andere Spiele. Die Technik für deutlich schnellere Taktfolgen ist da (bei Stadtfesten werden durch den Tunnel teilweise jede Minute Züge gejagt).

    Was auch ein Unding ist, sind die unterschiedlich anfangenden Schulen. Wir haben hier einige Linien die an mehreren Schulen vorbei fahren. Nun fängt aber Schule 1 um 7:30 an, die nächste um 7:45. Für die Strecke von Schule 1 nach Schule 2 braucht die Bahn nun aber genau 14 Minuten. Das heißt es sitzen (genauer gesagt stehen) sowohl Schüler von Schule 1 als auch von Schule 2 in der Bahn. Wenn beide Schulen um 7:30 anfangen würden, würden die Schüler von Schule 2 eine Bahn früher nehmen.

    Das Argument, damit soll die Auslastung verbessert werden kann nur dann möglich sein, wenn die Betriebe solange warten, bis der Bus zu x% gefüllt ist. Das wird aber in den Randzeiten selten der Fall sein. Da wird man dann richtig lange auf die Bahn/Bus warten. Auf (unvorhersehbare) Ereignisse kann ein Verkehrsbetrieb auch jederzeit so reagieren, wenn es denn wollte.

    Ein Positivbeispiel ist für mich übrigens Düsseldorf. Wenn da mal Messe ist, fahren da minütlich Bahnen von der Messe zum HBF. Eine Linie hält direkt an der Messe, eine andere einige Meter entfernt. Zusammen fahren die dann im 4 Minutentakt oder so.
    Auch gibts dort des öfteren "E"(insatz)-Bahnen/Busse, sowohl z.B. zum Beginn bzw Ende der Messe-Öffnugszeiten als auch bei unvorhergesehenen Ereignissen. Ich saß mal in einem vollen RegionalExpress (Zug, 6 Doppelstock-Wagons) als die Strecke gesperrt wurde. Der RE hat dann alle Leute rausgelassen und nach 10 Minuten kamen innerhalb von 5 Minuten 4 "E"-Straßenbahnen und der Bahnsteig war leer.

  10. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: SRX-178 04.06.16 - 13:01

    Das Problem ist nicht das Konzept an sich, sondern in welchen Rahmenbedingungen es sinn macht. Zwischen Dörfern mit ein paar hundert Bewohnern lohnt sich das wahrscheinlich einfach nicht.
    In einer Mittel- oder Großstadt hingegen werden sich wahrscheinlich immer genug Leute entlang einer Route innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens finden so dass sich das ganze lohnt. Was ja aber auch überhaupt der Punkt dieses Pilotprojekts ist:
    Welche Wartezeiten sind Akzeptabel? Welche Laufdistanz vom gewünschten Abfahrts/Ankunftsort?

    Für kleine Dörfer wird da wahrscheinlich am Ende was ähnliches wie jetzt schon bei rauskommen. Für größere Städte könnte es allerdings eine Effizienssteigerung im ÖPNV bedeuten.

  11. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: plutoniumsulfat 04.06.16 - 14:59

    Also, die Monatskarte kostet knapp 100 Euro, dein Auto würde dich also jeden Tag zur Arbeit hin und zurück für nur einen Euro bringen (wenn man mal davon ausgeht, dass wir nur mit den Spritkosten rechnen). Dafür bekommt man selbst mit Diesel nur knapp einen Liter. Bei 7l/100km sind das also etwa 7km Weg. Mit dem Auto braucht man dafür vielleicht etwa 7 Minuten (das ist Zufall, das die 7 so oft auftaucht :D). Mit dem Bus also eine Viertelstunde....oder mit dem Rad 20 Minuten.

  12. Dörfer und Kleinstadtvororte

    Autor: Servicemensch 04.06.16 - 15:44

    Ich denke dass es gerade in Ballungsgebieten genau das Gegenteil bewirkt und eher ineffizienter als effizienter wird. Vermutlich würde das darauf hinauslaufen dass die Busse mehr kreuz und quer durch die Gegend fahren und die letzlich zurückgelegte Strecke grösser ist.
    Gerade auf den Dörfern und in den Kleinstadtvororten dürfte das Konzept aber durchaus interessant sein. Ich bin in einem sehr kleinen Dorf aufgewachsen und die Busverbindungen waren echt schlecht. Von der ersten Haltestelle bis zur letzten betrug die Strecke knapp 60km. Für eine komplette Runde alo knapp 120km. Und oftmals sitzen nur wenige bis gar keine Leute in dem Bus. In dem Szenario könnte man mit dem Konzept wahrscheinlich wirklich die Effizienz steigern.
    In den meisten Städten fahren die Busse ja in Liniensystemen die ganz grob kreisförmig aufgebaut sind ( Gruss an alle mathemenschen : Linien in Kreisform ist schon nen kleiner Schmunzler ;-) )
    Wie will man das denn effektiver abfahren ? Fährt der Fahrer auf dem Weg zu einer bestimmten Haltestelle nicht eh an den meisten anderen Haltestellen vorbei ?

    Ach ja , Irgendwer wies oben auf die Problematik bei Fussballspielen hin. Ja es gibt jede Woche ein Spiel, aber abwechselnd zu Haus und auswärts. Die Problematik dürfte also aufs jahr verteilt alle 3 Wochen einmal auftreten.

  13. Re: Dörfer und Kleinstadtvororte

    Autor: Milber 04.06.16 - 15:50

    Ich glaube, das wird auch auf Dörfern nicht klappen.
    Bisher weiß ich, dass ich z.B. um acht Uhr und zwölf Uhr u.s.w. irgendwo hin fahren kann. Auch wenn ich alleine an der Haltestelle bin dann kommt der Bus, weil er halt einen Fahrplan hat.
    Wenn ich aber anrufe, dass ich, egal wann, irgend wo hin will dann krieg ich bei gutem Service eine halbe Stunde vorher einen Anruf dass es sich nicht lohne weil sich kein zweiter Fahrgast gemeldet hat. Drei andere möchten eine Stunde später fahren, da könne ich mit einsteigen. Das ist mir aber zu spät.
    Nein, ich bin da mehr als skeptisch.

  14. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: robinx999 04.06.16 - 15:54

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also, die Monatskarte kostet knapp 100 Euro, dein Auto würde dich also
    > jeden Tag zur Arbeit hin und zurück für nur einen Euro bringen (wenn man
    > mal davon ausgeht, dass wir nur mit den Spritkosten rechnen).
    Hab ich da jetzt einen Denkfehler?
    Oder verstehe ich einfach nur die Rechnung jetzt nicht?
    Wenn die Monatskarte 100¤ kostet für die Fahrt zur Arbeit und man bei einer 5 Tage Woche von ca. 20 Arbeitstagen ausgeht. (Ist ja unterschiedlich pro Monat sowohl die Länge als auch die Anzahl der Feiertage, aber 20 Sollte schon ein recht guter Wert sein), würde 5¤ machen, gut der Vorredner hat vom Dreifachen gesprochen würde also heißen das die Realen Spritkosten bei 1,6¤ liegen, dafür gibt es ca. 1,5 Liter Diesel nach Aktuellem Preis.
    Und 7 Liter pro 100km erscheint mir auch ein Bisschen viel für einen Diesel. Schaffe ja schon mit einem Benziner mit Defensiver Fahrweise 6,2 Liter / 100km
    Ich würde mal eher von 5 Liter pro 100 km Ausgehen dann heißt das doch mit einem Liter schaffe ich 20km. Mit 1,5 Liter also 30km da es hin und zurück ist wäre der Arbeitsweg also ca. 15km

  15. Re: Dörfer und Kleinstadtvororte

    Autor: Servicemensch 04.06.16 - 16:09

    Jep , und solange jemand mitfährt ist ja auch alles in Ordnung. Ich hab nur schon oft genug gesehen dass ich lange Zeit allein im Bus war. Ich hab mich dann meist ein wenig mit dem Busfahrer unterhalten ( Dorf , man kennt sich ja ) und der sagte auch , dass die Strecken oftmals leer gefahren werden. Dass man sich da was überlegen musste um das zukünftig zu vermeiden finde ich mehr als verständlich.

    Ich selbst würde das ganze auch anders angehen v.a. um das Kreuz und Querfahren zu vermeiden. Ganz grob - Feste Fahrpläne und 30 Minuten vorher online eine haltestelle bestätigen o.ä.

  16. Re: Dörfer und Kleinstadtvororte

    Autor: Milber 04.06.16 - 16:18

    Das würde bei meiner Mutter Probleme machen. 77 Jahre und kein bisschen weise. Und, glaub es oder nicht, auch ich habe kein Smartphone, nur ein Handy.

  17. Re: Dörfer und Kleinstadtvororte

    Autor: Servicemensch 04.06.16 - 16:25

    Jep sind verständliche Probleme , hab auch oft kein Guthaben.
    Wie wärs mit nem Knopf nur um zu signalisieren : Hier steht einer ?

  18. Re: Dörfer und Kleinstadtvororte

    Autor: Milber 04.06.16 - 16:30

    Und dann wartest Du zwei Stunden bis ein Bus kommt?

  19. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: der_wahre_hannes 06.06.16 - 09:51

    Ich versteh's auch nicht so richtig. Vor allem ist so ein Konzept doch in einer Großstadt völlig unbrauchbar. Wenn ich morgens in den Bus steige, dann ist der schon ziemlich voll. Wenn nun all diese Leute und ich auch selbst einen Bus rufen, und alle nicht mehr an der Haltestelle, sondern vereinzelt an der Straße stehen, dann kommt der Bus doch gar nicht mehr voran? Vom nachfolgenden Verkehr auf nur einspurigen Straßen gar nicht erst zu reden. Also müsste man bestimme Stellen als "Sammelpunkt" einrichten... ok, ist schon vorhanden und nennt sich "Bushaltestelle". Ein Problem weniger. :)

  20. Re: Verstehe das Konzept nicht

    Autor: RvdtG 07.06.16 - 10:58

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es geht darum den öpnv, dort wo er hochgradig defizitär läuft komplett
    > aufzuweichen, völlig ungeachtet der folgen, die rufbusse sind nur ein
    > zwischenspiel, in ein paar jahren kommt dann jemand der sagt das lohnt sich
    > rein geldlich unterm strich auch nicht ... dann wirds ganz abgeschafft.
    >
    > die entzivilisation der fläche ist schon länger eingeleitet, menschen die
    > über dem schnitt kosten aufwerfen, werden einfach wegrationalisiert, das
    > drückt den kosten schnitt runter.

    Die "Entzivilisation" der Fläche erleichtert eigentlich die Erfüllung von Versorgungsaufgaben. Ein annähernd attraktiver, planmäßig verkehrender ÖPNV in einer Gemeinde, die aus 22 Ortsteilen mit weniger als 50 Einwohnern besteht, ist quasi unmöglich. Wenn es die Gemeinde hier aber darauf anlegt, dass davon 15 wüst fallen und sich die Bevölkerung in den restlichen 7 konzentriert sieht die Sache schon besser aus. Da gilt natürlich ebenso für alle anderen notwendigen Versorgungen: Strom, Wasser, Telefon, Internet, Post, Müll, Feuerwehr, Straßenbau, Winterdienst, ...

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