Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Wissenschaft
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Nanobots: Kleine Ärzte, die man…

Wie funktionieren diese "Roboter"

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: repac3r 14.01.16 - 13:01

    Mich würe mal interessieren, wie diese Nanobots funktionieren?
    Darf ich mir die wirklich als winziger kleiner Roboter vorstellen, welche einen Schaltkreis besitzen die man programmieren muss?

  2. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: mnementh 14.01.16 - 13:12

    repac3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würe mal interessieren, wie diese Nanobots funktionieren?
    > Darf ich mir die wirklich als winziger kleiner Roboter vorstellen, welche
    > einen Schaltkreis besitzen die man programmieren muss?
    Nein. Klassische Nanobots sind kleine Maschinen mit einer festen Funktion. Sie sind nicht programmierbar sondern jeder Nanobot erfüllt eine Funktion. Um etwas zu erreichen wählst Du die passenden Nanobots aus.

    Im Artikel beschrieben sind Nanobots basierend auf DNS. Wenn sie die DNS passgenau abgeben, könnte man ja verschiedene DNS-Fragmente darin einpacken. Das ist faszinierend. Das klingt eher nach Programmierbarkeit, aber auch nur in engen Grenzen.

    EDIT: Etwas mehr Infos: https://en.wikipedia.org/wiki/Nanorobotics



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.16 13:13 durch mnementh.

  3. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: Orthos 14.01.16 - 14:14

    Für mich klingt das eher nach Virus. ;)

    Die sind letztlich auch nur ein Transportvehikel für DNA.
    Und sogar zur Reproduktion fähig^^

  4. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: notthisname 14.01.16 - 14:22

    repac3r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würe mal interessieren, wie diese Nanobots funktionieren?
    > Darf ich mir die wirklich als winziger kleiner Roboter vorstellen, welche
    > einen Schaltkreis besitzen die man programmieren muss?

    Auszug aus einem Wikipedia Eintrag:
    Researchers at Harvard and MIT, however, have been able to attach special RNA strands, measuring nearly 10 nm in diameter, to nano-particles, filling them with a chemotherapy drug. These RNA strands are attracted to cancer cells. When the nanoparticle encounters a cancer cell, it adheres to it, and releases the drug into the cancer cell.[70] This directed method of drug delivery has great potential for treating cancer patients while avoiding negative effects (commonly associated with improper drug delivery).[69][71] The first demonstration of nanomotors operating in living organism was carried out in 2014 at University of California, San Diego.[72] MRI-guided nanocapsules are one potential precursor to nanorobots.[73]

  5. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: tingelchen 14.01.16 - 17:33

    Es sind keine Maschinen im klassischen Sinne, die durch das Gewebe mittels eines Antriebs schwimmen/krabbeln. Im Grunde sind diese Nanobots kleine verschlossene Kisten. Die DNA wird hierbei dazu genutzt die Kiste zu formen. In dieser Kiste befinden sich Proteine. Diese Proteine sind im Grunde das eigentlich wichtige. Die DNA-Box (Der Nanobot) soll nur dafür sorgen dass das Protein oder das Medikament (um es Allgemein aus zu drücken) sich nicht im gesamten Körper frei verteilt, sondern nur dort frei gesetzt wird, wo es wirken soll.
    Dafür haben die DNA-Boxen ein Code Schloss. Welches sich nur dann öffnet wenn die Bedingungen dafür geschaffen sind. Z.B. weil das Schloss mit einer Krebszelle in Kontakt gekommen ist.

    Da die DNA-Box über keinen eigenen Antrieb verfügt, wird es Millionen Fach im Körper frei gesetzt und mit dem Blutkreislauf im Körper verteilt.


    Sollte die DNA-Box keine Wechselwirkung verursachen, würden Medikamente weit weniger Nebenwirkungen verursachen, weil sie an Stellen im Körper aktiv sind, wo sie eigentlich nichts machen sollen. Denn solange die Box geschlossen bleibt, wird auch das darin verschlossene Mittel nicht frei gesetzt.


    Stellt sich nur die Frage was mit den verschlossenen DNA-Boxen passiert. Verbleiben sie im Körper, oder werden sie irgendwann ausgeschieden? Was passiert mit den Resten der geöffneten Boxen?

  6. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: Moe479 15.01.16 - 06:32

    kurz, es geht um die injezierung von giften in als solche erkannte krebszellen, warum wird daraus so ein gewehse gemacht? weil wir alle borg werden?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.16 06:35 durch Moe479.

  7. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: garrisson 15.01.16 - 07:39

    Genau, eigentlich ist es nichts anders also eine auf einzelne Zellen gerichtete Spritze.
    Warum das als Nanobots bezeichnet wird - keine Ahnung, irgendwie muss man ja Leser anlocken. Nichts desto trotz wird des, falls es denn irgendwann im klinischen Alltag einsetzbar ist, viele neue Möglichkeiten eröffnen und meiner Meinung nach durchaus eine Erwähnung wert. Wenn auch vielleicht nicht auf golem.

  8. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: tingelchen 15.01.16 - 16:27

    Warum nicht? Es ist schon eine ordentliche Leistung. Ist ja nicht so als wenn wir mit DNA Strängen auf unseren Taschenrechnern herum spielen würden :) Ich wünsche den Forschern alles gute und hoffe das alles so klappen wird, wie gewünscht.

  9. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: tingelchen 15.01.16 - 16:31

    Die Erwähnung auf Golem ist damit verifiziert, weil man mit den Operatoren Und/Oder, bereits einen einfachen Computer bauen kann. Das man für Rechenoperationen lebende Zellen nutzt ist nicht neu. Die Wissenschaft forscht bereits seit Jahren auf diesem Gebiet.

    Man stelle sich vor. Eine CPU auf DNA Basis. Ich muss dabei im an die Gel Packs auf dem Raumschiff Voyager (Star Trek) denken :)

  10. Re: Wie funktionieren diese "Roboter"

    Autor: GreenD 25.01.16 - 17:59

    Yep, die Idee, Nanopartikel (ob nun aus DNA oder einem anderen Material) zur 'zellgenauen' Krebstherapie zu nutzen, ist nichts neues. Der interessante Teil ist tatsächlich, dass man die Bedingungen, bei dem der Partikel seine Ladung freigibt, programmieren kann (Bspw.: Wenn Antigen1 und Antigen2 oder Antigen3 getroffen sind, aber NICHT Antigen4 und/oder 5 vorhanden sind, gib das Medikament frei.)

    An der Grundproblematik, diese Nano-Carrier auch im Blutstrom stabil zu halten und tatsächlich ans Ziel zu bringen, ändert sich daran aber nichts.

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Melissa Data GmbH, Köln
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart
  3. Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH, Tettnang
  4. MBDA Deutschland, Schrobenhausen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Jobporträt Spieleprogrammierer: Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben
IT-Jobporträt Spieleprogrammierer
"Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"

Wenn man im Game durch die weite Steppe reitet, auf Renaissance-Hausdächern kämpft oder stundenlang Rätsel löst, fragt man sich manchmal, wer das alles in Code geschrieben hat. Ein Spieleprogrammierer von Ubisoft sagt: Wer in dem Traumjob arbeiten will, braucht vor allem Geduld.
Von Maja Hoock

  1. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet
  2. Softwareentwicklung Agiles Arbeiten - ein Fallbeispiel
  3. IT-Jobs Ein Jahr als Freelancer

Begriffe, Architekturen, Produkte: Große Datenmengen in Echtzeit analysieren
Begriffe, Architekturen, Produkte
Große Datenmengen in Echtzeit analysieren

Wer sich auch nur oberflächlich mit Big-Data und Echtzeit-Analyse beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe und Lösungen, die sich nicht sofort erschließen. Warum brauche ich eine Nachrichten-Queue und was unterscheidet Apache Hadoop von Kafka? Welche Rolle spielt das in einer Kappa-Architektur?
Von George Anadiotis


    Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
    Chromebook Spin 13 im Alltagstest
    Tolles Notebook mit Software-Bremse

    Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch


      1. Digitalpakt: Schuldigitalisierung in den Startlöchern
        Digitalpakt
        Schuldigitalisierung in den Startlöchern

        Nach langem Streit soll nun der Weg für eine Grundgesetzänderung frei sein - und mit dem Digitalpakt die Schulen digital modernisiert werden.

      2. Google-Alarmanlage: Verborgenes Mikrofon sollte kein Geheimnis sein
        Google-Alarmanlage
        Verborgenes Mikrofon sollte kein Geheimnis sein

        Die Alarmanlage Nest Secure kann seit Kurzem auch mit Sprachbefehlen umgehen - dass in dem Gerät ein Mikrofon steckt, war zuvor unbekannt.

      3. Uploadfilter: Regierung bricht Koalitionsvertrag in EU-Abstimmung
        Uploadfilter
        Regierung bricht Koalitionsvertrag in EU-Abstimmung

        Obwohl Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag des Gegenteil vereinbart haben, stimmt die Bundesregierung auf EU-Ebene für Uploadfilter. Mehrere andere EU-Staaten lehnten die Einigung auf die "Merkelfilter" bis zuletzt ab.


      1. 18:15

      2. 17:50

      3. 17:33

      4. 17:15

      5. 16:50

      6. 16:36

      7. 16:05

      8. 15:18