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  5. › Nasa: Maulwurf auf dem Mars hat…

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  1. Interessant

    Autor: Sphinx2k 28.10.19 - 10:28

    Mir ist klar das dieses Verfahren hier auf der Erde mit Sicherheit sehr häufig getestet wurde und wohl auch funktioniert hat. Sonst hätte man das nicht so ins All geschickt.

    Aber das hört sich für mich einfach mega Fehleranfällig an sich nur auf die Reibung im Loch zu verlassen. Ich hab schon Eisenstangen mit Hammer im Garten in den Boden getrieben, das braucht es ganz ordentlich Power, wenn man einen Stein erwischt, um weiter zu kommen.

  2. Re: Interessant

    Autor: mimimi123 28.10.19 - 10:31

    Wahrscheinlich ließ sich nur so das Gewicht drücken.

  3. Re: Interessant

    Autor: chefin 28.10.19 - 11:22

    Sphinx2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist klar das dieses Verfahren hier auf der Erde mit Sicherheit sehr
    > häufig getestet wurde und wohl auch funktioniert hat. Sonst hätte man das
    > nicht so ins All geschickt.
    >
    > Aber das hört sich für mich einfach mega Fehleranfällig an sich nur auf die
    > Reibung im Loch zu verlassen. Ich hab schon Eisenstangen mit Hammer im
    > Garten in den Boden getrieben, das braucht es ganz ordentlich Power, wenn
    > man einen Stein erwischt, um weiter zu kommen.

    Das liegt dran, das du keine Woche Zeit hast es reinzuhämmern. Das System selbst wird seit den 80er bei Hilti benutzt um selbst härtesten Beton zu zertrümmern. Dort ist der Kolben von einem Motor angetrieben und hämmert auf den Bohrer über ein Luftpolster. So wird der Materialverschleiss in der Maschine extrem minimiert. Und man kann Jahrzehnte mit einer Hilti Löcher bohren. Mit dem richtigen Bohrer kommt man sogar durch Stahl hindurch, trotz der Hammerschläge.

    Wir reden also nicht von einer völlig neuen unerprobten Technik. Das problem beim Mars ist zum einen das Gewicht, es wäre nötig gewesen ein Teleskoprohr an die Maschine zu bauen welches 5m Ausfahren kann. Zum anderen muss dann die Schlagenergie sich an der Maschine abstützen, was diese besonderen Belastungen aussetzt. Diese Vibrationen müssen bei den ganzen anderen Geräten die dabei sind, berücksichtigt werden. Vermutlich erhöhen sie dort dann auch wieder das Gewicht. Daher wurde ein selbstständig arbeitendes Bohrgerät entwickelt, das sich nur mittels Kabel mit dem Rover verbindet.

    Du bekommst eine Vorgabe, wieviel Gewicht, wieviel Platz, welche Energie. Und damit musst du ein Gerät entwickeln, das seine Aufgabe erfüllt mit diesen Vorgaben. Jede Bohrvorrichtung braucht normalerweise etwas wo sie das Gegenmoment abstützt. Und das muss auch zb in feinstem Staub funktionieren, darf also nicht drauf verlassen, das die Viskosität des Materials ausreicht, um ein Drehmoment abzustützen. zb mit einem seitlichen Ausleger der im Boden sich reinkrallt.

    Übrigens, so ein ähnliches Werkzeug habe ich auch um Holzstangen einzuschlagen. Man bringt eine Schlaghülse über den Balken, hebt ein Gewicht an und lässt es runter fallen. Dadurch wird ein Impuls auf die Hülse gegeben, der die Hülse nach unten treibt und damit den Holzpflock in den Boden. Braucht weniger Kraft, weil das Fallgewicht langsam hochgehoben wird und schnell fällt. Man setzt eine langsame Hebebewegung in der ich Energie über 2 Sekunden hochheben speichere in eine schnelle Fallbewegung um, die diese Energie in 0,5s oder weniger wieder abgibt. Nennt man eine Kraftübersetzung. Hat sich bewährt und ist nichts neues.

  4. Re: Interessant

    Autor: FreiGeistler 28.10.19 - 17:36

    Und wieso keine kl<ppbaren Widerhäckchen?

  5. Re: Interessant

    Autor: Vögelchen 28.10.19 - 20:44

    chefin schrieb:
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    > Sphinx2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mir ist klar das dieses Verfahren hier auf der Erde mit Sicherheit sehr
    > > häufig getestet wurde und wohl auch funktioniert hat. Sonst hätte man
    > das
    > > nicht so ins All geschickt.
    > >
    > > Aber das hört sich für mich einfach mega Fehleranfällig an sich nur auf
    > die
    > > Reibung im Loch zu verlassen. Ich hab schon Eisenstangen mit Hammer im
    > > Garten in den Boden getrieben, das braucht es ganz ordentlich Power,
    > wenn
    > > man einen Stein erwischt, um weiter zu kommen.
    >
    > Das liegt dran, das du keine Woche Zeit hast es reinzuhämmern. Das System
    > selbst wird seit den 80er bei Hilti benutzt um selbst härtesten Beton zu
    > zertrümmern. Dort ist der Kolben von einem Motor angetrieben und hämmert
    > auf den Bohrer über ein Luftpolster. So wird der Materialverschleiss in der
    > Maschine extrem minimiert. Und man kann Jahrzehnte mit einer Hilti Löcher
    > bohren. Mit dem richtigen Bohrer kommt man sogar durch Stahl hindurch,
    > trotz der Hammerschläge.
    >
    > Wir reden also nicht von einer völlig neuen unerprobten Technik.

    Ich mag mich täuschen, aber eine Hilte hält einer fest und ein Bohrer dreht sich. Die hängt nicht unter der Decke am Loch und treibt sich durch Reibung des Meißels selber rein.

  6. Re: Interessant

    Autor: Osterschlumpf 28.10.19 - 23:37

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich mag mich täuschen, aber eine Hilte hält einer fest und ein Bohrer dreht
    > sich. Die hängt nicht unter der Decke am Loch und treibt sich durch Reibung
    > des Meißels selber rein.

    Nur ein paar Probleme:
    - Auf dem Mars ist keiner zum Festhalten.
    - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher ein 5 Meter langes loch bohrt, aber nur 50 cm lang ist.
    - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher den Boden Heizen kann.
    - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher Thermometer eingebaut hat.

  7. Re: Interessant

    Autor: Flatsch 29.10.19 - 07:38

    Osterschlumpf schrieb:
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    > Vögelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich mag mich täuschen, aber eine Hilte hält einer fest und ein Bohrer
    > dreht
    > > sich. Die hängt nicht unter der Decke am Loch und treibt sich durch
    > Reibung
    > > des Meißels selber rein.
    >
    > Nur ein paar Probleme:
    > - Auf dem Mars ist keiner zum Festhalten.
    > - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher ein 5 Meter langes loch
    > bohrt, aber nur 50 cm lang ist.
    > - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher den Boden Heizen kann.
    > - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher Thermometer eingebaut hat.


    Halt mal mein Bier, ich muss schnell zum Patentamt

  8. Re: Interessant

    Autor: tscs37 29.10.19 - 08:02

    Flatsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Osterschlumpf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Vögelchen schrieb:
    > >
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    >
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    > > > Ich mag mich täuschen, aber eine Hilte hält einer fest und ein Bohrer
    > > dreht
    > > > sich. Die hängt nicht unter der Decke am Loch und treibt sich durch
    > > Reibung
    > > > des Meißels selber rein.
    > >
    > > Nur ein paar Probleme:
    > > - Auf dem Mars ist keiner zum Festhalten.
    > > - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher ein 5 Meter langes loch
    > > bohrt, aber nur 50 cm lang ist.
    > > - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher den Boden Heizen kann.
    > > - Es gibt keinen Bohrer für eine Hilti, welcher Thermometer eingebaut
    > hat.
    >
    > Halt mal mein Bier, ich muss schnell zum Patentamt


    Wird schwierig; du hast wahrscheinlich so 100W Leistungsbudget, damit muss die Heizung laufen sowie der Bohrer. Evt kriegst du für kurze Momente 500W wenn du danach ein paar Stunden Pause machst. Wenn die Heizung ausfällt dann ist der Bohrer dann außerdem hinüber und die Mission vorbei, also muss dein Bohrer mehrfach zuverlässiger sein als ein normaler und selbst nach 5 Minuten +6G mit extremen Vibrationen, 6 Monaten Vakuum und 10 Minuten Wiedereintrittshitze noch funktionieren. Achja, und du musst das in weniger als 10KG Masse realisieren.

    Da die Mission natürlich 5 Jahre braucht um anzukommen vom Zeitpunkt aus wo du den Auftrag kriegst wirst du danach natürlich in Internetforen beschimpft weil du nicht die Technik von vor 2 Jahren verwendest!

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