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Faszinierend

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  1. Faszinierend

    Autor: Casio 28.04.23 - 13:20

    um es mit den Worten von Mr. Spock zu sagen.

    Auf so viele Arten finde ich das spannend:
    - Die schiere Strecke auf der einen Seite und wie wenig das auf der anderen Seite, trotz 45 Jahren Flugzeit, im Vergleich zu den astronomischen Entfernungen ist.
    https://www.scinexx.de/news/kosmos/voyager-sonden-so-geht-ihre-reise-weiter/

    - das viele Aspekte nur auf Grund einer seltenen Planetenkonstellation überhaupt möglich waren
    https://www.spektrum.de/news/voyager-1-und-2-grenzgaenger-des-sonnensystems/2068344

    - das die Sonde noch irgendwie funktioniert und noch faszinierender, dass die 45 Jahre alte Technik in 17 Mrd. KM Entfernung immer noch angepasst werden kann.

    - das diese alte Sonde immer noch relevante Einblicke liefert, zu Heliosphäre, interstellarem Raum und und und

    - das diese Sonde in zig tausend Jahren an fremden Sternen vorbeiziehen wird.

    Einfach faszinierend

  2. Re: Faszinierend

    Autor: -eichi- 28.04.23 - 13:24

    Ich würde den Inegenuern alles abkaufen, das ist echt der Hammer wie lang die Sonde schon funktioniert

  3. Re: Faszinierend

    Autor: EDL 28.04.23 - 13:52

    ... die Plattenspieler aus den 70ern laufen ja auch noch und so manch ein Plattenteller hat auch schon eine echt heftige Strecke in Form von Umdrehungen hingelegt. In den 70ern hat man noch ein wenig anders gebaut als heute und u.a. lieber zu viel als zu wenig Material verwendet. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.04.23 13:53 durch EDL.

  4. Re: Faszinierend

    Autor: dasbinich 28.04.23 - 15:40

    Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich über die Sonden lese und über die Entfernungen und Zeiträume nachdenke.

    Schade, dass so viel Geld für Schwachsinn ausgegeben wird anstatt für Wissenschaft.

  5. Re: Faszinierend

    Autor: MarcusK 28.04.23 - 15:54

    dasbinich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bekomme immer Gänsehaut, wenn ich über die Sonden lese und über die
    > Entfernungen und Zeiträume nachdenke.
    >
    > Schade, dass so viel Geld für Schwachsinn ausgegeben wird anstatt für
    > Wissenschaft.

    eine Sonde die später auf einen Planeten einschlägt und mit ihrer Strahlung die Entstehung von neuen Leben verhindert könnte ist jetzt auch nicht Ideal.

    Aber das die Technik jetzt noch funktioniert ist schon cool.

  6. Re: Faszinierend

    Autor: Katsuragi 28.04.23 - 19:47

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine Sonde die später auf einen Planeten einschlägt und mit ihrer Strahlung
    > die Entstehung von neuen Leben verhindert könnte ist jetzt auch nicht
    > Ideal.

    Ohne es nachgelesen zu haben, überschätzt Du vermutlich die Gefährlichkeit einer solchen Batterie. Und bis die irgendwo ankommt, wo sie crashen könnte, ist das Zeug schon seit "vielen Jährchen" zerfallen.

  7. Re: Faszinierend

    Autor: NuclearBeast 28.04.23 - 23:35

    MarcusK schrieb:
    > eine Sonde die später auf einen Planeten einschlägt und mit ihrer Strahlung
    > die Entstehung von neuen Leben verhindert könnte ist jetzt auch nicht
    > Ideal.

    Natürlich nicht. Du überschätzt aber denke ich bis zu einem gewissen Grad tatsächlich die Gefährlichkeit. Zitat aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Radionuklidbatterie#Erde_2):
    > Für einen atmosphärischen Wiedereintritt waren die RTGs der damaligen Zeit nicht ausgelegt, >sie waren vielmehr so gebaut, dass sie im Falle eines Unfalles in der Atmosphäre verglühen >sollten. Die Brennstoffe hätten sich somit als Staub und dann Fall-Out über ein großes Gebiet >verteilt

    Die radioaktive Strahlung müsste dann also gerade in einer speziellen Phase der Lebensentwicklung auftreten, um die Entwicklung von neuem Leben zu verhindern. Auch zu beachten ist, dass im ganzen Universum ziemlich viel Strahlung herscht und mutmasslich nicht jeder Planet von einem Gürtel wie dem Van-Allen Gürtel geschützt wird - mutmasslich wäre also neues Leben auf anderen Planeten sowieso von Strahlung betroffen und müsste so Mechanismen entwickeln um sich gegen Strahlung zu schützen

    Ich möchte nicht sagen, dass wir im ganzen Universum radioaktive Substanzen verteilen sollen ;) Aber es ist auch so, dass das Universum ein riiiiiiiesiges Ding ist in dem in den allermeisten Ecken ziemlich ungemütliche Bedingungen herrschen.

    Aber die 14Kg PU-238 pro Sonde (einem Alpha-Strahler, Alpha Strahlung wird schon durch die Haut abgeblockt!) mit einer Halbwertszeit von ~85 Jahren...
    Glaube da haben wir schon schlimmeres getan ;)

  8. Re: Faszinierend

    Autor: dasbinich 29.04.23 - 09:34

    Halbwertszeit 85 Jahre > ein ganzes Menschenleben, also ziemlich lang.
    Dann wiederum in kosmischen Zeiträumen nicht mal ein Wimpernschlag.
    "In rund 40.000 Jahren wird Voyager 2 dann in 1,5 Lichtjahren Entfernung am Stern Ross 248 vorbeifliegen, bevor sie in rund 90.000 Jahren in die nächste interstellare Wolke eintritt. Voyager 1 passiert in rund 40.000 Jahren den Stern Gliese 445 – allerdings auch in 1,6 Lichtjahren Abstand."
    Nur 1,5 Lichtjahre Entfernung! aktuell benötigt die Kommunikation ca. 18, bzw. 22 Stunden glaube ich. Pro Tag kommen 3 bis 4 Lichtsekunden hinzu. 18 Stunden Abstand vs. 1,5 Lichtjahre...
    Ach wie unbedeutend unser Planet fürs Universum doch ist... Für uns ist er allerdings unsere Lebensgrundlage.

  9. Re: Faszinierend

    Autor: masel99 29.04.23 - 10:30

    NuclearBeast schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch zu beachten ist, dass im ganzen Universum ziemlich viel
    > Strahlung herscht und mutmasslich nicht jeder Planet von einem Gürtel wie
    > dem Van-Allen Gürtel geschützt wird

    Eigentlich schützt das Magnetfeld der Erde vor kosmischer Strahlung, der Van-Allen Gürtel ist eine Folge davon.

    /klugscheißmode ;-)

  10. Re: Faszinierend

    Autor: Makatu 29.04.23 - 10:45

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eine Sonde die später auf einen Planeten einschlägt und mit ihrer Strahlung
    > die Entstehung von neuen Leben verhindert könnte ist jetzt auch nicht
    > Ideal.

    Du unterschätzt wohl ziemlich, wie dünn der Weltraum mit Sonnensystemen besiedelt und wie langsam die Sonde unterwegs ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Sonde auf einen Planeten einschlägt und das Plutonium noch strahlt, ist exakt 0.

  11. Re: Faszinierend

    Autor: manfred scheer 29.04.23 - 11:03

    ..Die Wahrscheinlichkeit von solchen Ereignissen, ist immer ungleich Null. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Elefant zu dir ins Wohnzimmer kommt ist ungleich Null.

  12. Re: Faszinierend

    Autor: dasbinich 29.04.23 - 13:33

    Vermutlich hat er auf 10 Nachkommastellen gerundet und das Ergebnis war dann eben 0.

    Um so unglaublicher, dass wir hier und jetzt in irgendeinem Forum schreiben und existieren.

  13. Re: Faszinierend

    Autor: Makatu 29.04.23 - 15:13

    manfred scheer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ..Die Wahrscheinlichkeit von solchen Ereignissen, ist immer ungleich Null.
    > Auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Elefant zu dir ins Wohnzimmer kommt
    > ist ungleich Null.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Elefant in 100 Jahren zu mir ins Wohnzimmer kommt, ist exakt gleich null, denn abgesehen davon, dass er nicht durch die Haustür passt, habe ich bis dahin sicher eine andere dauerhafte Bleibe gefunden.

    Und ähnlich sieht es aus, wenn man die Geschwindigkeiten von Raumsonden, Entfernungen im Weltall und die Halbwertszeit von Plutonium 238 miteinander in Beziehung setzt. Falls die Sonde in ferner Zukunft wirklich auf einen bewohnten Planeten stürzen sollte, was ich bezweifle, ist kein Plutonium mehr da, um Außerirdische zu verstrahlen.

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