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  5. › Navigation: Britische U-Boote…

Wie ging das denn früher?

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  1. Wie ging das denn früher?

    Autor: Elgareth 15.05.14 - 13:35

    Oh Gott Oh Gott...
    also irgendwie...sorry, aber früher sind Uboote doch auch da angekommen, wo sie hinwollten...
    Und noch viel früher, die Handelsschiffe haben Ozeane gekreuzt und kam auch dort an, wo sie wollten...

    Wie ham die das denn hinbekommen, wenn man inzwischen Quanten-Laser-Navis braucht, um nicht innerhalb von Stunden völlig vom Kurs abzukommen? ^_^

  2. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: t-master 15.05.14 - 13:55

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott Oh Gott...
    > also irgendwie...sorry, aber früher sind Uboote doch auch da angekommen, wo
    > sie hinwollten...
    > Und noch viel früher, die Handelsschiffe haben Ozeane gekreuzt und kam auch
    > dort an, wo sie wollten...
    >
    > Wie ham die das denn hinbekommen, wenn man inzwischen Quanten-Laser-Navis
    > braucht, um nicht innerhalb von Stunden völlig vom Kurs abzukommen? ^_^

    Lesen und Nachdenken!
    Schiffe haben GPS, bzw. Haben sich mittels Karten, SonnenstaNe und/oder einprägsamen Landpunkten orientiert.
    Ein Uboot kann nichts davon nutzen.
    Die haben früher die Position durch Kurs und Geschwindigkeit berechnet und das war wahrscheinlich um einiges ungenauer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.14 13:57 durch t-master.

  3. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: Muaddib 15.05.14 - 14:13

    Du musst auch noch die (bekannten) Strömungen berücksichtigen usw. Kompliziert wird's dann, wenn du Gewässer mit nicht bekannten Stömungen im U-Boot durchfährst.

    Plus: ab und zu mal auftauchen und an der Wasseroberfläche eine neue Positionsbestimmung vornehmen (egal ob mit oder ohne GPS).


    t-master schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Elgareth schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oh Gott Oh Gott...
    > > also irgendwie...sorry, aber früher sind Uboote doch auch da angekommen,
    > wo
    > > sie hinwollten...
    > > Und noch viel früher, die Handelsschiffe haben Ozeane gekreuzt und kam
    > auch
    > > dort an, wo sie wollten...
    > >
    > > Wie ham die das denn hinbekommen, wenn man inzwischen
    > Quanten-Laser-Navis
    > > braucht, um nicht innerhalb von Stunden völlig vom Kurs abzukommen? ^_^
    >
    > Lesen und Nachdenken!
    > Schiffe haben GPS, bzw. Haben sich mittels Karten, SonnenstaNe und/oder
    > einprägsamen Landpunkten orientiert.
    > Ein Uboot kann nichts davon nutzen.
    > Die haben früher die Position durch Kurs und Geschwindigkeit berechnet und
    > das war wahrscheinlich um einiges ungenauer.

  4. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: TheUnichi 15.05.14 - 14:14

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott Oh Gott...
    > also irgendwie...sorry, aber früher sind Uboote doch auch da angekommen, wo
    > sie hinwollten...
    > Und noch viel früher, die Handelsschiffe haben Ozeane gekreuzt und kam auch
    > dort an, wo sie wollten...
    >
    > Wie ham die das denn hinbekommen, wenn man inzwischen Quanten-Laser-Navis
    > braucht, um nicht innerhalb von Stunden völlig vom Kurs abzukommen? ^_^

    Die sind sicher nicht punktgenau dort angekommen, wo sie wollten.
    Nie.
    Bis heute nicht.

  5. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: borg 15.05.14 - 14:17

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie ham die das denn hinbekommen, wenn man inzwischen Quanten-Laser-Navis
    > braucht, um nicht innerhalb von Stunden völlig vom Kurs abzukommen?
    U-Boote mussten früher auftauchen und die Sonne oder Sterne schiessen. Dann waren sie, nachdem die Alliierten über Radar verfügten, leichte Beute für einen gezielten Luftangriff.
    Unter Wasser wurde gekoppelt, d.h. anhand von vorliegenden Strömungskarten und der eigenen Geschwindigkeit sowie Kurs die Position geschätzt. Beim Auftauchen wurde dann mit dem Sextanten wieder die exakte Position bestimmt.

  6. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: tingelchen 15.05.14 - 15:50

    Es sei noch zu erwähnen das U-Boote von damals bei weitem nicht die Tauchzeiten hatten wie heute. Heutige U-Boote sind teils Wochen lang unter Wasser. Da potenzieren sich die Fehler auf und zack... schon ist man weit ab vom Kurs.

  7. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: Osterschlumpf 15.05.14 - 19:17

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott Oh Gott...
    > also irgendwie...sorry, aber
    Ich glaube nicht, daß Gott etwas damit zu tun hat. ;)



    > früher sind Uboote doch auch da angekommen, wo sie hinwollten...
    Mehr oder weniger gut, aber ja.


    > Und noch viel früher, die Handelsschiffe haben Ozeane gekreuzt und kam auch
    > dort an, wo sie wollten...
    Korrekt. Hat aber wenig mit einem U-Boot zu tun. Autos kamen fürher ja auch am Ziel an und Fahrradfahrer auch. Hab alles drei ungefähr gleich viel mit U-Booten zu tun, da alles drei nicht unter Wasser ist.


    > Wie ham die das denn hinbekommen,
    Steht doch im Text. Pro Tag Tauchen hat man 1 km Ungenauigkeit. Taucht man also alle 8 Stunden auf, muss man immer um 333m korrigieren.

    > wenn man inzwischen Quanten-Laser-Navis braucht,
    Damit ist man pro Tag nur noch ein paar Meter ungenau. Wenn es 10 Meter pro Tag sind können die Boote also 33 Tage tauchen, statt 8 Stunden.


    > um nicht innerhalb von Stunden völlig vom Kurs abzukommen? ^_^
    Ich glaube, Du hast da etwas falsch verstanden. Im Text steht "1km pro Tag" und nicht "völlig vom Kurs innerhalb von Stunden".

    Das Meer ist groß. Wenn so ein U-Boot 1km pro Tag abweicht ist das kein Problem. Es findet sein Ziel schon.

    Nur wenn es in einen gegnerischen Hafen getaucht einlaufen möchte, sollte es nach 8h nicht 333m danaben liegen und die Hafeneinfahrt verpassen. Es geht hier also um eine Verbesserung.

  8. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: narea 15.05.14 - 19:19

    Elgareth schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh Gott Oh Gott...
    > also irgendwie...sorry, aber früher sind Uboote doch auch da angekommen, wo
    > sie hinwollten...

    Uboote im zweiten WK hatten Dieselmotoren und Batterien. Die Klasse VII hatte eine Unterwasserreichweite von ~150km danach war die Batterie leer und man musste sowieso an die Oberfläche für den Diesel. Tauchlänge war auch nur ~72h maximal.

  9. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: hrothgaar 15.05.14 - 20:30

    hehehe der Gedanke kam mir auch: "Mein Captain, mein Captain sind wir bereit zum feuern?", "Ja, ich SCHÄTZE schon". "Wie sind wir am Ziel?" "Ich schätze schon" "Wie weit ist es noch?", "Ich schätze mal das wir so in 2-207 Tagen da sind"

    Oder hat sich einer am Ruder festgebissen um die Position zu bestimmen??

    LOL. Wenn die Briten U-Boote losschicken um Unterseekabel anzuzapfen kann deren jetzige Navigation nicht ganz soooo ungenau sein. Und im Prinzip ist es egal wo die Atombombe einschlägt. Nur wenn die ca. Berlin trifft ist doch alles i.o.

  10. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: burzum 15.05.14 - 21:42

    hrothgaar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LOL. Wenn die Briten U-Boote losschicken um Unterseekabel anzuzapfen kann
    > deren jetzige Navigation nicht ganz soooo ungenau sein.

    Um ein Kabel zu finden brauchst Du nur eins: Seil mit Haken dran. Viel anders werden Unterseekabel zur Reparatur auch nicht geborgen. Das Seil ziehst Du auf der ungefähren Position des verlegten Kabels entlang und hast es irgendwann.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  11. Re: Wie ging das denn früher?

    Autor: narea 15.05.14 - 23:40

    hrothgaar schrieb:
    > LOL. Wenn die Briten U-Boote losschicken um Unterseekabel anzuzapfen kann
    > deren jetzige Navigation nicht ganz soooo ungenau sein.
    Auf Periskoptiefe fahren und GPS schauen. Ist jetzt nicht so schwer.

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