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Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

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  1. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Ach 17.07.15 - 02:02

    Ja Treffer, genau diese Biosphäre meinte ich. Die Idee wäre also eine Art Aquasphäre. Probleme wie das mit dem Parasiten wären da natürlich einfacher in den Griff zu bekommen, auch das mit dem Druckausgleich. Sauerstoff ließe sich notfalls elektrisch aus dem Meerwasser gewinnen, Wasserversorgung sowie Temperatur sind kein Problem. Auch im Sinne der eigentlichen Idee der Biosphäre, das Leben in fremden Welten zu erproben, vielleicht nicht uninteressant. Wenn man einen Planeten mit flüssigem Wasser findet etwa. Wasser dichtet hervorragend gegen die Atmosphäre von eventuell giftiger Zusammensetzung ab und schützt auch ganz hervorragend gegen Weltraumstrahlung, falls die Ozonschicht fehlt, soweit und nur mal als Denkansatz :]....

    Übrigens zum Biobeton, im gerade geposteten Golem Artikel über ein neuartiges Windkraftrad ist unter Anderem von einem Belgischem Pumpspeicherkraftwerk in der Nordsee die Rede, sozusagen eine umgekehrte Pumpspeicheranlage. Geplant ist ein Riesenoval im Meer, aus dem dann mit Windkraftstrom Wasser herausgepumpt wird um so ein Lagepotenzial gegen das Wiederbefüllen über Turbinen zu erzeugen. Genau dieses Oval wäre so ein Bauwerk, das man vielleicht etwas umweltfreundlicher aus dem Biobeton "erwachsen lassen" könnte :].

    LG, Ach

  2. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: johnsonmonsen 17.07.15 - 02:51

    Hallo Ach und plutoniumsulfat!

    >Biosphere 2 ist auch an der Artenvielfalt gescheitert.

    Optimal wäre gerade, wenn man die Funktion ohne Insekten und ungewünschte Mikroorganismen erreichen könnte. Eine Art biologischer Reinraum, in welchem nur das wächst, was gewünscht ist. Aber oft sieht das die Natur anders als der Mensch. Schon alleine die Anwesenheit des Menschen bringt eine Vielzahl von Mikroorganismen ins Spiel bzw. sie sind für ihn notwendig. Vielleicht kann man den reinen Pflanzenanbau erfolgreich "steriler" gestalten?

    >Wasser dichtet hervorragend gegen die Atmosphäre von eventuell giftiger Zusammensetzung ab und schützt auch ganz hervorragend gegen Weltraumstrahlung, falls die Ozonschicht fehlt, soweit und nur mal als Denkansatz :]....

    Habe auch mal gehört, dass wegen der Gammastrahlung bei schneller interstellarer Reise ein Schild aus Wasser diskutiert wurde. Da könnte man diesen Schild dann gleich als Gewächshaus verwenden. Monsanto macht das Gemüse sicher resistent gegen den Rest der Hulk-Strahlung, dass das Kraut dennoch abbekommt. Oder gleich den ganzen Menschen ;-).

    >Geplant ist ein Riesenoval im Meer, aus dem dann mit Windkraftstrom Wasser herausgepumpt wird um so ein Lagepotenzial gegen das Wiederbefüllen über Turbinen zu erzeugen. Genau dieses Oval wäre so ein Bauwerk, das man vielleicht etwas umweltfreundlicher aus dem Biobeton "erwachsen lassen" könnte :].

    Vielleicht können wir irgendwann sogar Dämme bzw. Dammelemente auf diese Weise züchten. Jedenfalls ist die Bio-Rock Technologie echt cool. In der Science-Fiction gibt es ja Zivilisationen, die sich die Gebäude aus Kristallen wachsen lassen. So weit ist das real Mögliche gar nicht entfernt - es verlangt nur ein wenig mehr Geduld...

    Viele Grüße :-)!

  3. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Ach 17.07.15 - 06:53

    >Schon alleine die Anwesenheit des Menschen bringt eine Vielzahl von Mikroorganismen ins Spiel bzw. sie sind für ihn notwendig.

    Im ersten Moment: ja logisch, im zweiten: hmm, ist die Bakterien-, Viren- und Pilzfauna des Menschen den so schädlich für Pflanzen? Für anderen Tieren, ok, aber was könnte einer Pflanze den von uns gefährlich werden?

    Wasser

    Wasser hat seine außergewöhnlich hohe Wärmekapazität quasi vom Wasserstoff geerbt. Dessen Wärmekapazität pro Gewichtseinheit ist nochmals um ca. das 2,5 fache höher als die von Wasser. Da Wärme am Ende des Tages nur eine andere Wellenlänge in unserem Strahlenspektrums ist, schätze ich doch sehr, dass diese hohe Wärmekapazität auch eng mit der besonderen Absorptionsfähigkeit für Gammastrahlung zusammenhängt. Mit Wassergefüllten Wänden in einem Raumschiff könnte man alles mögliche machen, nicht zu vergessen, dass die kosmische Strahlung die Wasserhülle auch immer wieder von neuem sterilisiert, sehr praktisch. Inwiefern aber die schnellen Partikel der kosmischen Strahlung(meist sind es Eisenkerne die in Sonnen gebacken werden und in deren Supernovaexplosionen mit nahe Lichtgeschwindigkeit in den Raum geschleudert werden) von einer Wasserwand abgebremst werden bzw., wie dick solch eine Wand die diese Partikel ausbremsen kann, sein muss, weiß ich jetzt auch nicht. Diese fießen kleinen Eisenatome sind nämlich richtige Spielverderber, was Weltraumreisen angeht.

    OT

    Noch zwei Links zu Biobeton, aber diesmal sozusagen "an Land" :]. Ok, der wächst zwar nicht selber, so cool ist der nicht, aber er kann immerhin Risse selber heilen bzw. besser mit der Natur interagieren.

    http://dabonline.de/2015/05/07/bakterien-im-bio-beton/
    http://www.beton.org/aktuell/news/details/vertikale-gaerten-aus-biobeton/

    LG, Ach

  4. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Eheran 17.07.15 - 10:00

    >Da Wärme am Ende des Tages nur eine andere Wellenlänge in unserem Strahlenspektrums ist
    Nein. Wärme ist eine Energieform wie potentielle oder kinetische Energie. Das hat mit Strahlung nichts zu tun.
    >meist sind es Eisenkerne die in Sonnen gebacken werden und in deren Supernovaexplosionen mit nahe Lichtgeschwindigkeit in den Raum geschleudert werden
    Auch nein. Dann gäbe es diese Strahlenbelastung nur in einzelnen Schüben. Tatsächlich wird diese Strahlung von allem möglichen emittiert. Dazu kommt, dass harmlose Bereiche des Sprektrums bei relativistischen Geschwindigkeiten entsprechend blauverschoben sind. Aus einfach zu schirmendem UV wird dann für den schnell Reisenden Röntgenstrahlung usw. So wie der Schall eines schnellen Autos für dich höher klingt wenn es auf ich zu fährt und dann tiefer, wenn es weg fährt (klassisch beim Einsatzfahrzeug, das an dir vorbei fährt)
    Ansonsten ist Teilchenstrahlung auch das geringste Problem, da man sie ohne weiteres abschrimen kann bzw. keine extra Schirmung braucht. Anders als harte Gammastrahlung.

  5. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Ach 17.07.15 - 13:52

    >Nein. Wärme ist eine Energieform wie potentielle oder kinetische Energie. Das hat mit Strahlung nichts zu tun.

    Basiswissen. Wärme- oder Infrarotstrahlung und der Rest der elektromagnetischen Spektrums sagen dir jetzt nichts? Dann mach dich da mal schlau, das ist als Grundlage schon recht wichtig:

    Elektromagnetisches Spektrum

    oder auch hier:

    Wärmestrahlung oder auch thermische Strahlung, seltener Temperaturstrahlung, ist elektromagnetische Strahlung, die am Ort ihrer Entstehung im thermischen Gleichgewicht mit Materie ist....

    >Auch nein. Dann gäbe es diese Strahlenbelastung nur in einzelnen Schüben.

    Ja das ist interessant. Supernova sind recht selten. Pro Galaxie eine etwa alle 100 Jahre. Aber warum nennt sich die Kosmische Strahlung überhaupt Kosmische Strahlung, bzw., was ist der Kosmos? Der Kosmos in seiner ursprünglichen Bedeutung will absolut alles beschreiben was überhaupt existiert, aber beschränken wir uns mal auf das sichtbare Universum. Das beherbergt nach aktuellen Stand irgendwas mit 300 Milliarden Galaxien. Jetzt musst du nur noch 100 Jahre durch 300 Milliarden teilen, dann hast du die ungefähre Frequenz der "Explosionsschübe" :].

    Es stimmt dass die Kosmische Strahlung aus allem möglichen besteht,, konkret aus allem was seinen Ursprung nicht in der Sonne oder in einem anderen Objekt unseres Sonnensystems hat. Dabei konzentriert sich diese Strahlung vor allem auf das belebte Milchstraßenzentrum aber eben nicht nur, die Partikelstrahlung eben nicht, und die gehört auch dazu.

    Diese Partikel halten die Wissenschaftswelt in Atem. Sie sind eines der energetischsten Phänomene(relativ zur Größe) das man überhaupt kennt. So ein Eisenatom führt die Energie eines sauber abgeschossenen Fußballs mit sich, eine einzelnes Atom! Allerdings ist das Strahlungsenergie, nicht zu verwechseln mit Kinetischer Energie, die ist in "nur" etwa so hoch wie die einer sich fortbewegenden Schnecke.

    Natürlich stellen sich die Wissenschaftler die Frage wie die Teilchen entstehen seitdem man die kennt, wobei eigentlich nicht mal die Energie einer Supernova für die hohe Geschwindigkeit genügen würde. Nach neusten Erklärungsversuchen werden die Teilchen in einer Art Ping Pong Effekt "allmählich" auf ihr extremes Potenzial gesteigert, in der Druckwelle der Explosion selber und gefangen in einem Hin- und Her zwischen dem extrem magnetischen Eingangs- und dem ebenso extrem magnetischen Ausgangsbereiches der Druckwelle.

    >Ansonsten ist Teilchenstrahlung auch das geringste Problem, da man sie ohne weiteres abschrimen kann bzw. keine extra Schirmung braucht. Anders als harte Gammastrahlung.

    Ne, das ist genau umgekehrt :].

    Grüße...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.15 14:01 durch Ach.

  6. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Eheran 17.07.15 - 14:33

    Wärme =/= Wärmestrahlung

    Ansonsten weiß ich nicht, wo ich noch groß was sagen soll.
    Seit wann ist Partikelstrahlung denn nicht einfach zu schirmen?
    Warum spielen irgendwelche Sternexplosionen in gigantischen Entfernungen irgendeine Rolle bei der Strahlenexposition? Für unser Sonnensystem sind ausschließlich welche aus unserer Milchstraße irgendwie relevant. Aber auch die sind schon so verdünnt, das es keine Rolle mehr spielt. Sonst hätten wir hier auch auf der Erdoberfläche reichlich Probleme mit der Gammastrahlung.
    Zu deinem Eisen, woher auch immer du das nimmst... Kosmische Strahlung:
    >besteht ungefähr zu 87 % aus Protonen (Wasserstoffkerne), 12 % Alpha-Teilchen (Heliumkerne) und 1 % schwereren Atomkernen.

  7. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Ach 17.07.15 - 17:11

    Wärme ist eine Energie in Form von Schwingungen oder von Strahlen in einem ganz bestimmten Wellenlängenbereich, und keiner deiner Links revidiert das an irgend einer Stelle. und es spielt auch gar keine Rolle, da jeder einigermaßen in die Materie Eingeweite weiß, welche Inkarnation gemeint ist, wenn man den umganssprachlichen Wärmebegriff in seiner Position im elektromagnetischen Strahlungsspektrum verortet. Und überhaupt, was wütest du den in den Aussagen Anderer zu Gebieten, die du selber vielleicht gerade mal zu einem Bruchteil erschlossen hast, und wahrscheinlich erst im Moment zu diesem Teil erschlossen hast? Bis vor zwei Posts warst du ja sogar noch der Meinung, dass Strahlung im Gegensatz zu kinetischer Energie oder zu Wärme gar keine Energieform sei! Und selbst verständlich fällt sowas auf, da kannst du ganz beruhigt sein, aber vielleicht ist dir auch nicht klar, dass es darum gar nicht geht, da in jedem Gespräch in dem sich die Diskutanten darauf versteifen, in jeder Aussage des Gegenübers das Haar in der Suppe zu finden, die Gesprächsteilnehmer dazu verdammt sind geistig auf der Stelle zu treten, und darauf habe ich so überhaupt keine Lust! Ich weiß auch nicht wo du diesen Diskussionstill aufgeschnappt hast, und der hilft vielleicht ganz gut ne Halbstarkenschau abzuliefern, kreativ/innovativ/selbst wissenschaftlich gesehen, ist das aber ein Rohrkrepiererstill.

    Außer wenn es absolut falsch in wesentlichen Punkten ist, wie etwa bei den Kosmischen Teilchen, die selbst großzügig ausgelegt Bleiummantelungen durchdringen können, biete ich dir also an, bei deinen und in Sinne deiner Ideen mitzudenken statt sie zu sabotieren, und das selbe erwarte ich mir von dir auch in die andere Richtung, mitdenken! Und bitte auch ein bisschen höflicher!

    Seitens der Kosmischen Strahlung ist es interessant, dass wirklich ausnahmslos jede, also selbst die Sonne als Quelle mit einbegriffen ist, das war mir neu. Was die Eisenatome angeht, Eisen ist das mit Abstand am häufigsten vorkommende chemische Metall im Universum, und Eisen ist relativ schwer(26 Protonen), womit es auch eine hohe Energie mit sich führt, wenn es beschleunigt wird, ergo hohen Schaden anrichten kann im Gegensatz zu etwa einem ultraschnellem Heliumatom. Soweit bin ich mir ziemlich sicher in meiner Aussage, desweiteren ist Eisen magnetisch, was eine Rolle spielen könnte bei der Ping-Pong Beschleunigung in der Druckwelle, andererseits weiß ich aber, dass auch andere Elemente in ihrem Plasmazustand magnetisch werden, was dann leicht verwirrend wird. Vielleicht bräuchte man ab dieser Stelle auch empirische Messdaten über die tatsächlichen Größen des jeweiligen Magnetismus.

  8. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Eheran 17.07.15 - 17:21

    Eisen ist magnetsich. Als Metall. Plasma (was diese Teilchen alle sind) ist grundsätzlich "magnetsich" wie du es nennst. Oder korrekt: Ein elektrischer Leiter, der als socher von Magnetfeldern beeinflusst wird.
    >da jeder einigermaßen in die Materie Eingeweite weiß, welche Inkarnation gemeint ist, wenn man den umganssprachlichen Wärmebegriff in seiner Position im elektromagnetischen Strahlungsspektrum verortet.
    Es war von Wärme die Rede. Das ist eine Energieform - wie kin. Energie. Von irgendwelcher Strahlung war dabei nie die rede. Wenn du sowas "Haar in der Suppe suchen" nennst, dann bitte... aber wenn ich hier kByte und kBit durcheinander werfe, dann wirst du das sicherlich auch nicht stehen lassen.

    >Bis vor zwei Posts warst du ja sogar noch der Meinung, dass Strahlung im Gegensatz zu kinetischer Energie oder zu Wärme gar keine Energieform sei!
    So so. Das kannst du sicherlich belegen? (und du meinst vermutlich elektromagnetische Strahlung?)

  9. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: johnsonmonsen 17.07.15 - 17:56

    Hallo Ach und Eheran,

    >hmm, ist die Bakterien-, Viren- und Pilzfauna des Menschen den so schädlich für Pflanzen? Für anderen Tieren, ok, aber was könnte einer Pflanze den von uns gefährlich werden?

    Nicht unmittelbar gefährlich, aber zumindest nicht "sauber". Wer weiß unter welchen ungünstigen Umständen sich daraus etwas entwickelt, was man nicht haben will? Da kenne ich mich aber nicht aus und weiß nicht, ob aus Darmbakterien z.B. Parasiten im Ackerboden werden können, wie sie beim "Biosphere 2" Experiment aufgetreten sind. Ich meine ja nur, um jede Art von biologischer "Verunreinigung" auszuschließen, ist Sterilität nicht das schlechteste. Vielleicht weiß jemand mehr darüber. Sicherlich bringt so ein abgeschlossenes Biotop seine Eigenheiten mit sich. Vielleicht habe ich auch nur einen Bakterienfimmel ;-).

    Danke übrigens für die Beton-Links :-).

    >Nein. Wärme ist eine Energieform wie potentielle oder kinetische Energie. Das hat mit Strahlung nichts zu tun.

    Für meinen Teil versuche ich immer, meinen Diskussionspartner zu ergänzen statt bloß zu korrigieren. Der Inhalt einer sprachlichen Aussage findet sich ja meist nicht in formeller Vollständigkeit wider, sondern benötigt Kontext - sonst klingt es wie juristendeutsch oder sieht aus wie Prädikatenlogik ;-). Ein Wärmeaustausch findet natürlich auch über den infraroten Teil des Spektrums statt. Die gemeinte Ausschließlichkeit hätte ich nicht unterstellt. Man lernt doch nichts voneinander, wenn es nur darum geht, auf die Unvollständigkeiten des Gegenübers einzuheben. Dann verwandelt sich der im besten Fall angestrebte Erkenntnisgewinn in ein reines Spiel der Spitzfindigkeiten und des argumentativen Gewinnens. Wirklich, dafür kann man sich nächtelang zum Spaß bashen, aber dann wirklich nur aus philosophischer Laune heraus und bestenfalls im Einverständnis des Gegenübers. Ich halte es zumeist so, dass ich mich aus Gesprächen im Vornherein raushalte, wenn ich weiß, es läuft nur auf einen eristischen Schlagabtausch heraus. Nach Stunden der Mühe in einer Pattsituation festzuhängen, auf die es ohnehin herauslaufen muss, da der Andere keinen Jota von seinen Ansichten abweichen wird, bringt doch nichts - es ist anstrengend und unbefriedigend. Außer vielleicht bezogen auf Illusion, die Zuseher damit beeindrucken zu können. Und mit Leuten zu streiten, die man kinderleicht aushebeln könnte, befriedigt nicht.

    >... aber wenn ich hier kByte und kBit durcheinander werfe, dann wirst du das sicherlich auch nicht stehen lassen.

    Aber es kommt auf das Wie an. Immer. Z.B. kann der genaue Wortlaut eines mündlichen Streites im Nachhinein selten korrekt widergegeben werden, die emotionalen Wirkungen bleiben aber dennoch.

    Und von Deinen Posts konnte ich schon viel lernen und freue mich stets darüber. Aber es ist wirklich zu beobachten, dass Du vermehrt die Konfrontation zu suchen scheinst. War meinerseits nun eine beschreibende, nicht bewertende Aussage.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende :-)!

  10. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Eheran 17.07.15 - 18:25

    Hm. Das tut mir leid. Ich suche nicht die "Konfrontation"... Aber wenn jemand "Wärme" mit "Wärmestrahlung" gleichsetzt, dann ist das einfach falsch.
    Das eine ist eine Energieform, das andere ein Resultat dieser Energieform...

    Ich sollte einen Gang runterschalten. Danke für den Tipp ;)

  11. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Ach 17.07.15 - 18:32

    Was du gerade wiederholst ist deine selbstgestrickte:

    "Wärmeenergie" vergleichbar mit "Kinetischer Energie" unvergleichbar mit "Strahlung" Definition,

    Da existiert leider gar kein Nachweis dafür, was sich auch durch noch so häufiges Wiederholen nicht ändern wird, denn es ist nur eine ganz private Auslegung von dir. Vielleicht verwechselst du das auch damit, wie man die Wärme in der praktischen Physik gebraucht und berechnet, etwa bei der Metallverarbeitung. Da könnte man aber genauso gut mit der Strahlung und Schwingung rechnen und arbeiten, das wäre nur aufwendiger, sehr viel aufwendiger zwar, aber es ginge natürlich, denn der Wärmebegriff in der praktischen Anwendung ist nur eine effiziente Vereinfachung der Wärme als Schwingung von Atomen, bzw. Strahlung.


    >Aber wenn jemand "Wärme" mit "Wärmestrahlung" gleichsetzt, dann ist das einfach falsch. Das eine ist eine Energieform, das andere ein Resultat dieser Energieform...

    Nein, Ehran, dein Job ist es nicht nur den Unterschied zwischen Wärme und Wärmestrahlung wissenschaftlich darzustellen, woran du scheitern wirst, allein schon weil Wärme ein viel zu allgemeiner Begriff ist(ich spüre die Wärme des Feuers! Ist das dann keine Strahlung????), dein Job ist es ebenso die unbedingte Wichtigkeit dieser angeblichen Differenz für die Diskussion zu belegen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.15 18:41 durch Ach.

  12. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: Ach 17.07.15 - 19:09

    >ob aus Darmbakterien z.B. Parasiten im Ackerboden werden können, wie sie beim "Biosphere 2" Experiment aufgetreten sind.

    Oh ja, da gibt es ja diese Parasiten die sowohl in einem tierischem Wirt leben als auch in der Flora, Pilze sind das oft, z.B. bei Kühen. Da bietet die Unterwasser Biosphäre aber auch eine Lösung für, indem man einfach nicht in den Garten scheiß.., sondern ins Wasser :]. Ist dann natürlich schade um den schönen Dünger :].

    Schönes WE dir auch und LG, Ach

  13. Re: Nein: "brauchen [...] Wärme, Licht und Wasser"

    Autor: johnsonmonsen 17.07.15 - 20:27

    Hallo Ach und Eheran,

    >Ich sollte einen Gang runterschalten. Danke für den Tipp ;)

    Habe es nur erwähnt, weil es sich angeboten hat ;-).

    Viele Grüße und alles Gute euch beiden :-)!

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