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Für technischere Infos: link inside

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  1. Für technischere Infos: link inside

    Autor: haxti 23.12.17 - 12:49

    Leider wieder halbwegs inhaltsneutral der Artikel.

    http://reneweconomy.com.au/tesla-big-battery-outsmarts-lumbering-coal-units-after-loy-yang-trips-70003/

  2. "And no, we never suggested this averted a blackout. "

    Autor: MarkusXXX 23.12.17 - 13:53

    haxti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider wieder halbwegs inhaltsneutral der Artikel.
    >
    > reneweconomy.com.au

    Wenn der Artikel recht hat, dann ist
    a) die Überschrift des Golem-Artikels falsch (es wurde kein Stromausfall verhindert) und
    b) auch dass die Ersatzkraftwerke so lange brauchen ist nicht ganz richtig. Es gibt für genau diesen Fall ein Ersatzkraftwerk, das innerhalb von 6 Sekunden reagieren muss und das auch getan hat.

  3. @Golem

    Autor: masel99 24.12.17 - 09:38

    Ja, wenn Golem schreibt leider Unsinn.

    Zu glauben Reservekraftwerke bräuchten 10-15 Minuten oder mehr um Einsatzbereit zu sein ist doch absurd. Scheinbar hat man noch nichts von "Regelenergie" speziell Primärreserve gehört. Das sind im europäischen Stromverbund ENTSO-E um die 3 GW die innerhalb von 30 Sekunden zur Verfügung stehen müssen. Es versteht sich von selbst, dass da bei thermischen Kraftwerken nicht erst der Kessel angeheizt wird wenn man die Leistung braucht. Die laufen dann permanent auf Standby mit und sind deshalb (bezogen auf die eventuell abgerufene Leistung) entsprechend teuer.

    In Australien gehört das zu den FCAS Contingency services.

    http://www.wattclarity.com.au/2017/03/lets-talk-about-fcas/

    Im Fall des Ausfalls des Loy Yang A Block 3 am 14.12.2017 fielen 560MW erzeugte Leistung aus, das Teslasystem lieferte 7MW zur Stabilisierung des Netzes. Ersatzkraftwerk war in dem Fall das Gladstone Kohlekraftwerk in Queensland.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 24.12.17 09:58 durch masel99.

  4. Re: Für technischere Infos: link inside

    Autor: AllDayPiano 24.12.17 - 10:10

    Sehr interessant. Vor allem der Absatz mit den geheimen Vereinbarungen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, springt die Tesla Anlage bewusst schnell ein, um einen praktischen Nutzen bzw. dringenden Bedarf zu erzeugen.

    Das erinnert mich an die Schote unserer EVUs, als sie Strom nach Österreich schickten, um künstlich die Gefahr eines Netzausfalls durch die EEs zu erzeugen.

    ... man darf halt einfach gar nichts mehr glauben...

  5. Re: "And no, we never suggested this averted a blackout. "

    Autor: picaschaf 24.12.17 - 22:09

    MarkusXXX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > haxti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Leider wieder halbwegs inhaltsneutral der Artikel.
    > >
    > > reneweconomy.com.au
    >
    > Wenn der Artikel recht hat, dann ist
    > a) die Überschrift des Golem-Artikels falsch (es wurde kein Stromausfall
    > verhindert) und
    > b) auch dass die Ersatzkraftwerke so lange brauchen ist nicht ganz richtig.
    > Es gibt für genau diesen Fall ein Ersatzkraftwerk, das innerhalb von 6
    > Sekunden reagieren muss und das auch getan hat.


    6 Sekunden == Ausfall

  6. Re: "And no, we never suggested this averted a blackout. "

    Autor: MarkusXXX 24.12.17 - 22:23

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarkusXXX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Es gibt für genau diesen Fall ein Ersatzkraftwerk, das innerhalb von 6
    > > Sekunden reagieren muss und das auch getan hat.
    >
    > 6 Sekunden == Ausfall

    Ja, aber genau das hat der Tesla-Speicher *nicht* verhindert. Es gab einen Stromausfall von 4s Dauer, bis das Ersatzkraftwerk da war. Das ausgefallene Kraftwerk hat eine Leistung von 580MW und der Tesla-Speicher hat 100MW, wovon er aber nur 7MW eingesetzt hat. Er hat die Netzfrequenz etwas stabilisiert, aber er hat den Stromausfall nicht verhindert (hätte er auch nicht können, da viel zu schwach).

  7. Re: "And no, we never suggested this averted a blackout. "

    Autor: masel99 26.12.17 - 01:37

    Es gab einen Ausfall von 560MW Generatorleistung (über einen gewissen Zeitraum) aber keinen Stromausfall weil in einem Stromsystem ist eine gewisse Menge Energie gespeichert ist, z.B. in der kinetischen Energie der Generatoren. Deshalb reduziert sich dann u.a. die Netzfrequenz (Unterfrequenz) was üblicherweise als Auslöser genommen wird Reserveleistung (automatisch) einzuschalten um die Netzfrequenz zu stabilisieren und zurück auf Sollfrequenz zu bringen. Gelingt auch das nicht werden verzichtbare Lasten vom Netz genommen ...

    australisches System:
    http://www.wattclarity.com.au/2017/03/lets-talk-about-fcas/

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