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Ereader werden bezahlbar ?

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  1. Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: Ereader-Fan 16.03.10 - 12:40

    Hat er auch etwas zur Preis-Entwicklung verkündet ?

    Bei 200 Euro werden viele Bildungs-Bürger es kaufen.
    Ein Welt-Abo kostet 30 * 12 Euro also 360 Euro im Jahr. Da wären 200 Euro für einen Reader locker drin.

    Das klappt leider nur über Tageszeitungen, weil Publikums-Zeitschriften keine Abo-Preise von 200 Euro haben.

    Wochenzeitungen kosten vielleicht grade mal 200 Euro pro Jahr als Einzelkauf. Da ginge vielleicht auch etwas. Na ja. Mal sehen.

    Es gibt natürlich Lese-befreite Schichten. Die brauchen so etwas nicht. Aber die kaufen auch keine DVDs, CDs, BDs, Handies, PDAs usw.

  2. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: Kredo 16.03.10 - 12:44

    Handys heißt das. Ansonsten weiß ich nicht so recht was du eigentlich sagen willst.

  3. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: e-reader 16.03.10 - 13:03

    Dir fehlt wohl die Information, das EReader überwiegend 300 Euro kosten.

    Bei 200 Euro würden viele Leute einen EReader kaufen.
    Handlicher als eine Zeitung. Schrift vergrößerbar.

    Für Zeitungen würde ab 200 Euro Abo-Kosten interessant werden, ein EReader-Abo anzubieten und den Reader kostenlos oder für ein paar Euros abzudrücken. Die Redaktion wird von der Werbung bezahlt. Der Vertrieb ist vielleicht selbsttragend. Jede Zeitung hat sicher eine andere Mischkalkulation. Für manche wäre E-Vertrieb der Tod. Für andere wäre es rentabel und manche machen vielleicht sogar mehr Gewinn damit, als bisher mit Papier-Abos.

    Wer keine Zeitschriften oder Zeitungen abonniert hat, braucht hier natürlich nicht mit zu diskutieren.

  4. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: FutureeReader 16.03.10 - 13:24

    e-reader schrieb:
    -------------------------------------------------
    > Wer keine Zeitschriften oder Zeitungen abonniert hat, braucht hier
    > natürlich nicht mit zu diskutieren.
    Wundert mich jetzt ja nicht wirklich bei so einer Aussage... ich würde, falls ich mir mal ein eBook kaufen sollte, damit ausschließlich eBooks lesen. Wenn ich News oder andere belanglose Informationen lesen will besuche ich im Internet eine von den milliarden kostenlosen Newsseiten. Eine Tageszeitung ist schon längst überflüssig und vor allem zeitlich auch nicht aktuell genug. Zeitschriften muss man erst mal als eBook beziehen können...

  5. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: iJones 16.03.10 - 13:40

    e-reader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bei 200 Euro würden viele Leute einen EReader kaufen.
    > Handlicher als eine Zeitung. Schrift vergrößerbar.
    >


    Aber großer Nachteil bei Mehrpersonen-Haushalten, die Zeitung ist nicht teilbar...

    Bei (Fach-)Zeitschriften sehe ich aber auch, dass langfristig kein Weg an elektronischen Lesern vorbeiführt. Bei Büchern und Zeitungen wird es sicherlich länger eine Ko-Existenz geben. Es müßte zumindest geklärt sein, wie man Bücher legal (ver-)leihen kann...

  6. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: Kabelsalat 16.03.10 - 13:42

    Bücher sind auch nicht teilbar, ist also kein Argument.

  7. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: e-reader 16.03.10 - 13:46

    iJones schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber großer Nachteil bei Mehrpersonen-Haushalten, die Zeitung ist nicht
    > teilbar...

    Deswegen heulen die Amis mit ihren gottgegebenen Groß-Familien sicher auch bei Kindle herum und daher wird es bald oder schon jetzt auch Lösungen dafür geben.

    Richtiges Verleihen im Klassischen Sinne hingegen gibt es eher nicht oder nur eingeschränkt.

    Teilweise gibt es wohl auch Konzepte, das man 5 mal ein Buch "weggeben" kann, als Werbung. Aber das sind natürlich nicht die Major-Buch-Labels.

  8. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: AndyMt 16.03.10 - 13:47

    Mein Cybook Opus hat mich umgerechnet etwa 180€ gekostet. Das ist zwar das, was ich als einen "Minimal-eReader" bezeichnen würde, aber er macht genau das was ich brauche, ohne Schnick-Schnack.

  9. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: Daruul 16.03.10 - 14:06

    eBook-Reader kosten mit 6" eigentlich zu einem großen Teil nur 200-250€, die Geräte die 300 oder gar 350€ bei 6"-Displaygröße kosten sind die Ausnahme und bieten dann meist auch neuere Features wie Touchscreen, zusätzliches LCD-Display oder WLAN.

    Der Sony PRS 505 ist schon älter (und es gibt mittlerweile bessere Displaytechnik) und kostet dementsprechend nur 180€.

    Mein Kindle 2 kostete im Dezember umgerechnet (inklusive Zoll, Steuern und Versand) 240€, die Pocketbooks liegen irgendwo zwischen 240 und 300€

    Also eigentlich alles gar nicht mal so weit über der von dir gesetzten Grenze^^

    @ FutureeReader
    Es gibt mit dem kostenlosen Programm Calibre eine Verwaltungssoftware für eBooks und eBook-Reader, damit kann man kopierschutzfreie Texte/eBook-Formate in eBook-Formate umwandeln und, was richtig cool ist, es bietet einen RSS-Reader der schon für diverse Sprachen und Seiten (New York Times, afair sogar Golem.de und wirklich viele andere) vorkonfiguriert ist und RSS-Feeds in 1-2 Minuten in ein eBook-Format umwandelt und direkt an den per USB angeschlossenen Reader überträgt bzw. iirc auch per WLAN für WLAN-fähige Reader bereitstellt.

    So kann man direkt bevor man aus dem Haus geht seine "private" Zeitung ganz aktuell erstellen und dann z.B. in der Bahn/im Bus lesen^^

  10. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: Ereader-Fan 16.03.10 - 14:35

    Danke für die Infos.

    Ich hatte auf den $ 200-Sony-Reader gehofft. Aber der 505 und vielleicht auch die anderen Sony-Reader sind wohl recht armselig vom Display. Siehe die anderen Threads hier.

    Für Selbst-Importer sind die 200 Euro also nahezu erreichbar.

    Für den Massenmarkt muss es halt "so im deutschen Laden" zu kaufen sein. Ich denke, bei 200 kommt ein kleiner Durchbruch.
    Bei 150 wird es für Verlage fast ein Zwang, dafür anzubieten.
    Bei 100 gibts vieles vielleicht kaum noch als Print sondern nur noch E-Abo. Ggf. Download-Punkte an Bahnhöfen oder Flughäfen.

    Und danke für die Hinweise für die Software. Wenn Verlage schlauer wären, würden sie Werbungs-Standards für sowas festlegen. Stattdessen werden sie es verbieten und als Content-Klau bezeichnen. Nur haben sie es dann überwiegend mit ihren normalen Käufern und Abonnenten zu tun, statt mit der Generation-No-Pay.

    Und für Leute die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, ist Lesen von News, die man sonst auch hätte lesen müssen wie ct/heise, golem, Unternehmensmeldungen im Bus/Bahn usw. schon recht zeitsparend. Nicht jeder will mit dem Reader irgendwelche Schnulzromane am Strand lesen.
    Bilder kann man auf den digitalen Bilderrahmen oder Handy oder Computer-Display "beamen". Breiter als ein Zeitungs-Spalte oder Spalte in der ct (4 Stück pro Seite, das Editorial nur 2 Spalten) muss ein EReader auch nicht sein. Usw.

    Die vielen vermeintlichen Schwächen sind oft keine oder nur für manche Text-Sorten relevant.
    Der Abbau der Verlage und Druckereien und Buchhandlungen müsste einkalkuliert werden. Aber das sehen die halt alle nicht und wir müssen es bezahlen.

  11. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: Jeem 16.03.10 - 15:08

    e-reader schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir fehlt wohl die Information, das EReader überwiegend 300 Euro kosten.

    Reader gibt es mittlerweile für unter 200 Euro.

  12. Re: Ereader werden bezahlbar ?

    Autor: samy123 16.03.10 - 17:53

    iJones schrieb:

    vorbeiführt. Bei Büchern und Zeitungen wird es
    > sicherlich länger eine Ko-Existenz geben. Es müßte zumindest geklärt sein,
    > wie man Bücher legal (ver-)leihen kann...

    Bücher werden als gedruckte Exemplare sicher nie ganz verschwinden. Aber solange E-books (überwiegend) nur mit DRM verkauft werden, werde ich mir keine kaufen.
    Kann mir dann keine Kopie machen, sie nicht verkaufen und wenn ich Pech habe, werden sie vergesteuert gelöscht (wie bei Kindle).

    Natürlich bleibt ohne DRM natürlich das Risiko der Raubkopien.
    Aber schon auch DRM wird ausgehelbelt werden und die Bücher dann bei XYZ zum Downloaden geben... also bringt da unötiges Hänseln der guten Kunden nichts.

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