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The future is now?

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  1. The future is now?

    Autor: User2 12.01.15 - 20:51

    Bei allen Themen rund um den Menschen und dessen Leiden sowie Lösungen finde ich es irgendwie traurig das sich solche Themen sehr lange hin ziehen und sehr selten in den Medien wie TV oder Zeitung zu lesen ist.
    Gute Nachrichten gibt es, doch werden oft durch andere Themen überschattet.
    Warten wir mal bis 2050 (dann bin ich Rentner) und sehen ob es bis dahin eine Zukunft ala Ghost in the Shell gibt, oder eher Planet der Affen

  2. Re: The future is now?

    Autor: luzipha 13.01.15 - 04:39

    Ich werde dann zu den Affen halten. :D

    Schlechte Nachrichten verkaufen sich meist besser und vor allem ist es leichter sie der Masse zu verkaufen.

    So verstehe es die meisten Medienkonsumenten eher, wenn die Nachricht lautet, dass irgendwo 50 Menschen ihr Leben lassen mussten. Damit lässt sich etwas anfangen und die Information kann quantifiziert werden. Jeder Leser hat ein Leben und kennt Lebende. Somit lässt sich der Verlust des Lebens als solches schnell nachempfinden.
    Doch schon hier interessiert sich kaum jemand für Hintergrundinformationen. So will niemand wirklich wissen warum und wieso es zu den Todesfällen kam. Einen Schuldigen zu haben ist zwar wichtig, doch differenzierte Informationen sind unerwünscht.

    Stellen wir nun die Information über dieses Implantat dem gegenüber. Einen direkten Bezug haben die wenigsten. Querschnittsgelähmte Medienkonsumeten gehen in der Masse eher unter. Selbst im persönlichen Umfeld der meisten Menschen wird sich kaum ein Querschnittsgelähmter finden lassen. Dies schmälert das allgemeine Interesse ungemein.
    Darüber hinaus lässt sich ohne weitere Informationen kaum etwas aus der Nachricht eines Forschungsfortschritts machen. Im Gegensatz zu einem fertigen Endprodukt fehlt hier wieder mal der persönliche Bezug.
    Und zu guter Letzt fehlt die Möglichkeit sich über die Nachricht aufzuregen. Und genau das ist es doch was aus Information das Infotaiment macht und viele Menschen in ihren Bann zieht. So dürfte der Artikel bei einigen Lesern Mitleid mit den Versuchstieren wecken.
    Tiere sind niedlich. - dazu hat man einen Bezug.
    Tiere werden gequält. - wieder ein persönlicher Bezug.
    Und schon hast du deine Schlagzeile die, zumindest bei einer bestimmten Art von Medienkonsumenten, Interesse weckt. Doch leider ist es bei denen ein Beispiel einer negativen Meldung.

    Hier bei Golem lässt sich dieses Verhalten gut beobachten. Augenscheinlich positive Nachrichten werden, wenn es eine große Resonanz im Forum gibt, hauptsächlich kritisch kommentiert. Oder es wird zumindest der Artikel in seiner Aufmachung selbst kritisiert ohne auf den positiven Inhalt der Information einzugehen. Hauptsache man konnte sich negativ äußern.
    Ich schließe mich bei diesen Beobachtungen nicht aus. Nur ein kleiner Teil meiner Beiträge bestehen aus Lob und einer positiven Haltung gegenüber des Informationsgehalts.

  3. Re: The future is now?

    Autor: JanZmus 13.01.15 - 08:20

    User2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei allen Themen rund um den Menschen und dessen Leiden sowie Lösungen
    > finde ich es irgendwie traurig das sich solche Themen sehr lange hin ziehen
    > und sehr selten in den Medien wie TV oder Zeitung zu lesen ist.

    Hier, "The Guardian" schreibt über mein persönliches Zukunftslieblingsthema (da steht auch, warum die 2050 vielleicht KEIN Rentner bist):

    http://www.theguardian.com/science/2015/jan/11/-sp-live-forever-extend-life-calico-google-longevity

  4. Re: The future is now?

    Autor: plutoniumsulfat 13.01.15 - 12:34

    Ein Verlust des eigenen Lebens kann man - meiner Meinung nach - eher schlecht nachempfinden ;)

  5. Re: The future is now?

    Autor: tingelchen 13.01.15 - 13:18

    Das ist richtig. Allerdings hat jeder schon von uns einen oder mehrere Menschen, die ihm wichtig sind, verloren. Aus vielfältigen Gründen. In sofern kann man den Verlust sehr gut nach empfinden ;)

  6. Re: The future is now?

    Autor: tingelchen 13.01.15 - 13:24

    Wall of Text :D

    Aber du hast im wesentlichen recht. Skandale, Terror, Anschläge, Promi News, etc. verkaufen sich wirklich besser. So ist das mit dem Menschen. Gibt einem immer wieder zu denken, wie der Mensch es geschafft hat, bis heute zu überleben ^^

    Aber. Wozu haben wir bitte die ÖR's ? Wir bezahlen, gezwungener maßen, für den Mist. Die haben im Jahr Mrd. zur Verfügung und sind daher nicht an Werbeeinnahmen oder Einschaltquoten gebunden wie private Sender. Dann können sie auch solche Nachrichten bringen. Das ist Teil ihres Auftrages.

    Aber sehen und hören tut man auch hier nichts davon.

  7. Re: The future is now?

    Autor: plutoniumsulfat 13.01.15 - 14:00

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist richtig. Allerdings hat jeder schon von uns einen oder mehrere
    > Menschen, die ihm wichtig sind, verloren. Aus vielfältigen Gründen. In
    > sofern kann man den Verlust sehr gut nach empfinden ;)

    Insofern natürlich schon ;D

  8. Re: The future is now?

    Autor: luzipha 13.01.15 - 14:26

    luzipha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Leser hat ein Leben und kennt Lebende. Somit lässt sich der
    > Verlust des Lebens als solches schnell nachempfinden.

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Verlust des eigenen Lebens kann man - meiner Meinung nach - eher
    > schlecht nachempfinden ;)

    Du hast Recht. Wie sollte man den Verlust des eigenen Lebens nachempfinden können? Was ich zum Ausdruck bringen wollte war auch eher, dass die meisten Menschen den Verlust von Leben bei anderen und die Angst das eigene zu verlieren nachvollziehen können.

  9. Re: The future is now?

    Autor: plutoniumsulfat 13.01.15 - 14:34

    luzipha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > luzipha schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jeder Leser hat ein Leben und kennt Lebende. Somit lässt sich der
    > > Verlust des Lebens als solches schnell nachempfinden.
    >
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Verlust des eigenen Lebens kann man - meiner Meinung nach - eher
    > > schlecht nachempfinden ;)
    >
    > Du hast Recht. Wie sollte man den Verlust des eigenen Lebens nachempfinden
    > können? Was ich zum Ausdruck bringen wollte war auch eher, dass die meisten
    > Menschen den Verlust von Leben bei anderen und die Angst das eigene zu
    > verlieren nachvollziehen können.

    Habe ich ja zuvor schon geschrieben, hab es schon verstanden, was du meintest ;)

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