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Und wer definiert "gutes Autofahren"?

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  1. Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: Flasher 28.06.16 - 08:46

    Würde ein Sebastian Loeb oder Ken Block oder Lewis Hamilton dort als guter Autofahrer erscheinen? Wahrscheinlich nicht, denn alles was diese App macht ist plump Beschleunigungswerte zu messen. Und wir alle wissen: schnelle Bremsmanöver und zügige Beschleunigung ist böse.

    Deswegen beschleunigen die meisten ja auch auf dem Beschleunigungsstreifen der Autobahneinfahrt mittlerweile nur noch aus dem 5. Gang heraus und ziehen dann mit einem Delta von 40 km/h direkt auf die mittlere Spur.

  2. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: bbk 28.06.16 - 08:59

    Ja, aber dann sind doch die Anderen die Bösen, denn Sie müssen scharf bremsen um nicht auf mich drauf zu knallen :D. Und mein Versicherungsschutz bleibt unten nur der von den Anderen nicht ;).

    Achtung Ironie

  3. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: Füchslein 28.06.16 - 09:00

    Es gibt ein paar einfache Sachen, die man kontrollieren kann.
    1) Abstand zwischen 2 Autos - ist geschwindigkeitsabhängig, aber meiner Meinung nach ist das nicht sooo wild
    2) starkes Abbremsen - kann darauf hinweisen, dass der Fahrer nicht vorausschauend fährt. Wenn man irgendwo einen Stau sieht, sollte man nicht erst auf den letzten 50 Metern bremsen, da man oft nicht einschätzen kann, ob die Autos langsam fahren oder ganz stehen. Und wenn man nett ist, drückt man auch noch mal auf das Warnblinklicht, damit die Autos hinter einem auch Bescheid wissen.


    Abstand halten und drängeln könnte man theoretisch mit einer nach hinten gerichteten Kamera besser rausfinden. Aber ob man dann merkt, ob der eigene Fahrer ohne Grund bummelt, weiß ich nicht.

  4. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: Ben Stan 28.06.16 - 09:36

    Füchslein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt ein paar einfache Sachen, die man kontrollieren kann.
    > 2) starkes Abbremsen - kann darauf hinweisen, dass der Fahrer nicht
    > vorausschauend fährt.

    Kann.
    In den meisten Fällen bei mir kommt es dazu, wenn jemand vom Beschleunigungsstreifen einfach rauszieht (und nicht mal bis zum Ende dessen voll beschleunigt).
    Oder weil mir jemand die Vorfahrt nimmt.

    Ob das Gerät auch misst, wer auf dem Beschleunigungsstreifen Gas gibt?
    Wer einfach rauszieht?
    So Daten sollten an die Versicherungen gehen...

  5. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: doowopy 28.06.16 - 09:38

    Auch bummeln rechtfertigt keine Drängelei.

  6. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: Akaruso 28.06.16 - 10:22

    Man darf aber "gutes" Fahren nicht mit "sicherem" Fahren verwechseln bzw. gleichsetzen.
    Zumindest beim "sicherem" Fahren gibt es ein Optimum. Und das nennt sich Parken :-)
    Aber ob Parken mitten auf der Hauptstraße als "Gut" bezeichnet werden kann???

    Aber im Ernst: Beim Autofahren sind doch immer mehrere Aspekte zu berücksichtigen. "Gutes" Autofahren kann nur bedeuten, dass man einen guten Kompromiss macht.
    Z. B. steht "sicheres" Fahren z. T. im Wideerspruch zu "spritsparendes" Fahren.
    Bei letzterem kommt es z. B. auf gleichmäßiges Fahren und wenig Bremsen (=Energievernichtung) an, wodurch z. B. der Abstand zum Vordermann nicht immer gleichmäßig groß ist.

    Ich sehe es somit auch als sehr schwierig an gutes Fahren zu bewerten. Wie mein Beispiel zeigt, könnte die Definition von den Interessensgruppen (Versicherung/Umweltverbände) auch unterschiedlich ausgelegt werden.

  7. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: Flasher 28.06.16 - 10:40

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man darf aber "gutes" Fahren nicht mit "sicherem" Fahren verwechseln bzw.
    > gleichsetzen.
    > Zumindest beim "sicherem" Fahren gibt es ein Optimum. Und das nennt sich
    > Parken :-)
    > Aber ob Parken mitten auf der Hauptstraße als "Gut" bezeichnet werden
    > kann???
    >
    > Aber im Ernst: Beim Autofahren sind doch immer mehrere Aspekte zu
    > berücksichtigen. "Gutes" Autofahren kann nur bedeuten, dass man einen guten
    > Kompromiss macht.
    > Z. B. steht "sicheres" Fahren z. T. im Wideerspruch zu "spritsparendes"
    > Fahren.
    > Bei letzterem kommt es z. B. auf gleichmäßiges Fahren und wenig Bremsen
    > (=Energievernichtung) an, wodurch z. B. der Abstand zum Vordermann nicht
    > immer gleichmäßig groß ist.
    >
    > Ich sehe es somit auch als sehr schwierig an gutes Fahren zu bewerten. Wie
    > mein Beispiel zeigt, könnte die Definition von den Interessensgruppen
    > (Versicherung/Umweltverbände) auch unterschiedlich ausgelegt werden.

    Und genau deswegen sind irgendwelche Punktesysteme und Blackboxen von Versicherungen hanebüchener Unfug, denn es steigert überhaupt nicht die Verkehrssicherheit. Das Einzige, dass man mit diesen Daten anstellen kann ist sie zu verkaufen bzw. die Nutzer in irgendwelche Risikogruppen zu kategorisieren (a la "viel Autobahn").

  8. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: widdermann 28.06.16 - 11:34

    Akaruso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest beim "sicherem" Fahren gibt es ein Optimum. Und das nennt sich
    > Parken :-)

    Das ist Quatsch. Schon mal mit einem Auto mit Automatikgetriebe geparkt ohne "P"-Stellung einzulegt? Jetzt noch ein Kind daneben das gerade spielt und überfahren wird während du schon ausgestiegen bist...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.16 11:34 durch widdermann.

  9. Re: Und wer definiert "gutes Autofahren"?

    Autor: Akaruso 28.06.16 - 11:55

    Ok, nehmen wir amerikanische Jeep-Fahrer aus.

    Und was das Kind angeht: Nexar könnte doch das System noch ausbauen und ebenfalls Kinder erfassen. Über die unsäglichen Kinderfotos die "stolze" Eltern in Facebook veröffentlichen könnte das Kind durch Abgleich identifiziert und nach "Gutem Spielen" bewertet werden. Die Fahrer, die die Nexar-App verwenden, können dann rechtzeitig vor entsprechden Kindern gewarnt werden

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