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Kilimandscharo
Autor: Füchslein 03.05.16 - 13:04
Da muss man sich ja nur mal angucken, was es da "in der Gegend" für Berge gibt... z.B. der Kilimandscharo.
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aus Wikipedia:
Klima
Das typische Klima in der Region um das Kilimandscharo-Massiv folgt einem ausgeprägten Jahresgang des Niederschlags mit zwei Regenzeiten (März bis Mai, Oktober bis Dezember) und zwei Trockenzeiten, wobei die kleine Trockenzeit (Januar und Februar) in einzelnen Jahren ebenfalls niederschlagsreich sein kann.
Die tiefer gelegenen Gebiete (bis ca. 3000 m) sind feucht, oftmals in Wolken gehüllt und von üppiger Regenwaldvegetation bedeckt.
Gewässer
Am Kilimandscharo-Massiv entspringen zahlreiche Gebirgsbäche, die beispielsweise am vergletscherten Gipfel des Kibo entstehen und durch die dichten Wälder die Berghänge hinab rauschen. Sie streben vom Massiv in alle Himmelsrichtungen davon.
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Vom Prinzip her scheint das also wirklich zu klappen.
Bei der Frage nach den Kosten, kommt natürlich auf, ob man wirklich einen 3000 m hohen Berg braucht.
Kann man dieselben Effekte evtl. auch mit einer bestimmten Berghangform mit 100-300 Meter erhalten? Ich denke mehrere kleine Berge sind billiger als ein großer ... oder was meint ihr? -
Re: Kilimandscharo
Autor: lear 03.05.16 - 13:10
das prinzip funktioniert sicher, aber der berg muß die grenze der kondensationstemperatur kreuzen.
große berge machen das, kleine wenn die basis hochliegt.
es wird sicher interessant zu sehen, wie die saudis sich sowas bauen.
pro-tip: der materialbedarf steigt geometrisch mit der höhe und sand ist ein echt lausiges fundament. -
Re: Kilimandscharo
Autor: F4yt 03.05.16 - 13:13
Ganz zu schweigen davon, dass die Klima-Beeinflussung wohl nicht regional begrenzt bleiben wird.
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Re: Kilimandscharo
Autor: Füchslein 03.05.16 - 13:21
lear schrieb:
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> pro-tip: der materialbedarf steigt geometrisch mit der höhe und sand ist
> ein echt lausiges fundament.
man kann aus Sand und Zement aber Beton mischen ;-) -
Re: Kilimandscharo
Autor: Adolfrian 03.05.16 - 13:32
Sie bauen einfach einen Klimandscharo....
https://youtu.be/6zXDo4dL7SU -
Re: Kilimandscharo
Autor: plutoniumsulfat 03.05.16 - 13:38
Aber nicht aus diesem Sand ;)
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Re: Kilimandscharo
Autor: Janquar 03.05.16 - 13:42
Eben! Aus Wüstensand kann man kein Beton mischen. Es ist schon traurig, wenn ein Wüstenstaat Sand importieren muss.
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Re: Kilimandscharo
Autor: Füchslein 03.05.16 - 13:53
Natürlich kann man aus Wüstensand auch Beton machen: http://www.gutefrage.net/frage/wieso-eignet-sich-sand-aus-der-wueste-z-b-aus-der-sahara-nicht-zum-bauen-beton-mischen-oder
Scheint aber wirklich Unterschiede auf Grund der unterschiedlichen Körnungen zu geben. Wieder was gelernt :-D -
Re: Kilimandscharo
Autor: most 03.05.16 - 14:04
Wenn man bei google Earth oder auch in der echten Welt(TM) so schaut, dann fällt immer wieder auf, wie sehr wir doch nur an der Oberfläche kratzen. Selbst Tagebaugebiete wie Garzweiler sind nur Pfützen im Vergleich zu natürlichen Tälern oder Seen.
Anderenorts schlagen sie seit Jahrhunderten Steine aus dem Berg und haben noch nicht mal einen kleineren Gipfel (im Vergleich zu den anderen) abgetragen.
Allenfalls die Diamant- und Kupferminen, die relativ steil in die Erde gehen, sehen aus wie erfolgreiches Terraforming. -
Re: Kilimandscharo
Autor: .LeChuck. 03.05.16 - 14:24
"Das hätte technisch überhaupt nicht passieren dürfen."
ist immer wieder die Antwort mancher arroganten Ingenieure auf Reaktionen der Natur, die sich nunmal nicht in "menschliche" Konstrukte pressen lässt.
Aber solange immer nur die untere Masse der Menschheit ökologischen & ökonomischen Schwachsinn "ausbaden" muss, sobald sich obiger Satz wieder bewahrheitet, wird sich sowieso nichts ändern.
Es wird nur Mantraartig mit dem Mut zum Fortschritt (siehe Apollo-Programm) den Menschen eine blasphemische Notwendigkeit aufsuggeriert.
Das ist auch einfach ..... es gibt ja keine alternative Realität die aufzeigt, was alles besseres mit der Kohle hätte gemacht werden könnte.
Die "internationale" Raumstation ISS hat zum Beispiel 100 Milliarden ¤ gekostet.
Wofür? Um im Auftrag der Wirtschaft in der Schwerelosigkeit Verbrauchsgüter erforschen zu können.
Oder glaubt ernsthaft jemand das die "für den Fortbestand der Menschheit" gebraucht wurde? -
Re: Kilimandscharo
Autor: Rulf 03.05.16 - 14:27
ja...aber das entsprechende gebiet ist alleine mehrfach so groß wie die gesamten vae und da leben auch nicht viele menschen...
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Re: Kilimandscharo
Autor: Oldy 03.05.16 - 14:30
Das müsste auch mit Schornsteinen funktionieren. Die warme Luft wird über Vertilator zur Stromerzeugung in kältere Höhen geführt, wo sie auskondensieren kann. Zwei Fliegen ....
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Re: Kilimandscharo
Autor: RvdtG 03.05.16 - 14:32
Also als Aufwindkraftwerk?
Nachteil: Regnet sich irgendwo ab, da sich die Luft erst abkühlen muss. -
Re: Kilimandscharo
Autor: RicoBrassers 03.05.16 - 15:54
Janquar schrieb:
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> Eben! Aus Wüstensand kann man kein Beton mischen. Es ist schon traurig,
> wenn ein Wüstenstaat Sand importieren muss.
Das erinnert mich irgendwie an den Spruch von Mario Barth:
> Frauen müssen immer Kaufen Kaufen Kaufen. Kommst du in 'ne Wüste, steht ein Stand mit Sand. "Ich muss nur mal kurz gucken!"
:D -
Re: Kilimandscharo
Autor: Oldy 03.05.16 - 16:07
RvdtG schrieb:
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> Also als Aufwindkraftwerk?
>
> Nachteil: Regnet sich irgendwo ab, da sich die Luft erst abkühlen muss.
Das muss natürlich so hoch gebaut werden, das die Luft an der Spitze kondensiert, innen herabläuft und aufgefangen wird. -
Re: Kilimandscharo
Autor: Bouncy 03.05.16 - 16:10
most schrieb:
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> Anderenorts schlagen sie seit Jahrhunderten Steine aus dem Berg und haben
> noch nicht mal einen kleineren Gipfel (im Vergleich zu den anderen)
> abgetragen.
Na das sind aber keine technischen Restriktionen, sondern schlicht weil das, was sie abbauen, in einem Flöß ist und nicht beliebig weit runter geht. Mußt du schon unterscheiden, das oberste Gebot ist natürlich Wirtschaftlichkeit - wir könnten durchaus nen ganzen Berg abtragen, aber wozu, wenn man einfach die Oberfläche des nächsten Hügels ankratzen kann um den gleichen Erlös mit viel viel weniger Aufwand zu haben.
Steinbrüche an Bergflanken sind schon gewaltig, aber bevor man ab nem bestimmten Punkt das Problem hat, dass unkontrolliert etwas zusammenstürzt und man den Berg aufwendig stützen müßte damit es kontrollierbar bleibt, verläßt man den Steinbruch einfach, er wächst zu und in Google Earth siehst du keine Spur mehr davon.
> Allenfalls die Diamant- und Kupferminen, die relativ steil in die Erde
> gehen, sehen aus wie erfolgreiches Terraforming.
Terraforming wäre aber Absicht, die Minen sind nur Abfall.... -
Re: Kilimandscharo
Autor: kendon 03.05.16 - 16:28
> Oder glaubt ernsthaft jemand das die "für den Fortbestand der Menschheit"
> gebraucht wurde?
Wenn Du das zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit sagen kannst können wir uns ja alle beruhigt wieder hinlegen... -
Re: Kilimandscharo
Autor: Der Spatz 03.05.16 - 18:58
Mehrere schiefe Betonstreben und eine Plastikfolie dazwischen Spannen (jetzt mal extrem vereinfacht).
Drückt die Luft auch nach oben (wenn sie aus der richtigen Richtung kommt) und als weiterer Vorteil kommt auf der Schattenseite auch nicht mehr so viel Sonnenlicht an und es wird kühler. Außerdem ist der Raum unter der Überdachung weiterhin nutzbar. -
Re: Kilimandscharo
Autor: lear 03.05.16 - 21:16
"schiefer" Beton reißt unter dem Eigengewicht (selbst Stahl dürfte be ein paar hundert Metern und wenigen Grad Neigung an seine Belastungsgrenzen kommen) und wenn der Wind von der falschen seite kommt macht er aus der Plastikfolie (selbst aus Fallschirmseide) Konfetti.
Du darfst die Dimensionen des ganzen nicht unterschätzen - kuck mal wo die Wolken sind. Da in etwa müssen die hin. Berge sind verflucht groß. -
Sehtip: Sandraub
Autor: NukeOperator 05.05.16 - 12:51
Janquar schrieb:
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> Eben! Aus Wüstensand kann man kein Beton mischen.
Gute Reportage zur Problematik mit dem Sand
> https://www.youtube.com/watch?v=GoKS4zhYXKg



